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Wunder

von Roza
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Christian Ozera Dimitri Belikov Rosemarie "Rose" Hathaway Vasilisa "Lissa" Dragomir
03.06.2012
09.07.2012
40
22.771
7
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03.06.2012 398
 
Ich laufe den dunklen Gang zu Rhondas Zimmer entlang. Sie macht gerade Pause, steht an einem Schild an der Tür. Also bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich sie antreffen werde. Ich klopfe an und ihre Assistentin ruft: „Wir haben gerade Pause, kommen Sie später wieder!“ Doch ich wäre nicht Rosemarie Hathaway, wenn ich nicht trotzdem rein gehen würde.
Also reiße die Tür auf und gehe gerade zu Rhonda durch. Ihre Assistentin versucht mich auf zu halten. Sie will protestieren, doch sie ist nur eine einfache Moroi. Ich schlage sie weg und öffne die Tür zu Rhonda erneut. Dieses Mal trete ich ein und Rhonda schaut mich wissend an.

„Rose setzen Sie sich. Für Sie habe ich immer Zeit. Ich entschuldige mich für meine Assistentin“, sagt sie. Ich bin überrascht. Ich hätte erwartet, dass sie mich tadeln würde, doch dass hat sie nicht. Ich setze mich und Rhonda mischt die Karten. Sie schlägt sie irgendwo auf und ich ziehe drei Karten.

„Nur zu, legen Sie sie offen hin“, fordert mich Rhonda auf. Ich mache es. Obwohl ich mich mit Karten nicht auskenne, sind diese sehr eindeutig. Ein Kleeblatt, ein starker muskulöser Gott und eine Frau, mit einer Krone, die über das gesamte Gesicht strahlt. „Was bedeuten die Karten?“, frage ich ungeduldig. Man hört es mir wohl an. „Seien Sie nicht so ungeduldig. Ich denke Sie sollten sich die Karten wohl selbst erklären, es sind nicht meine gewöhnlichen. Diese drei Karten sind ihre ganz persönlichen. Ich habe sie noch nie gesehen“, erklärt Rhonda.

Ich schaue sie ungeduldig an, doch dann betrachte ich die Karten erneut. „Okay die Tatsache, dass Sie die Karten nicht deuten können oder wollen, ist wahrscheinlich die wichtigste Sache. Es wird etwas noch nie da Gewesenes passieren. Anhand des Kleeblattes würde ich sagen, etwas schönes, dass einen glücklich macht. Die Frau mit der Krone, ich denke, sie repräsentiert Lissa, also die Königen, wird daran beteiligt sein. Ebenso der Gott“, sage ich. Er könnte Dimitri sein. Doch das erwähne ich nicht.

„Ich glaube Sie könnten eine richtig gute Wahrsagerin sein, denn auch wenn ich diese Karten noch nie gedeutet habe, hätte ich es so wie Sie ausgedrückt. Natürlich haben Sie ihre eigene Voraussage gemacht und das in meiner Pause, also müssen Sie nichts bezahlen“, murmelt Rhonda. Das mit der Wahrsagerin kann sie vergessen. „Danke, für alles“, flüstere ich widerstrebend. Rhonda nickt und dann gehe ich.
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