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Konsequenzen

von olischulu
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Tragödie / P16 / Gen
Cameron John Connor
20.05.2012
10.06.2012
4
4.256
 
Alle Kapitel
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20.05.2012 1.584
 
Disclaimer

Ich weise hiermit ausdrücklich darauf hin, dass ich keinerlei kommerzielle Absichten verfolge und untersage die Weiterreichung in dieser Absicht. Das Geschriebene dient lediglich dem Vergnügen des Lesers. (und meiner Entspannung).

Alle Rechte an den Personen aus "Terminator: The Sarah Connor Chronicles" liegen bei Warner, FOX bzw. den betreffenden Rechte- bzw. Lizenzinhabern.








Prolog:

„Ich!“, rief ein großer Mann aus dem Hintergrund der Kirche.

„Sehr gut....“, begann der Reverend bevor ihm auffiel, dass tatsächlich Jemand Einspruch erhoben hatte. Ruckartig hob der Gottesmann den Kopf und starrte in das Gesicht des Fremden. „Wie bitte?“

„Ich sagte ich erhebe Einspruch gegen die Hochzeit dieses Mannes und dieser.......Frau!“ Formulierte er den Einspruch aus.


Kapitel 1

Der Tag hatte so gut begonnen für John Connor oder John Baum, wie er mittlerweile hieß.

An diesem Tag endlich wollte ihm, die Frau, die er liebte, die seit nunmehr 8 Jahren sein Leben mit ihm teilte, die Frau vor der Er keinerlei Geheimnisse hatte, das Ja-Wort geben.

Vor 8 Jahren in der Red Valley High School hatte sie ihn nur nach seinem Namen gefragt. Von dem Tag an waren sie unzertrennlich gewesen.

Gegen den Willen seiner Mutter hatte er das Mädchen in sein Leben integriert. Dann, Silvester nach seinem 18. Geburtstag hatte er sie gefragt, ob sie ihr Leben mit ihm verbringen wolle.

Sie hatte um Bedenkzeit gebeten, ihm aber klar zu verstehen gegeben, dass sie ihn liebt und bei ihm bleiben möchte.

Daraufhin hatte Er sie jedes Jahr von Neuem gefragt, bis sie schließlich Silvester letzten Jahres endlich zugestimmt hatte.

Über die Jahre hinweg hatte er sie in fast alle seine Familiengeheimnisse eingeweiht. Einerseits, weil es sich nicht immer vermeiden lies, andererseits weil er wollte und schließlich auch um sie zu schützen, vorzubereiten.

Nun stand John Fassungslos, wie vom Donner gerührt und starrte auf den völlig Fremden, der ihm sein Glück verweigern wollte.

„Derek Reese“, sagte seine Verlobte leise.

Johns Kopf ruckte herum. „Du kennst Ihn?“

Cameron sah ihn an und nickte. „Wir sollten mit ihm reden“.

„Reese?“ Warf Sarah ein.

Cameron blickte sie an. „First Lieutenant Derek Reese der einhundertzweiunddreißigsten Tech Com. Bruder von Sergeant Kyle Reese“.

Sarah und John standen wie vom Donner gerührt. Nicht nur, dass Cameron gerade Wissen preisgegeben hatte, dass sie eigentlich nicht haben dürfte, sie war auch sehr nahe an einem Geheimnis, dass auf keinen Fall preisgegeben werden durfte.

xxxxx

Sie hatten den Reverend um eine Unterbrechung der Trauung und um einen Raum für ein Gespräch gebeten. Nun betraten sie das geräumige Büro des Reverend. Der Fremde, den Cameron >Derek Reese< genannt hatte schloss die Tür hinter sich. Dann wirbelte er herum.

Wie in Zeitlupe sah John die Hand des Mannes mit einer großkalibrigen, mit Schalldämpfer versehenen Pistole, herumschwenken.

Sarah warf sich vor John, als drei Mal das leise Husten des Schalldämpfers zu vernehmen war.

Aus den Augenwinkeln heraus sah John, wie die Liebe seines Lebens rückwärts stolperte, drei Einschusslöcher in ihrem Körper oberhalb des trägerlosen Brautkleides. Hinter dem Schreibtisch des Reverend ging sie zu Boden.


Kapitel 2

John, aufs Äußerste entsetzt wollte zu ihr aber Sarah hielt ihn eisern fest. „Mom, lass mich los!“

„Hey! Keine Sorge, die Maschine steht schon wieder auf“, rief der Fremde.

Sarahs und Johns Bewegungen erstarben. Sie starrten den Fremden mit aufgerissenen Augen an.

„Maschine?“ Fragte John verstört, Tränen strömten seine Wangen hinab. „Sie ist keine Maschine Du Bastard!“ Erneut wollte er sich aus Sarahs Umklammerung befreien.

Derek Reese stand überlegen lächelnd mit dem Rücken an die Tür gelehnt.

„Mom, lass mich los!“ Rief John sich immer heftiger gegen Sarah wehrend.

„Er hat Recht John“, hörten sie in diesem Moment Camerons Stimme hinter dem Schreibtisch aufklingen.

Während sich das Lächeln Derek Reeses zu einem Grinsen vertiefte starrten John und Sarah auf Cameron, die sich nun steif aber von den Einschüssen in ihre Brust unbeeindruckt erhob.

Bei John und Sarah liefen die letzten 8 Jahre nocheinmal vor ihren inneren Augen ab. Während sich in John eine immer größer werdende Leere breit machte schwollen in Sarah Wut und Ekel bis zur Schmerzgrenze an.

Schließlich lies Sarah John los und griff nach ihrer Handtasche, in der sie die Desert Eagle aufbewahrte. Auch in festlicher Kleidung war sie nicht unbewaffnet. Natürlich nicht.

Als sie die Waffe heraus hatte und auf Cameron richten wollte, zielte sie stattdessen auf Johns Rücken, der wortlos vor seine Verlobte getreten war.

John und Cameron sahen sich nur an. Während sein Blick eine unausgesprochene Frage beinhaltete war in ihrem Blick so etwas wie ein Flehen.

Schließlich senkte er den Blick auf die Einschusslöcher in ihrer Brust. Langsam hob er eine Hand. Seine Finger berührten die Verletzungen und er konnte die Projektile sehen und fühlen.

Dann lies er seine Hand ruckartig sinken. Kurz danach senkte Cameron den Blick.

„Mom?“ Sagte John nach einiger Zeit. „Sag dem Reverend die Hochzeit ist abgesagt“. Tonlos hatten seine Worte geklungen, bar jeder Emotion.

xxxxx

Sie waren nach Hause gefahren. Cameron hatte alleine Hinten gesessen, während Sarah gefahren war. Immer wieder war ihr Blick zum Innenspiegel gezuckt. Die Waffe lag schussbereit auf ihrem Schoß.

Sie hatten ihr Haus gefolgt vom Pick Up dieses Derek Reese erreicht. Wortlos war Cameron ausgestiegen. Sie ging ins Haus nach Oben in ihr und John gemeinsames Zimmer, wo sie sich umzog.

Als sie zurück nach Unten kam diskutierten Derek Reese und Sarah Connor die Situation. Sie standen rechts und links von dem Sessel, in dem John mit leerem Gesichtsausdruck saß und vor sich hin starrte.

Als John nicht auf ihre Anwesenheit reagierte verlies sie das Haus und blieb auf der kleinen Veranda stehen, auf der sie und John die lauen Abende plaudernd und miteinander scherzend verbracht hatten.

Sie ahnte, dass diese unbeschwerte Zeit vorbei war. Sie hatte sich, wenn sie mit John zusammen war fast wie ein Mensch gefühlt und sie wusste, dieses Gefühl würde niemals zurückkehren.

Sie fasste einen Entschluss, den sie wenn überhaupt schon vor Jahren hätte treffen sollen.

Sie wirbelte herum.

Cameron stieß die Haustür auf und ging in den Wohnraum. Sowohl Derek Reese als auch Sarah erstarrten mit halb gezogenen Waffen, als sie in die Mündungen zweier Pistolen sahen, die Cameron ihnen entgegenhielt.

„Herausziehen und auf den Boden legen, ganz langsam“, sagte Cameron bestimmt.

Sarah und Derek gehorchten. Vorsichtig zogen sie ihre Waffen und legten sie vorsichtig auf den Boden.

„Cameron....?“ Fragte John nur. Man sah ihm an, dass er die Welt nicht mehr verstand.

Cameron ging in die Hocke. So war sie mit dem sitzenden John annähernd auf Augenhöhe. Ihre Pistolen allerdings hielt sie weiter mit unglaublicher Präzision auf Sarah und Derek gerichtet, die noch immer rechts und links von John standen.

„Es tut mir leid John“, begann Cameron wurde aber durch ein unwilliges Schnauben von Derek Reese unterbrochen. Sie blickte zu ihm auf. „Noch ein Ton von Dir und ich terminiere Dich! Das hätte ich längst tun sollen!“

Man konnte Derek seinen Unwillen ansehen, man sah aber auch die Angst in seinen Augen.

Cameron sah wieder zu John. „John, ich liebe Dich. Komm mit mir. Wir fangen alleine von vorne an.“

John sah in Camerons Augen das flehen um seine Liebe. Er wollte seine Verlobte, die kurz davor zu stehen schien in Tränen auszubrechen umarmen aber er war wie gelähmt.

Er blickte auf das hochgeschlossene Top, dass sie trug. In seiner Fantasie sah er auf die drei Einschusslöcher oberhalb ihrer Brust, oberhalb des wunderschönen, schulterfreien Brautkleides, das sie getragen hatte.

Schließlich konnte er es nicht mehr ertragen und blickte weg.

Cameron hatte auf eine andere Reaktion gehofft. Der flehentliche Ausdruck und das bisschen Hoffnung das sich in ihrem Gesicht gespiegelt hatte zerfaserte.

„Ich verstehe“, sagte sie schließlich und erhob sich.

Sie blickte zu Derek, zu Sarah, schließlich zu John.

Während Derek und Sarah offen ihre Abneigung zeigten war Johns Gesicht leer. Von der Liebe, die sich sonst darin gezeigt hatte wenn er mit Cameron zusammen war, war nichts mehr zu sehen.

Cameron starrte John noch einige Sekunden ins Gesicht, er aber erwiderte den Blick nicht, sondern sah weiter zur Seite.

Dann schließlich steckte sie eine Waffe weg und streckte die Hand zu Sarah aus. „Autoschlüssel“.

„Kommt nicht in Fr....“,begann Sarah aber ein Herumschwenken der Waffe von Derek zu ihr und ein demonstratives spannen des Hahns machten ihr klar, dass sie keine andere Wahl hatte.

Cameron blickte noch ein weiteres Mal zu John, der sie aber immer noch nicht ansah. Rückwärtsgehend verlies sie den Wohnraum mit vorgehaltener Waffe.

Dann wirbelte sie herum und verlies das Haus durch die noch immer offen stehende Tür. Sie rannte zu Sarahs Wagen, stieg ein, startete den Motor und fuhr mit durchdrehenden Reifen davon, während hinter ihr Sarah und Derek, die ihr gefolgt waren ein paar wirkungslose Schüsse auf sie abgaben.

Derek und Sarah wollten ihr in Dereks Wagen folgen, bemerkten aber schnell, dass Cameron wohl vorher einen Reifen des Wagens zerstochen hatte.

Mürrisch machte sich Derek daran, das Rad zu wechseln.

xxxxx

Cameron war bis zur großen Kreuzung gefahren. Hier hatte sie angehalten. Die Straße führte nur in zwei Richtungen. Nach Links in Richtung Süden ging es durch Kalifornien, weiter nach Mexiko und schließlich nach Südamerika. Rechts, Richtung Norden ging es nach Kanada

Cameron dachte nach. Einerseits konnte sie in Kanada untertauchen. Andererseits stand ihr hinter Mexiko ganz Südamerika offen.

Sprachlich wäre das kein Problem. Ihre Datenbank war mit fast allen gesprochenen Sprachen gefüttert.

Allerdings war die Kultur dort eine völlig andere. Sicherer bewegen konnte sie sich sicherlich in Nordamerika.

Also war der Weg nach Norden, nach Kanada die bessere Wahl. Sie setzte den Blinker.........

…....und bog nach Süden ab.
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