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We all lying to the mirror

von - Lily -
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P6 / Gen
14.05.2012
29.06.2012
2
1.969
 
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14.05.2012 986
 
Mercedes Sicht:

Die große Halle sah mal wieder prächtig aus und ich hatte sie genau so in Erinnerung gehabt: Groß.

„Merce, träum doch nicht so.“, sagte Rachel und zog mich mit. Wie ich es hasste, wenn sie so hektisch war, doch den Grund dafür kannte ich nur zu gut.

Im Zug hatte sie uns von ihren Plänen für das kommende Schuljahr erzählt und natürlich von ihrem Ziel Finn Hudson. Eigentlich fand ich es ganz schön eigenartig, denn man sah doch offensichtlich, dass er auf sie stand, aber wenn sie meinte sich das Leben mal wieder schwer machen zu müssen, dann konnte sie keiner mehr von abbringen.

Kaum saßen wir auf unseren Plätzen (neben den Rumtreibern, wo hätte Rachel uns sonst hingeschleift?) begann schon die Zeremonie. Ich muss sagen, die Erstklässler wurden immer kleiner, oder war das Einbildung? Doch meine Vermutung wurde bestätigt als Lily mir selbiges zuflüsterte.

Ich nickte nur stumm, da Gonnie schon anfing zu sprechen und die Schüler einteilte.

Mein Blick schweifte durch die Halle auf die Schüler meines Jahrgangs. Wir waren ziemlich bunt durcheinander gewürfelt.

Da gab es unser Traumpaar Mike und Tina, die sich gerade mit Artie unterhielten. Jesse, der natürlich so tat, als würde er sie nicht hören und ich glaubte ihn dabei zu erwischen, wie er zu Lily rüber schielte.

Diese Dreiecksgeschichte. Lily, James, Jesse. Lily, die sich nicht entscheiden konnte und letztes Jahr auf die meiner Meinung nach dumme Idee kam sich erst einmal mit den beiden anzufreunden. James, der jedes Mal wenn sie ihm Aufmerksamkeit schenkte ganz nervös wurde und trotzdem alles für diese Aufmerksamkeit tun würde. Und  Jesse, der sich seiner Sache ziemlich sicher war, indem er sie ständig „beiläufig“ in Gespräche verwickelte, sie charmant anlächelte und fast stetig in ihrer Nähe war. Ich wusste echt nicht, wo das hinführen solle.

Außer den dreien gab es da noch Finn und Rachel, Remus, Sirius und mich, die in Gryffindor waren. Eigentlich waren wir alle ziemlich gut befreundet, wenn man von den ein oder anderen Streitereien absah, die es aber sicherlich in jedem Haus gab.

Nur bei Slytherin war ich mir in dem Punkt uneinig, denn die sahen immer wie eine eigene geschworene Gemeinschaft aus. Arrogant, Selbstsicher und in sich geschlossen. Kurz: Ich konnte sie nicht ausstehen.

Wie auch immer, da waren dann noch Brittany, Sam, Kurt und Blaine in Hufflepuff. Kurt und Blaine waren einfach zu süß zusammen und beide auch noch wirklich nett. Ich war eigentlich ziemlich gut mit den beiden befreundet und freute mich schon auf Zauberkunst mit den Hufflepuffs.



Die Zeit verging und nach einem wirklich tollen Essen gingen wir alle hoch, um uns endlich in die Betten zu schmeißen.



„Ich glaube das wird unser Jahr, Mädels!“, rief Rachel aus, als wir uns noch einmal zusammen setzten vor dem schlafen gehen.

„Vielleicht hast du damit sogar Recht.“ Gab ich zu. Ja, Rachel Recht zu geben war immer noch nicht wirklich mein Ding, aber ich war dabei zu lernen.

„Ich finde es momentan einfach nur schwer. Schlimm genug, dass ich das am ersten Tag sagen muss.“ Lily seufzte und schaute ziemlich bedrückt.

„Was ist denn los?“

„Ach, vorhin hat mich James zur Seite gezogen und meinte, dass er sich echt auf das Jahr mit mir freut und so ein Kram. Jess kam dazwischen und hat im Kontext das Selbe gesagt.“

„Tut mir leid, Schätzchen, aber dieses Süppchen hast du dir selbst gekocht.“ Das musste sie einfach selber klären. Wir hatten schon oft genug versucht ihr die Illusion von einer Freundschaft mit den Beiden auszutreiben.

„Ich denke, du solltest wirklich nochmal darüber nachdenken, was du willst, Lily. Schließlich verletzt du damit nur Menschen.“, meinte Rachel zum Abschluss und ging ins Bett. Wir taten es ihr nach, denn wer war nach einer langen Reise denn nicht geschafft?



Sebastians Sicht:



Ich mochte Hogwarts. Es hatte für mich immer schon einen Touch heimische Umgebung und jetzt hier mit meinen Freunden zu sitzen und den Abend ausklingen zu lassen mit einem der schärfsten Mädchen der Schule im Arm, war schon was Feines.



„Irgendwelche Pläne für das Jahr?“ Puck war immer ziemlich unkonventionell was Unterhaltungen betraf.

Von Santana kam gleich ein „Heiß sein.“ Was wir alle nur mit einem Grinsen quittierten. Quinn redete von „jemanden finden mit dem es sich aushalten lässt“, wobei Pucks Blick vieldeutend auf sie gerichtet wurde.

Mhh Puck und Quinn? Ja, warum nicht. Meine Erlaubnis hatten  sie dann schonmal.

„Ich denke, ich werde es ein wenig entspannt angehen. Zuviel Stress gehabt im letzten Jahr. Warum dann nicht auch ein wenig Zeit für Spaß lassen?“

Ich ließ es mir nicht nehmen während dieses Kommentars Santana zu zwicken, als Zeichen, dass es für heute mit Unterhaltungen reichte und wir so langsam zum Schluss kommen sollten. Ein kleines dreckiges Grinsen ließ sich sehen.

„Spaß klingt gut.“, flüsterte sie mir ins Ohr und streckte sich, um dann Quinn und Puck eine Gute Nacht zu wünschen. Noch eine Bemerkung, dass sie später in den Schlafsaal kommen würde und sie verzog sich in Richtung Ausgang. Ich verabschiedete mich auch und verließ den Raum dann.



„Endlich allein, was?“, grinste sie mir entgegen als ich in die kleine Nische zu ihr kam. Es war eigentlich ein ziemlich gutes Versteck. So tief in den Kerkern und ein wenig unsichtbar.

„Na? Hast du mich vermisst?“, raunte ich ihr zu und stütze meine Arme an der Wand ab.

„Lass mich überlegen.“, sagte sie und schlupfte aus meinem Gefängnis. Hinter mir flüsterte sie in mein Ohr: „Vielleicht ein wenig.“ Ihre Hände waren von hinten um meinen Oberkörper geschlungen und fuhren über meine Brust, unter mein Hemd und zogen mich schließlich an der Krawatte zu sich.

Kurz vor ihren Lippen machte ich Halt.

„Ich dich definitiv.“ Meine Arme umschlangen ihre Taille und meine Lippen küssten sie Hals auf und abwärts.

„Dann will ich dich nicht länger warten lassen.“ Sie küsste mich, fuhr mit ihren Händen durch meine Haare, hielt mich am Nacken fest und begann mein Hemd aufzuknöpfen.
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