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Ihr Netz, das sie spinnt

von RowenaR
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteAllgemein / P12 / Gen
12.05.2012
12.05.2012
1
648
5
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Dieses Kapitel
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12.05.2012 648
 
A/N: Oh schau, ich hab Avengers geschrieben. Weiß gar nicht, wie das passiert ist. Huh. Wie auch immer, spielt während der Szene, in der Loki und Thor wieder verschwinden. Ich konnte einfach nicht aufhören, an dieses eine Ding, wo Natascha sich zu Clint, also... könnt ihr dann aber auch selber lesen weiter unten.

~*~


Ihr Netz, das sie spinnt

"I'm seeking girls
In sales and marketing
Let's go make out
Up in the balcony
Your business dress
So businesslike and I'm
Tossing the blouse
Over a chair back
And I can
Hear the bells.”

Mike Doughty, “I Hear the Bells”


Als Natascha Romanoff sich zu Clint Barton hinüber beugt, um ihm etwas mitzuteilen, das ihn dazu bringt, ganz langsam zu lächeln, so wie die Katze vor der Sahneschüssel, ist sich Steve Rogers nicht ganz sicher, ob er wissen möchte, was sie gerade gesagt hat. Er ist sich zumindest ziemlich sicher, dass er unangenehm berührt wäre. Im Grunde berührt ihn alles, was zwischen den beiden geschieht, unangenehm und er weiß nicht einmal, warum.

Als Natascha Romanoff sich zu Clint Barton hinüber beugt, und der so aussieht wie er, wenn er in den Spiegel sieht und an Pepper denkt, möchte Tony Stark gerne glauben, dass sie Barton etwas erzählt hat, das Pepper ihm erzählen würde. Aber dann fällt ihm ein, dass die Black Widow, so viele Gemeinsamkeiten er zwischen Pepper und ihr auch entdeckt – und Pepper nie davon erzählt – hat, Hawkeye nie zuflüstern würde, dass eine Belohnung für gemachte Hausaufgaben im gemeinsamen Schlafzimmer auf ihn wartet. Er glaubt, dass sie nicht mal ein gemeinsames Schlafzimmer haben.

Als Natascha Romanoff sich zu Clint Barton hinüber beugt, um ihm etwas mitzuteilen, das ihn so zum Lächeln bringt, dass sich der Andere in Bruce Banner nur ein klein wenig regt, kann er nicht anders, als sich wegzudrehen. Sie ist ihm ein bisschen zu tief unter die Haut gegangen, damit es noch angenehm ist und etwas in ihm bringt ihn dazu, sich zu wünschen, dass ihre Beziehung nicht nur rein geschäftlich gewesen wäre, ein bisschen… tiefer, wie das, was er in der Art gesehen hat, in der ausgerechnet die sagenhafte Black Widow ihre Maske fallenlässt bei Hawkeye, nur einen Moment lang. Lange genug, um ihn zu einem Grinsen zu bringen, das von Dingen spricht, über die Bruce Banner nicht nachdenken sollte, wenn er den Anderen nicht wecken will. Er dreht sich schnell wieder weg.

Als Natascha Romanoff sich zu Clint Barton hinüber beugt, lächelt er, weil er einen Augenblick dachte, dass sie eine andere Art von Sparring vorschlägt als diese Prügelei, die sie sich normalerweise im Sportraum liefern. Natascha weiß, wie sie ihn so richtig verarschen kann und er grinst weiter, weil er nicht mal angepisst sein kann deswegen. Alles in allem sind die Bilder, die sie ihm so gerne in den Kopf legt, ja nicht hässlich und er muss sie nicht mal ansehen, um den Hauch eines zufriedenen Grinsens in ihrem Gesicht zu sehen. Er kennt sie zu gut und eines Tages, denkt er, eines Tages wird er das kriegen, was sie ihm jetzt schon immer mal zuflüstert.

Als Natascha Romanoff sich zu Clint Barton hinüber beugt, um ihm zu sagen, dass sie nichts gegen ein kleines Rückspiel für die Sache mit der kognitiven Neuroprogrammierung hätte, muss sie ihm nicht mal ins Gesicht sehen, um zu wissen, dass er wieder dieses selbstgefälliger-als-Tony-Stark-Grinsen drauf hat. Die Befriedigung, die sie dabei verspürt kann gar nicht gut sein, aber sie beschließt, es gut sein zu lassen, nur dieses eine Mal. Selbst wenn sie genau weiß, was ihm gerade durch den Kopf geht. Sie kennt ihn zu gut, denkt sie und vielleicht, eines Tages, wird sie es durchziehen. Vielleicht wird es der Tag sein, an dem auf ihrem Konto keine Schulden mehr sind. Das wäre ein guter Tag dafür, denkt sie.
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