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Die ewige Mission das Herz von Castiel zu erobern!!

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Gen
05.05.2012
19.08.2012
17
86.409
 
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05.05.2012 4.335
 
Die Nacht hatte ich mehr als unruhig geschlafen. Als ich aufwachte war es noch Dunkel, was hatte ich da eigentlich gestern gemacht? Ich war keinen Tag auf der Schule und schon hatte ich ein „Date“ mit Nathaniel gehabt und ein ausstehendes mit Castiel. In meinem modischem Unterhöschen Stil lag ich wieder im Bett, die Decke hatte ich von mir weg gestrampelt weil ich wieder dieses Gefühl von Verbrennen in mir spürte. Ich sah zu meiner Zimmer Tür hin, und wieder an die Decke das wiederholte ich fast Viermal bis ich endlich ausatmete, aufstehen wollte ich noch nicht aber hier weiter rum liegen war auch Blöd, erst in 4 Stunden würde die Schule anfangen. Doch ich freute mich nun, wenn ich an Nathaniel dachte wie er mir die einzelnen Bücher gestern erklärt hatte und wie wir zusammen gelacht hatten und uns gegenseitig immer wieder ermahnten leise zu sein, wusste ich doch nicht was ich über Castiel denken sollte. Er war das perfekte Gegenteil, warum eigentlich perfekt? Warum dachte ich über so eine komische Antwort nach? Seltsam.
Ich sah ihn vor mir mit seinem rotem langem Haar das sanft im Wind wehte und wie er gekonnt auf seiner E-Gitarre ein Lied für mich spielte, wie mich seine Tiefblauen Augen (Ich weiß er soll Braune haben, das will ich aber nicht also lasst mich XD) ansahen und wie unsere Gesichter immer näher und näher. „Kyaaaaah! Nein! Nein stopp, ich kann nicht erst den einen und dann den anderen Daten! Das ist ein No Go!!“, angespannt ließ ich mich wieder aufs Bett fallen und bewegte meine Schulterblätter im Kreis. Nein, ich musste mit irgendwem darüber reden…aber wem? Melody hatte gesagt ich könnte mit ihr über alles reden aber ich hatte selber das Gefühl das sie Nathaniel sehr anziehend fand, ich wäre eine Miese neue Freundin wenn ich ihr so in den Rücken fallen würde! Ich wippte mit meinem linken Fuß hin und her das lenkte mich ab, doch ich musste noch immer nachdenken.
Castiel oder Nathaniel? Oder vielleicht war es ja auch ein ganz anderer Junge auf der Schule der mit bald den Kopf erneut verdrehen würde. Ich musste auf Jeden Fall heute etwas in der Schule klären an meinem Zweiten richtigem Schultag irgendwie fand ich dass Lächerlich das ich mich an meinem Zweiten Tag schon so beweisen musste. Aber ich wollte nicht meckern schließlich hat mir die Schule etwas wieder gegeben mein Lachen, außerdem war es gar nicht so schlecht das so viele süße Typen auf meiner Schule waren. Ich hatte auf meiner Alten Schule viele Verehrer und Feste Freunde gehabt aber irgendwie war es nie das gewesen was ich gesucht hatte, was mir diese Vollständige Sicherheit gab dieses Gefühl von Zuhause. Natürlich was erwarte ich mit süßen 18 Jahren aber ich mein warum sollte mir das Glück nicht passieren…wie. Ich drehte mich nun zur Seite meine linke Hand lag vor meine Gesicht auf dem Bett und ich starrte erst sie an, dann das Foto von meinen Eltern.
„Warum…?“, flüsterte ich wieder ich konnte mir es einfach nicht erklären warum es ausgerechnet mich treffen musste. Ich atmete tief ein und aus dann nahm ich das Bild meiner Eltern in die Hand. „Mama…Papa ich vermisse euch!“, ein paar Tränen tropften von meiner Wange und fielen auf das Bild und die Gesichter meiner Eltern.
Mein Herz platze fast vor Trauer, ich drehte schließlich das Bild um und schloss die Augen dann fing ich richtig an zu weinen den ich konnte die Tränen einfach nicht mehr zurück halten, und ich war ganz allein, niemand der mich tröstete.
Alles an meinem Körper zog sich immer mehr zusammen, und ich hätte am liebsten mein Herz heraus gerissen und verschlossen an einem Ort wo es niemals mehr gebrochen werden konnte. Ich weinte bitterlich, es tat gut, den Schmerz raus zulassen all die Erinnerungen zu sehen und zu fühlen was sie für mich bedeuteten, damals hatte ich ihnen ein Versprechen gegeben, doch ich wusste jetzt wirklich nicht mehr ob ich es Aufrecht halten konnte. Schließlich setzte ich mich Aufrecht hin und sah mich um mein Blick fiel natürlich direkt auf Devil´s Horn, mühsam stand ich auf, mir war Schlecht entweder weil ich nichts runter bekommen hatte am Abend oder weil mir mein Bauch so schmerzte. Langsam zog ich den Reißverschluss runter, das klicken der einzelnen Kammern machte mich immer nervöser, und dann sah sie mich an mein kostbarster Schatz. Vorsichtig nahm ich Devil´s Horn aus der Gitarren Tasche, ich liebte diese Gitarre. Es war fast Fünf, mir reichte es. Das war früh genug um kein Trübsal mehr zu blasen, ich setzte mich auf meine Bettkante nahm mir meinen Gitarren Hocker wo ich mein rechtes Bein abstütze um die Gitarre zu halten, und stimmte sie ein. Was sollte schon großartig passieren, ich war doch wieso allein im Haus also konnte ich auch anfangen zu spielen. Die ersten Klänge taten weh, weil es erinnerte mich zu sehr daran wie wir sie zu dritt gekauft hatten, ich wusste es noch genau…es war 2 Tage vor meinem Geburtstag…der erste Tag des Dezembers. Die Straßen waren verschneit gewesen und wir waren über einen Weihnachtsmarkt gelaufen, ich mochte den Geruch von Glühwein und gerötete Mandeln. Die vielen bunten Lichter die in der hellen Nacht leuchteten und die vielen Stände ich bat Mutter und Vater immer Abends zu gehen das ich sie sehen konnte die vielen Lichter. Der Duft der vielen Süßigkeiten „Lakritz-Bonbons!“, ja stimmte, Vater hatte mir immer eine Tüte Lakritz-Bonbons gekauft. Nun stiegen mir wieder Tränen in die Augen und fielen auf Devil´s Horn. „Tut, mir leid Kumpel!“, ich stockte. Wie lächerlich nun redete ich schon mit meiner Gitarre. Ich spielte weiter bis ich anfing zu summen, schließlich sang ich mein Lied das ich geschrieben hatte.
(Bitte um Verständnis wenn mein Englisch nicht ganz korrekt ist, oder gar ganz Falsch, Deutsche Übersetzung ja dabei, das Lied habe ich übrigens selber Geschrieben)




It is not easy, as many say
But my path leads me on
Even if you can not go that way with me
Are you with me always

How many hours I've cried
How many hours suffered from pain
Why did you go
Why have you left me all alone

Time to time
I must let you go
I must leave my heart again
It rid of the pain
I will never forget

Should I close my smile
Can I live without joy in life,
Say that you will never go away
Say that you have lied

At night, I'm afraid
Neither is there any more
I promised to be strong
I'll go my way

Time to time
I must let you go
I must leave my heart again
It rid of the pain
I will never forget

Time to time
I must let you go
I must leave my heart again
It rid of the pain
I will never forget

(Deutsche Übersetzung )
Es wird nicht einfacher, wie viele sagen
Doch mein Weg führt mich weiter
Auch wenn ihr diesen Weg nicht mit mir gehen könnt
Seid ihr doch immer bei mir

Wie viele Stunden habe ich geweint
Wie viele Stunden unter den Schmerzen gelitten
Warum seid ihr gegangen
Warum habt ihr mich allein gelassen

Zeit zu Zeit
Ich muss euch gehen lassen
Ich muss mein Herz wieder frei lassen
Es befreien von dem Schmerz
Ich werde euch niemals vergessen

Soll ich mein Lächeln verschließen
Kann ich ohne Freude im Leben, leben
Sagt dass ihr niemals fortgehen werdet
Sagt dass ihr gelogen habt

Nachts habe ich Angst
Keiner ist mehr da
Ich versprach Stark zu sein
Ich werde meinen Weg gehen

Zeit zu Zeit
Ich muss euch gehen lassen
Ich muss mein Herz wieder frei lassen
Es befreien von dem Schmerz
Ich werde euch niemals vergessen

Zeit zu Zeit
Ich muss euch gehen lassen
Ich muss mein Herz wieder frei lassen
Es befreien von dem Schmerz
Ich werde euch niemals vergessen

Ich ließ mir so viel Zeit mit dem Lied das ich mich nicht verschluckte an dem Großen Kloß der nun in meinem Hals steckte. Meine Augen schlossen sich von allein und während ich spielte sah ich sie lachend vor mir, meine Zwei liebe volle Eltern die für alles gegeben hatte, mir immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden hatten mir bei meinen Problemen geholfen hatten und nun…nun waren sie weg. Ich sah wieder auf die Uhr und hoffte bald in die Schule gehen zu können, es war ein Ort der Magie fand ich. Sobald ich dort war vergaß ich für eine kurze Zeit meine Trauer und die Leere die Zuhause auf mich warten würde, würde dieses Gefühl jemals enden?
„05:23 Uhr Hmm, ich habe noch massig Zeit. Okay dann werde ich mal mich um die restlichen Hausaufgaben kümmern!“, ich legte die Gitarre wieder vorsichtig zurück und schloss den Reißverschluss, das Klacken der Kammern machte mich nicht mehr nervös aber es war komisch sie wieder weg zupacken. Ich schüttelte den Kopf hin und her und klatschte in die Hände. „Zwei Wochen Marron! Jetzt…nun komm reiß dich zusammen!“, ich versuchte mir selber einzureden ich wäre Stark doch im Endeffekt machte ich mir nur etwas vor, ich war weder Stark noch hatte ich die Kraft mir das länger Vorzulügen, aber es war ein guter Anfang das ich nach vorne sah und nicht mehr nach hinten. Den Restlichen Morgen verbrachte ich damit das Haus aufzuräumen und mir etwas gemütlicher zugestalten, weg von dem Altem hinein in das Neue. Da vibrierte mein Handy. „Hallo, Tantchen!“, aufmerksam hörte ich ihr zu, vielleicht hatte ich es ja soweit geschafft endlich das hinter mir zulassen. „Was…am nächstem Donnerstag…?“, mit schockiertem Gesicht sah ich hinaus.
„Nein, du brauchst dann nicht hier zu übernachten, Danke das du mir es gesagt hast, dann weiß ich Bescheid, du regelst alles weiter, ja ich muss mich weiter fertig machen, also dann bis Donnerstag!“, mehr als Deprimiert legte ich das Handy auf den Tisch im Flur. Die Uhr sprach dass ich nicht mehr viel Zeit hatte ich für die Schule fertig zu machen, aber ich wollte heute etwas ändern und das tat ich auch.  
Als ich an der Schule ankam, hatte die Zweite Stunde gerade angefangen, mir war es wirklich Gleichgültig. Ich wollte zwar nicht zu diesen Schmarotzern gehören die, die Schulbank drücken aber ich wollte einfach einen klaren Kopf bekommen. Ich saß draußen auf dem Schulhof auf der Bank und spielte auf meiner Gitarre. Ich wollte etwas von ihnen bei mir haben, etwas das mich die Erinnerung an sie nicht verlieren ließ, ohne an weiter Konsequenzen zu denken spielte ich weiter bis ein Schatten vor mir auftauchte. „Man, bist du Depressiv oder was?“, mit einem leeren Blick sah ich zu Castiel hoch der anscheinend genau wie ich die Blau machte. „Hast du kein  Unterricht?“ „Genau wie du…aber als ich dich von meinem Fenster aus sah, hab ich gesagt mir ist Schlecht und will was an die Frische Luft!“, desinteressiert nickte ich, was war Bloß los, Hallo Super heißer Typ stand vor dir und redete mit dir? Von Allein! Erde an Marron! Reiß dich jetzt mal zusammen, oder war es gar nicht das, sondern konnte ich Castiel einfach nicht in die Augen sehen weil ich gestern das „Date“ mit Nathaniel gehabt hatte. „Du spielst sehr gut, aber was hast du?“ „Nichts!“, erzuckte mit den Schultern anscheinend hatte er keine weiter Lust sich mit mir was das betraf auseinander zu setzte. Wieder setzte er sich genervt auf seinen Platz und hörte mir zu. „Du spielst mit sehr viel Leidenschaft und der ganzen Seele!“, nun wurde ich doch wieder Rot. „Willst…willst du auch mal spielen?“, hastig nahm er die Gitarre es sah so aus als ob er nur auf diese Frage gewartet hatte.
Es war entspannend ihm zuzuhören, er hatte wirklich Magische Finger und spielte wie ein echter Profi. „Wow, warum bringst du eigentlich nicht mal deine Gitarre mit?“, ernst sah er mich an. „Meine Gitarre ist mein aller Größter Schatz, sie wäre viel zu Schade für die Schule, warum hast du deine eigentlich mitgebracht?“, ich sah zu Boden. Was sollte ich ihm nun darauf antworten, ich kannte ihn mal grad Zwei Tage und ich fühlte mich noch nicht wirklich bereit dazu ihm so ein Dunkles Geheimnis von mir zu erzählen, andererseits war. War es vielleicht wirklich gut ist jemandem darüber zu reden, und wem wollte ich mehr kennen lernen als Castiel, natürlich schwirrte mir noch die Frage Was mit Nathaniel sei, doch vergrub ich sie lieber irgendwo in meinem Kopf als genau jetzt darüber nachzudenken.
„Meine Eltern haben sie mir geschenkt!“, nun lächelte er. „Wie meine Alten, war ein Geburtstagsgeschenk!“, jetzt lächelte ich zurück. „Bei mir auch!“, was war das.
Dieses Kribbelnde Gefühl, es war Stärker als bei Nathaniel aber es war anderes.
„Hey, Kleine? Bist du noch da?“, er wedelte mit seiner Hand vor meinem Gesicht schnell schüttelte ich den Kopf. „Ich bin nicht deine Kleine, mein Name ist Marron!“, er grinste. „Stimmt das bist du nicht, aber du bist Klein!“, danke Castiel warum haust du mir nicht direkt mit der Gitarre mir ins Gesicht, so ein Idiot dachte ich still sagen konnte ich das natürlich nicht auch wenn ich es so gern getan hätte. Ich riss ihm die Gitarre aus der Hand:
“ Du hast wirklich keine Nächsten Liebe, was? Idiot!“, dann schnappte ich mir meine restlichen Sachen und ließ ihn dort sitzen, er jedoch ließ dies auf sich nicht sitzen, und ging mir hinterher. „Was hast du auf einmal? Ich dachte du wärst cooler drauf als diese anderen Mädchen auf dieser Schule, aber du bist anscheinend genau so eine verzogene Mieze wie alle anderen!“, jetzt verstand ich erst das er mir ein Kompliment damit machen wollte, ein sehr, merkwürdiges Kompliment. „Ich bin grad mal Zwei Tage hier und jeder denkt…will…oder hat irgendwelche anderen Probleme, warum muss ich mich damit beschäftigen? Warum muss diese bekackte Amber mir so auf den Geist gehen, ich wollte einfach noch mal von neu Anfangen nach…!“, meine Worte versanken in der Leere, ich konnte ihm es nicht sagen und dann fiel mir auf das ich den ganzen Stress an Castiel gerade ausgelassen hatte ich wollte gerade erneut zu ihm reden da hob er seine linke Hand, anscheinend dachte er ich wollte ihn weiter doof anmachen:“ Weißt du was, vergiss es! Sprich mich einfach nicht mehr an!“, er wollte davon ziehen, da ergriff ich noch einen Teil seiner Hand und packte zu. Blitzartig drehte er sich um und ich sah die Errötung in seinem Gesicht, dann sah er schnell auf die Hand und auf mich dann wieder auf meine Hand und mir wieder ins Gesicht das machte er fast Fünf mal hatte ich ihn damit wirklich so aus dem Konzept gebracht. Zum Nachdenken dazu hatte ich gleich noch Zeit nun musste ich schnell alles wieder in Ordnung bringen. „Hör mir zu, ich wollte an dir nicht gerade meinen ganzen Stress auslassen, doch ich verstehe dich nicht…weißt du als ich gestern mit Nathaniel in der Bibliothek war, da fühlte ich mich so Sicher so Wohl…ich dachte das dass wir vielleicht auch Gute Freunde werden würden?“, ruckartig riss er sich von meiner Hand. „Babe! Fass mich nie wieder so an, was sollen den die anderen Denken! Und Zweitens was interessiert mich deine Liebesgeschichte mit dem Blondschopf! Mädchen komm mal Klar!    
Nur weil wir vielleicht das Gleiche Hobby haben! Ich verschwinde!“, völlig baff ließ er mich stehen. Wow ich wurde noch nie von einem jungen so wütend angemacht. Nun glaubte ich wirklich dass ich bei Castiel total verschissen hatte. Ich wurde von dem klingeln der Vierten Stunde aus den Gedanken geweckt und machte mich auf den weiteren Weg zum Schulgebäude. Ich hoffte das mir nicht. “Fräulein Kusame!!!“, na Super gerade hatte ich noch gehofft nicht die Direktorin anzutreffen doch bei meinem Glück wie konnte es da anders laufen, langsam drehte ich mich um und grinste:“ Ja, Miss Direktorin?“ „Warum sind sie nicht im Unterricht?“, schnell eine gut und passende Ausrede musste her ich stotterte vor mich hin:“ Ja…also das war so…weil das Klo…und ich…dann!“ „Verzeihen sie, Frau Direktorin es ist meine Schuld! Ich hab Marron gebeten mir bei den Akten für die AGs zu helfen!“, plötzlich stand Nathaniel neben mir, behutsam legte er seinen rechten Arm um mich und drückte mich leicht an sich, mir schoss das Blut in den Kopf, warum fühlte ich nur so, ich wollte doch etwas von Castiel. Ich kniff die Augen zusammen, doch die Stimme der Direktorin ließen sie mich wieder öffnen. „Was, was sagten sie Verzeihen sie ich habe nicht ganz…?“ „Zugehört? Ja das merkte ich schon, was sie mit dem Ding auf dem Rücken wollen!“, ich sah auf meinen Rücken, ach ja Devil´s Horn. „Meine Gitarre ich…würde mich gerne für die Musik AG bewerben, ich weiß sie ist voll aber vielleicht könnte man ja doch daran noch was rütteln?“, streng musterte sie mich, dann sah sie lächelnd zu Nathaniel. „Würdest du dich vielleicht darum kümmern?“, freundlich nickte Nathaniel, dann verschwand die Direktorin hinter der nächsten Flur Abbiegung und ich war in Sicherheit. „Puh Danke!“ „Keine Uhrsache, aber warum bist du nicht im Unterricht, du schwänzt doch nicht etwa?“ „Nein! Marron fang nicht wie Castiel an!“, Castiel warum sprach er jetzt ihn an. „Warum sprichst du jetzt von Castiel?“ „Weil er sehr oft schwänzt!“ „Was sagen seine Eltern dazu?“ „Nun ich denke warum er dies so schamlos ausnutzt ist weil, seine Eltern sehr oft auf Geschäftreisen sind, er ist schon mündig, deswegen kann er die Entschuldigungen selber unterschreiben!“ „Und was hat das mit mir zutun?“ „Ich…nun ja…als…als ich am Drucker war hab ich euch beide auf der Schulbank draußen gesehen und dann auf die Uhr!“ „Du hast kein Recht mir etwas vorzuschreiben was ich zu tun habe!“
„Marron ich mach mir nur Sorgen!“, ich atmete tief ein und dann aus. „Brauchst du aber nicht! Mir geht es gut und ich kann selber auf mich Acht geben okay…aber mal eine andere Frage weißt du wo Melody ist?“ „Melody, ja sie müsste gleich bei mir im
Schülersekretariat sein, warum?“ „Ach ich wollte sie nur etwas fragen, dann sehen wir uns ja gleich wieder!“, ich lächelte ihn an, er mich zum Glück auch noch mal wollte ich ihn wirklich nicht verärgern, und dann die Aktion mit seinem Arm, ich musste schmunzeln. „Soll ich dir bei den Akten der AGs helfen?“, total verdunst sah er mich an. „Na du hast doch gesagt ich soll dir helfen? Also kann ich das doch auch tun, jetzt noch zum Unterricht zu gehen wäre mir unangenehm also?“, oh verdammt ich hätte den letzten Teil weglassen sollen, nun würde er bestimmt denken das ich das nur gesagt hatte damit ich nicht zum Unterricht muss. „Gerne, ich freu mich Danke!“, man sah ihm direkt an das es ihm peinlich war so etwas gesagt zu haben.
„Dann los!“, ich hackte mich bei ihm ein und nahm die Hälfe der Grünen Mappen, gut gelaunt, was ich eigentlich nicht sein durfte, machten wir uns auf den Weg, doch was ich nicht gesehen hatte wir wurden ganze Zeit beobachtet.
Es war still im Schülersekretariat, trotz mir uns Nathaniel. Wir sprachen kein Wort miteinander, ich hätte dies wirklich getan aber ich wollte ihn nicht stören er wirkte so konzentriert. Da öffnete sich die Tür und Melody kam herein. „Oh, Stör ich euch?“, flüsterte sie. Ich schüttelte den Kopf und zeigte auf Nathaniel der noch immer ruhig und still an seinen Mappen arbeitete. Melody fing an zu kichern und ich fragte mich wieso, als ich über die Mappen sah erkannte ich dass der Gute Nathaniel eingeschlafen war, jetzt kicherte ich auch und wir beide sahen uns grinsend an.
Wir krallten uns beide einen Stift, Melody zeichnete süße Schnurhaare dabei erzählte sie mir das sie wüsste das Nathaniel Katzen so gern habe, und ich malte ihm ein paar Kringel auf die Wangen, er sah Lustig aus, leider hatte ich keinen Fotoapparat dabei,  ich hätte zu gern ein Foto geschossen. Doch die Stille hielt nicht lang an, Melody musste niesen und er wurde wach. Einige Zeit versuchten wir nicht zu lachen, bis es nicht mehr ging und wir vor Lachen fast zusammen brachen. „Was…was habt ihr den?“, verwirrt sah er uns an. Von mir aus hätte es noch Stunden so weiter gehen können aber Melody erzählte ihm schließlich unseren kleinen Streit, er nahm es gelassen und machte sich auf den Weg zur Herren Toilette, das war die Gelegenheit mir ihr zu reden. „Melody, dürfte ich dich mal was fragen?“ „Natürlich, was liegt dir auf dem Herzen?“, es war dreist ja, natürlich aber nur so konnte ich raus finden ob meine Vermutung Wahr war, oder ob ich Hirngespinste hatte. „Sag mal, du und Nathaniel das passt ja schon ganz gut, oder?“, sie wurde Knallrot, erwischt. „Wie…wie kommst du darauf…sieht man das so sehr?“, sie leugnete es nicht, das war schon mal gut. „Das heißt du findest Nathaniel sehr anziehend, oder?“, schüchtern nickte sie. „Aber ich weiß das…er scheint dich sehr zu mögen!“, ich sah dass ihr dieser Satz wehgetan hatte, als sie ihn aussprach. „Und trotzdem warst du so nett zu mir! Das ist sehr lieb von dir!“ „Na, ich kann nichts an seinen Gefühlen ändern, oder an deinen und…!“, mach dir keine Sorgen. Erleichtert sah sie auf, ich wollte nicht irgendetwas sagen was sie aufmunterte, ich wollte ihr die Wahrheit sagen. „Melody, ich weiß im Moment nicht richtig wie ich mit meinen Gefühlen umgehen soll…aber ich…Nathaniel wird für mich eher ein guter Freund sein, als mein Freund, das meine ich ernst…doch im Moment fühle ich mich sehr wohl bei ihm doch ich habe mir denke ich einen anderen Jungen ausgesucht!“, sie kicherte.
„Castiel, ja!“, geschockt sah ich sie an. „Wo her…?“ „Auf dem Schulhof heute, ihr habt Händchen gehalten!“ „Nein, nein das war ein Missverständnis!“, wieder wedelte ich mit den Händen, doch in Wahrheit hatte ich es toll gefunden.
„Du solltest Nathaniel sagen was du fühlst Melody!“ „Meinst du? Was ist wenn er mich zurück weißt?“ „Wie könnte man so ein Mädchen wie dich nicht mögen!“, ich nahm sie in den Arm. Tatsächlich mir ging es besser, der Schmerz war zwar nicht weg und auch nicht besser geworden aber, ich konnte ihn jetzt ertragen. „Danke, Marron du bist wirklich sehr lieb!“, ich lächelte sie an, doch dann hörten wir auf dem Hausflur lautes Geschrei und öffneten die Tür.
Mir blieb fast der Atem stehen, Castiel hatte tatsächlich Nathaniel am Kragen gepackt und drückte ihn gegen die grauen Spinde. Melody und ich sahen uns schnell an dann griffen wir ein. Sie ging zu Nathaniel ich zu Castiel. „Hört auf!“, brüllte ich.
„Was ist mit euch beiden los? Warum geht ihr auf einander los?“, Nathaniel sah mich entsetzt an. „Ihm passt es anscheinend nicht das ich dir die Bibliothek gezeigt habe!“, fragend aber mit einer ernsten Mine sah ich Castiel an. „Macht doch was ihr wollt, das ist mir ihr zu Blöd!“, er steckte die Hände in seine Hosentaschen und ging trotzig weg. Ich fuchtelte mit den Händen rum um mehr aus Nathaniel rauszubekommen, es war natürlich klar egal was er sagen würde es so oder so Konsequenzen hatte.
„Warum hast du ihm es erzählt?“ „Warum nicht? Das war doch kein Date oder so, oder?“, man ich wusste gar nicht das ich so lügen konnte. „Doch eigentlich schon, und der Kuss?“, geschockt und mit Tränen in den Augen sah mich Melody an.
„Ein Wangenkuss!“, brachte ich noch heraus den dann lief sie auch schon weg.
„Was hat den Melody?“, fragte er verdunst. „Sag nicht dass du es nicht verstanden hast, sie ist in dich über beide Ohren verliebt? Ihr arbeitet jetzt wie lange schon zusammen, und du hast nichts gemerkt? Nathaniel! Das mit dem Kuss das war…keine Ahnung was das war aber ich…ich werde nie mehr für dich sein als eine Gute Freundin! Es tut mir Leid du solltest…!“, er hob die Hand, oh weh vielleicht hatte ich etwas zu dick aufgetragen, verdammt. „Ich danke dir für deine Wahren Worte! Doch es ist alles anderes, aber ich weiß nicht wie ich es dir sagen soll ohne dich zu verletzen!“, was sollte das den jetzt, hatte er mich geschwängert oder wie jetzt?
„Ich mag Melody auch sehr gerne, mehr als eine Freundin aber…dann kamst du und du warst so nett, ich wollte sehen wie es Wäre wenn ich nun ja mit Melody ausgehen würde…und als du mir den Wangenkuss gegeben hast, da habe ich später darüber Nachgedacht das du dir vielleicht falsche Hoffnungen gemacht hättest und so, verstehst du?“, die Tatsache das ich als Ersatz Freundin benutz wurde, störte mich eigentlich nicht im Geringsten ich war noch nicht mal verletzt, eher erleichtert.
„Was wirklich?“, jetzt lachte ich sogar darüber. „Nein, okay das ist mir noch nie passiert, also war ich so zu sagen der  Dammi (Diese Puppen die man als Probe für Autounfälle nimmt) oder wie?“, unsicher nickte er. „Mach dir keine Sorgen, es ist alles in Ordnung! Ich bin dir nicht Böse soll ich mal mit Melody reden, obwohl ich denke nicht dass sie mir zuhören wird!“ „Doch bitte ich…ich kann ihr so jetzt nicht unter die Augen treten!“, verständnisvoll nickte ich. „Nathaniel warte bevor du gehst…warum hast du dich mit Castiel so in die Haare bekommen?“, er strich sich über Kinn. „Ich schätze ihm hat es nicht gefallen das du mir einen Kuss gegeben hast!“ „Aber das hab ich ihm nicht erzählt!“ „Ich weiß!“, dann zwinkerte er mir zu.
„Dann würde ich mal darüber nachdenken!“, ja darüber sollte ich wirklich mal nachdenken. Zusammen gingen wir wieder ins Schülersekretariat, ich nahm mir meine Schultasche und griff mir meine Gitarren Tasche, ich blieb plötzlich stehen.
„Stimmt etwas nicht Marron?“, schnell stellte ich die Tasche ab und öffnete sie, diesmal konnte ich den Reißverschluss gar nicht schnell genug runter bekommen und als ich sah was dort vor mir stand fiel ich beinahe in Ohnmacht, Devil´s Horn war verschwunden, jemand hatte meine Gitarre gestohlen.
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