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Die ewige Mission das Herz von Castiel zu erobern!!

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Gen
05.05.2012
19.08.2012
17
86.409
 
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05.05.2012 5.890
 
Es war ein Sonniger Tag, die Wolken waren weiß und zogen am Himmel ihre Runden und das Zwitschern der Vögel war angenehm zu hören trotz des Verkehrs der auf der Straße herrschte. Auf der Straße war viel Los, die Autos fuhren auf und ab und die Menschen eilten von einem zum anderen Ort. Ich saß mit meinem Schreibblock an meinem offenen Fenster und zeichnete etwas. Zwischen durch sah ich immer wieder in den Himmel und legte den Kopf etwas schräg und dachte nach. Der Lärm störte mich keines Wegs ich war es gewöhnt von meinem Altem Zuhause außerdem hatte ich die Kopfhörer auf und hörte Musik aus meinem I Pod.
„Zwei Wochen!“, murmelte ich vor mich hin. „Zwei Wochen ist es nun her…!“, traurig sah ich wieder in den Himmel. Plötzlich klingelt mein Handy.
„Ja, Marron hier?“, von der anderen Seite des Hörers vernahm ich eine schrille aber fröhliche Stimme. „Tantchen, mir…mir geht es gut! Glaub mir bitte! Und nein du brauchst nicht vorbei zu kommen! Es ist wirklich alles in Ordnung!“, ich sah mich in meinem Schlafzimmer um während ich weiter telefonierte. „Ja, ja ich werde schon nicht zu spät kommen, ich mach das schon! Ich habe ja noch ein Wochenende! Bitte mach dir keine Umstände ich schaff das hier schon! Und die Konto Daten habe ich auch erhalten, es ist alles geregelt! Also bitte mach dir keine Sorgen mehr!“, ich versuchte zu Lächeln, doch irgendetwas hielt mich davon ab. Wenige Sekunden später legte ich auf, meine Tante (Die etwas durchgeknallt war nebenbei ;)) machte sich wirklich Sorgen, doch mich schien das nicht besonders zu interessieren. Ich legte den Bleistift und den  Schreibblock auf die Fensterbank und kletterte runter, und setzte mich auf die Couch die direkt vor meinem Fenster stand. Ich winkelte die Knie an und zog sie ganz fest an mich dann umschlang ich sie, und legte meinen Kopf darauf. „Montag wird alles anderes, Montag fängt mein neues Leben an!“, dann schloss ich die Augen.
Ich vergaß alles um mich herum den Lärm von der Straße, die Leise Musik aus meinem I Pod der ebenfalls auf der Fensterbank lag. Die Stunden vergingen und es war Bereits dunkel geworden, ich war tatsächlich eingeschlafen, mit einem schmerzverzehrtem Gesicht stand ich auf und streckte mich, meine Knie waren eingeschlafen und ich selber war auch extrem müde. Ich räumte die Sachen von der Fensterbank und schloss das Fenster. Wow es war ein anderes Gefühl, nach fast Zwei Wochen eine kurze Zeit mal in Ruhe geschlafen zu haben. So ging ich an den Kleiderschrank und holte meinen Erdbeere Pyjama heraus, ich sah ihn traurig an und mir stiegen Tränen in die Augen. Ich legte ihn wieder zusammen und räumte ihn zurück.
Als ich das Licht löschte machte sich eine große Leere breit, ich schlüpfte schnell unter meine Bettdecke so wie ich ihm Moment angezogen war. Ich wollte einfach nur noch schlafen, und über nichts mehr nachdenken, aber auch wenn ich es noch so sehr wollte…ich konnte nicht anders als Nachzudenken, und so wurde die Nacht wie viele andere Nächte auch zu vor, schlaflos.
Ich war erst gegen Morgen eingeschlafen, und lag nun total fertig im Bett. Meine langen silbernen Haare waren total verwuschelt und hingen mir im Gesicht, und während der Nacht hatte ich die Jeans und den Pullover ausgezogen, das hieß ich lag nur noch mit meinem Sweety Hot-Pen Unterhöschen und dem weißem Ten-Top Oberteil im Bett. Die Sonnenstrahlen schienen auf meine langen Beine, doch je später es wurde desto mehr wanderte die Sonne nach oben bis sie an meinem Gesicht angelangt war, von den hellen Strahlen war nicht mehr viel übrig da sich das stechende Weiß Gelb in ein Rot Orange Ton gefärbt hatte. Doch nach einiger Zeit blinzelte ich und öffnete langsam die Augen. Alles war noch so verschwommen, etwas wackelig mit den Händen versuchte ich nach dem Wecker zu greifen erst bei dem dritten Versuch ergriff ich ihn und sah auf die Uhr. „WAAAAS! Schon 17:23 Uhr? Shit!“, ich hatte den ganzen Restlichen Tag verschlafen. Ich hielt den Wecker mit der linken Hand fest und ließ den Ellbogen auf meinem Gesicht sanft fallen und stöhnte. „Na Super…ich wollte doch noch so viel machen bis Morgen!“, wieder vernahm man einen tiefen Seufzer.
Langsam stand ich auf und schlenderte zur Küche, öffnete den Kühlschrank und holte die gekühlte Coca Cola Falsche heraus, dann nahm ich ein Glas aus dem Regal und schenkte mir etwas ein. Mit einem Satz trank ich das ganze Glas aus, und kratzte mich hinterm Kopf. „Morgen…!“, ich sah auf den Schulbrief der auf meinem Küchentisch lag. Mit einem leeren Gesichtsausdruck ließ ich mich wieder in mein Bett fallen. „Warum…warum?“, mir liefen ein paar Tränen über die Wangen. Dann rollte ich mich zusammen, zog meinen Kuschellöwen an mich und meine Beine und schloss die Augen, auch wenn ich die Augen geschlossen hatte musste ich trotzdem weiter weinen.
Mitten in der Nacht fing ich an zu schreien und mich im Bett zu wälzen, ich konnte nicht erklären warum, aber jedes Mal wenn es fast bis zum äußern ging wachte ich auf. Ich starrte an die weiße Zimmerdecke die durch die Dunkelheit leicht Grau wirkte. Ich sah auf den Wecker:“ 04:08 Uhr?“, genervt zog ich die Decke über den Kopf und danach weg, man war mir Heiß, mehr als Heiß ich hatte das Gefühl ich würde Verbrennen. Mühsam stand ich auf. „Jetzt kann ich auch gleich aufbleiben!“, sprach ich aus als ob noch jemand in der Wohnung wäre. Noch immer etwas Orientierungs- los torkelte ich in die Küche und machte mir eine Schüssel Cornflakes fertig, dann lümmelte ich mich auf die große rote Eck Couch im Wohnzimmer und schaltete den großen HD Fernseher an. Während ich noch die Cornflakes kaute, zappte ich durch die einzelnen Pogramme. Bis 06:30 Uhr verbrachte ich Zeit vor dem Fernseher, als ich auf die Uhr sah verdrehte ich genervt die Augen. Ich hatte kein Interesse zur neuen Schule zu gehen, eigentlich hatte ich mich ja gefreut aber nach dieser Nacht war mein Stimmungs- Faktor gleich  Minus Null. Bei der Auswahl meiner Kleidung ließ ich mir Zeit, bis ich mich dann für mein Lieblings Outfit entschieden hatte. Eine schwarze Jeans Hot-Pen, mit Ketten, meine schwarzen Chucks, dem Grau rot kariertem Toten Kopfhemd und den schwarzen Motorrad Handschuhen. Dazu noch mein schwarz weißer Sternengürtel und meine Lieblings Tasche. Nun konnte nichts mehr schief gehen, das hatte ich zumindest gedacht, der Schulweg war nicht lang Zehn bis Fünfzehn Minuten wenn es Hoch kommt. Gemütlich doch mit einem etwas mulmigem Gefühl im Bauch ging ich los, die Straßen waren so früh Morgens schon sehr belebt und der Morgen sah nach Sonnenschein und klarem Himmel aus. Lässig ging ich über die Kreuzung als ich plötzlich eine helle Jungen Stimme hinter mir hörte. „Marron! Marron warte doch mal!“, jetzt erkannte ich sofort wem diese Stimme gehörte und ich klatschte mir mit der rechten Hand auf die Stirn dann drehte ich mich um:“ Morgen Ken!“, ich versuchte ein Lächeln aufzusetzen, doch wie ich Ken kannte würde er natürlich sofort erkennen das es mir nicht gut ginge. „Was…was machst du den hier?“, stotterte ich den das Auftreten meines Alten Schulkameraden verwirrte mich etwas. „Na Hör mal!“, er klopfte mir auf die Schulter. „Da du die Schule gewechselt hast, aus…nun…ja…“, traurig blickte er zu Boden, wendete sich dann aber schnell wieder mir zu. „Da bat ich meine Eltern mich auch auf das Sweet Amoris Gymnasium zu schicken, mit dem Bus ist es zwar von mir aus fast eine Dreiviertel Stunde entfernt aber wenigstens gehen wir in eine Klasse, ach übrigens wie geht es dir?“, ich verdrehte die Augen warum musste jeder Mensch den ich traf Fragen wie es mir geht, trocken antwortete ich:“ Gut, Danke und dir?“, dass hatte er nicht erwartete nun ja eigentlich hatte er sich es so vorgestellt das ich meine Sorgen an seiner Schulter ausweinen würde aber das waren wohl nur Wunsch Gedanken. „Also wollen wir weiter, sonst kommen wir noch an unserem erstem Tag zu Spät?“, er hielt mir die Hand vor, so als ob er mein Butler wäre. Zusammen wurde dann der Schulweg fortgesetzt.
Angekommen an der Schule verließ Ken (Dessen eigentlicher Name Kentin ist^^)   mich direkt wieder:“ So, das ist also unsere Neue Schule!“, er gluckste. „Du ich muss noch ein paar Papiere abgeben, wir sehen uns dann ja gleich in der Klasse!“, dann rannte er winkend weg. Ich atmete aus. Puh endlich ist die kleine Nervensäge weg, was hätte man den dann schon an meinem ersten Tag von mir gedacht. Dachte ich still als ich weiter über den Schulhof und in den Gängen mich umsah kamen mir drei sehr aufgetakelte Mädchen entgegen. Ich kannte diese Sorte nur zu Gut doch ich wollte keine Vorurteile haben und begrüßte sie freundlich.
„Nein gibt es den so was, schon wieder so eine hässliche Vogelscheue an unsere Schule!“, das Mädchen mit den Blonden Haaren starrte mich entsetzt an. Na super wie Ich befürchtete hatte war es die Sorte Mädchen die sich für etwas Besseres hielten. „Püppchen! An deiner Stelle würde ich nicht so viel Schminke auftragen! Bei dem Wetter kann leicht was verlaufen bei der Cm dicken Schicht!“, lächelnd sah ich die drei an, und trat dann zwei Schritte neben sie und führte meinen Weg fort. Die drei Mädchen standen nur Fassungslos da. „Wow, das war…beeindruckend!“, ich drehte mich um, ein junges Mädchen mit roten Haaren stand hinter mir. „Danke…aber was meinst du?“, ich versuchte es unsicher  klingen zulassen was mir allerdings nicht direkt glückte, bekam ich jetzt Ärger?
„Oh, Verzeih mein Name ist Iris ich glaube wir gehen in dieselbe Klasse du musst die neue sein!“, zögerlich nickte ich. „Ja aber woher weißt du das?“, Iris fing etwas an zu lachen. „Na ein Junge Namens Kentin, redet Pausen los von dir ihr seid wirklich ein süßes Paar!“, in mir stieg die Wut auf doch ich schluckte sie runter mit einem Lächeln und dachte nur Still und Heimlich. Ganz Ruhig, du kannst ihn nicht töten…du kannst ihn nicht töten…es würde auffallen Iris hatte anscheinend bemerkt das ich auf keinen Fall dieser Ansicht war. „Oh, ich verstehe! Verzeih mir!“, sie hielt sich die rechte Hand hinter den Kopf und versuchte auch zu Lächeln. „Ach nein…schon okay! Wir kennen uns nur aus der Alten Schule, wie durch einen Zufall sind wir beide hier gelandet!“, ob mir das Iris abkaufen würde, ich hoffte es. „Ach so ist das! Und wie gefällt dir die Schule bis jetzt? Hast du schon alles Gesehen?“, ich schüttelte den Kopf. „Mir sind nur gerade Drei Diven entgegen gekommen, wo ich jetzt schon weiß dass es Probleme mit denen geben wird!“ „Ach du meinst bestimmt Amber, Li und Charlotte! Die drei sind hier, na ja wie soll man sagen…begannt für ihre…Aktivitäten!“, bestätigt in ihrer Meinung nickte ich. „Könntest du mir vielleicht sagen wo unser Klassenzimmer ist, oder wollen wir zusammen hingehen?“, hoffentlich kam das nicht zu aufdringlich rüber. „Tut mir Leid, aber ich habe Englisch im Grundkurs, ist nicht so meine Stärke weißt du, aber geh einfach ihr den Flur lang dann auf der linken Seite, aber normaler Weise müsste dort gleich Unterricht sein! Weißt du was da vorne ist das Schülersekretariat frag nach Nathaniel er ist der Schülersprecher er kann dir bestimmt helfen! Ich muss jetzt auch los!“, sie verabschiedete sich und ging Richtung Treppenhaus. Ich machte es wie Iris mir es erklärt hatte und machte mich zu Nathaniel auf, bald fand ich die Tür wo Groß Schülersekretariat drauf stand. Sanft klopfte ich Zweimal an die Tür, niemand antwortete mir. Versuch Zwei! Aber auch hier wieder Stille. Nun öffnete ich langsam die Tür:“ Hallo? Jemand da?“, an einem großem Runden Tisch saß ein Junge mit Blonden Haaren, einem weißem Hemd und einem großem Papierstapel. „Verzeih, aber ich suche Nathaniel? Kennst du ihn vielleicht oder kannst du mir sagen wo ich ihn finde?“, er blickte auf und lächelte. „Ich bin Nathaniel und du musst Marron sein!“, sein Lächeln machte mich verlegen, er sah sehr gut aus das es mir schon fast so vorkam als ob es ein Verbrechen wäre mit ihm zu reden. „Ja, genau ich wollte fragen wo ich als nächstes hin muss da heute mein erster Schultag ist!“ „Genau, richtig!“, er kramte in seinem Papierstapel rum bis er eine dünne hell Braune Mappe hervor zug. „Da haben wir dich ja!“, er blätterte sie durch verzog aber dann sein Gesicht. „Stimmt etwas nicht?“, fragte ich nervös. „Nun ja wie man es nimmt, es ist nicht Weltbewegendes aber mir fehlt noch ein Schulfoto von dir für die Akten, hast du eins dabei?“, verzweifelt schüttelte ich mit dem Kopf.
„Nicht so schlimm, du kannst mir auch Morgen eins geben! Und wegen deiner anderen Frage…“, er stand auf und ging zu einem großem Schaubrett. „Raum 208 dort hast du jetzt Unterricht! Aber da du und einige anderen…“, er sah auf die übrigen Mappen die auf dem Tisch lagen „Erst heute an die Schule gekommen sind, und manchmal ein paar Dokumente ect. fehlen denke ich nicht das dir jemand Böse ist wenn du dich heute nur mal umsiehst, das tun die anderen schließlich auch!“ „Ja, oder ich hohle mir dann jetzt direkt ein Foto und gebe es dir!“, er lächelte. „Damit würdest du mir natürlich eine Freude machen…also…ich mein wegen den Akten für…also für mich zum Abheften!“, sein leicht rötliches Gesicht ließ mich merken das er sich in irgendetwas verplappert hatte. „Ja ich weiß!“, zwinkernd lächelte ich zurück. So wie Nathaniel es mir erklärt hatte machte ich mich auf den Weg zum Geschenkladen um ein Foto schießen zu lassen, doch als ich auf den Schulhof kam sah ich einen traurigen Ken. „Hey, was ist den los?“, traurig sah er mich an. „Meine Schokokekse…!“, was sollte mir diese Aussage, sagen. „Was ist mit deinen Schokokeksen?“ „Ein paar Mädchen, die hier auf dem Schulhof in der Pause waren haben mich geschubst und sie mir dann weggenommen!“, ich sah die Tränen in seinen Augen. „Das ist jetzt nicht dein Ernst oder?“, fragend sah er mich an. „Du bist ein 17 jähriger Junge und lässt dich von drei Tussen fertig machen, Kentin? Das ist lächerlich sei doch mal ein Mann und nicht immer eine Maus!“, schockiert sah er mich an. „Aber…aber…ich…hab Angst das sie mir wehtun!“ „Wie Alt bist du Sechs? Man setzt dich mal durch und steh deinen Mann!“, nun rappelte er sich auf von der Bank und stand stramm vor mir. „Du hast Recht ich werde nun mir meine Schokokekse wieder hohlen!“, stolz marschierte er ins Schulgebäude. „Äh, Ken die Mädchen sitzen aber dort drüben?“, lächelnd drehte er sich um, ich sah dass er anscheinend doch nur geblufft hatte. „Jaaa…also…also…das ist so…ich…ich, ich hab noch Unterricht!“, dann rannte er schnell weg. Ja wenn er eines Konnte dann schnell vor etwas wegrennen was ihm Angst machte. Das hieß natürlich das alles wieder an mir Hängen blieb, normalerweise hatte ich keine besondere Lust etwas zu regeln was gar nicht meine Angelegenheit war, doch anscheinend blieb mir mal wieder nichts anderes übrig. Selbstbewusst ging ich zu den dreien hin. „Hey Barbie, sind die nicht zu Kalorienreich für so eine wie dich?“, ich versuchte erst gar nicht nett zu sein. „Na sieh mal an wenn wir da haben, das hässliche Entlein!“, die drei lachten fies, und knabberten weiter an den Keksen. „Weißt du was ich lustig finde, du scheinst deine Blödheit mit deinem Aussehen wegmachen zu wollen!“, nun lachte keine Mehr der drei. „Was bildest du dir ein, du Hupfdolle?“ „Ich bild mir ein dass es die Direktorin bestimmt interessiert wenn es an ihrer Schule, solche Schlampen wie euch gibt!“, mit ernster Mine sahen die drei mich an, dann griff Amber zu der Gesamten Kekspackung. „Solche Mädchen wie dir muss man direkt zeigen wer hier das sagen hat, außerdem kannst du hässliche Hupfdolle gar nichts ausrichten!“, dann warf sie mir die Kekspackung mit voller Wucht zu, ich bückte mich Rechtzeitig da sie anscheinend meinen Kopf treffen wollte, doch plötzlich hörte ich hinter mir ein „Aua, was…!“, Li tippte Amber schnell auf die Schulter, dann griffen die drei Mädchen ihre Schultaschen und liefen kichernd weg.
„Sind das deine fliegenden Kekse?“, ich drehte mich um und erstarrte. Vor mir stand ein Junge vielleicht 10cm Größer als ich und sah mich mit seinen tief blauen Augen an, sein glattes rotes Haar fiel mir direkt ins Auge und seine Klamotten passten zu meinem, Rockig.
„Also…? Sind das deine Fliegenden…“, er sah auf die Packung. „Schokokekse?“, verlegen stand ich vor ihm. „Verzeih, du wurdest glaub ich eben zum Ziel!“, ich versuchte mir ein Lachen abzudrücken, doch ich sah an seiner ernsten Mine das er es anscheinend nicht so sah. „Aha, und wer hat das Bestimmt?“, mit den Fingern wollte ich auf den Platz zeigen wo Amber und die anderen beiden gesessen hatten, doch er sah nur irritiert an mir vorbei. „ Du hast Unsichtbare Freunde?“, ich sah zwischen der Bank und dem jungen hin und her:“ Nein, Quatsch! Sorry Amber und ihre Freundinnen haben…ach nichts so wichtig, tut mir Leid das du was abbekommen hast!“, locker zuckte er mit den Schultern, kramte die Verpackung weiter auf und nahm sich einen Keks, dann drückte er mir die Packung mit einem etwas festerem Schlag in die Hand. Jetzt oder nicht, ja nicht den Kontakt abbrechen lassen, dachte ich mir doch wie sollte ich ihn jetzt noch ansprechen er war drauf und dran wieder zu gehen. „Übrigens ich bin Marron, und wie heißt du?“, mein Hals fühlte sich heiser an, na hoffentlich hatte ich nicht gekrächzt. Langsam drehte er sich wieder um:“ Was hat mich verraten das ich eine weiter Konversation mit dir führen will?“, seinen Sarkasmus hörte man deutlich heraus. „Nichts“, versuchte ich noch abzulenken, einfach mal auf Doof machen, obwohl vielleicht würde er dann denken ich sei Dumm und würde seinen Sarkasmus nicht verstehen. „Ich mein du bedienst dich einfach an den Keksen?“, super von eine auf die andere Sekunde verzog sich seine Mine. „Sorry das ich nicht Brav danach gefragt habe, obwohl ich sie volle Kanne an den Schädel bekommen hab!“, wütend drückte er mir  seinen Keks in die Hand, und marschierte sauer davon. Super, das hab ich wirklich wieder Super hinbekommen, jetzt hasst er mich. Genervt schmiss ich die Kekse in den Mülleimer und wollte gehen, da fiel mir ein das es ja gar nicht meine waren, holte sie wieder heraus und ging auf schnellen Schrittes zu Ken. Dieser saß mit der Nase in einem Buch in der Cafeteria, ich hasste diesen Ort, wenn ich den Geruch des Essens roch wurde mir schlecht und ich bekam einen Würgreiz. (Mal ganz davon abgesehen hätte ich allein schon durch die „Müll“ Kekse totalen Ekel bekommen müssen) Ich nahm mir Kens Hand und drückte ihm die Kekse in die Hand dann verschwand ich wieder, es war mir einfach zu Unangenehm, trotzdem konnte ich noch verstehen wie er flüsternd und total Baff:“ Danke, Marron!“, gesagt hatte.
Ich war so Wütend das ich noch nicht mal die Person vor mir bemerkte und voll in sie hinein lief. „Verzeihung, ich habe nicht aufgepasst!“, es war der Blondschopf.
Nathaniel stand auf und ich sammelte mir ihm die Papiere auf die er beim Zusammen Stoss verloren hatte. „Überhaupt nicht schlimm, hast du dir Weggetan?“, nein wie süß, ich rempelte ihn an und er fragte noch ob ich mir Wehgetan hatte. Schüchtern schüttelte ich den Kopf, meine Wut war wie weggeblasen. „Und hast du das Foto bekommen?“ „Foto?“, verwirrt sah ich ihn an. „Für die Akten?“, er wedelte mit der hell braunen Mappe vor einem Gesicht rum. „Ach so das Foto, nein, also leider hatte ich noch keine Zeit…!“, wir beide standen auf. „Amber dieses Miststück macht mir nur Ärger und heute ist mein erster Schultag…wie soll das nur weiter gehen?“ „Amber?“, verwundert und zugleich geschockt sah er mich an. „Ja…warum ist sie deine Freundin? Wenn ja dann solltest du wirklich…!“, doch er hob die Hand und unterbrach mich. „Amber…ist meine kleine Schwester und was sollte ich wirklich…?“, jetzt war ich baff, seine Schwester und ich hatte…ich hätte mir am liebsten selber eine Ohrfeige verpasst. „Tut mit Leid, aber deine Schwester ist grad kein Engel!“, er fasste sich an die Stirn und rieb sie sich mit den Fingern. „Das…dass ist mir bekannt, aber sie als Miststück…Marron?“, verlegen schaute ich auf den Boden. „Verzeih wenn ich gewusst hätte das es deine…!“ „Du willst mir nicht ernsthaft sagen das wenn du es gewusst hättest sie nicht so Beschimpft hättest, ich bitte dich lass es gut sein!“, dann griff er mir das letzte Dokument aus der Hand was ich aufgehoben hatte und verschwand hinter der Tür des Schülersekretariats.
Na Bravo, Zwei Jungs! Marron du hast einen neuen Rekord aufgestellt. Nun war sie wieder da diese Wut und sie war Größer als zu vor. Sauer ging ich aus der Schule in die Stadt und ließ dieses Beschissene Foto von mir machen, zurück in der Schule hatte es gerade zur Mittagspause geklingelt. Ich versuchte die Enttäuschung von den beiden Jungs zu verstecken aber sie kam doch immer wieder raus, und ich war in Gedanken versunken wie ich mich Entschuldigen könnte. Plötzlich wurde ich von hinten umgerannt und viel hin, zwar tat ich mir nicht weh aber derjenige dürfte jetzt meine ganze Wut spüren selbst wenn es Ken war! Doch ehe ich mich aufregen konnte packte mich die Person am Arm und zog mich hoch. „Verzeih bitte, ich musste mich beeilen und dachte ich schaff es an dir Vorbei!“, es war ein junges Mädchen mit einem modischen Kleid und genau wie ich silbernem langen weißem Haar. „Schon…schon okay!“, stotterte ich. „Mein Name ist Rosalie!“, sie lächelte mich Freundlich an. „Marron!“, stotterte ich erneut. „Bitte verzeih noch mal meine Grobheit, aber ich wollte meinen Freund und seinen Bruder abholen, und ich bin schon sehr spät dran!“, ich nickte und rappelte mich zu Ende auf. „Schon gut, kann ja mal passieren! Vielleicht sehen wir uns ja noch mal wieder!“ „Bestimmt ich und von meinem Freund der Bruder gehen auch auf diese Schule, aber es tut mir Leid ich muss jetzt wirklich los!“, schnell schüttelte sie mir die Hand und rannte weiter. Ich fragte mich ob das normal gewesen war das entweder alle hier unfreundlich waren oder zu nett? Kopf schüttelnd machte ich mich wieder auf den Weg zu Nathaniel, was ich jedoch nicht bemerkt hatte mein Zweites Ersatz Foto hatte ich auf dem Schulhof liegen lassen, es war bei dem Zusammen Stoss mit Rosalie mir aus der Seitentasche meiner Tasche gefallen. Unsicher klopfte ich an die Tür, wie würde er reagieren, ich war nervös. Doch mir antwortete eine liebliche Stimme, so trat ich ein und fand ein Mädchen mit langem braunen Haar und einem fröhlichem Gesicht vor. „Kann ich dir helfen?“ „Ich…ich suche Nathaniel?“ „Oh, das tut mir Leid der ist gerade in einer Besprechung! Kann ich was für dich tun?“ „Vielleicht…ich sollte ihm ein Foto bringen für meine Schulakte!“ „Ah, stimmt er hatte von dir gesprochen, das hübsche Mädchen das seine Schwester nicht mag!“, sie kicherte. Hatte sie gerade hübsch gesagt? Der Sache musste ich auf den Grund gehen. „Ähm, ja…“, ich versuchte mit zu Kichern doch ich schämte mich eher. „Ja, also ich bin Marron!“ „Melody! Freut mich dich kennen zulernen! Also das Foto ja?“, ich hielt ihr es hin. „Das ist sehr schön, du bist wirklich Hübsch!“ „Hat…hat Nathaniel das wirklich gesagt?“, jetzt sah sie mich mit schmalen Augen an. „Nathaniel…also!“, ein breites Grinsen machte sich auf ihrem Gesicht breit. „Nein! Nein!“, ich fuchtelte mich den Händen vor ihr rum und schüttelte den Kopf. Obwohl er sah ja schon sehr süß aus. „Keine Sorge ich verrate nichts, aber mach dir nichts draus fast niemand mag Amber sie ist eine Hexe!“, wow ich war wirklich beruhigt das ich nicht die einzige war die so dachte.
„So dann hätten wir das auch geschafft!“, nun klebte das Foto in meiner Mappe. „Nun bist du offiziell Schülerin dieser Schule, aber, nun ja in Zwei Stunden endet der Unterricht das heißt für dich geht es erst Morgen richtig los!“, sie zwinkerte mir zu.
Dann aber kramte sie ebenfalls in einem Papierstapel. „Tut mir Leid aber ich muss dir das hier auch noch geben!“ „Was ist das?“ „Nun ja jeder Schüler hier an der Schule muss in einer AG tätig sein, leider sind nur noch Garten und Basketball verfügbar könntest du bis Morgen es ausgefühlt haben?“ „Ich könnte es auch jetzt tun?“, langsam schüttelte sie mit dem Kopf. „Ich muss los zu meinem nächstem Unterricht und ich darf dich hier nicht alleine lassen!“, zucken mit den Schultern nahm ich das Dokument „Kein Problem, dann mach ich es Zuhause!“, Freude strahlend öffnete sie mir die Tür. „Danke, ich hab schon gedacht ich müsste überstunden machen so wie Nathaniel!“ „Nathaniel macht Überstunden als Schülersprecher?“ „Er nimmt das wirklich sehr ernst musst du wissen! Auch wenn er Schülersprecher ist, ich als Klassensprecherin sehe das alles etwas lockere ich bin schließlich nur für meine Klasse verantwortlich, ach übrigens wir gehen in die Selbe also sehen wir uns Morgen, und falls du etwas auf dem Herzen hast kannst du immer zu mir kommen!“, winkend ging sie die Treppe hoch und ich hinaus auf dem Schulhof. Mein erster Schultag war schön ausgedrückt Beschissen abgelaufen. Ich hatte zwar schon wieder ein Formular das ich ausfüllen musste aber das war mir dann doch ziemlich egal, ich setzte mich mit Schneidersitz auf die Bank. Und lass mir das Formular durch. Garten Arbeit kam gar nicht in Frage, aber für Basketball war ich viel zu klein. Ich lass weiter bis auf einmal ein Schatten vor mir stand, als ich das Blatt senkte war es der junge mit den roten Haaren. „Weg da!“ „Wie bitte?“ „Du sollst da weg gehen, das ist mein Platz!“ „Nun ich sehe hier keinen Namen von dir!“, er zeigte hinter mich. Verwirrt drehte ich mich zum Bankrücken und tatsächlich dort stand ein Name „Castiel!“, murmelte ich. „Genau, also wenn du so freundlich wärst!“, seine Hände führten Augenscheinlich mich ein paar Zentimeter weiter, und so rutschte ich auch rüber. Gelangweilt ließ er sich auf die Bank plumpsen.
„Sag mal hast du keinen Unterricht?“ „Sag mal hast du nicht was Besseres zu tun als mich voll zuquatschen?“, warum war er so gemein bestimmt noch immer wegen den Keksen. Na gut ich versuchte einen neuen Start mehr als Verpiss dich konnte er ja nicht sagen. „Also mir ist aufgefallen das du mehr so Rocker mäßig rüberkommen willst!“ „Wow 100 Gummi Punkte Sherlock Holmes!“ „Wow du weißt wer das ist, ich bin beeindruckt!“, leider konnte ich mir kein Lächeln verkneifen was ich gerne getan hätte, aber ich merkt schon das er sich nicht unterhalten wollte, ich wollte aber auch nicht die Stimmung kaputt machen, nahm einfach meinen I Pod raus und hörte Musik, was ich leider jedoch nicht bedacht hatte, ich hörte immer Sehr laut Musik um alles um mich rum zu ignorieren, so kam es das nach wenigen Minuten Castiel mir einen Ohrstöpsel aus dem Ohr zog. „Du hörst gerne Laute Musik, oder?“ „Verzeih, wenn es zu Laut war!“ „Was hast du gehört?“ „Ähm, im Moment Dragonforce ~ Soldiers of the Wasteland~, ich weiß keine Typische Mädchen Musik aber ich stehe nicht auf so einen Kitsch wie Beyonce oder so, außerdem kann man Rocklieder besser auf der E-Gitarre spielen!“, und was musste ich merken auf einmal hatte ich sein Interesse geweckt. „DU spielst E-Gitarre?“ „Ja, seid ich Acht bin, Devil´s Horn!“, jetzt sah er mich verwundert an. „Oh, ja richtig meine Gitarre, ich hab sie Devil´s Horn genannt!“, langsam nickte er auf und ab und machte einen verstörten Eindruck. „Spielst du auch E-Gitarre?“, nun strahlte er über beide Ohren.
„Ja seid ich Sechs bin!“, klar das er ausgerechnet das sagen musste. Ich lachte aber in meinem Kopf überlegte ich schon verzweifelt was ich sagen sollte, Hey wir können ja mal zusammen spielen oder lass uns mal zusammen abrocken, aber alles klang irgendwie nach Geh bitte mit mir aus!“, nach dem Lachen seufzte ich tief und sag betrübt auf den Boden. „Wenn du gut spielst, können wir ja mal zusammen abrocken, ich habe einen guten Freund der Sänger ist vielleicht ergibt sich ja mal etwas!“, habe ich das jetzt grade wirklich richtig verstanden, er hatte mich um ein „DATE“ gebeten, wow. Er stand auf und sah auf das Formular „Das ist doch bestimmt der Zettel für die AG´s oder?“, stumm nickte ich. Ruckartig riss er ihn mir aus der Hand und zerknödelte ihn. „Spinnst du!“, brüllte ich ihn an, doch er warf das Ding nur in den Mülleimer „Volltreffer!“, danach sah er mich an. „Du hast ein viel besseres Talent als diese Beiden, nun ja zumindest sagst du das! Kümmere dich darum dass du in die Musik AG kommst!“ „Bist du auch dort?“ „Ivo, nein da kann man ja nicht machen was man will!“, frech streckte er mir die Zunge raus. „Also bist du in keiner AG?“ „Doch in meiner! Mit Lysander!“ „Das ist dein guter Freund der Sänger ist, oder?“ „Kluges Mädchen!“, er zwinkerte mir zu dann streichelte er mir über den Kopf, ich merkte wie mir das Blut in den Kopf schoss und ich konnte mich keinen Zentimeter bewegen. „Man sieht sich!“, mit einer lockeren Handbewegung die von seinem Kopf ab weg ging verabschiedete er sich, Oh ja stimmt es hatte mindestens vor Zehn Minuten geklingelt. Noch immer etwas Benommen stand ich auf packte meine Sachen und machte mich Richtung Heimweg auf, natürlich hatte Ken gewartete und wir waren zusammen den Weg gegangen.
An der Kreuzung vor meinem Haus verabschiedeten wir uns, doch als ich davor stand und das Gartentor öffnete musste ich schlucken.
Langsam drehte ich den Schlüssel um und öffnete die Tür. Leer! Es war so Leer!
Nun überkam mich wieder die Einsamkeit, als ich heute morgen aus dem Haus bin hatte ich es irgendwie abstellen können, aber nun war sie wieder da! Diese Leere! Diese Einsamkeit!
Ich schmiss meine Sachen in die Ecke und rannte hinauf in mein Zimmer, wie lang wollte ich noch so weiter machen. „Zwei Wochen!“, flüsterte ich wieder ich zog mir meine Sachen aus und lief in Unterwäsche rum, es war bequemer und da wieso niemand hier war interessierte es mich auch nicht weiter. Ich stand nun vor dem Spiegel und da viel mir meine Gitarre ins Auge. Seid dem Vorfall hatte ich sie nicht angerührt, doch ich dachte darüber nach was Castiel gesagt hatte „Du hast ein viel besseres Talent!“, ich wurde rot als ich mir diese Wort ins Gedächtnis zurück rief.
Doch ich wurde aus meinen Gedanken gerissen als es an der Tür klingelte, wer konnte das sein?
Ohne weiter nachzudenken ging ich runter und öffnete die Tür schließlich war ich es gar nicht gewöhnt Besuch zu erhalten, doch als ich sah wer es war, war ich erstaunt.
„Nathaniel! Hey was für eine Überraschung!“, doch statt mich ebenfalls zu grüßen sah er mich nur schockiert an. „Ist etwas?“, zögerlich ging er mit de Finger hoch und runter und zeigte auf mich. Ich sah an mir runter und stellte wie er ebenfalls schockiert fest, ich hatte nichts an außer meiner Unterwäsche!
„KYAAAAAH!!!“, rot vor Scham rannte ich die Treppe hinauf in mein Zimmer.
„Komm schon mal rein, ich bin sofort wieder bei dir!“, schrie ich noch hinunter.
Wenige Augenblicke war ich wieder gestylt und angezogen, peinlich, einfach nur peinlich. „Tut…tut…tut mir Leid!“, ihm schien es genau so peinlich zu sein wie mir.
„Also du wohnst hier? Allein?“, traurig sah ich auf den Boden als er dies feststellte.
„Ja“, brachte ich nur raus ich hoffte er würde auf das Thema nicht weiter anspielen.
„Wo sind deine Eltern?“, nun kamen mir die Tränen, ich war kurz vorm Weinen als er es bemerkte und sich schnell räusperte. „Ah ja…genau warum ich hier bin…!“, er stockte, er hatte es verstanden das dieses Thema bei mir Tabu Zone war, Gott sei Dank ich versuche dieses Gefühl wieder abzuschütteln, aber es blieb natürlich an mir kleben. „Wes…weswegen…bis du hier…und…wo woher hast du meine Adresse?“, schniefte ich. „Ja, ich…also aus der Schulakte von dir!“ „Warum hast du das den gemacht?“, ich wischte mir eine Träne aus dem Auge. „Weil…nun ja ich wollte dich fragen…“, wieder stockte er, nun wurde er aber rot im Gesicht und kratze sich hinterm Kopf. „Also ich habe Zutritt zu der Bibliothek unsere Schule, und…na ja ich wollte fragen…ob du mit…mir…!“, ihm viel es anscheinend schwer mich und das nahm ich jetzt einfach mal an zu einem Date einzuladen. „Dort hingehst…?“, beendete ich seinen Satz. Er lächelte. „Genau!“, schüchtern nickte ich. Oh mein Gott ein Date mit Nathaniel, was war das dieses Kribbeln, aber fand ich heute Mittag Castiel nicht um Längen besser, dann schaute ich ihn das düstere Wohnzimmer (Es ist nur kein Licht an :D). „Sehr gerne!“, erwiderte ich, dann hielt er mir die rechte Hand hin. Händchen halten gingen wir zur Schule, die Sonne ging gerade unter und das Rot Orange leuchtende Licht machte mich sentimental. „Ich liebe Sonnenuntergänge und du?“ „Ja sie sind wirklich sehr romantisch!“, ich wurde Rot als er das sagte. „Und du bist Sicher das wir dort hinein dürfen?“ „Natürlich, es ist wieso keiner mehr dort, den wir stören könnten!“, das beruhigte mich nun ja nicht wirklich ich meine Nathaniel schien ein netter Junge zu sein aber was würde passieren wenn er über mich herfallen würde, ich bin doch noch so Jung (Hat eine sehr blühende Fantasie XD).
In der Bibliothek war es Ruhig und friedlich, die letzen trüben Sonnenstrahlen schienen auf die Tische und man sah noch leicht wie der Staub im Abendlicht tanzte.
„Marron, es…es tut mir Leid was ich heute Mittag zu dir gesagt hatte!“, verwundert sah ich ihn an. „Na du weißt schon!“, langsam schüttelte ich den Kopf. „Ernsthaft?“, langsam nickte ich. Dann fing er schlagartig an zu lachen. „Marron, du bist wirklich süß!“, was, wie bitte hatte ich ihn Richtig verstanden?
„Es tut mir Leid, das meine Schwester so gemein zu dir war!“, jetzt fiel der Groschen.
„Ach so das…!“, nun musste ich auch lachen. „Keine Sorge, ich nehme es mit Fassung, sie kann Froh sein das sie so einen Tollen Bruder wie dich hat!“, sofort wurde er Rot und kratze sich wieder hinterm Kopf.
Wir redeten noch eine ganze Weile und durchstöberten die Bücherregale doch dann wurde es langsam dunkel, und Nathaniel brachte mich nach Hause.
„Vielen Dank das du mich nach Hause gebracht hast!“, ich wippte mit den Füßen auf und Ab. „Ja, ich hatte heute viel Spaß, Danke, dann sehen wir uns morgen in der Schule!“, ich nickte. Sollte ich oder sollte ich nicht den anscheinend wartete er noch auf etwas, also gut ich riskierte es. Ich gab ihm einen schüchternen Wangenkuss dann rannte ich in Haus rein und schloss die Tür, doch ich blieb nicht stehen ich rannte hinauf in mein Zimmer und sah aus dem Fenster, fröhlich, und so sah es für mich aus führte er noch ein Selbstgespräch das er der jenige Hätte sein müssen der mir einen Kuss gab, glücklich und das war ich in letzter Zeit wirklich nicht gewesen, machte ich mich zu Ende Bett fertig und ließ mich entspannt in mein Bett fallen.
Doch gut schlafen konnte ich trotzdem nicht.
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