Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Special girl

von Roza
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Adrian Ivashkov Dimitri Belikov Rosemarie "Rose" Hathaway
03.06.2012
26.08.2016
42
44.833
2
Alle Kapitel
7 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
26.08.2016 1.662
 
Ich lebe in Norddeutschland. Meine Eltern kenne ich nicht. Ich bin ziemlich sportlich.
In letzter Zeit fühle ich mich verfolgt. Ich bin 11 Jahre alt und wohne in einem Kinderheim. Niemand möchte mich adoptieren, oder jeden falls, passiert es nie. Es interessieren sich schon mehrere für mich, aber nie werde ich adoptiert. Frau Blum meint, sie hätten sich für jemanden anderes entschieden, doch das glaube ich nicht. Sie verhindert es.

Im Moment bin ich auf dem Weg zum Strand. Ich bin wie so oft aus dem Gebäude ausgebrochen. Am Strand ziehe ich meine Klamotten aus, so dass ich nur den gelben Bikini trage. Ich verstecke meine Klamotten unter einem Stein und laufe ins Wasser. Erst mache ich mich langsam nass, doch dann gehe ich schwimmen. Ich schwimme zwei Stunden. Dann komme ich aus dem Wasser und lege mich auf ein Handtuch, was ich mir mitgebracht habe. Ich lasse mich von der Sonne trockenen, wie jeden Tag.

Eine halbe Stunde die eine Seite und eine weitere halbe Stunde die andere Seite. Dadurch, dass ich das jeden Tag mache, bin ich inzwischen richtig gebräunt. Es lässt mich nicht mehr so blass wirken, da meine Haare dunkelbraun sind. So dunkelbraun, dass sie fast schwarz aussehen.

Nach einer geschätzten Stunde bin ich trocken und ziehe meine Klamotten wieder drüber. Das Handtuch rolle ich zusammen und klemme es mir unter den Arm. Meine Ballerinas trage ich mit der anderen Hand. Ich bin an der Promenade angelangt und die Steine sind sehr heiß. also rubbele ich mir den Sand von meinen Füßen und ziehe die Schuhe an. Ich laufe die Promenade herunter.

An dem Ende, wo ich nun angelangt bin, wohnt meine Freundin Shirin. Ich klingele und sie macht auf. Sie sieht unglücklich aus. Ich folge ihr in ihr Zimmer. Sie bedeutet mir ruhig zu sein, denn ihre Eltern streiten sich. „Shirin sollte dort nicht hingehen, du weiß warum! Sie ist nur ein Mensch, sie suchen aber das Dhampir-Mädchen. Wenn ich nur wüsste wer sie ist! Die Wächter meinen, sie geht hier jeden Tag in unser Haus, aber hier wohnt kein Dhampir! Wieso auch. Böse verfluchte Kreaturen der Nacht!“, schreit Shirins Vater. Ich werde kalkweiß, was eine erstaunliche Leistung ist, bei meiner Hautfarbe.

„Du weißt es nicht, oder?“, fragt Shirin. „Was soll ich denn wissen? Was sind Wächter und Dhampire und was hat das mit euch zu tun?“, frage ich. „Mein Vater ist ein Alchemist. Er bildet mich dazu aus. Er vernichtet die Leichen von Strigoi. Strigoi sind böse Vampire. Es können früher Menschen, Dhampire oder Moroi gewesen sein. Moroi sind gute Vampire und sie werden so geboren. Die Strigoi möchten sie vernichten und wenn es keine Moroi mehr gibt, dann gibt es auch keine Dhampire mehr. Dhampire beschützen Moroi. Sie sind zur Hälfte Mensch und zur Hälfte Moroi. Sie haben von beidem etwas. Uh und Strigoi töten für Blut. Nur damit können sie überleben. Moroi brauchen auch Blut, doch wenn sie dafür töten, dann werden sie zu Strigoi. Sie trinken immer nur ein bisschen. Und Moroi können auch normale Sachen essen. Dhampire brauchen kein Blut. Sie sind ziemlich stark und schnell. Sie suchen ein Dhampir-Mädchen in meinem Alter. Ich bin aber kein Dhampir. Ich weiß aber wen sie suchen. Geh du aber erst einmal duschen, wie immer“, sagt Shirin. Ich nicke und sie gibt mir Duschzeugs und ein Handtuch.

Ich ziehe meine Klamotten, die ich von ihr habe, aus und Shirin tut sie in die Wäsche. Es tut gut zu duschen und es ist die perfekte Gelegenheit über das was Shirin mir gesagt hat nach zu denken. Strigoi = böse. Moroi = gut. Dhampire = auch gut, weil: beschützen Moroi. Menschen = ahnungslos. Okay. Warum hat sie mir das erzählt? Ich werde sie fragen.

Jetzt bin ich fertig mit Duschen und ich trocken mich ab. Shirin gibt mir frische Klamotten. Ich ziehe die Unterwäsche an und dann die hautenge dunkle Jenas. Über den BH, den ich schon tragen kann, ziehe ich ein rotes T-Shirt, das so lang ist, dass es über meinen Po reicht.

Ich föhne mir die Haare und kämme sie durch. Meine dunkelbraunen Haare reichen mir, wenn sie offen sind, was so gut wie nie vorkommt, bis zum Ende des T-Shirts. Ich benutze das Zopfband von Shirin und mache meine Haare zu einem dicken Knoten, der in meinem Nacken hängt. Mehr bleibt dann nicht übrig.
Ich schaue in den Spiegel und meine warmen Braunen Augen strahlen heute mehr als sonst. Shirin kommt ins Bad und sagt: „Du siehst klasse aus.“ „Danke“, meine ich. Sie grinst mich an. Ich grinse zurück, doch plötzlich steht ein Mann hinter Shirin. „Shirin, wer ist dass?“, fragt ihr Vater. „Das ist meine Freundin“, sagt Shirin. „Lass mich raten, sie ist jeden Tag hier?“, meint er. „Ja, Daddy“, gibt Shirin klein bei. „Kein Wunder, dass die Wächter hergekommen sind. Ich werde sie rufen“, meint er. „Daddy, das wäre das Beste. Auf einer Akademie ist sie besser aufgehoben, als im Kinderheim“, erklärt Shirin. „Du wohnst im Kinderheim?“, fragt ihr Vater. „Ja, Sir“, sage ich. „Kleiner Dhampir, du wirst dich freuen“, meint er.
Ich hätte längst darauf kommen können, dass ich das Dhampir-Mädchen bin. Ich nicke und er dreht sich um. „Scheiße, Shirin, was wird jetzt geschehen?“, frage ich. „Sie werden dich auf eine Vampire Academy schicken. Du wirst ausgebildet um Moroi zu schützen“, sagt Shirin traurig.

„Ich muss hier weg, oder?“, frage ich. „Ja, doch wir werden Kontakt halten, das verspreche ich dir!“, sagt Shirin und fällt mir um den Hals. Sie weint und ich würde auch weinen, aber ich kann nicht. Ich bin dafür zu stark. Dann legt mir jemand von Hinten die Hand auf die Schulter. Ich löse mich von Shirin und drehe mich um. „Ich bin Wächter Gianni Jensen. Ich würde Sie bitten, mir zu folgen. Wir werden Ihre Sachen holen und Sie auf die Akademie, im Westerwald, bringen“, sagt er. Ich nicke und folge ihm. „Ich werde dich vermissen“, ruft Shirin. „Ich dich auch!“, rufe ich und dann verlassen Wächter Jensen und ich das Haus.

Wir fahren zum Heim und ich packe meine wenigen Besitztümer. Währenddessen spricht Wächter Jensen mit Frau Blum, der Heimleiterin. Ich packe mein Nachthemd und meine Jeans und mein schwarzes T-Shirt. Meine Jacke ist mir zu klein, deshalb hat sie nun eine Kleinere bekommen. Ich besitze einen Schulranzen, den ich ebenfalls mitnehme, jedoch die Schulbücher lasse ich auf dem Bett liegen. Ich besitze eigentlich nicht mehr. Plötzlich steht Frau Blum im Zimmer.
„Die Klamotten, lässt du hier, die gehören dem Heim“, sagt sie. Ich gebe ihr die Jeans das T-Shirt und das Nachthemd. Also bleibt mir nur mein Ranzen und das dazugehörige Mäppchen. Mehr nicht. „Ich habe noch etwas für Sie, Miss Iwanow“, sagt sie. „Oh“, sage ich. Sie gibt mir ein kleines Päckchen. „Danke“, sage ich. „Es gehört Ihnen. Es lag neben Ihnen, als sie vor unsere Tür gelegt wurden“, meint sie.
„Warum geben Sie mir das erst jetzt?“, frage ich traurig. „Ich hatte auch einen Brief bekommen, wo mir diese Anweisung erteilt wurde. Es tut mir leid“, sagt sie. Ich bin überrascht. Ich packe das Päckchen in den Rucksack, zu meinem Mäppchen. Sie nickt mir zu und ich sage: „Machen Sie es gut, Frau Blum!“ Sie schenkt mir ein halbherziges Lächeln und dann verlasse ich dieses Gebäude. Für immer.

Wächter Jensen bedeutet mir, mich neben ihn, auf den Beifahrersitz, zu setzen. Ich lege meinen Rucksack auf den Rücksitz und steige auf den Beifahrersitz. Der Wächter fährt los und wir machen uns auf den Weg in die Akademie. Ich schlafe unterwegs ein und als ich aufwache halten wir an.

Ein anderer Wächter schaut in den Wagen und lässt uns dann durch. „Miss Iwanow, wir sind da“, sagt er. Ich nicke und gähne. Er fährt zu einer Garage und wir steigen aus. Ich nehme meinen Rucksack und dann führt mich Wächter Jensen in ein Büro. Es ist das Büro von Direktor Müller.

„Wächter Jensen, haben Sie sie gefunden?“, fragt er. „Ja, Herr Direktor. Das ist die Kleine“, sagt er. „Okay, danke“, meint der Direktor. Gianni grinst. „Setzen Sie sich“, sagt Direktor Müller. Ich tue wie mir gesagt wurde und setze mich. „Wie ist Ihr Name?“, fragt er mich. „Zoey Iwanow“, sage ich. „Okay, Miss Iwanow. Wieso sind Sie nicht auf diese Akademie gekommen? Wer sind ihre Eltern?“, fragt er. „Ich kenne meine Eltern nicht und außerdem habe ich bis heute noch nichts von Dhampiren, Moroi, Strigoi und Alchemisten gewusst. Ich habe in einem Heim am Strand gewohnt“, sage ich. „Haben Sie sie darüber aufgeklärt?“, fragt der Direktor entgeistert. „Nein, das war meine Freundin Shirin. Sie wird zu einer Alchemistin ausgebildet“, erkläre ich hastig. Er nickt. „Okay, hier haben Sie einen Stundenplan. Wächter Jensen wird ihr Mentor sein und sie trainieren. Er wir Sie außerdem auf ihr Zimmer bringen. Ich hoffe wir sehen uns nicht wegen Straftaten wieder“, meint der Direktor. „Natürlich nicht, Sir“, sage ich höflich.

Dann begleitet mich Wächter Jensen auf mein Zimmer. Er erklärt mir alles und sagt: „Ich werde Sie morgen zu ihren Stunden begleiten. Abholen zum Frühstück werde ich Sie kurz vor 7 Uhr 30.“ Ich nicke.

So kommt es auch. An diesem Abend habe ich mich nur ins Bett gelegt und geschlafen. Am nächsten Morgen holt er mich ab. Wir gehen frühstücken und holen meine Bücher. Er begleitet mich auf mein Zimmer und ich packe meinen Ranzen.
Das Päckchen was wahrscheinlich von meinen Eltern ist, habe ich gestern nur auf meinen Schreibtisch geschmissen. Wir sind dann in meinen Unterricht gegangen und danach hat er mir Trainingsstunden gegeben.

Am Abend habe ich mich geduscht und dann lagen da frische Klamotten. Ich habe sie angezogen und mich fertig gemacht. Dann waren wir in der Cafeteria und haben noch was gegessen. Ich kam zurück und habe das Päckchen im Schrank begraben und geschlafen. So war es auch am zweiten Tag, nur dass mein Mentor mich nicht begleitet hat. Wir trafen uns lediglich beim Training. Jeder Tag war so und das Päckchen geriet in Vergessenheit.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast