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Turbulence from the Abyss - Return

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Mystery / P12 / Gen
Alice Oz Vessalius Raven (Gilbert Nightray) Sharon Rainsworth Vincent Nightray Xerxes Break
12.05.2012
14.10.2020
48
47.014
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12.05.2012 1.111
 
Die magische Energiewelle rollt weiter bis zum Anwesen und bringt die Glastüren des Festsaales zum Explodieren. Ängstliche und schmerzerfüllte Schreie ertönen, als die Gäste von den herumfliegenden Glassplittern getroffen werden.
"Was ist denn hier los?" Alice steht mit Ada nahe der Türen zur Eingangshalle.
"Ich weiß nicht, aber es ist furchtbar, wie viele verletzt worden sind." Ada wirkt sichtlich erschüttert. "Wir müssen ihnen helfen."
"Warum brauchen Oz und die anderen eigentlich so lange, um die kleine Baskerville-Göre zu finden? Sie sollten jetzt auch hier sein und sich um die Leute kümmern."
"Vielleicht können Sharon-sama und Osar Ojii-san uns sagen, warum sie noch nicht wieder zurück sind." Ada zeigt zu den beiden, die gerade mit Echo durch die zerstörten Türen eintreten. "Lass uns zu ihnen gehen."
"Ja, na gut." Alice macht einen Schritt, als eine Hand in die Falten ihres Kleides greift und festhält. "Okaa-san."
"Selena." Überrascht dreht sie sich um und blickt auf ihre Tochter hinunter. "Warum liegst du nicht im Bett?"
"Ich hatte Angst, die Fenster sind auf einmal kaputt gegangen." Selena drückt ihren zerknautschten Teddy an sich. "Wo ist Otou-san, geht es ihm gut?"
"Da bin ich sicher." Alice nimmt ihre Tochter auf den Arm. "Denn, falls er zulassen würde, dass ihm etwas passiert, bekäme er auch noch richtigen Ärger mit mir. Komm, wir fragen jetzt Sharon, sie kann uns bestimmt helfen."

"Au!" Gils´s unfreiwilliger Flug war an einem Baum geendet. Sein Kopf schmerzt von dem heftigen Aufprall und seine Sicht ist leicht verschwommen. "Was hat dieser freche Rotschopf da bloß angerichtet? Und wo sind Vincent und Break?" Stöhnend erhebt er sich und blickt sich um, ergebnislos. "Verdammter Mist. Ich werde die beiden Idioten wohl suchen müssen."
Mit stolpernden Schritten bewegt er sich in eine Richtung.

Break liegt auf dem Rücken, unter seinen Fingern fühlt er Gras und kalter Wind streicht über seine Haut. "Wie es scheint, bin ich wieder einmal davon gekommen. Leider bedeutet das aber wohl auch, dass die Ratte noch am Leben ist." Er stößt ein kurzes, bitteres Lachen aus. "Ich hatte wirklich gehofft, wir könnten jetzt endlich Ruhe vor ihm haben."
"Geht es dir gut, Mad Hatter?"
"Was?" Ein wenig irritiert setzt er sich auf. "Bist du das, Rayearth?"
"Ja." Der Vogelchain neigt den Kopf und gibt ihm einen kleinen Stups. "Ich brauche deine Hilfe. Bei diesem letzten Ausbruch der magischen Kraft muss etwas passiert sein. Ich bin nicht in der Lage, zu Rheena zu sprechen - es ist, als würde sie mich blockieren. Bitte hilf mir, sie zu finden. Du willst doch auch wissen, wie es Fae geht, oder?"
"... In Ordnung, machen wir uns auf die Suche."

"Xerxes Break! Gilbert-sama!" Robin nähert sich langsam dem Zentrum der magischen Explosion. Die Druckwelle hatte ihn erfasst, doch durch die Fähigkeit seines Chain war er zu einem sicheren Platz teleportiert worden. "Seid ihr hier? Könnt ihr mich hören?"
"Geh weg." Die Stimme ist so leise, dass er sie beinahe überhört hätte.
Rheena sitzt auf dem Boden, nicht weit von ihm. Sie hält die Hand von Fae, die neben ihr liegt.
"Lady Rheena?" Er lässt sich neben sie sinken und streckt seine Hand aus, ihre Haut fühlt sich eiskalt an. Rasch zieht er seinen Mantel aus und legt ihn ihr um die Schultern. "Er wird euch wärmen. Jetzt kommt bitte mit mir, ich bringe euch und Lady Fae zum Anwesen."
"Nein." Sie schüttelt den Kopf. "Dort kann ich nicht hin. Nicht, nachdem ich all das angerichtet habe. Aber Fae - um sie kannst du dich kümmern. Sie braucht dringend Hilfe."

"Oz! Reim-san!" Gil entdeckt die beiden, als er einen Flügelschlag hört und nach oben schaut. Gryphon kreist am Himmel, Oz hatte ihn gerufen, um sich und Reim zu retten. Als er Gils Ruf hört, lässt er ihn langsam hinabgleiten und landet neben dem Schwarzhaarigen.
"Gilbert-sama, wo ist Xerxes?" Reims Gesicht drückt seine Besorgnis aus. "Geht es ihm gut? Ihr habt doch mit ihm gesprochen, oder?"
"Nein, dazu bin ich nicht mehr gekommen", erwidert Gil. "Weil Rheena uns mit ihrer verdammten Magie weggeblasen hat. Wenn ich den frechen Rotschopf erwische, kann sie was erleben!"
"Meine Güte, du solltest dich wirklich nicht immer so aufregen. Entspann dich doch mal, sonst kriegst du irgendwann noch einen Herzanfall."
"Break."
"Xerxes."
"Oz-kun, Reim-san." Break hüpft von Rayearths Rücken und geht zu ihnen. "Gilbert-kuns Worten nach darf ich wohl annehmen, dass ihr in die gleiche Richtung wollt wie wir? Nun, dann können wir uns ja auch gemeinsam auf den Weg machen, nicht wahr?"
"Und ob! Mit dir bin ich auch noch nicht fertig!" Gil schießt einen wütenden Blick auf ihn ab. "Los kommt, lasst uns nicht noch mehr Zeit vertrödeln!"
"Na schön", seufzt Oz. "Folgen wir ihm, damit er nicht zu sehr ausrastet."

"Rheena!" Gil hat die Rothaarige entdeckt und stürmt auf sie zu. "Was zum Teufel hast du heute Abend eigentlich getrieben? Zuerst sperrst du mich aus, als ich Echo retten will! Dann kamen die ganzen Feuersäulen aus der Erde geschossen! Und als wäre das noch nicht genug, auch noch diese verdammte Explosion! Hast du eigentlich mal daran gedacht, wie gefährlich das für uns gewesen ist? Wir hätten ernsthaft verletzt werden können!"
"Es tut mir leid."
"Ist das alles, was du zu sagen hast?" Gil packt sie an den Armen und schüttelt sie. "Ich verlange eine Erklärung, was dieser ganze Blödsinn sollte!"
"Hör auf, Raven. Ich habe dir doch schon erklärt, dass sie es nicht gewollt hat. Dein Bruder hat sie durch die Kraft eines Chain dazu gezwungen. Er hat auch vorher schon eine ganze Menge Unruhe gestiftet, wann immer er sich im Abyss aufhielt."
"Nein, Ray-chan. Gilbert hat Recht, es ist meine Schuld. Wegen mir geht es Fae jetzt so schlecht, dabei hätte ich sie doch beschützen müssen. Und ihr alle wurdet auch..."
"Keiner hier hält dich für verantwortlich, Rheena. Also rede nicht so einen Unsinn. Und du, Gilbert-kun, lass sie in Ruhe. Im Grunde weißt du doch ganz genau, dass die Ratte, die du deinen Bruder nennst, all das angerichtet hat."
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