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Spartacus: New Challenge

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
25.05.2012
11.10.2012
8
6.321
 
Alle Kapitel
24 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
25.05.2012 1.358
 
Hallo alle zusammen!

Freut mich sehr dass ihr es einrichten konntet ;)
Das hier ist eine von mir etwas geänderte Geschichte von der neuen Serie “Spartacus”.
Es wird ums Kämpfen, um starke Frauen (eigentlich nur eine) und natürlich um die Liebe gehen.

Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie gern behalten ;) Ich neige auch dazu zuviele Beistriche zu machen...Sry schon mal im Vorraus ;)

Also nach dem vielen Bla Bla will ich euch nicht weiter aufhalten und los geht’s J




Wir waren gerade am Hafen angekommen, das Schiff legte an und wir wurden aufgefordert es zu verlassen. Es roch nach Fisch und frischer Seeluft. Wenn ich nicht als Sklave hier wäre, würde es mir wahrscheinlich gut gefallen, allerdings hatte der schöne Ausblick auf Grund dieser Tatsache einen bitteren Beigeschmack. Ich biss mir selbst auf die Zunge, ich durfte mich selbst nicht als Sklavin bezeichnen, das ist nicht das was ich bin. Ich bin Kyra, eine starke Kriegerin mit einem noch stärkeren Willen. Ich werde mich nicht so einfach als Sklavin abspeisen lassen, ich werde mich wehren, ich war doch schon immer eine Kämpfernatur, warum sollte das jetzt auf einmal aufhören?
Ich vermisste meine Heimat, meine Familie und meine Freunde. Ich wuchs in einem Dorf in Griechenland auf der Insel Zakynthos auf. Wir waren ein ganz besonderes Dorf, Frauen und Männer arbeiteten Seite an Seite. Es war egal ob du männlich oder weiblich warst, konntest du gut kämpfen wurdest du ausgebildet. Und so wurde ich zu der besten Kriegerin unseres Dorfes, ich besiegte sogar unsere männlichen Krieger, die um einiges größer und stärker gebaut waren als ich. Aber das war alles kein Problem für mich. Die Stärke eines Kämpfers liegt nicht in seiner Stärke selbst sondern in der Schnelligkeit und der Taktik.
Ich erinnerte mich an meine Heimat, aus der ich entführt und hier hergebracht wurde. Ich entfernte mich zu weit von meinem Dorf und geriet zwischen die Fronten von zwei verfeindeten Truppen. Auf der einen Seite stand das größte und mächtigste Dorf  unserer Insel und auf der anderen der große römische Legat Gaius Claudius Glaber. Er war es auch der mich gefangen nahm und für meine jetzige Situation verantwortlich ist.
Ich war noch ganz in Gedanken als mich unser Sklaventreiber, dessen Namen ich mir nicht merken wollte, nach vorne schubste und sagte ich sollte doch gefälligst weitergehen. Ich wollte ihm am Liebsten die Eier abschneiden, aber die Soldaten die uns begleiteten waren in der Überzahl und ich würde nicht mal die Chance bekommen mir ein Schwert zu schnappen. So ließ ich es bleiben. Vorerst.
Wir kamen auf einen großen Platz, es herrschte pures Chaos, es roch nach Schweiß, Abwasser und Pisse, es war einfach ein unerträglicher Gestank. Jeder schrie durcheinander, doch zum Glück legte man in meinem Heimatdorf wert auf Mehrsprachigkeit und so konnte ich problemlos alles verstehen.
Auf diesem riesigen Platz wurden Sklaven, Tiere, Nahrung und Gladiatoren verkauft. Mir wurde ganz übel wenn ich daran dachte, dass man hier Menschen wie Dinge behandelte. Noch schlimmer war der Gedanke, dass dies vermutlich auch mir passieren würde.
Wir gingen mit den noch übrig gebliebenen Sklaven auf eine andere Seite des Platzes. Einige haben die lange Reise mit dem Schiff nicht überstanden, waren gestorben und ihre Kadaver hatten die Soldaten einfach über Bord, in die Tiefe des Meeres geworfen.
Unter den gefangen genommenen Sklaven waren noch 3 weitere Frauen, eine junge Frau, namens Rallou und zwei weitere etwas ältere Frauen. Rallou ist während der Fahrt von unserer Insel nach Capua meine Freundin geworden. Sie war wirklich sehr nett und wir konnten über alles reden, sie erzählte mir ihre und ich ihr meine Geschichte. Sie war ein richtiger Engel.
Auf der anderen Seite angekommen, wurden einige von den Sklaven aufgefordert sich auf eine Art Bühne zu stellen, ich kann das nicht anderes beschreiben, ich hatte so etwas zuvor noch niemals gesehen. Kaum waren die ersten Sklaven auf dieser Holzbühne kamen schon die ersten Geier und machten Angebote. Sie wurden alle sehr schnell verkauft, unter ihnen waren auch die zwei älteren Frauen. Als nächstes sollten wir an der Reihe sein, Rallou wurde schon auf diesen Holzblock gehoben, da sie sich weigerte von allein raufzugehen. Natürlich hatte ich mich auch geweigert und auf einmal spürte ich zwei Hände unter meinen Achseln die mich anhoben. Mit allen Kräften wehrte ich mich und konnte mich mit einem gezielten Tritt in den Bauch befreien. Der Soldat der mich hochhob ließ mich auf der Stelle fallen und ich sah dies als meine Möglichkeit zur Flucht. Aber wo sollte ich denn hin? Es war egal, alles war besser als, als Sklave in einem Haus zu dienen. Das war keine Option für mich, also rannte ich los. Überall war dieses Chaos, ich konnte nicht richtig sehen wo ich hin rannte. Diese Menschenmasse war einfach unüberschaubar, ich konnte mich an nichts orientieren. Mir wurde ganz heiß und ich bekam kaum Luft, es war wie in einer heißen Quelle, nur ohne jeglichen Entspannungsfaktor.
Plötzlich sprang mich etwas von hinten an und riss mich zu Boden, zuerst dachte ich an einen wild gewordenen Hund, aber als ich am Boden lag und auf den Rücken gedreht wurde, sah ich in die Augen des von mir getreten Soldaten. Er war außer sich vor Wut, er schlug mir ins Gesicht und ich wusste sofort, dass dies eine Narbe hinterlassen würde, denn ich spürte das warme Blut aus meiner Lippe quollen. Intuitiv schlug ich ihn von unten noch mal in den Bauch und um mich endgültig befreien zu können, fand meine Faust sein Gesicht. Kaum dachte ich, ich hätte es geschafft, richteten die anderen Soldaten ihre Schwerter auf mich. Ich denke sie hätten mich alle am Liebsten tot gesehen, aber die Tatsache, dass ich eine gefangene Sklavin von dem großen Gaius Claudius Glaber war, lies sie abschrecken. Gaius kam auf mich zu und entgegen meinen Vorstellungen bat er mich mit ihm zu kommen, dies tat ich auch. Wir betraten einen Hof, der gleich neben dem großen Hauptplatz lag. Er stellte sich vor mich und sah mir tief in die Augen. “Kannst du kämpfen?” fragte er mich. Ich nickte nur und ehe ich mich versehen konnte griff er mich mit seinem Schwert an. Es war eine Leichtigkeit ihm auszuweichen, aber irgendetwas lies mich daran hintern ihn zu verletzen, geschweige denn anzugreifen und so wich ich nur seinen Angriffen aus. Einige Zeit später war Glaber schon ein wenig außer Atem und es sah so aus als ob er den “Kampf” beenden wollte. Er steckte sein Schwert in die Scheide und warf mir ein Lächeln zu das ich sehr schwer deuten konnte. “Wieso bist du meinen Angriffen nur ausgewichen und hast nicht selbst angegriffen?”. “Ich wollte Euch nicht ernsthaft verletzten” antwortete ich. Er lachte nur laut auf und kam plötzlich bedrohlich auf mich zu. Sein Lächeln, das so schwer zu deuten war wich einer Fratze. “Du denkst tatsächlich, du könntest MICH, Gaius Claudius Glaber, verletzten. Eine Närrin bist du, wenn du das glaubst. Dein Hochmut wird dir noch teuer zu stehen bekommen. Ich schicke dich an einen Ort wo du siehst was echte Stärke ist!”, schrie er schon fast.
Als ich von dem Hof wieder auf den Platz geführt wurde, war Rallou nicht mehr auf der Holzbühne, ich wusste sie war verkauft worden, womöglich an irgendeinen alten ekelerregenden Mann der sie als Sexsklavin hielt. Ich wollte mir nicht ausmalen wo sie sich befinden könnte, aber ich schwor mir, dass ich sie wieder finden würde, koste es was es wolle.
Natürlich wollte ich wissen, wohin ich geführt werden würde, was das für ein Ort sein wird, den Glaber so hoch angekündigt hatte. Ich fragte die Soldaten, aber die schauten mich nur mit ihren finsteren Blicken an oder ignorierten mich einfach. Als ich schon fast aufgegeben hatte doch noch eine Antwort zu bekommen, drehte sich auf einmal ein junger Soldat zu mir. Er war sicher nicht älter als ich, hatte ein Lächeln im Gesicht und war ganz anderes als die anderen finsteren Soldaten. Ich dachte mir er sei sicher erst kurz zum Soldaten geworden und ist wahrscheinlich noch voller Tatendrang.
“Du kommst zu Quintus Lentulus Batiatus, in die Gladiatorenschule”, sagte er. Ich hatte keine Ahnung was da auf mich zukommen würde.
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