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Legence, ein Paladin - Himmelssturz (Band 1)

von KittyCate
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P12 / Gen
Drachen Elben & Elfen Engel & Dämonen Fabeltiere & mythologische Geschöpfe Ritter & Krieger Zauberer & Hexen
07.06.2012
09.04.2016
16
51.360
 
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07.06.2012 397
 

Legence, ein Paladin
~ Himmelssturz ~

Prolog


Im Himmelreich:


“Einst hatten dem Himmel unvorstellbare Weiten gehört. Er kannte keine Grenzen. Für Jüngere wie für Ältere stellte unser Reich einen Ort dar, in dem weder Leid noch Schrecken heimisch wird.
Doch heute ist das nicht mehr so. Wie ihr wisst, hat sich alles hat sich zum Schlechten verändert. Damals sind wir Cherubim des Tages noch von der Sonne geweckt worden. Heute ist es die Angst. Die Angst vor der Dunkelheit, die das Himmelreich Stück für Stück für sich gewinnt...”
“Was sagst du dazu?”, fragte DonCielle ihre jüngere Schwester.
“Es interessiert mich nicht. Ich kann damit nichts anfangen“, nörgelte sie.
“Wie kann dich das nur nicht interessieren? Es geht um unser Reich, unser Leben, unser geliebtes Paradies, es wird von der Dunkelheit heimgesucht!”
Der junge Cherub starrte auf Diamanto, die Seraphim, die soeben einen Vortrag angefangen hatte. Es war einer von vielen, welchen die Cherubim täglich lauschten, um mehr über die ungewisse Bedrohung zu erfahren, die sie seit einiger Zeit heimsuchte. Was auch immer es war, es hatte die anscheinend die Macht, den himmlischen Wesen dieses Reiches ihr ewiges Leben zu nehmen, ihre Heimat zu zerstören und sie fallen zu lassen.
“Seht nicht zu, wie die Finsternis euch verschlingt! Helft mir Brüder und Schwestern, damit...”
Cielle schloss die Augen. Die Worte der Göttin saßen tief in ihr. Auch sie hatte Angst, den Himmel und damit ihr Zuhause und das von Millionen anderen Engeln zu verlieren. Doch was konnten sie tun?
Wie kämpft man gegen eine unsichtbare Gefahr?
“Jetzt komm doch endlich, Cielle, du hast mir versprochen, dass du mit mir spielst!”
“Ich weiß, was du unter 'spielen' verstehst!”, gab jene gereizt zurück. Eigentlich wollte sie viel lieber den Worten der Göttin zuhören, wie die meisten anderen auch. Diamanto symbolisierte eine Art Wegweiserin für die übrigen Cherubim. Als ein höher gestelltes, eine Seraphim, durfte sie Eingebungen vom Schöpfer dieses Reiches empfangen, um diese an den Rest weiterzugeben.
Doch Cielles Schwester zeigte wenig Verständnis für das, was die anderen Cherubim beschäftigte. Es standen einige Jahrhunderte zwischen den Geschwistern, weshalb die jüngere, mangels Reife und Erfahrung, den Ernst der Lage verkannte.
Cielle spürte den drängenden Griff ihrer Schwester, die sie wegzuzerren versuchte. Widerwillig ließ sie es geschehen und bekam gerade noch die letzten Worte Diamantos mit: “Es wird der Tag kommen, da werden wir unsere Heimat nicht wiedererkennen...”
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