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Traumwelten – Träume mit Dir und Mir

von Falcon
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Gen
29.05.2012
09.06.2012
2
2.222
1
Alle Kapitel
9 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
29.05.2012 1.017
 
Titel: Traumwelten – Träume mit Dir und Mir

Raiting: P12

Länge: 5 Kapitel

Anmerkung: Beitrag zum Projekt  Traumwelten

Disclaimer: Alles meins ;)

~*~*~

Folgendes Geschreibsel habe ich tatsächlich geträumt [und hier und da ergänzt] und es ist wohl eine Art Wunschtraum. Es wäre wunderschön für mich, wenn er in Erfüllung gehen würde – irgendwann - und somit habe ich mich entschlossen ihn als „Wunschtraum“ aufzuschreiben. Eigentlich ist es ein sehr persönlicher Traum, aber ich kam trotzdem nicht drumherum. Viel Spaß.


Kapitel 1 - Wunschtraum

Blonde lange Haare. Blaue Augen. Groß. - Das bin ich. Und diesen einen Tag werde ich wohl nie vergessen

Ich stehe in einer Gruppe von Menschen – meinen guten Freunden und Freundinnen. Es ist Eishockey-Zeit. Die Arena ist gut gefüllt. Die Spannung steigt. Mein Herz schlägt schneller und das gewohnte Kribbeln im Bauch ist spürbar.
Ich liebe es.
Viel zu lange war die Sommerpause. Viel zu lange mussten wir auf Eishockey verzichten. Wir – das sind mein Freund und ich. Seit vier Jahren sind wir nun zusammen. Glücklich – mit Höhen und Tiefen, aber immer ehrlich. Ich lächele ihm aufgeregt zu, seine Augen glitzern freudig. Wie sehr hatten wir uns auf diesen Tag gefreut – im mehrfachen Sinne wie ich später einsehen würde.

Die Spieler beenden gerade ihr Warm-Up, als mein Freund meine Hand nimmt und sie drückt. Sein Blick ist nervös und doch irgendwie entschlossen. Ich kann es mir nicht erklären, aber eine Wärme macht sich in mir breit, sodass ich ihm einen sanften Kuss auf die Lippen drücke und ein „Ich liebe Dich“ zu hauche.
„Oh – ihr schon wieder. Könnt ihr das nicht zu Hause machen.“, tönt es da auch schon witzelnd von unserem Chef des Fanclubs, welchem wir angehören. Er zwinkert uns zu.
„Ach du schon wieder. Nur kein Neid.“, pampe ich ebenfalls witzelnd zurück. Wir sind schon so ein verrückter Haufen. Wie eine große Familie und das schon über sechs Jahre. Gerne denke ich an die ganzen Zeiten zurück.

Nach der Mannschafts-Aufstellung und den Starting-Six geht es dann endlich los. Meine Lieblings-Eishockey-Mannschaft stürzt sich sofort ins Geschehen. Ich starre wie gebannt auf die Eisfläche und merke somit auch nicht, wie mein Freund sich klammheimlich davonstiehlt.

In der zweiten Drittelpause ist mein Freund immer noch nicht da und statt der Eismaschine kommt unser Stadionsprecher aufs Eis. Gemurmel geht durch die Reihen der Fans und das Getränke-Holen wird nach hinten verschoben. Die Neugier ist doch irgendwie stärker. Auch meine Freunde und ich bleiben gespannt und ein wenig irritiert bei unseren Stehplätzen im Fanblock stehen.
„Sooo liebe Fans. Heute habe wir gleich am Anfang der Saison eine riesen Überraschung für einen Fan unter euch.“, plappert der Stadionsprecher los.
Ein paar Jungs bringen komische schwarze Kästen und verteilen sie auf dem Eis, sowie ein paar riesige Folien. Mitten drin erkenne ich meinen Freund. „Ej“, tönt es von meinem Fanclub-Chef, als auch er ihn erkennt. Scheinbar weiß auch er nichts von der Aktion. Irgendetwas von den Spielern für die Fans, wegen der schlechten letzten Saison?
„Ich bitte mal um Licht aus und ein wenig Ruhe in der Arena“, hören wir den Stadionsprecher erneut und schlagartig ist es still in den Reihen der Fans und das Licht wird ausgeschaltet. Nur die Notbeleuchtung an den Ausgängen flimmert noch. Meinen Freund kann ich in der Menge nicht mehr erkennen.

Und dann höre ich seine Stimme. „Hallo mein Schatz.“
Ein Scheinwerfer klackt und plötzlich steht auf dem Eis mein Freund in einem weißen Lichtkegel. Eine ruhige sanfte Hintergrundmusik wird abgespielt und auf dem Videowürfel erkenne ich ein Bild von uns zwei.
Oh!
Mein!
Gott!
Weißt du noch?! Am 20. Mai 2011. Damals sind wir zusammengekommen. Abends um 17:30 Uhr. Ich weiß es immer noch. Vier Jahre danach. … Wir waren vorher schon befreundet und du wolltest nichts von mir wissen…“, er lacht leise.
Ich starre wie hypnotisiert auf die Eisfläche, meine Hände zittern, kann kaum denken und bekomme auch nur am Rande mit das meine Freunde mir immer wieder verstohlene Blicke zuwerfen.
Ich hatte fast aufgegeben, als wir uns doch näher kamen. Du hast in Freundschaft einige Nächte bei mir verbracht und am 20. Mai habe ich mich dann endlich getraut Dich zu küssen. Dich meine Traumfrau. Ich wollte sofort flüchten und doch hast du mich gebeten zu bleiben. Das Strahlen in deinen Augen habe ich bis heute nicht vergessen. … Ich liebe Dich - Deine ganze Art. Dein Vertrauen Dich in meine Arme fallen zu lassen, wenn es Dir nicht gut geht. Deinen Dickkopf. Deine wunderschönen Augen. Dein Lachen und deine Albernheiten. Deine Art die Dinge einfach zusehen und doch völlig kompliziert.
Was wird das hier?
Eine Freundin greift beruhigend meine Hand und lächelt mir zu.
Das alles begann vor vier Jahre, wir wohnen schon fast seit Beginn zusammen, wir wünschen uns eine gemeinsame Zukunft, haben zusammen bereits einen Hund und eine Katze und nun möchte ich Dich noch eines fragen. Hier – inmitten von unseren Freunden und unserer Familie -, hier – wo alles begann: Möchtest du mich heiraten – Möchtest du meine Frau werden, mein Engel?
Die Folien werden umgeschlagen und ein riesiges Bild von uns und einen Schriftzug mit „Willst du meine Frau werden?“ kommt zum Vorschein. Die ‚komischen schwarzen Kästen‘ entpuppen sich als sanfte Lichtquellen und plötzlich habe ich das Gefühl von allen angestarrt zu werden. Ein Scheinwerferkegel wird auf mich gerichtet und mein Hals ist trocken. „Ja“, sage ich und schreie es dann noch einmal mit Tränen in den Augen - überglücklich „JA, ja ich möchte deine Frau werden.“
Einen Moment ist es noch ruhig in der Halle – dann bricht das Geklatsche aus. Meine Freunde umarmen mich stürmisch und ich löse mich aus den Umarmungen, um den Fanblock zu verlassen und meinem Freund entgegen zu gehen. Er kommt gerade aus den Katakomben der Arne gelaufen, als ich ihn schon in die Arme schließe.
„Ich liebe Dich!“
„Ich Dich auch!“, flüstert er zurück und steckt mir einen silbernen Ring an den Finger.

Kapitel 1 Ende


~*~*~*

Was sagt ihr dazu?
Die anderen 4 Träume werde ich dann in der nächsten Zeit schreiben, als bleibt dran und hinterlasst mir ein wenig Feedback ;)
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