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Decide

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16
Hermine Granger James "Krone" Potter Lily Potter Remus "Moony" Lupin Sirius "Tatze" Black
27.05.2012
17.01.2021
12
36.577
13
Alle Kapitel
46 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
13.01.2021 2.597
 
Hey,  es sind eine Menge Erinnerungen, aber ich wollte die Rumtreiber (und Euch) mitnehmen durch Hermines Erlebnisse, da vieles davon später relevant wird und die Grundlage für alle weiteren Kapitel bietet. Ich hoffe es wird euch nicht zu langatmig. Ich würde mich wirklich über ein Review dazu freuen, ob es Euch gefällt oder ich doch lieber eine gekürzte Version verwenden sollte. :)

Kapitel 10

“Wir sind in unserem vierten Schuljahr angekommen, wo Harry am Trimagischen Turnier teilnimmt”, erklärte Hermine und ließ im Schnelldurchlauf einige Szenen dieser Zeit erscheinen. Die Erinnerungen zogen in einem bunten Strudel aus Filmsequenzen. Es war wie einer dieser Vorschauen neuer Filme, die im Muggel Kino immer vor dem eigentlichen Film abgespielt wurden. Sie hatte ihnen noch so viel zu zeigen.
“Er nimmt freiwillig an diesem Turnier teil? Ist er verrückt? Wie alt mag er sein, vierzehn?”, schimpfte Lily und Hermine konnte nicht umhin, kurz zu lachen. In diesem Moment erinnerte sie die Rothaarige ein bisschen in ihrer besorgten Art an Molly Weasley.
“Nicht freiwillig. Voldemort hat dafür gesorgt, dass er ausgewählt wird.”
Hermine zeigte ihnen die Aufgaben, denen sich die Champions stellen mussten. Und während James Harry bei jeder bestandenen Aufgabe anzufeuern schien, wurde Lily immer unruhiger. Ihre Gedanken huschten zu dem Ball, obwohl sie eigentlich wichtigere Dinge hatte, die sie teilen musste. Doch in dem Wissen, was noch kommen würde, brauchte sie diesen glücklichen Moment, um sich zu wappnen.
“Hermine, du siehst wahnsinnig hübsch aus”, sagte Sirius, als er sie in ihrem rosafarbenen Kleid am Arm von Viktor Krum sah und er setzte hinzu: “Warum um alles in der Welt hat Harry dich nicht gefragt?” Hermine spürte, wie ihr eine leichte Röte in die Wangen stieg. Noch nie hatte sie gut mit Komplimenten umgehen können.
“Oh nein, wir sind nur Freunde. Die besten, aber nur Freunde.” James legte ihr eine Hand auf die Schulter, ehe er sagte: “Er kann froh sein, eine Freundin wie dich an seiner Seite zu haben.”
Mine schluckte und ließ ihre Erinnerungen zu dem Labyrinth schweifen.
“Was auf dem Friedhof am Ende der letzten Aufgabe genau geschehen ist, kann ich euch nicht zeigen. Ich weiß nur, was Harry mir erzählt hat. Voldemort hat mit Peters Hilfe seinen Körper wiedererlangt.”
Vor ihnen tauchte Harry mit dem toten Cedric Diggory, Hogwarts zweitem Champion des Turniers auf. Als Lily erschrocken nach Luft japste, ließ Mine die Szene verschwinden.

Im gleichen Zug erschien der Grimmauld Place und nun war es an Sirius, zu staunen. “Wir… wir sind im Haus meiner Familie”, stellte er überrascht fest.
“Der Grimmauld Place ist das Hauptquartier des Ordens des Phönix. Der Widerstand gegen Voldemort.” Hermine deutete in die Runde, der ältere Sirius saß am Kopf des Tisches und Tatzes schien erleichtert, sich in besserer Verfassung zu sehen. Sie erzählte ihnen von dem Überfall der Dementoren auf Harry, dem Straftribunal, dem er sich stellen musste wegen des Zauberns vor Muggeln und den Verleumdungen, die das Ministerium gegen Harry und Dumbledore vornahm.

Als sich die Szenerie erneut änderte, waren sie wieder in Hogwarts.
„Darf ich vorstellen? Dolores Jane Umbridge, meist gehasste Lehrerin, die je die Flure der Schule betreten hat. Sie wurde vom Ministerium gesandt und machte uns das Leben zur Hölle.“ Sie berichtete von ihren Machenschaften, was Sirius mit etlichen Beleidigungen kommentierte. Doch vor allem von der Gründung von “Dumbledores Armee” war er begeistert. Die fünf schauten zu, wie die vielen Schüler im Raum der Wünsche Zaubersprüche lernten, was sogar für ein Lächeln auf den Gesichtern unsichtbaren Beobachter sorgte.
“Harry ist ein großartiger Lehrer”, sagte Hermine wehmütig. Sie vermisste ihren Freund sehr, aber das Wissen, dass sie ihm, wenn ihr Plan aufging, all diesen Schmerz ersparen konnte, spornte sie an. James hatte einen liebevollen Ausdruck im Gesicht, der sonst nur für Lily reserviert war. Auch von Harry’s Verbindung mit Voldemort, von dem Okklumentik-Unterricht mit Snape, um seine Gedanken zu schützen und dem Ausbruch der Todesser aus Askaban berichtete Hermine ihnen.

Hermine atmete noch einmal tief durch und richtete ihre Aufmerksamkeit auf den Jungen mit dem verwuschelten Haar und den sturmgrauen Augen.
“Sirius. Jetzt kommt eine Erinnerung, die… sehr schlimm ist. Bitte, behaltet im Hinterkopf, nichts von dem, was ihr seht, noch so geschehen wird.” Sie wartete einen Moment, damit jeder einzelne sich noch einmal sammeln konnte, dann zeigte sie ihnen eine neue Erinnerung.
“Wo sind wir?”, fragte James leise und sah sich suchend um. Sie standen inmitten eines riesigen, dunklen Saals, in der sich Reihe um Reihe hoher Regale türmten.
“Wir sind in der Mysteriums Abteilung. Harry hatte eine Version von dir, Sirius, wie du gefoltert wurdest.” Sirius schluckte und erschrak sogleich, als er Harry, Hermine, Ron und die anderen durch die Gänge schleichen sah. Auch, wenn Mine es nicht gesagt hatte, so wusste er, dass dies wohl sein Ende in ihrer Geschichte war. Sie beobachteten, wie Harry eine der Kugeln aus dem Regal nahm. Eine Prophezeiung, wie sie von Mine erfuhren und hörtee Harry sagen: “Hier steht mein Name drauf.”
“Sehr gut, Potter. Jetzt dreh dich um, hübsch langsam, und gib sie mir.”


Die Stimme, die dort schnarrte, gehörte zu Lucius Malfoy. “Oh, dieser alte Schleimbeutel soll die Finger von meinen Jungen lassen”, wetterte Lily und fing sich dafür zwei äußerst irritierte und zwei leicht belustigte Blicke ein, letztere von Hermine und James. Ihre Wangen wurden rot.
Mehrere Gestalten tauchten in dem Raum auf, schwarze Schatten, und sie alle hielten Zauberstäbe, die sie direkt auf die Gruppe der Schüler richteten. Erschrockene Ausrufe ertönten als sie hörten, wie Bellatrix immer wieder Drohungen aussprach, während Malfoy versuchte, Harry die Prophezeiung abzunehmen. Und dann brach Tumult aus und ein erbitterter Kampf brach los. Die Mitglieder des Phönix Ordens waren erschienen und eilten den Jugendlichen zur Hilfe. Hermine sah, wie sie unter einem Fluch zusammenbrach und Remus neben ihr fluchte leise. Flüche flogen hin und her, Schüler rannten, es war das reinste Chaos. Harry zerstörte die Prophezeiung und die Todesser waren furios. Mit einer sanften Handbewegung lenkte Hermine den Blick in Richtung eines großen, steinernen Torbogens, vor dem sich Malfoy mit Harry und Sirius duellierte. “Expelliarmus!” “Der war gut, James”, rief der ältere Sirius und sie jüngere Version sah traurig zu Krone hinüber. Die Vorstellung, ohne seinen besten Freund zu sein, schmerzte unglaublich.
Sirius feuerte einen letzten Fluch auf Malfoy, der ihn bewusstlos in die Ecke beförderte, ehe Bellatrix plötzlich neben ihnen auftauchte.
“Avada Kedavra!” hallte Bellatrix’ schrille Stimme durch die gesamte Mysteriums Abteilung und einen Moment war es ganz still. Sirius in der Erinnerung warf einen letzten Blick zurück zu Harry und fiel dann rücklings durch den Torbogen. Und dann war er einfach… verschwunden.
Harry’s Rufe nach Sirius wurden immer leiser, als der ältere Remus ihn packte und Hermine sie schnell in eine neue Erinnerung brachte.

“Was ist da gerade passiert”, murmelte James und Sirius schien einen Moment sprachlos, ehe er tonlos sagte: “Ich wusste ja, dass meine Cousine verrückt ist, aber dass sie mich umbringen würde…”
Mine konnte nicht anders und nahm Sirius in den Arm. Er versteifte sich einen Moment, gab sich dann aber doch der Berührung hin.
“Nichts davon wird geschehen”, flüsterte sie in sein Ohr. Als sie sich wieder lösten, hing eine schwere Stille über den Gryffindors.
“Wie viel noch, Hermine? Wie viel habt ihr noch mitmachen müssen?”, fragte Sirius sanft und schaute ihr in die Augen.
Diese schloss sie für einen kleinen Augenblick und schüttelte dann den Kopf.
“Es ist noch nicht vorbei. Aber schaut euch um.”

Sie befanden sich im Klassenzimmer für Zaubertränke. Und sie waren nicht allein. Slughorn erklärte einer Gruppe von Schülern verschiedene Zaubertränke, ganz vorn stand Hermines junges Ich.
“Wow Slughorn unterrichtet selbst so viele Jahre später noch?”, fragte James überrascht.
“Eigentlich ist Snape unser Zaubertrank Professor, aber das spielt jetzt keine Rolle. Slughorn hat eine Erinnerung, eine, die besonders wichtig ist”, erklärte Hermine und als James noch etwas sagen wollte, stieß Lily ihn an und bedeutete ihm, zu schweigen.
Alle schauten zu dem in die Tage gekommenen Professor für Zaubertränke.  
“Oho, ja dieser. Nun, dieser hier, meine Damen und Herren, ist ein höchst kurioser Trank namens Felix Felicis. Ich nehme an, dass Sie wissen, was Felix Felicis bewirkt, Miss Granger?”, fragte Slughorn das Mädchen, welches gebannt auf den goldenen Trank in einer kleinen, tropfenförmigen Phiole schaute.
Es ist flüssiges Glück, es bewirkt, dass man Glück hat.”, antwortete sie und die Szene verschwamm erneut. Hermine zeigte den Vieren dann eine ihre bedeutendsten Erinnerungen, in der Harry erzählte, wie er Horace Slughorn mithilfe des Felix Felicis die Erinnerungen an sein Gespräch mit Tom Riddle über die Erschaffung von Horkruxen entlockte. Horkruxe, die Seelenstücke aufbewahrt in unvergänglichen Gegenständen, die ihn unsterblich machen sollten.
Wenn die Erinnerung stimmt, gibt es sechs Horkruxe. Den ersten haben wir schon zerstört, es war Riddles Tagebuch. Der zweite ist der Ring von Gaunt. Dumbledore hat ihn zerstört. Er fand ihn in der Ruine von Vorlosts Haus, der Voldemorts Großvater war. Also müssen wir noch vier dieser Seelenteile finden. Vermutlich sind zwei davon das verschwundene Medaillon von Slytherin und der Becher von Helga Hufflepuff. Ein weiterer könnte ein Relikt von Ravenclaw oder Gryffindor sein. Und der letzte ist die Schlange von Voldemort. Nagini.  Sie sollte wohl mit dem… Mord an mir zum Horkurx werden, was ja nicht geklappt hat. Aber Dumbledore ist sich sicher, dass er das inzwischen nachgeholt hat. Wenn Dumbledore den nächsten Horkrux findet, werde ich ihn begleiten.” Wie gebannt schauten sie zu, wie Harry seinen Freunden von dieser unglaublichen Entdeckung berichtete.
“Die Prophezeiung… Er hat sie mir gezeigt. Voldemort hat mich als Ebenbürtigen gekennzeichnet, indem er meine Eltern tötete. Keiner kann leben, solange der andere überlebt. Und ich werde ihn töten.”
Wieder ließ Hermine die Szene verschwinden. Auch die nächste Erinnerung fiel ihr schwer. Sie zeigte Lily, James, Sirius und Remus, dass Harry und Dumbledore es geschafft hatten das Medaillon Slytherins aus einer gut bewachten Höhle zu stehlen, auch, wenn es nur eine Fälschung war. Auch Dumbledores Tod verschwieg sie nicht. Der Angriff der Todesser auf Hogwarts löste entsetzte Aufschreie ihre Begleiter aus. Uns als sie hörten, dass Snape diesen Mord begangen hatte, brach es aus Lily heraus.
“Wie konnte er! Wie konnte er das tun! Ich dachte… ich dachte wirklich…”, stotterte Lily und ließ sich ohne Widerstand in James’ Arme ziehen, der sie hielt, bis sie sich wieder beruhigt hatte.

Hermine zeigte ihnen Dumbledores emotionale Beerdigung auf dem Hogwarts-Gelände. Und auch den Moment, in dem McGonagall sie mit wässrigen Augen zur Seite genommen hatte.
“Miss Granger… Hermine… ich weiß nicht, was genau Dumbledore euch aufgetragen hat, aber ich möchte dir etwas geben. Schon beim letzten Mal konntest du damit Großes vollbringen”, murmelte Minerva McGonagall und händigte ihr ein kleines, goldenes Medaillon mit einer Sanduhr aus. Auf Mines fragenden Blick sprach sie weiter.
“Ja, ich weiß von eurer Rettungsaktion. Und ich kenne keine Hexe, der ich die Macht der Zeit lieber anvertrauen wollte. Alle anderen Zeitumkehrer sind im Ministerium bei einem Unfall unbrauchbar geworden. Dieser ist der letzte bekannte in ganz England.”
“Aber Professor, ich dachte er wäre ebenfalls wieder abgegeben worden”, sagte Hermine ehrfürchtig und betrachtete das Stück in ihren Händen.
“Nun, wir waren dem Ministerium gegenüber vielleicht nicht ganz ehrlich über den Verbleib… Aber wie dem auch sei. Ich hoffe, du musst ihn nie einsetzen, aber wenn doch, ist er bei dir in den besten Händen, Hermine. Verwende ihn mit Bedacht. Auf dass er dir in der dunkelsten Stunde eine zweite Chance schenkt.” Unerwarteterweise nahm die Professorin Hermine in den Arm und drückte sie fest, ehe sie sich umdrehte und den Weg zurück zum Schloss entlang ging.

Hermine brachte sie weg von diesem aufwühlenden Anblick und nahm sie  mit zu sich nach Hause. Das Haus, was jetzt schon lange kein Zuhause mehr war. Ohne ihre Eltern, vermutlich verkauft... Es war eine Erinnerung, die vielleicht nicht unbedingt nötig gewesen wäre, aber die sie brauchte, die sie mit… ihren Freunden teilen musste.
“Ich kann immer noch nicht glauben, was wir da gerade gesehen haben”, nuschelte James und schien tief in seinen Gedanken zu sein. Ein paar tiefe Atemzüge später hatte Mine das Gefühl, wieder richtig Luft zu bekommen und mit ihrer Geschichte weitermachen zu können.
“Wo sind wir hier, Hermine?”, fragte Remus sanft und trat einen Schritt auf sie zu.
“Wir sind bei mir zuhause”, murmelte sie mit belegter Stimme und sah sich in dem gemütlich eingerichteten Wohnzimmer um. Überall auf den Fensterbänken standen Bilder von ihr und ihrer Familie. Als ihr Erinnerungs-Ich, das kaum jünger war als sie heute, hinter ihre Eltern trat und den Zauberstab hob, griff Remus nach ihrer Hand. Er drückte sie sanft und beruhigend, denn er konnte spüren, wie schwer ihr dieser Moment viel.
Obliviate”, sprach Hermine den Zauber, der sie aus dem Gedächtnis ihrer Eltern löschen und sie nach Australien ziehen lassen würde.
“Oh Mine, das muss so schwer für dich gewesen sein”, flüsterte Lily und drückte ihre Schulter. Mine unterdessen verharrte noch einen winzigen Augenblick bei dem Anblick ihrer Eltern, dann änderte sie erneut ihre Erinnerung.

Lily schaute sich um und erblickte ein großes, gerahmtes Bild in dem spießigen Wohnzimmer. In der nächsten Sekunde keuchte Lily auf.
“Das… das ist das Haus meiner Schwester”, stellte sie fest.
Harry trat in diesem Moment mit einem Koffer die Treppe hinunter.
“Er hat hier gelebt, Lily. Harry ist bei seiner Tante Petunia und seinem Onkel Vernon aufgewachsen”, fügte Hermine hinzu und beobachtete Lily’s entsetztes Gesicht. Sie sahen, wie eine Gruppe Zauberer hektisch in den Raum traten und ihn freudig begrüßten. Remus schaute irritiert zwischen seinem älteren ich und einer jungen Hexe mit pinkem Haar hin und her, die einen Arm um Remus Hüfte gelegt hatte. Sie lächelte, trotz der Umstände, fröhlich.
“Kingsley, ich dachte du bewachst den Premierminister der Muggel?”, rief Harry durch den Raum und trat auf die Gruppe zu. “Der kann eine Nacht lang ohne mich auskommen. Du bist viel wichtiger”, gab der große, kahlköpfige Mann zurück.
Die Frau wackelte aufgeregt mit der Hand und zeigte so ihren Ring. “Harry, weißt du was?”
Harry wandte sich an Lupin und alle stillen Beobachter, schauten zwischen dem jungen und dem ergrauten Remus hin und her. Außer Remus selbst, der geschockt aussah.
“Du hast geheiratet?”, rief Harry erfreut aus.
“Das ist Nymphadora Tonks. Ihr lernt euch durch die Arbeit im Orden kennen”, warf Mine kurz ein und Tatzes Blick huschte zu ihr und wieder zurück zu Moony.
Mad-Eye unterbrach die Runde und erklärte den Plan, dass sich sechs der Anwesenden mithilfe von Vielsafttrank in Harrys verwandeln sollten, wogegen der junge Potter lautstark protestierte.
“Du kommst mit… meiner Nichte zweiten Grades zusammen?”, fragte Sirius irritiert.
“Ich…”, Remus schien sprachlos. Aber Mine unterbrach sie und zeigte ihnen, wie sie sich alle gemeinsam zum Fuchsbau aufmachten und wie sie dem Angriff der Todesser gerade so entkommen waren.

Die nächste Erinnerung zeigte den Minister, der Hermine das Märchen von Beedle dem Barden, Ron den Deluminator und Harry den goldenen Schnatz aus seinem ersten Quidditch-Spiel aus Dumbledores Nachlass überreichte. Die Rumtreiber und Lily schauten ebenso verwirrt, wie Hermine sich damals gefühlt hatte. Und schon tauchte die nächste Erinnerung auf.
Fleur und Bill Weasleys Hochzeit.... und den Angriff.
“Das Ministerium ist gefallen. Scrimgeour ist tot. Sie kommen”, hörten sie eine tiefe Stimme aus dem leuchtenden Patronus dringen. Hektisch sahen sie sich um, als die Hölle los tobte.
“Verdammt, Hermine!”, rief James entsetzt. Ihre Erinnerung folgte den drei Zauberern nach London, wo sie ihnen den Angriff durch Dolohow und Rowl in dem kleinen Muggel Café zeigte. Lily schrie entsetzt auf, als Flüche durch sie hindurch flogen.
“Wir sind noch lange nicht am Ende, braucht ihr eine Pause?”, fragte Hermine sanft und alle verneinten, schienen aber angespannter denn je.
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