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These tears you cry have come too late

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P12 / Gen
09.05.2012
09.05.2012
1
2.376
1
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Dieses Kapitel
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09.05.2012 2.376
 
Hallu. ;}
Also da ich, seitdem ich in The Avengers war, ein totaler Fan dieses Filmes (vorallem von Tom Hiddleston) bin, habe ich mich dazu entschlossen, auch eine FF darüber zu schreiben.
Die Hauptrolle spielt dabei Dilayn Volare. Dies ist nicht ihr richtiger Nachname, doch das erfährt man noch im laufe der Story. Ihr Leben macht eine gewaltige Wende, als eines Tages Nick Fury vor ihrer Tür steht. Aber ich will ja nun nicht zu viel verraten. (;
Ich würde mich über Reviews und vorallen Verbesserungsvorschläge wirklich freuen. Aber müsst ihr natürlich nicht machen. (;
Und jetzt habt viel Spaß beim Lesen. ♥
                                    - Für Angi (mein Thor) u. Franzi (mein Hulk)
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"Du denkst auch du wärst etwas Besonderes, oder?", hörte Dilayn hinter sich ein paar junge Frauen rufen. Sie lief einfach stur grade aus. "Hey, Volare. Hörst du denn nicht, dass mit dir geredet wird?" In der Stimme der Frau war zu tiefster Spott zu hören. Diesen Spott musste Dilayn sich Tag für Tag antun. Es tat ihr weh, auch wenn sie es nach außen hin nie zeigte. Sie wünschte sich, wenigstens den Grund dafür zu kennen. Sie hatte diesen Leuten doch nie etwas angetan und doch redete man auf der Arbeit die ganze Zeit über sie. Sie hatte schon öfters überlegt, einfach irgendwo anders eine Stelle anzunehmen, doch in New York war die Zahl der freien Stellen sehr knapp gehalten. Mit ihren 23 Jahren hielten die meisten sie eh noch für zu jung. Schon früh hat sie die Schule verlassen, hat ein paar Klassen übersprungen und hat bereits ihr Studium abgeschlossen. Zwei Jahre war sie ohne Arbeit gewesen. Sie war froh gewesen, eine gefunden zu haben, doch nun wollte sie einfach nur noch weg. Dilayns Mutter hatte heute Geburtstag. Das einzig Aufregende, was bei ihr seit Wochen passierte. So schnell wie es nur ging durchkämmte sie die Bücherei, auf der Suche nach einem passenden Geschenk. Dies war nicht so einfach. Im Gegensatz zu Dilayn interessierte sich ihre Mutter weder für Zauberei, Übernatürliches oder Kampftechniken. Stattdessen laß sie Liebesromane, von denen Dilayn nur übel wurde. Dilayn seufzte in sich hinein, als sie an der Kasse ein Buch von Nicholas Sparks bezahlte und es einpacken ließ. Das perfekte Geschenk. Von Zeit zu Zeit fragte sie sich immer mehr, was sie überhaupt mit ihrer Mutter gemeinsam hatte. Allein das Aussehen wollte einfach nicht passen. Amelia, so der Name ihrer Mutter, hatte helles, rotoranges und gelocktes Haar. Sie war ziemlich klein, mit einem runden Gesicht, indem ihre spitze Stupsnase und ihre grünen Augen besonders auffielen. Ihr Gesicht war, so wie ihre Arme, mit Sommersprossen übersäht. Und Dilayn... Dilayn war das genaue Gegenteil. Ihre weiblichen Züge wurden von den pechschwarzen Haaren, die ihr Gesicht umrandeten, besonders hervorgehoben. Sie hatte eine ziemlich bleiche Haut. Sommersprossen waren da nirgends. Und ihre Augen waren auch nur leicht grün. Sie gingen mehr ins Graue. Ebenfalls war sie größer und viel schlanker gebaut als ihre Mutter. Alles was die Beiden gemeinsam hatten, waren ihre lockigen Haare. Wenn auch diese bei Dilayn nicht ganz so wild waren wie bei Amelia.

"Alles Gute zum Geburtstag, Mum." Auf Dilayns Lippen lag ein Lächeln, als ihre Mutter ihr die Tür öffnete. Das Lächeln wurde schnell zu einem Grinsen als sie sah, dass ihre Mutter ein Partyhütchen schief auf dem Kopf sitzen hatte und im Gesicht ganz rot war. So rot wurde sie immer nur dann, wenn sie zu viel gelacht hatte. "Dilayn", sagte Amelia freudig und umarmte die, um einen Kopf größere, junge Frau vor sich. "Ich habe das Gefühl, du bist seit unserem letzten Treffen noch mehr gewachsen." Sie lachte leicht und zog ihre Tochter in das große Haus. "Bin ich die Letzte?", fragte Dilayn, während sie ihre Jacke aufhängte. "Ja, alle anderen sind bereits da", antwortete ihre Mutter und schnellte an ihr vorbei. Dilayn schüttelte lächeln den Kopf. Selbst an ihrem Geburtstag war ihre Mutter noch in voller Hektik und in ständiger Bewegung. Dilayn legte ihre Tasche auf die Garderobe, wobei sie in einer Bewegung auch ihr Geschenk hinaus holte. Aus dem Wohnzimmer hörte sie Musik, die von lauten Stimmen übertönt wurde. Als sie die Stimme ihres Bruders vernahm, zauberte dies ein Lächeln auf ihre Lippen. "Dilayn!", rief Tyler und sprang auf. "Brüderchen!", erwiderte diese grinsend und sprang dem etwas kleineren Jungen in die Arme. Zwar war Tyler drei Jahre älter als sie, doch Dilayn war um einiges größer. "Wie schön", sagte der Mann, der soeben noch neben Tyler gesessen hatte, bevor dieser aufgesprungen war. "Wir dachten schon, du kommst gar nicht mehr." Er liebte es, Dilayn zu veräppeln und aufzuregen. Das tat er auch zu jeder Gelegenheit. Der Mann wies sehr viel Ähnlichkeit mit Tyler auf. Braune Haare, fast schwarze Augen und nicht besonders groß. Tyler war Daddys Kind. Doch auch mit ihrem Vater hatte Dilayn keinerlei Ähnlichkeit. Jedoch waren sich die beiden von der Persönlichkeit doch ein klein wenig ähnlich. Sie liebten es, andere Leute aufzuregen. Sie waren beide fleißig und offenherzig. Doch Dilayn fand ihn von Zeit zu Zeit auch ziemlich langweilig. Es gab Tage, an denen er ganze 24 Stunden in seinem Arbeitszimmer verbrachte. Es gab auch Tage, an denen er ganz einfach ruhig in der Ecke saß und laß. Dies waren dann für Dilayn immer die Tage, an denen sie am besten das Haus nicht betritt, da die Gefahr bestand, dass ihr Vater bei jedem kleinsten Blödsinn der Faden riss und der Ärger los ging.
Es schien so, als wäre die ganze Familie anwesend. Lynn, die Schwester von Dilayns Vater, mit ihrem Lebensgefährten Markus, Joffrey, Dilayns Onkel und somit Amelias Bruder, mit seiner aktuellen Freundin Rachel, sowie Oma und Opa und ganz viele andere Freunde von Mum. Es waren zwar viele, trotzdem war die Party klein gehalten. Dilayn setzte sich zwischen Joffrey und ihrem Vater, der mit Tyler mal wieder nur Blödsinn machte und dumme Fratzen schnitt. Dilayn bekam mit, wie Rachel zu Joffrey sagte, sie würde Amelia helfen gehen. Damit verschwand Rachel auch schon in der Küche. Sobald sie den Raum verlassen hatte, drehte sich Joffrey mit einem breiten Grinsen zu seiner Nichte. "Naa", begann er in einem Ton, den Dilayn nur zu gut kannte. "Oh nein", entfuhr es ihr genervt. "Bitte komm mir nicht schon wieder mit dieser Frage. Es ist immer wieder das Selbe." "Wie steht es bei dir um einen Freund?", fragte Joffrey, als hätte er Dilayn nicht gehört. Dilayn rieb sich die Schläfen und seufzte einmal innig, doch Joffrey sah sie immer noch auffordert an. "Wie immer", antwortete sie knapp, wobei sie ihm nicht mal einen Blick schenkte. "Nein, oder? Wie schaffst du es bloß, so lange Single zu bleiben?", fragte Joffrey gespielt entsetzt. "Indem ich nicht so bin wie du", entgegnete Dilayn. Und das war die Wahrheit. Joffrey war keiner, der lange bei seinen Freundinnen blieb. Wenn ihm eine Bessere in den Blick fiel, war die Andere sofort abgeschrieben. Meistens waren diese Frauen wahre Zicken, die nur auf ihr Aussehen achteten. Rachel war da anders und genau deshalb tat sie Dilayn leid. Trotz Rachels Schönheit, war sie eine intelligente und sehr höfliche Frau. Dilayn mochte sie sehr und hoffte inständig, Joffrey würde bei ihr bleiben. "Was ist denn mit diesem Elijah? Der war doch nett", versuchte Joffrey es. "Ja... Zu nett", dachte Dilayn, doch antworten tat sie ihrem Onkel mit keinem Wort. So setzte Joffrey von neuem an: "Hör mal, es ist eigentlich ganz einfach. Wenn dir ein Mann gefällt gehst du einfach zu ihm rüber und-" "Joffrey, lass gut sein", unterbrach Dilayn ihn, wobei sie ihn zulächelte. In diesem Moment kam auch Amelia wieder in den Raum. In der Hand hielt sie ein großes Tablett. "Der Kuchen ist fertig", sagte sie laut, sodass sie alle anderen Stimmen übertönte. Sie hatte das Tablett noch keine 30 Sekunden auf den Tisch gestellt, schon griff jeder nach einem Stück, dass sie sich mit leuchtenden Augen auf den Teller legten. Dilayn war nicht die Einzige die meinte, Amelias Schokoladenkuchen sei der beste Schokoladenkuchen im ganzen Universum. Plötzlich klingelte es an der Tür. Dilayn konnte eindeutig sehen, dass es keiner der geladenen Gäste sein konnte, denn auf Amelias Stirn lag eine Falte und sie schien ein wenig verwirrt zu sein. Alles war ruhig geworden. Ein paar Leute sahen zur Tür, ein paar zu Amelia. Ohne ein Wort zu verlieren ging diese zur Tür. Nach einiger Zeit waren laute Stimmen zu vernehmen. Es klang fast so, als würde sich Amelia mit der unbekannten Person streiten. Tyler wollte aufstehen und nachsehen was los war, doch er wurde von seinem Vater zurück gehalten. Er wusste anscheinend was los war, oder ahnte es zumindest. Auf einmal schwirrten Millionen von Fragen durch Dilayns Kopf, doch die wichtigste war: Wer war die unbekannte Person? Nach einiger Zeit erschien Amelia wieder im Türrahmen. Allein. Die Arme vor der Brust verschränkt und mit hoch rotem Kopf. "Es ist für dich, Dilayn." Dilayns Augen weiteten sich, während alle Blicke zu ihr hinüber schnellten. Eine ganze Minute saß sie da und starrte ihre Mutter einfach nur an. Wer konnte es sein? Freunde hatte sie schließlich keine. Dann erhob sie sich und ging langsam zur Tür. Vage bekam sie noch mit, wie sich ihre Eltern zusammen setzten und leise zu diskutieren anfingen. Die Anderen fingen auch nach kurzer Zeit wieder an zu reden und zu lachen. Dies bekam Dilayn jedoch nicht mehr mit. Vor ihr stand ein kräftiger Mann mit dunkler Haut und einer Augenklappe. "Hallo, Dilayn", begrüßte er sie mit einen Lächeln auf den Lippen. Dilayn war zu verwirrt, um irgendetwas zu erwidern. Sie kannte diesen Mann nicht. Sie hatte ihn nie zuvor gesehen. Doch woher kannte er ihren Namen? Und woher wusste er, wo er sie finden würde? Als der Fremde erkannte, dass von Dilayn nichts mehr kommen würde, fuhr er fort: "Du bist wahrhaft zu einer stattlichen jungen Dame geworden." "Wer sind sie?", unterbrach ihn Dilayn. "Oh ja, natürlich. Ich bitte um Entschuldigung", meinte der Mann, wobei er immer noch Lächelte. Dilayn empfand sein Lächeln für überflüssig. "Mein Name ist Nick Fury", sagte er und hielt ihr die Hand hin. "Ich komme von der Geheimorganisation S.H.I.E.L.D." Nick Fury schwieg für einige Zeit, in der er auf dem Boden starrte. Anscheinend wollte er Dilayn etwas Zeit geben. Und diese hatte sie auch nötig. Nick Fury? S.H.I.E.L.D.? Dilayn wartete nur noch darauf, dass er ihr die versteckten Kameras zeigte. "Dürfte ich bitte rein?", fragte Fury schließlich. Dilayn benickte dies und führte ihn hinauf in ihr altes Zimmer. "Was ist S.H.I.E.L.D?", fragte Dilayn, ohne Fury weiter zu Wort kommen zu lassen. Dieser setzte sich auf das große Bett und sah sie an. Das freundliche Lächeln auf seinen Lippen war verschwunden. "Shield ist eine Abkürzung und steht für Strategic Hazard Intervention Espionage Logistics Directorate.", antwortete er. "Aber das ist jetzt nicht so wichtig. Es ist eine Geheimorganisation. Wir versuchen so gut wie wir nur können, den Krieg fern zu halten. Hast du von dem Fiasko vor drei Jahren in New York City gehört? Daran war Shield auch beteiligt. Währen wir nicht dort gewesen, währe die Welt wohl nun unter dem Befehl eines sehr absonderlichen Mannes." Dilayn wusste, dass er einige wichtige Details ausließ, doch diese interessierten in diesem Moment kaum. "Und weshalb sind sie nun hier?", fragte sie, wobei sie sich auf einem Stuhl niederließ. "Die Menschheit ist erneut in Gefahr. Und das, wegen desselben irrsinnigen Mannes. Wir brauchen deine Hilfe um sie zu retten.", antwortete Fury. In seiner Stimme klang etwas Bettelndes. "Was?", fragte Dilayn nun sichtlich verwundert. "Meine? Aber wieso meine? Ich- Ich bin ein absoluter Loser und Außenseiter. Und ohnehin bin ich nichts Besonderes." "Nichts Besonderes", wiederholte Fury murmelnd, wobei er leicht lachte. "Dann kennst du dich nicht gut genug. Dilayn-" Er beugte sich nach vorne und selbst wenn er nur noch ein Auge besaß, machte Dilayn sein Blick Angst. "- ich weiß mehr über dich, als jeder andere. Wahrscheinlich sogar mehr, als du selbst. Komm mit mir. Es wird dir nichts schaden. Dir wird nichts passieren und ich schwöre dir, es wird sich für dich alles ändern." Dilayn starrte den Mann vor sich einfach nur an. Wohin sollte sie mitkommen? Zu Shield? Doch wo war dieses Shield? Wieso ausgerechnet sie? Und was meinte Fury damit, dass sie sich selbst nicht gut genug kennen würde? Auch wenn Dilayn ihn für verrückt hielt, etwas an seinem Angebot reizte ihn. Vielleicht war dies die Chance auf ein neues Leben. Weg von diesem langweiligen Leben. Weg von all den Leuten, die sie sowieso hassten. Aber... "Aber meine Familie", sagte Dilayn, bei den Gedanken unten bei den Leuten, die grade den besten Schokoladenkuchen der Welt genossen. Fury stand auf und ging zur Tür. "Die wussten, dass es eines Tages so weit sein würde.", antwortete er. Damit verließ er das Zimmer und ging die Treppe hinunter. Dilayn hörte die Haustüre zuschlagen, doch etwas in ihr drin war sich sicher, dass Fury auf sie wartete. Was meinte er nun wieder damit? All die ungeklärten Fragen reizten Dilayn nur noch mehr dazu, ihn zu folgen. Doch... "Du solltest gehen.", vernahm sie die ruhige Stimme ihrer Mutter. Dilayn sah zu ihr hinüber und sah sie einfach nur an. "Es ist so etwas wie deine Bestimmung. Dein momentanes Leben ist nicht das, welches du verdienst. Du würdest einen Fehler begehen, wenn du hier bleibst." Sie lächelte schwach. Im nächsten Moment sprang Dilayn auf und fiel ihrer Mutter um den Hals. Sie musste sich die Tränen verkneifen. "Danke", flüsterte sie. Amelia drückte ihre Tochter vorsichtig von sich weg. Sie deutete in Richtung der Treppe. Auf ihren Lippen bildete sich das Wort "Geh".
Dilayn sah am Treppenansatz noch ein letztes Mal zu ihrer Familie, ehe sie sich die Jacke überzog und das Haus verließ.
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