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Gemeinsame Reise

von Alyeskah
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Familie / P16 / Gen
Itachi Uchiha Naruto Uzumaki Sasuke Uchiha
01.06.2012
30.11.2016
5
6.157
1
Alle Kapitel
17 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
01.06.2012 673
 
Die FF ist fünf, sechs Jahre alt, aber ich habe sie kürzlich für mich wiederentdeckt – wie Naruto generell. Jetzt wird sie grundlegend überarbeitet - ich bedanke mir hier schon bei meinen Betalesern LeeLee und Natalie23
Die FF beginnt während des letzten Kampfes von Sasuke und Itachi. Über den Sprung im ersten Kapitel bitte nicht wundern, das klärt sich im Laufe der FF.
Über Reviews freue ich mich selbstverständlich!
Viel Spaß beim Lesen!

- San


xXx


Beißender Rauch trieb Sasuke Tränen in die Augen und Husten zwang ihn in die Knie. Immer mehr verließen ihn seine Kräfte, bis er nicht mehr aufstehen konnte. Blut floss aus unzähligen Wunden und es fiel ihm schwer, seine Umgebung noch wahrzunehmen.
Verdammt!
Wo Itachi wohl war? Er musste doch noch irgendwo hier sein, irgendwo zwischen den Trümmern, die ihr erbarmungsloser Kampf erzeugt hatte. Warum nutzte er Sasukes Situation nicht aus? Eine Gelegenheit wie diese verstreichen zu lassen, passte nicht zu ihm… Ob er tot war? Ein zynisches Lächeln umspielte Sasukes Lippen. So lange, so unendlich lange hatte er auf diesen Moment hingearbeitet, so viel geopfert und jetzt… Jetzt sollte es vorbei sein? Einfach so?
Itachi… tot. So einfach, so schnell. Das konnte doch nicht sein. Bestimmt würde er gleich durch den Rauch hindurch auf ihn zugesprungen kommen, bestimmt würde er sich auf ihn stürzen, versuchen, ihm den Rest zu geben…
Ganz bestimmt.

Aber nichts geschah.

Sasuke wartete minutenlang, aber Itachi kam nicht, niemand kam, er war ganz allein an diesem Ort, diesem schrecklichen Ort ihres Kampfes. Ihres letzten Kampfes?
Er schüttelte den Kopf.
Zu einfach.
Es handelte sich schließlich um Itachi Uchiha!! Er starb nicht, das ging überhaupt nicht!
Sasuke biss die Zähne zusammen und stemmte sich auf die Füße. Nein, bevor er es nicht mit eigenen Augen gesehen hatte, würde er es nicht glauben. Schwer atmend tastete er sich durch die Gegend, stieß mehrmals gegen irgendetwas und sein eh schon geschundener Körper kämpfte erbittert gegen die Bewusstlosigkeit an, aber es war Sasuke egal. Mit der Zeit wurde der Schmerz durch ein angenehmes Gefühl der Taubheit verdrängt und er wusste, dass er nicht mehr lange durchhalten würde.
Aber wie so oft gab ihm der Gedanke an seinen Bruder Kraft und er schaffte es, weiter zu laufen.

Fast hätte er Itachis Mantel übersehen. Die roten Wolken und das angetrocknete Blut schienen miteinander zu verschmelzen und wäre er nicht gestolpert und fast darauf gefallen, so wäre er vorbei gegangen.
Vorsichtig hob Sasuke die Überreste des Mantels auf. Er bestand nur noch aus einzelnen Fetzen, anscheinend hatte ihn Sasukes letzte Attacke frontal getroffen. Und Itachi… Es musste ihn genauso zerrissen haben.
Mit starrem Blick fixierte Sasuke das Kleidungsstück, das aus irgendeinem Grund ein Gefühl der Nostalgie in ihm hervorrief. Es war mit Staub und Asche bedeckt und er fragte sich, ob das wohl alles war, was von seinem großen Bruder übrig geblieben war.

Itachi…

Warum blieb das Gefühl der Freude aus? Warum verspürte er nicht zumindest eine gewisse Befriedigung? Sein ganzes Leben war von Itachi ausgefüllt worden, jetzt konnte er sich auf andere Sachen konzentrieren. Auf… andere Sachen? Auf was denn?
Ihm fiel nichts ein.
In sein Heimatdorf, Konoha, zurückzukehren, kam nicht in Frage, zumindest noch nicht. Er wusste, dass er trotz allem wieder aufgenommen werden würde, aber er fühlte sich noch nicht bereit dazu. Und von seinem Team hatte er auch genug. Es war einfach das falsche Team…
Was sollte er mit seinem Leben anfangen? Fast hätte er über sich selbst gelacht, darüber, wie erbärmlich er gerade war. Aber er war zu müde dazu, viel zu müde, um überhaupt groß nachzudenken.
Später war immer noch Zeit dazu, irgendwann… Er rollte sich zusammen, schloss die Augen und wurde vom Schlaf begrüßt, als ihn ein lautes Geräusch hochschrecken ließ. Bevor er reagieren konnte, wurde er an die Wand gepresst und blutrote Augen starrten ihn an.

Itachi!

Mit einem Schlag kehrte der Schmerz zurück, vermischte sich mit der Müdigkeit und ließ ihn fast vergessen, dass sein Herz vor Furcht schlagartig schneller schlug.
Itachis Blick bohrte sich in seinen und plötzlich war alles schwarz.
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