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Konsequenzen

von olischulu
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Tragödie / P16 / Gen
Cameron John Connor
20.05.2012
10.06.2012
4
4.256
 
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20.05.2012 1.031
 
Kapitel 5

Als Cameron mit emotionslosem Gesicht das Haus betrat, die beiden Waffen in den Händen, die Arme aber lose herabhängend, wurde sie bereits erwartet.

„Wo ist John!?“ Fragte eine wütende Sarah Connor.

Cameron sah Sie und den neben ihr stehenden Derek Reese emotionslos an. Beide hatten einen Taser auf sie gerichtet.

„Das ist jetzt nicht mehr wichtig“, sagte Cameron ganz ruhig. „Ich habe meine Mission erfüllt“. Dann hob sie langsam ihre Waffen.

In diesem Moment feuerten die beiden Menschen ihre Taser ab.

Cameron zuckte und zappelte einen Augenblick, ging dann zu Boden.

Eine Sekunde später war Derek bei dem gefallenen Cyborg. Er machte einen schnellen Schnitt, quer über die komplette Seite des Kopfes über dem Chipport. Er riss förmlich die Haut zur Seite, dass der halbe Coltan-Schädel freigelegt war. Dann hebelte er den Deckel des Chipportes auf.

Als Sarah mit einer Zange nach dem Chip griff verlies unbemerkt eine einzelne Träne ein Auge Camerons.

xxxx

„Oh Gott John!“ Rief Sarah weinend. Wie gelähmt stand sie vor dem Wagen und blickte auf ihren toten Sohn. „Was soll nun werden?“

Derek ging zur Tür des Wagens. Nur kurz zögerte er bevor er öffnete.

Statt aber tot aus dem Sitz zu fallen erwachte John aus seinem Schlaf.

„Was?“ Fragte er verwirrt und sah sich um.

„JOHN!“ Schrie Sarah und stürzte zu ihm. „Du lebst!“ Rief sie und zog den Verwirrten fast vom Sitz.

John quollen die Augen aus den Höhlen „Mom! Ist ja gut, ist doch Alles in Ordnung. Was ist denn?“

„Wir dachten die Maschine hätte dich getötet“ Sagte Sarah weinerlich.

„Warum sollte Cameron.......“, er stutzte und sah sich um. „Wo ist sie?“ Fragte er mit steigender Unruhe.

„Wir dachten sie hätte Dich getötet....::“, begann Sarah wurde aber kurzerhand von John unterbrochen.

„Mom, wo ist sie!“ Rief er und fasste seine Mutter an den Schultern. „WO IST CAMERON?!“ Schrie er schließlich als sie nach einigen Sekunden nicht antwortete.

Sarah hob den Arm und mit zitternder Hand zeigte sie aufs Haus.

John stieß sie von sich und rannte so schnell er konnte zum Haus. Die Stufen der Veranda mit einem Sprung nehmend landete er mit einem weiteren Sprung im Inneren.

Als er in Richtung des Wohnraumes sah erstarrte er.

Wie in Trance ging er zum Körper der Frau, die er liebte. Er lies sich auf die Knie fallen. „Cam“, sagte er verzweifelt. Die Trümmer des Chips mit den Händen zusammenkehrend.

Als er ein Häufchen geformt hatte wandte er sich an den Körper. Zärtlich zog er die Haut des Kopfes mit ihren wunderschönen Haaren wieder über den Chipport. Dann drehte er sie herum.

Als Sarah und Derek das Haus betraten sahen sie einen jungen Mann, der die Leiche seiner Verlobten im Arm hielt. Er wiegte sich mit ihr zusammen vor und zurück.

Sarah machte vorsichtig ein Schritt auf ihren leise weinenden Sohn zu. „Wir wussten es nicht. Wir dachten........“.

„Sie war nur eine Maschine Connor, Ein Ding“, unterbrach Derek sie. „Jetzt wo diese Abscheulichk.....“.

Dereks Redefluss wurde jäh gestoppt, als eine Kugel in seinen Körper eindrang, Abgefeuert aus der Pistole, die Sarah liegengelassen hatte. Die Pistole, mit der sie den Chip Camerons in Splitter zerschlagen hatte.

John hatte schnell die am Boden liegende Waffe ergriffen, war kniend herumgewirbelt und hatte nur ein Mal geschossen.

Nun beugte er sich herab und küsste den Mund Camerons ein letztes Mal. Dann legte er sie sanft zu Boden.

Er ergriff die Trümmer des Chips und erhob sich. Als er zu der in Horror erstarrten Sarah kam, sah er sie nur emotionslos an, bevor er ihr die Splitter ins Gesicht schleuderte, was sie augenblicklich temporär blendete.

John hingegen ging ohne sie weiter zu beachten zu dem schwer verletzten Soldaten. Der stöhnende hielt seine Hand über das Einschussloch und versuchte die Blutung unter Kontrolle zu bringen.

„Das war es wert“, sagte der Soldat aus der Zukunft ächzend als er John bemerkte.

„War es das?“ Fragte John fast tonlos. „Du scheinst Etwas nicht zu verstehen“, sagte er emotionslos. „Heute Abend endete Das Leben von Cameron Phillips und.........mit ihr starb auch John Connor“.

John wartete noch genau solange bis er in den Augen seines Onkels die Erkenntnis aufblitzen sah. Dann hob er die Waffe und entleerte das ganze Magazin in dessen sich aufbäumenden Körper.

„JOHN!“ Schrie Sarah und sprang auf ihn zu.

Er wirbelte herum und drohte mit der leergeschossenen Waffe. „Welcher John?“ Fragte er. „Hier ist kein John mehr“. Er lies die Waffe fallen dann ging er an der schockstarren Sarah vorbei zu der Frau, die er geliebt hatte.

Er kniete sich erneut neben sie, hob den Chipträger auf und steckte ihn in die Tasche. Dann beugte er sich hinab und küsste Cameron auf die Stirn.

„Tut mir Leid Cameron“, flüsterte er, ergriff die beiden Waffen aus Camerons Gürtel. Schließlich erhob er sich.

„John?“ Fragte Sarah unter Tränen.

In einer flüssigen Bewegung entsicherte John eine von Camerons Waffen und schoss Sarah in den Fuß.

Ungerührt ging er dann an seiner vor Schmerz zusammengebrochenen Mutter vorbei nach draußen zum Wagen. Ohne zurückzublicken fuhr er davon.


Kapitel 6

Man fand Die Leiche eines unbekannten, nicht zu identifizierenden Mannes in den rauchenden Trümmern eines abgebrannten Hauses. Nicht weit von ihm, die zerschmolzenen Überreste von etwas, dass ebenfalls nicht mehr zu identifizieren war.

Ein paar Monate später wurde Sarah Connor nach einem terroristischen Anschlag auf eine Technologiefirma. In dem anschließenden Feuergefecht mit der Polizei getötet.

Einen Tag später las ein Mann auf einem Motorrad sitzend eine Zeitung, in der über dieses Feuergefecht berichtet wurde.

Ohne eine Mine zu verziehen lies der Mann schließlich die Zeitung fallen, startete die Maschine und verschwand in die Nacht.

Weitere Monate später stand der gleiche Mann auf einer Wiese an einem Baum und sah Feuerstreifen am Himmel. Als einer dieser Feuerstreifen Kurs auf die Militärbasis in der Wüste bei Red Valley nahm starrte der Mann auf einen gerillten Gegenstand in seiner Hand.

Als schließlich unweit ein grelles Licht aufleuchtete erblindete der Mann augenblicklich. Zwei Sekunden später endete die Legende von John Connor.

Einige Jahre Später Meldeten alle Stationen Skynets die fast vollständige Ausrottung der Spezies Mensch. Einzelne versprengte Gruppen bedeuteten keine Gefahr mehr.

Die Maschinen hatten gewonnen. Vorerst zumindest. Skynet aber schmiedete schon weitere finstere Pläne.
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