We all lying to the mirror

von - Lily -
GeschichteRomanze, Freundschaft / P6
14.05.2012
29.06.2012
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Ich weiß, dass ich seit geraumer Zeit nichts mehr von mir hören lassen hab…

Das tut mir inständig Leid und ich möchte euch aber nun ein neues Werk, völlig unabhängig (naja bis auf einen Teil des Themas) von all dem präsentieren.

Es handelt sich hierbei um ein Crossover von Glee und Harry Potter in der Rumtreiberzeit (ich komme nicht von los ;) ).

Ich hoffe, euch wird gefallen was ihr hier lest.

Viel Spaß!

Achja! Die Einteilung in die Häuser und die Personen müsste ich noch mitteilen, bevor es los geht ;) :

Gryffindor: James Potter*, Sirius Black*, Finn Hudson*, Remus Lupin*, Lily Evans, Rachel Berry, Mercedes Jones

Ravenklaw: Artie Abrams, Tina Cohen-Chang, Mike Chang, Jesse St. James

Hufflepuff: Blaine Anderson, Sam Evans, Brittany Pears, Kurt Hummel

Slytherin: Quinn Fabray, Noah Puckerman, Sebastian Smythe, Santana Lopez

* = Rumtreiber



Rachels Sicht:

Es sollte mein bestes Jahr überhaupt werden, auch wenn der Fakt, dass ich mir dies schon die letzten 5 Jahre vorgenommen hatte und es nicht in Erfüllung gegangen war, es nicht ganz so wahrheitsgemäß erschienen ließ.

Meine Noten sollten sich von sehr gut auf perfekt ändern, ich würde selbstsicherer sein als je zuvor und ich würde Finn Hudson endlich auf mich aufmerksam machen.

3 Ziele, die ich mit allen Mitteln erreichen wollte.

Nach einer langen Verabschiedung von meinen Vätern stieg ich in den Zug und suchte meine Freundinnen. Ich kam an verschiedensten Abteilen vorbei: nervige Erstklässler, die ungestüm und aufgeregt waren, der Gruppe mit den Slytherins aus meinem Jahrgang, die alle schon wieder dieses eingebildete Lächeln auf den Lippen hatten, den Rumtreibern, die anscheinend was ausheckten und schlussendlich bei meinen Freundinnen: Lily und Mercedes.

Wir Drei waren nicht von Anfang an befreundet gewesen, denn ich hatte, um es höflich auszudrücken, ein paar Startschwierigkeiten was Umgang mit Menschen betraf, doch nach einiger Zeit hatte man begonnen die Macken der anderen zu akzeptieren und der Schlafsaal war nicht mehr zur Kampfzone geworden.



„Hey Rachel!“, begrüßte Mercedes mich auch gleich überschwänglich und umarmte mich, ehe mir geholfen wurde den Koffer zu verstauen.

„Wie waren deine Ferien? Warst du beim Friseur?“, fragte Lily und musterte den neuen Look.

Ich nickte: „Ja, ich dachte mir mit Pony seh ich nicht mehr so streng aus.“

Das war die Aufforderung zum Tratschen und ehe man sich versah, waren wir drei Gryffindormädels auch schon in ein ziemlich mädchenhaftes Gespräch vertieft.



Die Zeit im Zug verging schnell und ich wusste gar nicht wie mir geschah, als der Zug zum Stehen kam. Eilig packte ich alles zusammen und folgte Lily und Merce in Richtung Kutschen. Wir waren so kurz davor gewesen die beste zu bekommen, da wurden wir aufgehalten von Jesse St. James. Er war ein Macho, wie ich fand und ich musterte ihn skeptisch. Sein ganzes Auftreten zeigte schon, dass er mehr als ihm gut tat von sich überzeugt war und auch sein nettes Lächeln half nichts dagegen.

Zu meinem Missfallen hatte Lily sich aber mit ihm angefreundet und verstand sich prima mit ihm.

„Na Lils? Wie geht’s? Hab dich den ganzen Sommer nicht gesehen. Erzähl mir, wie waren deine Ferien?“

„Ach, das Übliche: Familie besuchen, baden gehen, Urlaub machen. Und bei dir?“

Ich schaltete ab. Das war nun wirklich nichts, was ich mir gleich am ersten Tag wieder antuen musste.

Unauffällig hielt ich Ausschau nach einer bestimmten Person, doch weder er, noch seine Freunde konnte man auf dem Bahnhof finden.



James‘ Sicht:

Wir waren noch ein wenig im Abteil geblieben und warteten darauf, dass Hagrid die Erstklässler mit sich nahm, dann würde die Situation ruhiger werden.

Getummel war nicht so wirklich unser Ding, außer wir hatten es verursacht.

Doch dann sah ich sie da stehen, zusammen mit diesem Schleimer St. James. Jeder, der Augen im Kopf hatte, sah, dass er was von ihr wollte, dass er SIE wollte. Eilig sprang ich auf und rief Tatze noch zu, er solle meinen Koffer mitnehmen.



„Hey Lily! Schöne Ferien gehabt? Hat mich übrigens gefreut, dass wir uns vor drei Tagen in der Winkelgasse getroffen haben. Können wir ja mal wiederholen?“.

>Nimm das, St. James!<

Ich glaube, das war keine so gute Idee, denn Lily sah doch ganz schön überrumpelt aus und antwortete verwirrt mit einem „Ja, mich auch.“

Die nächsten Kutschen fuhren vor und Lily wurde am Ärmel gezupft von diesem Schleimer.

„Komm, lass uns doch die Kutsche nehmen. Man sieht sich, Potter.“ Ich kannte diesen geheuchelten Blick zu genau. Vorgetäuschte Nettigkeit, weil Lily neben uns stand (obwohl ich glaubte, dass sie grad nicht alles mitschnitt, da sie doch sehr verwirrt aussah).

„St. James, Lily.“, ich nickte ihr nochmal zu und kehrte zu meinen Freunden, die am Koffer raustragen waren, zurück.



„Was sollte die Flucht vorhin?“, fragte mich Sirius und drückte mir unsanft mein Gepäckstück entgegen.

„Sirius, was fragst du ihn, wenn du doch grade eben alles beobachtet hast?“, fragte Remus und half mir aus meiner Misere.

Er wusste, dass wenn ich mich noch weiter dazu äußern würde, nichts Gutes dabei rauskommen würde, weil ich mich nur in Verzweiflung und Rage redete, wenn ich auf den Ravenklaw traf.

Während wir auch auf die Kutschen zusteuerten, erzählte uns Finn, dass er vorhin an Rachel vorbei gegangen war und sie ihn angelächelt hatte.

„Ja, und?“, meinte Sirius unbeeindruckt und aß seinen letzten Kesselkuchen zu ende.

„Naja, ich weiß auch nicht, was ich damit jetzt sagen wollte.“, redete er sich raus und versuchte mit den neusten Quidditchnachrichten abzulenken, doch Remus unterband das.

„Kann es sein, dass du auf Rachel Berry stehst?“ Sofort guckte Finn zur Seite und sagte: „Ach Quatsch, sie ist viel zu laut und hektisch und…äh… da kommt die Kutsche!“

„Und wie er auf sie steht.“, grinste ich und schlug mit Sirius ein. Uns war das schon klar gewesen, sooft wie er „beiläufig“ von ihr anfing.

Finn aufbauend und ermutigend, sie anzusprechen oder sich mit ihr ein wenig näher anzufreunden, fuhren wir mit der Kutsche zu unserem zweiten Zuhause: Hogwarts, unser warzenschweiniges Hogwarts.
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