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Falsche Gefühle-Verklärte Absichten

von zet-su
GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18 / Het
Hidan Ino Yamanaka Kakuzu Konan Sakura Haruno Yahiko / Pain
21.05.2012
07.05.2021
34
156.565
7
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Dieses Kapitel
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21.05.2012 2.895
 
Hallo liebe Leser. Einige kennen mich und meine Werke vielleicht bereits, andere kommen in dieser Geschichte vielleicht neu dazu. Auf jeden Fall, liegt diese Geschichte schon seid einiger Zeit in meinem Archiv und da ich zwischendurch noch an weiteren Geschichten arbeite und es etwas eintönig und zeitaufwändig werden kann, habe ich mich dazu entschlossen, diese Ff nun endlich einmal hochzuladen, während ich noch an den anderen Storys, und einer Fortsetzung, schreibe.
Naja, ich hoffe sehr sie findet anklang, bisher sehe ich es mehr als Versuch an, ob die Geschichte noch jemand lesen möchte.
Naja, auf jeden Fall wünsche ich allen Lesern dieses Kaps viel Vergnügen.

Eure zet^^


Kapitel 1



Es war kurz vor 18 Uhr und die Zeit drängte. In 10 Minuten würde sie von ihren Klassenkameraden abgeholt werden, und dann würden sie alle ausgiebig ihren Abschluss feiern gehen. Es wäre das erste Mal, das Konan ohne ihre Eltern feiern gehen würde, auch wenn sie vor kurzem schon 20 geworden war. Aber bisher hatte sie nie einen großartigen Anlass dafür gehabt und viele Freunde hatte sie auch nicht vorzuweisen, so das Geburtstage nur im Kreis von Familie und Freunde ruhig gefeiert wurde. Dennoch hatte sie schon immer wissen wollen, wie das Nachtleben in den Diskotheken ablief, nur hatte sie sich nicht getraut allein zu gehen und eingeladen hatte sie bisher auch niemand. Doch jetzt, wo sie ihr Studium beendet hatte, hatten sie ihre Klassenkameraden eingeladen mitzukommen. Zu ihnen hatte sie eigentlich immer ein gutes Verhältnis, jedoch stand ihr immer ihre Vorsicht gegenüber den Menschen im Weg. Woher sie das hatte wusste sie nicht, aber sie vertraute diesen einfach nicht. Dennoch hatte sie heute Abend das Gefühl, das ihr dies kein Hindernis sein würde, das sie ihre Menschenscheu nun endlich verloren hatte.

Schnell zog sie noch ihren Kajalstrich nach und verwischte noch etwas ihren Lidschatten, damit kein glatter Rand zu erkennen war. Danach betrachtete sie sich noch in dem großen Spiegel in ihrem Zimmer. Noch nie hatte sie sich so angezogen, doch was sie sah überwältigte selbst sie. Sie hatte einen schwarzen Minirock aus Stoff an, der aus zwei Lagen bestand. Einer kurzen Oberen und einer etwas längeren unteren Lage. Die Untere bedeckte geradeso ihren Hintern, wenn sie sich leicht bückte. Ansonsten schwang der kurze Rock weit, sobald sie ihre Hüfte bewegte. Darunter trug sie eine schwarze Strumpfhose mit Rosenmuster, wobei das Muster die einzigen Stellen bildeten, die Haut bedeckte. Ihr Oberteil war ebenfalls schwarz und ärmellos. Dafür ließ es aber auch den Rücken frei und hatte einen langen Kragen, der jedoch tiefe Einsicht in ihr Dekolleté gewährte.

Ihr Schuhwerk bestand aus Stiefelletten mit gut 12 Zentimeter Absatz. Sie konnte damit gut laufen und auch tanzen, das hatte sie schon festgestellt, jedoch hatte sie solche Schuhe bisher kaum angehabt, sie sah keinen Grund dazu.

Zum Schluss hatte sie noch ihr Make-Up gemacht. Dieses bestand aus schwarz geschminkten Augen, die nun sehr an Katzenaugen erinnerten, und so ihre gelbe Iris sehr gut hervorhoben. Lediglich ihrer weißen Rose war sie treu geblieben, wenn sie sich heute schon ganz in Schwarz hüllte, was eigentlich nicht ihre Art war.

Die Blauhaarige lächelte, da sie selbst nicht fassen konnte wie hübsch sie heute war und das sie sich endlich wie eine normale Frau oder ein normales Mädchen fühlen konnte, was Abends, beziehungsweise Nachts, feiern ging. Ihre Gedanken wurden durch ein schrilles Leuten unterbrochen, was die Türklingel von sich gab, wenn sie jemand betätigte. „Ich mach schon auf!“ Rief ihr ihre Mutter entgegen und sie hörte das dumpfe Trippeln ihrer Schritte auf ihrer Holztreppe. Schnell sah sie nochmals in den Spiegel, damit sie mit ihren Klassenkameraden gleich mitgehen konnte, und sie nicht zu lange auf sie warten mussten. Jedoch stellte sich heraus, das die Hetzte völlig unnötig gewesen war.

„Schatz! Es ist Yahiko!“ Rief ihre Mutter. „Oh. Ich komme!“ Konan überprüfte noch kurz, ob alles richtig saß, bevor sie selbst etwas vorsichtig die Treppe heruntereilte und zur Küche ging, die sich gleich neben der Eingangstür befand. Dort ließ ihre Mutter immer Besuch warten, wenn irgendeiner aus ihrer Familie noch nicht fertig war. Freudig trat sie in den hellen Raum ein und begrüßte ihren Freund. „Hallo Yahiko. Was willst du denn um diese Uhrzeit hier?“ Nachdem sie die Umarmung gelöst hatte, sah sie ihn abwartend an, jedoch glitten seine grauen Augen erst musternd über sie und sein Mund öffnete und schloss sich in einem regelmäßigen Intervall, bis seine Augen wieder zu ihren gewandert waren. „Du,…siehst gut aus.“ Brachte er schließlich mit einem verlegenen Lächeln hervor und fuhr sich mit der Hand durch seine nackenlangen, struppigen Haare, die einen merkwürdigen orange-roten Farbton besaßen. Konan kannte Yahiko schon lange, seit er damals mit seiner Familie hierher gezogen war. Er und seine Familie kamen aus Irland, daher auch diese ungewöhnliche Haarfärbung. Die politischen Unruhen und die Bürgerkonflikte, hatten seine Familie in dieses Land getrieben. Damals hatten sie erhebliche Schwierigkeiten mit der hier gesprochenen Sprache, weshalb Yahiko damals auch keine Freunde besaß und nur als Ausländer beschimpft und ausgeschlossen wurde. Sie waren in das Haus gegenüber dem gezogen, welches Konan mit ihrer Familie bewohnte. Jeden Tag hatte sie den einsamen Jungen draußen alleine sitzen sehen, und das tat ihr leid, weshalb sie eines Tages zu ihm rüber gegangen war und ihn gefragt hatte, ob er mit ihr spielen wollte. Zu dem Zeitpunkt war Yahiko 7, und Konan 5. Er war genau zwei Jahre älter als sie. Damals war sein Deutsch noch recht spärlich, er konnte sich geradeso verständigen. Deshalb saß Konan oft mit ihm draußen im Garten, und hatte ihm alle Worte beigebracht, die sie gelernt hatte, oder hatte ihn auf einen Fehler in der Grammatik hingewiesen und korrigiert, insofern sie es selbst wusste.

Dafür hatte er dann mit ihr Schlammkuchen gebacken, hatte sie immer mit auf seine Streifzüge genommen, hatte sogar mit ihr Mutter, Vater, Kind gespielt und hatte sie auf dem Schulhof vor anderen beschützt, die sie geärgert hatten. Später, als er dann ihre Sprache besser beherrschte, hatte er ihr abends im Garten gerne Geschichten aus seinem Land erzählt. Seine Eltern hatten dort ein Zelt aufgebaut, in dem sie nachts immer übernachtet hatten und hatten sich immer die Sterne angesehen oder Glühwürmchen gefangen, die es in ihrem Viertel zu Hauf gab, da es nahe dem Stadtrand war. Aber auch Streiche hatte er ihr gerne gespielt, indem er sie gebeten hatte die Augen zu schließen, und wenn sie diese wieder geöffnet hatte, hielt er ihr auf einmal eine fette, pelzige Spinne vor die Nase.

Inzwischen war aus diesem Jungen ein 22 jähriger, 1. 77m großer, aufgeweckter junger Mann geworden der gerne schlaksige Kleidung trug die aussah, als sei sie ihm ganze drei Nummern zu groß. Sein Studium hatte er bereits vor einem Jahr beendet, er hatte ein Sprachstudium absolviert und beherrschte nun vier verschiedene Sprachen, neben seiner Muttersprache. Allerdings verdiente er sein Geld momentan als Kellner in einem Restaurant in der Stadt. Eigentlich hätte er mehrere gut bezahlte Anstellungen in einem Umkreis von 100 km haben können, doch er wollte in dieser Stadt bleiben und wartete, bis hier eine Stellung frei wurde. Daher hatte er noch kein eigenes Auto und fuhr immer mit seinem Fahrrad die vier Kilometer bis zu seiner Arbeit und dann wieder zurück.

„Danke.“ Sprach sie auf sein Kompliment hin, denn sie war es nicht gewohnt, sich so herauszuputzen. Zwar achtete sie immer auf ihre Kleidung und war auch stets dezent geschminkt, aber so hatte sie bisher noch nie ausgesehen.

„Ich warte auf welche aus meiner Klasse, wir wollten unseren Abschluss feiern gehen.“ „Oh. Ja. Dann komm ich wohl etwas ungelegen.“ „Du kannst doch mitkommen.“ Schlug sie begeistert vor. „Nein, das geht nicht. Mein Chef ist mit der Lohnzahlung wieder im Rückstand und ich bin,…ziemlich knapp bei Kasse weist du. Und außerdem hab,…ich dafür nichts zum Anziehen.“ Nuschelte er einfach. „Oh. Schade. Vielleicht das nächste Mal?“ „Hm.“ „Sag mal, was wolltest du eigentlich?“ Während Konan fragte, packte sie schnell ihre kleine Tasche und holte ihre Jacke von der Garderobe im Flur. „Naja, ich wollte fragen, ob wir beide zusammen deine bestandene Examina feiern wollen. An dem alten Baum auf dem Hügel hinter unserem Viertel wo wir uns immer getroffen haben. Aber, du hast ja schon was Anderes gefunden.“ „Oh. Das tut mir Leid Yahiko. Hättest du eher was gesagt dann,…“ „Nein. Es ist schon gut so. Du freust dich anscheinend sehr auf das feiern Gehen. Das freut mich für dich wirklich und,…du siehst toll aus. Und, wenn ich dich abholen soll dann,…du hast meine Handynummer.“ Er lächelte leicht, was auch sie erst zum Lächeln, und dann zum leisen Lachen brachte. „Was ist?“ „Naja ich musste gerade daran denken, wie du mich mit deinem Fahrrad abholst und ich wieder vorne auf dem Lenker sitze so wie früher.“ Auch Yahiko lachte darauf. „Warum nicht? Einen großen Gewichtsunterschied zu früher hast du eh nicht.“ „Was soll das heißen?“ Fragte sie gespielt drohend. „Das du für ne Frau ne ziemlich kleine Oberweite hast.“ Grinste er frech und verstellt beleidigt holte Konan mit ihrer Hand aus. „Du wärst doch froh wenn du mal auch nur in die Nähe einer solchen Oberweite kommen würdest Yahiko!“ Noch immer schlug sie mit ihrer flachen Hand auf ihn ein, worüber er nur belustigt lachen und sich ducken konnte. „Du lässt mich ja nicht!“ „Das hättest du wohl gern oder?!“ „Auf jeden Fall!“ Plötzlich überrascht hielt Konan inne und wurde schlagartig ruhig, während ihre Wangen leicht zu glühen begannen. Unsicher huschten ihre Augen zu ihrem orangehaarigen Jugendfreund, bevor sie den Blick wieder nervös senkte. Dabei nahm sie die Schritte, welche auf sie zukamen, nur allzu deutlich war. Dennoch ließ sie ihre Augen gesenkt, bis sie einen Arm spürte, der sich um ihre Taille schlang und ein warmer Atem dicht an ihrem Gesicht. Schlagartig pumpte ihr Herz schneller und darauf ging auch ihr Atem unruhiger. Sie wusste mit dieser Situation nicht umzugehen. Sie hatte bisher noch nie einen Freund auf partnerschaftlicher, oder sogar sexueller Ebene gehabt und Yahiko war ihr bester Freund und er hatte noch nie eine Andeutung in diese Richtung gemacht. Als Konan ihre Lider wieder hob, war er ihrem Gesicht ganz nah. Sie wusste nicht was sie machen sollte. Auf keinen Fall wollte sie ihn als Freund verlieren und wenn sie doch so weit gehen sollten und sich dann wieder trennen würden, wäre ihre Freundschaft definitiv vorbei. Oder zumindest würde sie nie wieder so werden, wie sie vorher war. Auch ihr Vater sagte immer, dass man freundschaftliche Zuneigung und Liebe voneinander trennen musste, und es nicht verwechseln durfte.

So hob Konan ihre Hände und drückte sie sacht gegen Yahikos Brust, um ihn von sich zu schieben. „Yahiko,…“ In diesem Moment klingelte es an der Haustür und Konan war froh darüber, das sich ihre Mitschülerinnen auf diesen Zeitpunkt verspätet hatten. „Ich muss los.“ Schnell schnappte sie sich ihre Tasche und ihre Jacke und eilte zur Tür. „Pass aber auf dich auf Konan und,…wenn was ist dann,…mein Handy ist immer an.“ Doch das hörte sie gar nicht mehr, denn kurz darauf schlug die Tür ins Schloss und Yahiko stand allein in der Küche. Betrübt ließ er den Kopf hängen und dachte nach, ob er etwas falsch gemacht hatte. Schon seit Jahren hegte er tiefere Gefühle für das Mädchen von gegenüber und nun dachte er, die Feier zu ihrem Abschluss als guten Vorwand nehmen zu können, um mit Konan seit längerer Zeit wieder einmal voll und ganz allein zu sein und ihr gegenüber endlich seine wahren Gefühle auszusprechen. Doch wer hätte gedacht, dass dieser Abend für ihn so verlaufen würde. Niedergeschlagen machte sich der junge Mann auf zu dem Platz, den er Konan beschrieben hatte, um alles zu beseitigen, was er extra für heute Abend für sie vorbereitet hatte.

Dort angekommen, räumte er Decken weg, sammelte Kerzen ein die er dort hingelegt hatte und nahm auch das Fernglas wieder an sich. Damit hätte er mit ihr wieder die Sterne angesehen, so wie sie es früher immer getan hatten. Dies lud er alles wieder auf sein Fahrrad und machte sich dann wieder auf den Weg nach Hause. Dies lag nicht in dem Haus gegenüber dem Konans, denn er war schon mit 18 aus seinem elterlichen Haus aus-, und in eine WG mit seinem Kumpel eingezogen. Im feuchten und lichtlosen Keller des Gebäudes, stellte er sein Fahrrad ab und schnappte sich seine Sachen, um in die zweite Etage zu gehen, wo sich ihre WG befand. Vor der Tür stehend, kramte Yahiko in seiner Hosentasche. Dabei fand er etwas Anderes, was ihn schnell rot anlaufen ließ. Selbst wenn alles so geklappt hätte, wie er es sich erträumt hatte, hatte er nicht erwartet, dass er dort oben das erste Mal mit Konan schlafen würde. Dennoch, aus Sicherheit, selbst wenn es mehr als unwahrscheinlich für ihn gewesen wäre, hatte er dennoch ein Kondom mitgenommen. Selbst wenn sich die Gelegenheit dazu gegeben hätte, so hatte er es sich zumindest vorgenommen, hätte er da noch nicht mit ihr Sex haben wollen, dafür wäre es seiner Meinung nach viel zu früh gewesen. Aber im Eifer des Gefechts und während der Turbulenzen der Hormone, konnten Entschlüsse schnell über Bord geworfen werden, wenn man dem Verstand die Kontrolle entriss und diese dem Körper übergab. Daher, für alle Fälle, wenn er sich doch nicht hätte zurückhalten können, und Konan es auch gewollt hätte, hätte er zumindest vorgesorgt gehabt.

>>Und was sagt mir diese Vorsichtsmaßnahme? Innerlich hatte ich doch gehofft, dass es soweit kommen würde. Doch wer hätte gedacht, dass der Abend so bescheuert laufen würde? <<

Schließlich hatte er dann doch den Schlüssel gefunden und drehte ihn im Schloss herum, bis die Tür mit einem leisen Klacken aufging. Sofort darauf kamen ihm dann auch seine Mitbewohner entgegen. Ein recht schlanker Rotschopf und ein junger Mann mit wallender blonder Mähne, wobei Letzterer mit einem Schlagholz im Anschlag stand. „Deidara, leidest du immer noch unter Paranoia?“ Fragte Yahiko sichtlich niedergeschlagen über das bekannte Verhalten seines femininen Mitbewohners.

„Oh, tschuldige Yahiko. Ich hab nur gedacht da kommt ein Einbrecher, da wir so früh nicht mit deiner Rückkehr gerechnet haben, un.“ „Oh. Da kann man es dir natürlich verzeihen, wenn du mir dein splittriges, vor Keimen strotzendes, altes Schlagholz in die Rübe haust.“ Sofort ließ der Blonde die potenzielle Waffe fallen und sah angeekelt zu dieser hinunter. „Keime! IEHH!!“ Und sofort machte er kehrt um aus seinem Zimmer Desinfektionsmittel und Poliertücher zu holen. Währenddessen wandte sich sein anderer Freund zu ihm, während Yahiko mitsamt seiner Sachen erst einmal in die Wohnung trat. „Hat es nicht geklappt?“ „Nein, nicht wirklich. Sie ist mit ihren Mitschülern feiern gegangen und davor hab ich eine ziemlich misslungene Aktion in der Küche vollbracht.“ „Was denn?“ Fragte der Junge namens Nagato deutlich interessiert, aber auch mitleidig nach. „Erst habe ich gemeint, dass ich ihre Oberweite gerne von Nahem sehen würde, und dann habe ich versucht sie zu küssen.“ Leise zog Nagato deutlich hörbar die Luft durch die Zähne, als ob er sich gerade an etwas Heißem verbrannt hätte. „Outch.“ „Ja. Outch.“ Seufzte der Orangehaarige niedergeschlagen und ließ seinen Kopf auf die Tischplatte ihrer kleinen Küche sinken.

„Mal ehrlich Yahiko. Seit Jahren schmachtest du diesem Mädchen hinterher und jaulst uns die Ohren damit voll. Heute hattest du die Chance und du vergraulst sie, un!“ Tadelte Deidara unfassbar, während er sein Schlagwerkzeug mit Handschuhen in die Küche trug, um es dort mit dem Desinfektionsmittel einzusprühen. „Bor Deidara. Mach das wo anders!“ Wies Nagato ihn an, während er mit seiner Hand vor seiner Nase wedelte, damit der beißende Geruch nicht zu ihm drang.

„Leck mich! Ich führe hier Krieg gegen Keime, un! Ich vollbringe hier ein Dienst an der Menschheit!“ In diesem Augenblick, musste Yahiko niesen und machte somit Deidaras Dienst an der Menschheit wieder zunichte.

Daraufhin rannte Deidara kreischend aus der Küche ins Bad, um sich vollständig mit antibakteriöser Seife einzuschmieren.

„Man, ein Wunder das der einen Abschluss geschafft hat.“ „Ein Wunder das sie ihn aus der Klapse gelassen haben mit seinem Waschzwang, Sauberkeitsfimmel und seiner Keimphobie.“ Korrigierte Yahiko seinen Freund. Zumindest Deidara schaffte es, ihn von seinem Kummer kurzweilig abzulenken.  

„Egal, kümmere dich nicht weiter um den Spinner. Und auch dein Kummer wird bald weg sein. Wer weis in zwei Jahren sitzen du und Konan irgendwo zusammen und lacht darüber, was heute Abend passiert ist.“ Wieder entkam ein tiefes Seufzen Yahikos Lippen, jedoch nickte dieser darauf. „Ja vielleicht. Ich werde morgen Früh noch mal zu ihr gehen, um das mit der Sache heute Abend zu klären. Ich hoffe nur, ihr passiert heute nichts.“ „Was soll denn passieren? Konan wird ein großes Mädchen sein, sie wird schon auf sich aufpassen können.“ Doch Yahiko hob den Kopf und schüttelte diesen fassungslos. „Du hast sie heute Abend nicht gesehen. Sie war so,…wunderschön,…und es gibt genug Typen in der Stadt, die sich einfach holen was ihnen gefällt.“ Seine Stimme klang vor Besorgnis und am liebsten wäre er jetzt ebenfalls in die Stadt gefahren und hätte jeden Club nach ihr abgesucht. Doch dafür, würden der Abend und auch die Nacht nicht ausreichen.

Nagato legte ihm freundschaftlich einen Arm um die Schulter. „Na komm, geh ins Bett. Morgen sieht alles anders aus und dann kannst du auch noch mal mit Konan sprechen. Abgesehen davon, du hast doch selbst gesagt, dass sie mit ihren Mitschülern zusammen feiern geht, die werden schon auf sie aufpassen.“ Davon einigermaßen beruhigt, stand Yahiko auf und verschwand trübsinnig in seinem WG-Zimmer.
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