Gründe, die mich bewegen

von Desastrix
GeschichteRomanze, Freundschaft / P12 Slash
James Diamond Kendall Knight
27.05.2012
27.05.2012
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-Kurzbeschreibung: Kendall wusste es nicht, er konnte es nicht wissen. Nicht wissen, dass sein Ablehnen der Chance ein Popstar zu werden seine Freundschaft mit James zerstören würde. Dass James nur so einen kleinen Grund brauchte um Streit anfangen zu können. Dass James und seine Freundschaft nur so oberflächlich war, dass sie beim ersten richtigen Streit vollkommen zusammen brechen würde. Dass, wenn ihre Freundschaft endete, er nichts und niemanden mehr hatte, der ihm nahe stehen könnte… Doch was sind James wahre Beweggründe?-

-Die FF eines Haters-

Das Vorwort zum Vorwort:

Ich, Desastrix, meine Wenigkeit, das Desaster, Dumm und Schlau, Hater, Schwarzleser aus Leidenschaft, […] habe euch in einem Vorwort kurz etwas mitzuteilen… Das Wieso, das weshalb, das warum…
Also, hier das Vorwort:
…Es war ein schwarzer Tag in meinem Leben, ein Sonntag an dem ich nicht im Kino, bei einer Freundin, bei der Nachhilfe oder anderweitig außer Haus war. Wohl wahr, ein schwarzer Tag für alle Fans von „Big Time Rush“… Denn an diesem Tag schaltete ich meinen PC an, meldete mich unter ADMIN an, nein dies ist kein Zeichen dafür, dass ich mich selbst zu wichtig nehme, und besuchte schließlich eine der bekanntesten illegalen Internetseiten, auf denen man kostenlos Serien und Filme streamen kann. Und da ich von Geburt an schlau war wusste ich auch schon da, was „streamen“ bedeutet und konnte getrost einen Namen in die Suchen-Spalte eingeben. „Doch was?“, das fragte ich mich, fragte ich mich sehr lange. Bis es mir einfiel. „Big Time Rush“. Eine Serie, derer ich schon eine Folge außer der Reihe konsumiert hatte und sie DAMALS für gut befand. Und so klickte ich auf die kleine Lupe rechts neben der Suche-Spalte und wartete. Es gibt genau 1 Suchergebnisse für "Big Time Rush". Nebenbei bemerkt, an die Leute, die für diese Seite verantwortlich sind: Auf die kleinen Dinge kommt es an! Wie Grammatik, Logik, Verständnis und die Sicherheit, dass die Besucher dieser Seite nicht schon von eurer Grammatik abgeschreckt werden! Doch dies ist nur meine Meinung, die einer Irren (Wie sich gleich rausstellen wird bin ich WIRKLICH irre, es wird aber schon an diesem Vorwort deutlich). Und dann klickte ich auf „Big Time Rush“ und ließ die erste Episode von Staffel eins laufen…
Ein folgenschwerer Fehler, denn DIES hier ist die Folge daraus!
Denn jetzt bin ich „Big Time Rush“-Hater! Im Umkreis von zehn Metern bin ich der größte Anti-Fan von „Big Time Rush“ (Mein Bruder ist ein Bruder, ein Kerl, die müssen „Big Time Rush“ hassen)! Jetzt fragt man sich vielleicht warum ich dann dieses Fandom ausgewählt habe (oder auch nicht, weil man mein Vorwort nicht liest, ist ja schließlich nur ein VORwort)! Und die Antwort ist ganz einfach: Ich dachte nach (nein, die Idee kam mir im Traum) wie es wohl wäre, wenn… Wenn, wenn, wenn…. Wenn! Wenn?
Und so kam diese FF zustande, schließlich kann es doch kein Fandom geben, das ich so abgrundtief hasse und die nicht mindestens eine FF hat, die mir gefällt!

Jetzt aber genug der großen Reden und los mit der ersten und letzten FF, die ich zu „Big Time Rush“ schreiben und/oder lesen werde! (Was wahrscheinlich eh nicht stimmt, da ich von den Figuren [nur James, Logan, Kendall und Carlos] unheimlich begeistert/fasziniert bin und nur die Story und die Serie an sich zum kotzen finde!)


Prolog: Verstehen

Logan war traurig.

Carlos war selten traurig, doch in den letzten Wochen war seine stetig gute Laune in Windeseile verflogen. Tag für Tag verblasste das altbekannte Lächeln auf seinen Zügen. Auch stiller wurde er,  stiller und ruhiger. Und langsam fragte Logan sich was mit dem Dauersonnenschein passierte. Er fragte sich wo alle von Carlos mehr oder meistens weniger klugen Kommentare hin verschwunden waren. Fragte sich was so schief gelaufen war, dass der kleine Idiot anstatt Mist zu bauen an manchen Tagen einfach nur dasaß und gedankenverloren Löcher in die Luft starrte. Ja, Carlos hatte sich verändert, doch nicht zum Guten und ganz bestimmt hatte er sich auch nicht einfach weiterentwickelt, wie Kendall es glaubte. Logan war der festen Überzeugung, dass etwas ganz und gar nicht mehr stimmte. Als er dann an einem regnerischen Dienstag im September im Korridor der High School Carlos beobachtete, wie dieser an seinen Spind gelehnt dastand und seine Hände betrachtete befand er die für den richtigen Moment zu handeln. Langsam um ihn nicht schreckhaft aus den Gedanken zu reißen trat er an seien langjährigen Freund heran und tippte ihm leicht auf die Schulter. Immer noch leicht abwesend drehte der etwas kleinere ihm den Kopf zu und schaute ihn direkt in die Augen. Beinahe hätte Logan vergessen warum er eigentlich genau mit ihm reden wollte, doch als Carlos Blick fragend wurde riss er sich von dessen dunkelbraunen Hundeaugen los. Schon vor einem Jahr hatte er Carlos wunderschöne dunkelbraune Augen das erste Mal richtig gesehen und seit da waren diese Augen das Einzige, was Logans Welt zum Stillstand bringen konnte. „Carlos?“, fragte der Mitchell. „Logan!“ „Carlos, wie geht es dir?“, man hörte Sorge aus seiner Stimme.  „Gut, wie immer!“, man sah Carlos an, dass sein Lächeln aufgesetzt und falsch war. „Und in Wirklichkeit?“ Logan kannte ihn einfach zu gut. „Es geht?“, Carlos klang leicht verunsichert. „Und in wirklicher Wirklichkeit?“ Logan legte eine Hand auf Carlos Arm. „Schlecht…“
„Wieso geht es dir schlecht?“
„Wegen Kendall“
„Was ist mit ihm?“
„Wegen ihm und James!“
„Aber wieso?“
„Du merkst es nicht, oder?“

Logan verstand nicht.

„Es zerbricht! Alles zerbricht! James und Kendall, ihre Freundschaft zerbricht, sie entfernen sich voneinander, sie entfernen sich von uns!“

Logan war entsetzt.

„Wie kommst du darauf?“
„Merkst du nicht wie oft sie sich streiten? Merkst du nicht, dass es nicht mehr so ist wie früher?“

Und Logan verstand.

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„Du suchst immer Streit! Du findest immer irgendeinen Grund dich mit mir anzulegen!“
Kendall und James standen sich gegenüber, kaum einen Schritt voneinander entfernt.
In James‘ haselnussbraunen Augen lag ein fast schon kindischer Trotz.
„Du gibst mir ja auch immer wieder jede Menge an Gründen!“ Auch seine Stimme klang trotzig.
Frustriert fuhr Kendall durch sein Haar, stieß den angehaltenen Atem mit einem  verbitterten Seufzer wieder aus. James hatte die Arme vor der Brust verschränkt, eine Haltung die er in letzter Zeit ziemlich oft annahm. Mit dem rechten Fuß tippte er ungeduldig auf den Boden.
Tapp. Tapp. Tapp.
Und dann reichte es Kendall. Gefährlich leise war seine Stimme, als er James anfuhr. „Was ist los, verdammt? Hast du mir vielleicht irgendwas zu sagen?“
James schnaubte, eine Augenbraue hochgezogen, in den Augen nichts als Ärger.
„Nein. Das ist es ja! Ich habe dir nichts mehr zu sagen. Nichts!“ Und damit drehte er sich um und ging den langen weißen Schulflur entlang, vorbei an neugierig blickenden Leuten, die den Streit aufmerksam verfolgt hatten.
Kein Stolz lang in seinem Gang, er stolzierte nicht wie sonst, er ging einfach mit schnellen Schritten und gesenktem Blick in Richtung Ausgang. Vorbei an Logan und Carlos, die an Carlos‘ Spind standen und in ihrer Unterhaltung innehielten, als er vorbei ging. Logan blickte James an, und dieser ging trotzdem vorbei, obwohl er den Blick voller verständnisvoller Trauer bemerkte.
Kendall, der ihm vom anderen Ende des Flurs nachschaute, verstand es nicht. Er verstand James Verhalten nicht, ebenso wenig wie er es verstehen würde warum James –der am nächsten Tag verkünden würde, dass er und seine Familie wegziehen würden- sich darüber freute endlich aus seiner Heimatstadt zu verschwinden…
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