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Demir's schlimmster Alptraum

KurzgeschichteThriller, Freundschaft / P18 / Gen
Demir Azlan Gebhard Schurlau Thomas Anhoff
04.06.2012
27.10.2012
3
1.674
 
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8 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
04.06.2012 703
 
>also hier ist dann mal das nächste kapitel und vielen, vielen dank für die lieben reviews =) hoffe das hier gefällt euch auch ;)

“Mia?!..Mia Aslan!! Das kann ja wohl nicht dein Ernst sein dass du selbst hier schläfst!”
“Sssammy?? Bist du das?”
“Ne der Osterhase! Jetzt mach deine Augen auf!”
Mia blinzelte einige Male bis sich ihre Augen an die Dunkelheit umgestellt hatten. Schmerz.
Das war der erste Impuls den Sie wahrnahm. Ein enorm heftiger Schmerz ging von ihrem Schädel aus und pulsierte durch ihren Körper. Doch selbst das war vergessen und verband aus ihrem Bewusstsein als Sie in der gegenüberliegende Ecke dieses dunklen Erdlochs ihre beste Freundin erblickte.
“Sam! Was ist passiert? Alles Okay?!”
Samantha Black mochte ihre beste Freundin wirklich sehr. Aber dies war nun wirklich ein absolut unpassender Zeitpunkt für ihre verpeilten 5 Minuten, sie seufzte auf und begann Mia über ihre momentane Lage in Kenntnis zu setzen. Oder besser gesagt über ihren Zustand und Möglichekeiten seit dem Sie entführt wurden.

“Anhoff! Jetzt machs doch nicht so spannen und spuck schon aus was los ist!”
“Demir! …Anhoff erklärst du uns jetzt weswegen wir hier sind?”
Anhoff seufzte. Er hasste sich in diesem Moment denn in wenigen Senkunden würde er gehasst werden. Nicht er persönlich aber er war derjenige der nur die Info raus gab, aber keine Antworten hatte. Keinen Plan B. Keine Lösung. Nichts. Doch trotzdem konnte er Demir und Geb nicht noch länger warten lassen und entschied sich für die kurze, direkte Aufklärung.
“Demir deine Stiefschwester Mia Aslan ist in Begleitung von Samantha Black entführt wurden.”
Geb stand sprachlos da und war selbst geschockt. Es gab nichts was er hätte sagen können, er konnte das soeben gesagte ja selbst kaum fassen.
“Meine … du willst also damit sagen, dass …Anhoff ist das Sicher und … Verdammt! Welche miese Drecksau wagt es meine kleine Schwester anzurühren?!”
“Demir .. Ganz ruhig! Wir hatten schon viele, sehr viele Entführungen erfolgreich absolviert und wir werden diese Gefahrenlage genauso einfrieren,, verstanden?”
Demir nickte nur langsam und setzte sich erstmal auf den Alluminium Stuhl.
Er konnte es einfach nicht fassen. Mia soll entführt sein? Das ist einfach nicht möglich. Anfangs war er geschockt gewesen, als er hörte sein Vater würde nach dem Tod seiner Mutter wieder heiraten. Er wusste ja selbst das er für so ein derartiges Verhalten etwas zu alt war, aber er hatte selbst als Kind seine Eltern für das absolute Traumpaar entfunden. Doch dann starb seine Mutter, kurz bevor sein Bruder ermordet wurde und seine leibliche Schwester ihn belog und sich einer terroristischen Einheit im Irak anschloss. Als dann sein Vater mit seiner neuen Frau, einer Amerikanerin, an kam war es eben ihm auch mal zu viel.
Aber dann lernte er Mia erst richtig kennen. Sie war so anders als seine eigenen Geschwister. Er sagte ihr er würde bei der GSG 9 arbeiten und hörte in Gedanken schon die übliche Standpauke “wie gefährlich und dumm dass doch sei” oder “es ist idiotisch” hören, so oft hatte seine Schwester dass zu ihm gesagt. Aber Mia war anders und überraschte ihn sehr mit ihrer Reaktion. Damals, vor zwei Jahren war sie hektisch aufgesprungen und hatte ihn mit gefühlten hunderten von Fragen bombardiert. Als erstes ob die GSG 9 noch Auszubildende suchen würde und ob sie mal mitkommen dürfte und ob ihre beste Freundin sich vorstellen könnte und ob die GSG 9 wirklich so ist wie man sich das so vorstellen könne, ja sie war wirklich etwas anders. Und im nächsten Moment wurde er erneut überrascht als Sie ihm erzählte sie sei nur in Amerika geboren aber seit Kleinkind hier in Deutschland und hätte eine neue Stelle hier in Berlin in der Hundestaffel angenommen.
Und erst ihre beste Freundin Samantha ..dieses Wochenende sollte er Sie endlich kennen lernen. Er hatte sie erst auf einigen Bildern von Mia gesehen und selbst da war er einfach nur sprachlos gewesen. Er schwelgte noch in Erinnerung als Geb seine Hand auf seine Schulter legte und ihn somit aus den Gedanken riss.
“Demir, ich schwöre dir wir weden sie beide wohl auf finden.”  
Demir sah ihn Geb’s entschlossenen Gesichtsausdruck, nickte und tat das was er am besten konnte - schnellstmöglich an die Arbeit zu gehen und die Lage einfrieren.
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