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This is home

von Eni
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Ben Barnes
07.06.2012
13.10.2014
20
56.954
1
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56 Reviews
Dieses Kapitel
7 Reviews
 
 
07.06.2012 1.390
 
So meine lieben das hier ist meine erste FF und eigentlich habe ich immer gedacht das ich viel zu unkreativ für so etwas bin, aber irgentwann fing der Gedanke hierrüber an zu reifen und irgentwann musste ich es einfach aufschreiben....
Also viel spaß und ich würde mich riiiiiesig über Reviews freuen!!!!

Ich verdiene mit den Personen in der FF kein Geld, habe keine Rechte und die FF beruht auf reihner Fiktion und nicht auf Tatsachen.
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Morgen war es endlich so weit, ich ziehe um in meine neue Wahlheimat London, die paar Kartons mit meinen Sachen die ich mit nahm waren, bis auf ein paar Dinge, gepackt, das Auto war voll getankt und die Karte für die Fähre von Calais nach Dover wartete auf ihren „Einsatz“.

Rückblick:
Kurz nach meinem 16. Geburtstag entstand der Gedanke meinen großen Traum nach England zu ziehen wahr werden zu lassen. Eigentlich wusste jeder, wie sehr ich England mochte und, wie gern ich noch einmal dorthin wollte (ich war vorher bereits einmal mit meiner Klasse dort), aber als ich meinen Eltern erzählte, dass ich nach meinem Abitur eine Ausbildung in England machen und dort leben will waren sie geschockt, aber sie wussten, dass ich mich nicht so schnell davon abringen lassen würde geschweige denn, dass es nur leeres und unüberlegtes Gerede war. Meine Freunde allerdings nahmen mich nicht so ganz ernst, oder sie sagten „Oooh ja ich will auch in ein anders Land ziehen“, so richtig Gedanken darüber hatte sich aber noch keiner von ihnen gemacht.
Der Gedanke, wie ich alles bewerkstelligen würde reifte immer mehr in meinem Kopf, mittlerweile war ich 18 Jahre und während meinen Abi-Prüfungen wusste ich nicht mehr wo mir der Kopf stand büffeln und meinen Umzug organisieren.
Ja, meinen Umzug nach England, ich hatte meinen manchmal ganz schön dicken Kopf durch gesetzt.
Und wie durch ein Wunder ging alles glatt die Prüfungen liefen gut (abgesehen von Mathe) und ich hatte mein Abi in der Tasche, ich konnte mich also vollkommen auf den Umzug konzentrieren.
Meine Eltern und ich verbrachten zwei Wochen in London um alles zu regeln, ich bewarb mich um einige Ausbildungsplätze und Aushilfsjobs um einigermaßen im relativ teurem London um die Runden zu kommen. Allerdings war da ja noch die Sache mit einer Wohnung und da sah ich schwarz und rechnete nicht damit eine Wohnung in London zu finden die ich bezahlen konnte und stellte mich darauf ein in einen kleinen Vorort zu ziehen in dem es billiger war, aber durch Zufall sah meine Mom ein Aushängeschild für eine kleine Wohnung in London, wir beschlossen uns die Wohnung anzusehen.
Sie war klein und wunderschön, mit einem süßen Schlafzimmer mit Balkon, einem tollen Badezimmer welches sogar eine Badewanne UND eine Dusche besaß und nicht zu vergessen ein helles Wohnzimmer mit großen Fenstern, weißen Wänden und einer Wohnküche mit kleinem Tresen vor dem Barhocker standen. Als ich den Preis hörte flippte ich völlig aus, sprang durch die Wohnung der Preis war ziemlich niedrig für Londoner Verhältnisse und ich machte mit dem Vermieter aus, dass ich den Vertrag erst unterschreiben würde, wenn alles weitere geregelt war. Dann hing alles von meinem Ausbildungsplatz und Aushilfsjob ab, wenn ich da etwas bekam stand meiner Zukunft in England nichts mehr im weg.
Am Vorletzten Tag bekam ich einen Anruf von Jamie Clark, dem Geschäftsführer von „Coffee&Friends“ und er wollte das ich bei ihm als Kellnerin Arbeitete! Ich sollte mich bei ihm melden, wenn der Umzug unter Dach und Fach ist damit wir regeln konnten, wann ich anfangen konnte, ich war überrascht, dass es ihm nichts ausmachte, dass ich noch nicht fest in London wohnte und nicht sofort arbeiten konnte.
Es fehlte nur noch ein Ausbildungsplatz, aber ich glaubte nicht mehr daran eine Zusage zu bekommen, wir waren nur noch zwei Tage in London und die Zeit wurde langsam eng, außerdem so viel Glück auf einmal konnte man doch nicht haben, bis jetzt lief alles so gut und reibungslos das passte nicht zu mir ich war schon immer etwas schusselig und musste für vieles Kämpfen, das hatte ich jetzt zwar auch getan aber das wäre echt die geballte Ladung Glück gewesen und wieso sollte ausgerechnet ich eine kleine, blonde Deutsche hier in England so viel Glück haben?
Aber scheinbar meinte es der liebe Gott gut mit mir, denn am letzten Tag als ich die Hoffnung schon völlig aufgegeben hatte rief tatsächlich Bree McGoodale an und verkündete mir, dass ich auf ihrem Gestüt meine Ausbildung als Pferde Heilpraktikerin machen konnte und das war noch nicht alles, denn ich durfte, wenn ich wollte ihre Pferde reiten, darüber freute ich mich riesig, denn ich ritt schon lange und die Trennung der Pferde in Deutschland würde mir schwer genug fallen. Und auch Bree (Sie hatte darauf bestanden, dass ich sie mit Vornahmen anspreche) machte es nichts aus, dass ich nicht direkt mit dem Arbeiten anfangen konnte. Nach dem Anruf konnte ich die Freudentränen nicht mehr zurückhalten. Es hatte wirklich alles geklappt ich konnte es nicht glauben meiner Zukunft in England stand nun nichts mehr im Weg.
Zurück in Deutschland wurde der Rest des Papierkrams erledigt, Familie und Freunde wurden benachrichtigt und wie sollte es auch anderes sein standen alle mit weit aufgerissenen Augen und aufgeklapptem Mund da, ich musste wirklich schmunzeln. Meine beste Freundin Verena, die mich als einzigste meiner Freundinnen von Anfang an unterstützt und für voll genommen hatte, freute sich riesig für mich aber sie machte mir klar zu verstehen, dass sie nicht gerade glücklich darüber war das ich sie hier in Deutschland alleine lies.

Rückblick Ende

Heute würden noch mal alle Freunde und die Familie zu Grillen vorbei kommen als „Abschiedsfeier“ das ganze war auf dem Mist von meinen Eltern und Verena gewachsen, sie meinten ich bräuchte einen „richtigen Abschied und nicht so was halbes“.
Ich war gerade aufgewacht, drehte mich auf den Rücken und lies den Blick durch mein Zimmer schweifen, überall hingen Bilder von den Pferden des Reiterhofes auf dem ich ritt und von England herum und mein Schreibtisch sah immer noch so aus, wie der einer Schülerin die mitten im Abi-Stress stand, meine London Uhr, auf der, der Big Ben als Motiv zu sehen war, tickte vor sich hin, sie zeigte 9:30 Uhr. Also krabbelte ich aus meinem Bett und schlug den Weg ins Badezimmer ein, unser kleines Bad, das Morgens, wenn meine Mom und ich vor dem Spiegel standen schon völlig überfüllt war, ich liebte es. Ich putzte mir die Zähne und ließ mir kaltes Wasser ins Gesicht laufen, anschließend ging ich zurück in mein Zimmer zog mir eine Jogginghose, ein T-shirt und eine Sweatjacke an und ging Joggen.
Eine halbe Stunde später, als ich zu Hause ankam, wuselten meine Eltern schon im Garten herum, da ich aber auf Grund der Abschiedsfeier heute, Garten-Verbot erteilt bekommen hatte ging ich auf direktem Wege rein und sprang unter die Dusche. Danach gab’s Frühstück, mein wohl vorerst letztes richtiges Frühstück hier in Deutschland, denn Morgen wird es wohl zu früh für mich sein um was richtiges zu essen, also genoss ich es noch ein letztes mal mit meinen Eltern zu frühstücken. Um viertel vor 12 war ich mit Verena zum skypen verabredet wir wollten uns ein „angemessenes“ Outfit für die Feier aussuchen, woraus irgendwie nichts wurde, weil wir mehr über meine Abreise und die für meine Verhältnisse übertriebene Abschiedsfeier quasselten. Irgendwann machten wir unsere Laptops aus und ich ging in die Küche, um meiner Mom bei den Salaten zu helfen. So ging die Zeit ziemlich schnell vorbei und schließlich stand ich leicht überfordert vor meinem Kleiderschrank in dem nur noch wenige Anziehsachen lagen und wusste nicht was ich herausnehmen sollte, was zog man auch schon bei einer Abschiedsfeier an?
Ich entschied mich schließlich für eine blaue Jeans, ein schwarzes T-shirt und schwarze Pumps anschließend ging ich ins Badezimmer und Schminkte mich, meine kinnlangen, glatten Haare ließ ich so wie sie waren. Als ich auf die Uhr sah war es 16:55 Uhr um 17:00 Uhr sollten alle kommen und bis dahin galt mein albernes Garten-Verbot, also sah ich nach was ich noch einpacken konnte und um kurz nach fünf kam mein Dad zu mir und bat mich mit nach Draußen zu kommen…



Sooooo das war das erste Kapi von This is home ich hoffe euch hats gefallen, bald gibts das zweite Kapi ;-)
LG eure Eni
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