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Die, my Love

GeschichteFantasy, Horror / P16 / Gen
12.05.2012
12.05.2012
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543
 
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12.05.2012 543
 
Heya~ c: Diese Story bezieht sich nicht direkt auf die von "Are you Alice?", sondern ist eher eine Vorgeschichte davon ^-^ Das heißt, den Manga muss man nicht unbedingt kennen x33 Nyaa~ Das wars, glaub ich :'3 Viel Spaß beim Lesen c;

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Es war einmal vor langer Zeit, da lebte ein armes Mädchen ganz allein in einer kleinen Hütte am Rande eines dunklen Waldes. Es war wunderschön, ihre goldenen Locken leuchteten in der Sonne und blaue Augen blickten sorglos durchs Leben. Ein leuchtend blaues Kleid war ihr einzigster Schatz, dass sie so oft trug, wie sie konnte. Es sang und sprang fröhlich durch den lieben, langen Tag ohne irgendwelche dunklen Gefühle. Jeden Tag entdeckte es neue faszinierende Dinge, die es fesselten. Obwohl das hübsche Mädchen einsam zu sein schien, war es das doch nie. Die Tiere des Waldes akzeptierten es und spielten mit ihr. Es war ein glückliches Leben, dass sie führte.
Doch als das fröhliche Mädchen älter geworden ist, brach ein fürchterlicher Krieg aus. Von fern hörte es jeden einzelnen Kanonenschuss, was ihm schreckliche Angst bereitete. Es hatte Angst um den Wald und seinen Bewohnern. Und was würde bloß mit ihrer Hütte geschehen? Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis der Krieg näher kam. Und so lernte das furchtsame Mädchen Gefühle kennen, die sie sehr verstörten.
Wie das Schicksal es so wollte, näherten sich die Kriegsgeräusche. Die Tiere des Waldes sind schon längst geflohen, weg von dem Bösen. Doch das einsame Mädchen blieb. Wo sollte sie denn auch hin? Woher sollte sie wissen, dass es große Städte, Märkte, Häuser aus Stein und Leute wie sie gab? Sie kannte nichts anderes als ihre Lichtung im Wald.
Monate später kam es dem traurigen Mädchen so vor, als wäre der Krieg direkt vor seiner Haustür. Das Haus schien mit jedem Kanonenschuss zu wackeln und zu beben. Sie saß gerade am Tisch und wollte was essen. Was passierte da? Sie zwang sich, nicht nachzuschauen.Ihre Hände krampften sich in die feine Seide ihres Rüschenkleides. Ein Atemzug folgte dem Nächsten, immer schneller und schneller. Sie wollte nicht nachsehen, nicht wissen, was sie erwartete. Doch sie musste es unbedingt tun. Diese Ungewissheit brachte sie noch um! Mit zitternden Beinen stand sie auf. Jeder Schuss ließ sie von innen heraus erbeben, ließ ihre Angst ins Unermessliche steigen. Wie in Zeitlupe ging sie zur Tür und legte eine eiskalte Hand auf den Türknauf. Mit der anderen Hand wischte sie sich den Angstschweiß von der Stirn.
Das neugierige Mädchen schloss die Augen und atmete tief ein. Langsam drehte sie den Türknauf mit ihrer zitternden Hand und öffnete die Tür. Obwohl sich ihr ganzer Körper dagegen sträubte, wagte sie einen Schritt nach vorne. Die Kriegsgeräusche schienen für eine Sekunde anzuhalten und sie öffnete die Augen.
Das was es sah, war erschreckend für das verwirrte Mädchen.
Eine saftig grüne Wiese und ein blauer Himmel, Vogelgezwitscher erfüllte die Stille. Rehe grasten ruhig auf der Wiese und genossen das Licht der warmen Sonne. Die Baumwipfel rauschten im Wind und bewegten sich sanft in der Melodie der Vögel.
Und es war einmal vor nicht allzu langer Zeit, da war eine friedliche Wiese der Grund für den Wahnsinn eines armen Mädchens in einer kleinen Hütte am Rande eines dunklen Waldes.
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