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(Ich weiß noch keinen)

von Kikuii
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
2PM
04.06.2012
10.09.2012
3
1.506
 
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6 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
04.06.2012 585
 
Wow ich habs geschafft. Ein neues Kapitel :D
Viel Spaß
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Ich war total kaputt. Es war mittlerweile fast Mitternacht und wir hatten die ganze Zeit durchgetanzt. Zwischendurch sind ein paar Jungs gekommen und haben uns angemacht. Naja eigentlich haben sie eher Svea angemacht. Ich stand nur hilflos daneben während sie mit meiner besten Freundin flirteten. Leider war das schon immer so gewesen. Wir waren im Schwimmbad, irgendwelche Typen sind gekommen, nachher hatte sie deren Handynummern. Dasselbe passierte auch wenn wir im Freizeitpark, im Kino oder einfach nur in der Stadt shoppen waren. Es hatte natürlich auch etwas Gutes, denn man wurde nicht die ganze Zeit von ihnen bedrängt aber irgendwann nervt es einfach nur noch. Gerade kam schonwieder einer an. „Hey Svea ich geh mal kurz nach draußen, ein bisschen Luft schnappen.“ „Ok mach das.“, antwortete sie mir und wendete sich wieder dem Typen zu. Ich seufzte und drängelte mich durch die Menschenmenge nach draußen.


Draußen angekommen atmete ich die schöne kühle Luft ein und schaute in den klaren Sternenhimmel. So viele Sterne. Langsam entfernte ich mich von dem Gebäude und ging die Straße entlang. Überall liefen noch Menschen umher und alles erschien im hellen Licht der vielen Anzeigetafeln. Ich bog ab. Einmal nach links, dann geradeaus und zweimal rechts. Jetzt war ich weiter von den großen Straßen entfernt. Hier war es schön dunkel aber leider auch gefährlicher. In den kleinen Gassen konnte man leichter ausgeraubt oder zusammengeschlagen werden. Noch einmal abgebogen. Ich stand in einer kleinen Gasse. Gerade wollte ich weiter gehen als mir ein dunkler Schatten ins Auge viel. Irgendetwas lag da hinten in der Dunkelheit. Vorsichtig näherte ich mich. Schritt für Schritt. Es war etwas Langes und großes. Noch ein Schritt. Ich hatte eine Ahnung was es sein könnte. Langsam schob ich mich an das Ding heran. „Aahhh!“ Ich schrie und stolperte ein paar Schritte rückwärts. Da vorne auf dem kalten Boden lag eine Leiche.


Eine Leiche, eine echte Leiche. Ich saß hinter ein paar Mülltonnen hinter die ich mich in der Eile verkrochen hatte. Am ganzen Körper zitterte ich. Meine Zähne klapperten. Langsam bewegte ich meinen Kopf in Richtung der Leiche und lugte hinter den Mülltonnen hervor. Da lag sie. Starr. Im Zeitlupentempo kroch ich auf allen vieren auf sie zu. Ohne dass ich es wollte bewegte sich mein Zeigefinger auf sie zu. Eine kleine Berührung an der Hand. Ich zuckte zusammen. Die Hand war sehr weich und glatt. „Wahrscheinlich ist sie gut gepflegt worden.“, dachte ich mir. Aber sollten Leichen nicht kalt sein. Diese Leiche war auch ein bisschen kalt aber dennoch spürte ich dass sie auf jeden Fall noch Wärme in sich trug. Aber dann… warum ist sie noch warm. „Oh mein Gott!“, rief ich in die Stille hinein. „Dann ist er ja gerade erst gestorben. Vielleicht ist er ermordet worden. Vielleicht ist der Mörder noch hier. Oder schlimmer er ist bereits da und wartet auf eine gute Gelegenheit mich ebenfalls umzubringen.“, dachte ich mir. „So und nun beruhige dich. Nicht hyperventilieren alles wird gut.“, sagte ich in Gedanken zu mir selbst. Ich schaffte es mich selbst zu beruhigen und in der kleinen Gasse wurde es wieder still. Plötzlich hörte ich etwas. Ich drehte mich panisch um. Nichts. Wieder dieses Geräusch. Ich schaute die Leiche an. Meine Augen wurden immer größer und größer. Das Geräusch kam von ihm. Es klang wie ein ganz leises Stöhnen. Mein Kopf begann sich zu ihm herunterzubeugen. Mein Ohr lag nun auf seinem Brustkorb. Und ich hörte etwas. Ich hörte sein Herz schlagen.
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