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Special girl

von Roza
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Adrian Ivashkov Dimitri Belikov Rosemarie "Rose" Hathaway
03.06.2012
26.08.2016
42
44.833
2
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26.08.2016 663
 
„Was zum Teufel haben Sie dort gesucht. Bei wildfremden, russischen Menschen. Haben Sie überhaupt eine Ahnung, was …“, sagt er, doch seinen Vortrag blende ich mit Bravur aus. Das Taxi kommt und wir machen uns auf den Weg zurück nach Deutschland.

In der Akademie angekommen, schließe ich mich in meinem Zimmer ein und lese mir den Brief nochmals durch. Das war auch ein wichtiger Punkt in unserem Gespräch gewesen. Das lasse ich mir andauernd wieder durch den Kopf gehen und schlafe schließlich ein.

Ich träume von den Gesichtern, die ich in Russland gesehen habe. Meine Mum zeigte mir ja auch Bilder meiner Geschwister, die nicht da waren. Dimitri sieht so heiß aus. Und meine Schwestern gleichen ihm so sehr. Ich habe auch einiges mit ihm gemein, jedoch nicht so viel wie die anderen. Verständlich, sie haben denselben Vater und ich einen anderen. Obwohl ich meinen Vater nicht kenne, hasse ich ihn. Sehr!

Am nächsten Morgen weiß ich, was ich tun muss. Ich hole meinen Rucksack und packe dort meine liebsten Besitztümer rein. Den Roman, den Brief und zwei drei Outfits. Einmal zum Wechseln, zum Schlafen und zum Trainieren. Fertig. Unterwäsche ist auch dabei und mein Schrank ist wieder leer. Das ganze Zimmer ist leer, bis auf die Schulbücher, die auf dem Bett liegen, habe ich alles eingepackt.

Ich tue so, als gehe ich zum Unterricht, ich meine, wo sollte ein 16-jähtiges Dhampir-Mädchen um diese Uhrzeit sonst hin wollen? Doch stattdessen gehe ich in die Garage und schließe ein Auto kurz. Einen schwarzen BMW 1-er. Man, ich liebe dieses Auto. Bequeme Sitze, tolle Technik. Ein Glück konnte ich schon Auto fahren, obwohl ich es nicht dürfte.

Ich fahre zum Tor. Kurz, bevor man mich und das Auto sieht, halte ich an, steige aus und gehe zum Tor, wo die Wächter warten. Natürlich lassen sie mich nicht heraus, also überwältige ich die Wächter. Ich öffne das Tor, gehe zum BMW zurück, steige ein und fahre raus. Hinter mir schließe ich das Tor, damit die Akademie geschützt ist und meine Flucht nicht so auffällt.

Ich mache mich auf zum nächsten Flughafen, wo ich mich einfach an der Kontrolle vorbei schmuggele. Ist eigentlich leicht. Na ja, für Leute wie mich, die sich mit Hilfe von Geist eine begrenzte Zeit lang unsichtbar machen können. Na ja, ich lasse die Leute glauben, sie haben mich nie gesehen, also quasi unsichtbar.

So gelange ich durch alle Sicherheitskontrollen und in den Bus, der die Passagiere zum Flugzeug bringt. Ich gehe ganz normal mit den Passagieren an Bord und setze mich auf einen freien Platz in der Business -Class. Ich benutze weiterhin Magie, damit mich hier keiner bemerkt. Es funktioniert. Während dem langen Flug höre ich Musik auf meinem iPod, den mir Shirin geschenkt hat. Das war an meinem letzten Geburtstag. Sie hat mir ein Päckchen geschickt und mir alles Gute gewünscht. Ich finde das echt süß von ihr.

Ich weiß, dass das Flugzeug zufällig in die USA fliegt. Wir landen irgendwo in Montana und ich schmuggele mich genauso wieder heraus. Mit Magie. Es war irgendwie zu leicht. Ich hab mir das immer viel schwieriger vorgestellt. Liegt aber vielleicht da dran, dass ich da noch keine Magie beherrschte. Es ist jedenfalls alles viel zu leicht. Vom Flughafen aus flüchte ich in einen Wald, durch den ich wandere. Lange Zeit laufe ich einfach nur. Nebenbei höre ich weiter Musik, bis der Akku schlapp macht.

Es wird dunkel und ich bin weit gelaufen. Nichts sieht man mehr und doch taucht plötzlich eine riesige Mauer vor mir auf. Ich gehe an ihr entlang und gelange zu einem Tor. Die Wächter dort kommen zu mir und stellen fest, dass ich eine von ihnen bin. Ich sehe wirklich durch und durch wie ein Dhampir aus. Doch ich weiß seit ungefähr einem Jahr, dass ich magische Kräfte besitze, wie Moroi. Ich kann heilen und so was. Außerdem trinke ich Blut. Ich bin total erschöpft. Die Wächter sehen mich an, kurz bevor ich zusammen breche.
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