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Vertrauen

von Roza
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Christian Ozera Dimitri Belikov Rosemarie "Rose" Hathaway Tasha Ozera Vasilisa "Lissa" Dragomir
03.06.2012
26.08.2012
62
42.996
5
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03.06.2012 436
 
Wir kommen an einen Stacheldrahtzaun. Da hinter ist der Millitärstützpunkt. Ich hole den Pflock heraus und schneide damit ein Loch in den Zaun. Lissa und ich klettern dadurch und ich stecke den Pflock wieder weg. Wir gehen auf das verlassene Gebäude zu und ich breche die Tür auf.

Wir gehen rein und gelangen in das alte Schlaflager von den Soldaten. Lissa setzt sich auf eins der Betten. Ich setze mich auf das neben ihr. Sie ist ganz still und ruht sich aus. Plötzlich höre ich jemanden stolpern und fluchen.

Ich ziehe Lissa hoch, drücke sie an die Wand und stelle mich vor sie. Ein Mädchen mit dunkelroten Haaren kommt herein und erstarrt. Ich renne auf sie zu und überwältige sie. Sie währt sich gewaltig, doch gegen die Ausbildung einer Wächterin kommt sie nicht an. Ich ziehe sie auf die Füße und drücke sie an die Wand.

„Wer bist du?“, frage ich. „Das geht dich einen Scheiß an!“, zischt das Mädchen. „Sind hier noch mehr?“, frage ich. „Nein, ich war alleine bis ihr gekommen seid. Wer seit ihr und warum seid ihr hier?“, fragt das Mädchen. „He, du bist meine Gefangene, also beantwortest du zuerst meine Fragen, also wer bist du?“, sage ich. „Ich bin Jana, also wer seid ihr?“, fragt sie zickig.

„Ich bin Rose und das ist Lissa. Was machst du hier?“, frage ich. „Ich versteck mich und ihr?“, fragt sie verletzlicher. „Ist eine lange Geschichte“, sage ich. „Das Jugendamt ist hinter mir her. Meine Eltern sind tot. Niemand glaubt mir, aber ich habe gesehen wie zwei Typen mit rot umrundeter Iris meine Eltern ausgesaugt haben. Sie haben mich zum Glück nicht bemerkt und ich bin weg gelaufen“, sagt Jana.

„Ich glaube dir“, sage ich sofort. Jana schaut mich ungläubig und mit großen Augen an. Dann befreit sie sich aus meinem, extra lockeren, Griff und umarmt mich. Ich spüre ihre Tränen. Ich schließe die Arme um sie.

„Warum?“, fragt sie mich, „Warum glaubst du mir?“ „Weil ich diese Wesen kenne“, sage ich. „Erzähl mir was sie sind“, sagt Jana. „Nein. Das kann ich nicht, das darf ich nicht, nur so viel, sie sind unsterblich“, sage ich. Jana umarmt mich fester. Sie hat Angst. Ich brauche keine Auren lesen zu können um das zu wissen.

Plötzlich hupt es draußen. Jana erschreckt sich und Lissa murmelt: „Na endlich!“ „Jana, kommst du mit uns? Wir machen uns jetzt vom Acker“, sage ich. „Wirklich?“, fragt sie. Ich nicke und sie nickt. Wir drei gehen also raus und dort warten Mikhail und Sonja. Sie schauen ein bisschen überrascht, weil wir jetzt zu dritt sind, aber es stört sie nicht.
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