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...pretend that airplanes in the night sky are like shooting stars? I can really use a wish right now...

GeschichteAllgemein / P12
Amerika England Preussen Russland Spanien Süd-Italien
24.04.2012
06.09.2013
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23.590
 
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24.04.2012 622
 
Hallo meine liebsten Zuckerpurzelflöckchen^.^Ähm ja, ich bin sehr spät, was mir... wirklich leid tut. Wisst ihr in den letzten Monaten ist so viel passiert, Gott, ich habe mich noch niemals so sehr in so kurzer Zeit verändert, wie in den paar Monaten Uni (noch nicht mal in der Oberstufenzeit)!
Eigentlich hatte ich eine ganz andere Idee für dieses Paar, die ich in einer Logikvorlesung geschrieben hatte..., aber durch die Hetalia-Challenge von Christ on a cracker (http://www.fanfiktion.de/u/hetalia+challenge) wurde meines Wahnsinnsidee (wortwörtlich) aufgebraucht;)
Nun... ich weiß nicht mehr wirklich, wer sich ScotBela gewünscht hat... Sorry >.< Die Mail wurde gelöscht... es könnte Paperfish oder meine liebste East gewesen sein, aber ich kann mich bei bestem Willen nicht erinnern T.T
Naja... falls ihr Wünsche irgeneiner Art habt, schreibt mir ein Review oder schickt eine Nachricht:)
(Entschuldigt bitte auch Rechtschreibfehler, da es 4h morgens ist, ansosntern ist alles beabsichtigt:))
Liebe Grüße, frohe Ostern und viel Spaß <3

Lost

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Ein kleines Mädchen stand dort, mitten im Schnee, weiß, kalt,

hielt eine schmutzige, gebrochene Porzellanpuppe.

Blut befleckte ihr Gesicht, die Züge starr, blau und dennoch farblos,

ohne Leben, allein gelassen, ohne Aussicht, den schwarzen Engel

begleitend. War alles verloren, tief im Schnee, eingeschlossen in einem Kästchen,

zu dem kein Schlüssel passt?





Das Blut so rot wie sein Haar, sie hatte Angst, klammert sich mit

klammen Fingern an ihre Puppe, schneidet sich.

Rot tropft auf den nass-trockenen Schnee, rot wie der Tod, sie zittert,

nicht wissend, dass er ihr Begleiter. Der Engel, mit leblos

grünen Augen

richtet sich auf, nimmt ihre kalte, knochenbleiche Hand.





Eisig peitscht Gevatter Frost ihr Schnee ins Gesicht, schabt ihre weiche,

junge, alte Haut rau, blutig, taub, peitscht

blondes Aschhaar um ihre Gestalt, das Haarband, zerfetzt, verweht, allein.

Wie lange würde es dauern bis der Schlund sie verschlang?

Wie lange müsste sie noch unter der lebenden Leblosigkeit leiden?

Eine Träne, aus Salz, zu Eis erstarrend, kein Schritt.





Der Engel lächelt, lächelt ohne Emotion, lächelt wie das Nichts. Nichts?

Nichts. Er führte sie, wortlos, das Kleidchen zerfetzt,

ohne Schutz, ohne Schmutz, ohne Blut, ohne alles, ein gefühlsloser

Weg immer weiter, ohne Ziel, durch Eis, Schnee.

So blau die Nacht, so grau, so graublau wie ihre toten Augen. Ein Schlüssel

in ihrer Puppe, verrostet, zerbrechlich.





Langsam schneidet das scharfe Porzellan ihre kleine Hand,

als sie hinein gelangt, als sie mit Kinderaugen

den Schlüssel erlangt. Ein Tropfen und noch mehr, mit Verderben

getränkt. Rostig neu, liegt er in ihrer Hand, gibt

die Möglichkeit. Willst du das Tor öffnen? Willst du das Böse entfachen?

Böse? Was ist böse? Wo ist mein Bruder?





Seelen reißend kullern Tränen über das blasse Gesicht, kein

Schimmer, kein Gefühl, nicht einmal Zuversicht;

kullern über das Leben, über die Erinnerung. Farben verwischend,

ohne Chance, zerspringt die Puppe auf dem weichen Schnee,

oh du lieber Gott! Gott? Wo bist du? Nein, er ist falsch, wird nie echt sein.

Zeit, niemand da. Wer bin ich? Hallo? Papa?





Der Engel hebt die Scherben sachte auf, packt sie sanft in ein violettes Tuch.

Der Himmel sieht so aus und kaum, dass sie eingepackt,

verschwindet er ohne Laut, ein Tor erscheint voraus, groß und schwer und

ohne Gnade. Sie nimmt den Schlüssel, zitternd, schwach.

Das Schluchzen erschüttert, erschüttert die ganze Welt, der Schlüssel fällt.

Nun sinkt die nieder, das Tor schwindet.





Das kleine Mädchen weint, weint und schluchzt bis es verebbt und ihre

glasigen Augen, gen Himmel blicken. Eisig sinken die Flocken

auf ihren kleinen Körper, decken ihn zärtlich zu. Ganz allein am Ende,

am Ende der Welt. Engel, Puppe, Gott, Zeit... keiner kommt

zurück. Allein von schwarzen und roten Rosen umringt, nur die Nachtigall

singt ihr Lied in der Ferne, dort wo sie niemals sein wird.

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