Der Gestiefelte Kater 2 und der Aufstand

GeschichteAbenteuer, Romanze / P12
13.05.2012
13.05.2012
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Das ist meine allererste Fanfiktion. Bin voll aufgeregt!
Alle Rechte und Figuren gehören DreamWorks

1.Kapitel: Eine Gutenachtgeschichte

Es war bereits dämmrig im verwunschenen Wald, als Shrek und Esel sich auf den Weg zum Sumpf machten. Auf einer Lichtung sahen sie wie der Kater gerade noch die Pfote einer Katze küsste, bevor er sich zu ihnen gesellt. Shrek schmunzelte über Katers Affären, aber ihn gingen sie ja nichts an. Zu Hause musste Shrek feststellen, dass nicht nur seine Familie da war sondern auch Esels Kinder und Arthi.

„ Fiona, Liebes, warum sind die Kinder denn noch nicht im Bett?“, fragte Shrek seine Frau.

„Sie wollten unbedingt noch eine gute Nacht Geschichte hören, Kater, wärst du so lieb, du machst doch so was gerne.“

„Mit dem größten Vergnügen, Prinzessin“, antwortete der Kater mit einer untertänigen Verbeugung und nahm in Shreks Sessel platzt.

„Es war einmal eine wunderschöne Prinzessin . . .“, begann Kater.

Doch Felicia unterbrach:“ Wir wollen heute mal eine andere Geschichte hören, nicht  Mamis und Papis.“

Bevor der Kater etwas erwidern konnte mischte sich auch Fergus ein:“ Und auch keine über Onkel Esel.“

„Was soll ich euch dann erzählen?“

Felicia meldete sich als erstes:“ Du warst doch bestimmt auch schon mal verliebt oder?“

Esel brach in Lachen aus: „ Von ihm kannst du eine wahrhaftige Liebesgeschichte nicht erwarten. Der hat mehr Geliebte als du zählen kannst, erst vorhin haben wir ihn wieder mit einer Katze erwischt. Wenn es so weiter geht wird er bald Vater von hunderten kleiner Kätzchen sein.“

„Soweit würde es nie kommen, nicht nachdem was mit Kitty war!“, rief in einem sehr gereizten Ton, doch bereute es sofort wieder als er merkte wie alle aufschauten.

„Wer ist Kitty?“, fragte derjenige der seinen Ausbruch verursacht hatte.

Nun wurde der Kater noch gereizter:“ Das geht dich gar nichts an“

„Wir wollen die Geschichte mit Kitty hören. Kitty, Kitty , Kitty, . . .“ , sangen die Oger-Babys zusammen mit Esel im Chor

„Du weist das sie nicht aufhören werden bis du es ihnen erzählt hast, Kater“, drängte ihn nun auch Shrek, da er selber neugierig geworden war und die Geschichte auch hören wollte.



Jetzt gab sich Kater geschlagen:

„Schon gut, schon gut. Ich werde euch meine Geschichte mit Kitty erzählen:



Es begann alles in meiner Heimatstadt San Ricardo. Ein alter Freund, Humpty Alexander Dumpty, von mir bat mich ihm bei der Suche nach den goldenen Eiern zu helfen, doch das ist eine andere Geschichte. Auf jeden Fall stellte er mir Kitty Samtpfote vor, eine Katze von solcher Schönheit wie ich sie noch nie gesehen hatte, ihr Fell war schwarz wie die Nacht, doch ihre Pfoten und ihre Brust waren weiß wie Schnee und ihre Augen erst, so blau wie der Himmel über uns. Sie trug auch Stiefel und einen Gürtel mit einem Dolch, den sie zu benutzen verstand. Als ihren Beruf wählte sie sich aus die größte Diebin aller Zeiten zu werden, und sie war es, sie konnte dich beklauen und du würdest noch nicht mal bemerken dass sie da war. Mich beklaute sie mich Vorliebe; meine Stiefel, mein Hut und mein Geld, alles nur um mich zu necken, doch das Wichtigste und sogleich wertvollste was sie mir stahl war mein Herz. Anfangs waren wir nur Partner beim Unruhe stiften, doch schon bald erlag ich auch ihrem weiblichen Charme.

Natürlich war ich schon damals in der Damenwelt (räusper) sehr bekannt, doch ich wusste sie zu erobern würde nicht leicht werden, da sie genau das selbe Verführungsspiel mit mir spielte und keiner von uns zuerst nachgeben wollte.

Wir trafen uns häufig in der „Glitter Box“ zum Tanzen, und so was es auch in der folgenden Nacht:

Kurz nachdem Kitty und ich getanzt hatten lotste sie mich in das Hinterzimmer der Bar, als ich aber dort war konnte ich sie nirgends sehen. Doch auf einmal stand sie wieder vor mir mit meinen Stiefel in der Hand.

„Du bist wirklich ein böses Kätzchen, Kitty, gib mir meine Stiefel zurück.“     „Nur wenn du mich fängst“, sagte sie und lief im selben Moment los. Ich hetzte hinter ihr her bis ich auf einmal in einer Höhle stand. Vor mir sah ich Kitty mit einen spitzbübischen Lächeln  auf ihrem Gesicht.

„Wo sind wir hier?“    „In meinem Unterschlupf, Kater. Du bist der erste den ich ihm zeige. Wollen wir uns nicht ein bisschen ausruhen?“, teilte sie mir mit und setzte sich in ihr Nest. Mir brauchte sie das nicht zweimal zu sagen, als ich bei ihr war fingen wir an zu kuscheln und  zu küssen. Nach dem wir schon fast die halbe Nacht so nebeneinander lagen  sagte sie zu mir das sie nur noch einen letzten Kuss wollte. Dieser letzte Kuss war anders als die vorigen, er war viel sanfter, fast schon scheu. In diesen Moment entschied ich ihr am nächsten Morgen zu sagen was ich für sie empfand, und das sie für mich die „Eine“ war, oder sollte ich es ihr gleich sagen? Doch soweit kam es nicht, denn sobald sie ihren Kopf auf meine Brust legte schlief sie ein.

Als ich am nächsten Morgen erwachte waren meine Arme lehr. Zuerst dachte ich sie sei schon aufgestanden, doch als ich nach ihr rief antwortete keiner. Erst jetzt fand ich einen Brief neben mir liegen:

Mein geliebter Kater,

wenn du erwachst werde ich schon längst fort sein. Bitte verurteile mich nicht. Mein Herz treibt mich in andere Länder und Orte, ich halte es nicht aus für zu lange an einem Ort zu bleiben. Außerdem hatte ich Angst meine Freiheit zu verlieren. Vielleicht treffen wir uns eines Tages wieder.

In Liebe

Kitty



Ich las den Brief immer und immer wieder durch, weil ich es nicht glauben wollte. Als ich ihn endlich begriff rannte ich nach draußen und schrie nach Kitty. Ich lief aus der Stadt und versuchte sie noch einzuholen, doch ich konnte sie nirgends finden. Um mich abzulenken fing ich bald wieder an, mich von anderen Katzen verwöhnen zu lassen und sie zu verführen, doch soweit Vertrauen das ich Kinder mit einer Katze haben könnte kann ich bis heute nicht.



So das war meine Geschichte mit Kitty, die einzige Katze die mir jäh wirklich was bedeutet hat. Ich frage mich manchmal heute noch was passiert wäre wenn sie mich nicht verlassen hätte, leider werde ich das nie erfahren.“



Es gab eine lange Pause nachdem Kater seine Geschichte erzählt hatte, keiner traute sich etwas zu sagen, bis Fiona die Kinder ins Bett gebracht hatte.

Esel war der erste der das Schweigen brach:“ Das war zwar eine schöne Geschichte, aber du erwartest doch nicht das wir dir glauben.“

„Du kannst mir glauben oder nicht, dass ist mir auch egal. Apropro, ich muss los, ich hab noch ein heißes Date mit einer süßen Mieze!“ flötete Kater mit einem spitzbübischen Lächeln.

Shrek seufzte nur und wandte sich schließlich an Arthi:“ Was machst eigentlich du hier, Arthi, müsstet du nicht ein Land regieren?“.

„Schon, aber darf ich nicht mal meine Cousine besuchen… na gut, der wahre Grund warum ich hier bin ist, weil ich Kater etwas fragen wollte“, brachte er noch schnell heraus bevor Kater das Haus verließ.

„Was kann ich für eure Königliche Hoheit tun?“

„Ein benachbartes Königreich hatte mich um Hilfe gebeten, dabei einen Gesetzlosen zu fangen. Sie sagten er sei in mein Reich geflohen und da dachte ich da, du auch mal ein Gesetzloser warst, dass du ihn vielleicht kennst oder weist wo er sich versteckt halten könnte. Warte, ich habe auch einen Steckbrief dabei.“



Arthi streckte Kater den zerlumpten Zettel hin, doch schon bevor er ihn überhaupt in seinen Pfoten hielt, erstarrte er zu Eis.

Oh ja, er kannte die katzenartige Gestalt auf dem Steckbrief …….. es war Kitty Samtpfote.









Das war das erste Kapitel, hoffentlich hats euch gefallen. :)
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