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Eine Elster auf abwegen

von Theojan
GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
Cooro Husky Igneous Nana Rose Senri
26.05.2012
09.05.2013
8
9.178
 
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3 Reviews
 
26.05.2012 1.175
 
Endlich habe ich zwischen den Arbeiten ein bisschen Zeit gefunden
und werde nun das erste Kapi verfassen.
Dann mache ich mich mal an die Arbeit.
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Eine Elster auf Abwegen

"Ahhh! Ist das ein tolles Wetter" Cooro stand in der Türe von Hardens Hütte und hatte die Arme ausgebreitet. "Lass mich doch mal durch." murrte Husky hinter ihm. "Ich muss mal wohin." Cooro trat widerwillig aus dem Türrahmen und hüpfte ausgelassen durch die Gegend. Dann rief er: "Schau mal Husky! Mein Apfelbaum ist schon wieder gewachsen. Was meinst du wann ich die ersten Äpfel essen kann?" und er deutete dabei auf einen mickrigen Ast, der aus der Erde ragte. Cooro hatte dort einen Apfelkitsch vergraben und es war, sehr zu Nanas erstaunen, tatsächlich ein kleiner Baum gewachsen. Naja, noch war es ja mehr ein Ast. Cooro war in die Knie gegangen und strahlte nun den Apfelbaum an.
Husky wollte Cooro gerade weismachen, dass er wohl erst in ein paar Jahren Äpfel von diesem 'Baum' essen konnte, als das Grinsen aus Cooros Gesicht verschwand. Er richtete sich auf und ging zielstrebig auf den Waldrand zu. "Cooro, was ist?" fragte Nana, doch er antwortete ihr nicht sondern lief weiter. Nana blickte zu Husky und zuckte nur mit den Schultern. Husky verdrehte die Augen und dann rannten die beiden Cooro hinterher. Da sahen sie auch, was Cooro im Wald sah. Unter einem großen Busch saß ein Wesen aus...... Federn! Nein, es war ein +Anima mit Flügeln! Mit Elsternflügeln um genau zu sein. Cooro hockte vor dem zusammengekauerten Ding. Es war ein Mädchen und sie hatte ihre riesigen Flügel schützend um ihren Körper gelegt. Er schob einen der Flügel vorsichtig beiseite und blickte in die schwärzesten Augen, die er jemals gesehen hatte. In ihnen lag nichts als Furcht und Hass.
Das Mädchen zog die Flügel zurück und sah Cooro nun mehr neugierig als ängstlich an. "Wer bist du?" fragte Husky, worauf Nana ihn mit dem Ellebogen heftig in die Seite stieß. "Autsch!" Nana ging ein paar Schritte auf das Mädchen zu, blieb jedoch auf Abstand. "Hallo! Ich bin Nana und diese beiden Trottel sind Cooro und Husky." begrüßte Nana sie. "Du musst keine Angst haben. Wir sind nämlich auch +Anima. Komm doch erst mal mit in die Hütte da vorne. Da bekommst du etwas zu essen."  "Ich kann nicht. Mein Fuß......." das war das erste, was das Mädchen sagte. "Wir helfen dir." unterbrach Cooro sie. "Danke. Ihr seid nett." Gemeinsam schafften sie es bis zu Hardens Hütte, die ja zum Glück nicht weit entfernt war. Dort setzten sie das Mädchen erst mal auf ein Bett, wo sie von Margaret mit Essen versorgt wurde. Sie aß hastig, als wäre sie kurz vor dem Verhungern, aber das störte hier niemanden. Als sie fertig war fragte Cooro: "Wie heißt du eigentlich?"
"Kasumi."
"Schöner Name. Ich bin Cooro, wie du ja schon weißt und Nana und Husky kennst du jetzt ja auch." Kasumi nickte nur.
"Ach und das ist Senri." fuhr Cooro fort und deutete dabei auf den ziemlich verdatterten Senri, der gerade erst bemerkt hatte, dass sie Besuch hatten. "Und wo kommst du her?" löcherte Husky weiter. "Nun ist aber mal Schluss." unterbrach Margaret ihn. "Kasumi geht jetzt erst einmal heiß baden und zieht sich etwas anderes an. Danach könnt ihr sie von mir aus weiter ausfragen." Kasumi sah Margaret mit großen Augen an: "Ich habe aber nur die Sachen." und nahm ihr ziemlich lädiertes Kleid in die Hände. Es war wohl mal dunkelblau gewesen, doch jetzt konnte man nur noch eine Dicke Schlammkruste erkennen. Außerdem war es unten eingerissen und hatte auch sonst überall Löcher.
"Hmmm. Das kannst du so nicht mehr anziehen." bemerkte Margaret.
"Sie kann doch Sachen von mir haben. Ich habe noch einen Rock und eine Bluse, die ich sowieso nicht mehr trage." warf Nana ein.
Margaret hielt das für eine Gute Idee. Kasumis alte Kleidung wollte sie auftrennen und den Stoff dann gründlich waschen. Man konnte ihn vielleicht noch mal brauchen. Also machte Kasumi sich auf einem Bein hüpfend und humpelnd auf den Weg zum Holzbottich, den Margaret für sie schon mit heißem Wasser gefüllt hatte. Kurz davor blieb sie allerdings stehen. "Was ist?" fragte Nana. Kasumi blickte sie an: "Ich zieh mich nur aus, wenn die Jungs hier verschwinden." "Okay. Komm Husky. Wir gehen." sagte Cooro und ging in Richtung Speisekammer. Husky folgte ihm brav und zog im Vorbeigehen Senri mit, der mal wieder null geschnallt hatte.
Erst jetzt zog Kasumi die Flügel zurück und ihr blaues Kleid aus. Nana legte ihr noch die Klamotten vor den Bottich, bevor auch sie und Margaret verschwanden.
Als Kasumi im Esszimmer erschien, saßen alle an einem langen Tisch. Auch ein Mann, den Kasumi noch nicht kannte. Sie erinnerte sich gleich wieder an Igneous und fuhr die Flügel aus, noch bevor die anderen sie überhaupt bemerkten. Sie musste vorsichtig sein. Vielleicht gehörte er auch zur Astaria Armee und hatte sich nur getarnt. Man wusste ja nie. Nana bemerkte sie als erste.
Sie drehte sich um: "Oh Kasumi! Du siehst zauberhaft aus!"
Und da hatte Nana recht. Kasumi trug einen schwarzen Rock, der ihr bis zu den Knien reichte und eine schneeweiße Bluse mit langen Ärmeln, die sie allerdings bis zu den Ellebogen hochgezogen hatte.
Nun stand sie Barfuß in schwarz-weißen Klamotten von Nana in der Küche. Die Flügel in den selben Farben wie die Anziehsachen bereit zur Flucht. Margaret lächelte sie an und stellte ihr erst einmal ihren Mann vor: "Also das ist Harden. Ihm gehört die Hütte. Harden das ist Kasumi. Die Elster auf Abwegen von der ich dir schon so viel erzählt habe." Dann fügte sie noch etwas leiser hinzu: "Sei bitte freundlich. Ich glaube sie hatte eine anstrengende Nacht."
Der angesprochene stand auf und schritt langsam auch Kasumi zu. "Hallo. Willkommen bei uns. Du kannst so lange bleiben, wie du möchtest. Nana hat angeboten dich mit in ihr Zimmer zu nehmen. Sie hat ein sehr großes Bett. Ich glaube da passt ihr beide rein."
Kasumi war nun etwas verwirrt. Der Mann war so....  nett! Und Nana und die anderen auch. 'Vor ihnen brauch ich keine Angst zu haben' beschloss sie und wurde gleich etwas lockerer. Nana sprang auf und half ihr bis zum Schlafzimmer. Es war nicht sehr groß und Kasumi musste ihre Flügel einziehen um durch die Türe zu passen, aber das Bett war groß und weich. Im Nu lag sie unter der Decke und hörte gerade noch wie Nana anfing zu kichern und ein 'Gute Nacht' murmelte bevor sie in einen Traumlosen und erholsamen Schlaf fiel.

Das wärs dann für heute. Und immer schön Reviews schreiben ;)
Ich hoffe wir lesen uns beim nächsten Chap. *Cookie reinschieb*
Cooro
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