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Beruf, Familie und vieles Mehr

von Rkler
Kurzbeschreibung
GeschichteKrimi, Freundschaft / P16 / Gen
Dr. Amanda Luria Ed Lane Julianna "Jules" Callaghan Mike "Spike" Scarletti Sam Braddock Sergeant Gregory Parker
23.04.2012
06.06.2012
14
17.505
 
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Dieses Kapitel
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23.04.2012 1.123
 
2.Bange Minuten

Sam hatte die Frau gerade aus der Toilette getragen, als die Bombe hinter ihm hoch ging. Der Sprengsatz war nicht sehr groß, doch die Druckwelle riss ihm die Füße unter dem Boden weg. Die Frau entglitt seinen Armen und er landete unsanft auf ihr und die Toilettentür auf ihm. Für ein paar Minuten war Sam benommen, sein Headset war nicht mehr am Ohr, so konnten ihn seine Kollegen nicht hören.

„Nein!“ er holte tief Luft und befreite sich von der Tür um die Frau nicht komplett zu erdrücken. Seine Schulter schmerzte, jedoch war ihm das im Moment nicht wichtig. Er fühlte den Puls der Frau, und war erleichtert, dass er ihn noch fühlte.

Der Gang auf dem sie waren, war vernebelt durch den Staub und Rauch der Bombe. Von weiten hörte er immer wieder seinen Namen, es dauerte aber bis merkte das es aus dem Headset kam dass hinunterhängte.
„Leute! … Ich bin OK…Ich …“ er musste husten „… komme!“ er nahm die Frau wieder auf die Arme und ging Richtung Ausgang. Ed und Raf kamen ihm entgegen und nahmen ihm die Frau ab, um sie zu den Sanitätern zu bringen.

„Ihr Puls ist schwach. Ich bin mit voller Wucht auf ihr gelandet.“
„Ich hab sie! Wir bringen sie hinaus und dich auch!“
„Ich bin OK!“
„Ja, das sieht man!“

Jules war sichtlich erleichtert, als sie Sams Stimme hörte und ihn wenige Minuten Später aus dem Gebäude kommen sah, trotzdem konzentrierte sie sich auf die Arbeit. Spike kam nun auch aus dem Gebäude.  „Sam bist du OK?“ er ging zu ihm und klopfte ihm auf die Schulter. Sam zuckte zusammen, zeigte es aber nach außen hin nicht.
„Ich brauch einen Schluck Wasser, … ich hab den Mund voller Staub.“ Er hustete wieder. Spike reichte ihm sofort eine Wasserflasche.
„Spike du kannst nichts dafür! Die Bombe hätte überall sein können, und kannst nicht überall sein!“ Er spülte sich zuerst den Mund aus und nahm dann einen großen Schluck.“ Dann ging er zum Truck.
„Wissen wir schon wo sich das Entführungsopfer aufhält?“ „Nein, noch nicht. Es gibt eine Videonachricht. Spike können sie sich darum kümmern, vielleicht können wir dadurch doch noch etwas herausfinden.“ Spike setzte sich sofort an den Computer.

Jules und Ed waren in der Zwischenzeit unterwegs zu Richter Richardson, da er sich weigerte herzukommen. „In welchen Fällen sind sie im Moment Vorsitzender?“ „Ich weiß nicht, was Sie das angeht!“ „Ihre Tochter wurde entführt. Wir wollen Ihnen helfen, dass sie wieder gesund und unverletzt zu Ihnen zurückkommt.“ „Pamela ist bei ihrer Tante in Vancouver seit drei Tagen. Wer immer da entführt wurde, es war nicht Pamela. Also lassen sie mich bitte in Ruhe!“ Ed und Jules waren sich zwar sicher, dass der Richter log, jedoch konnten sie nichts dagegen tun.

„Greg! Der Richter will sich nicht helfen lassen. Er sagt, das Pamela in Vancouver, bei ihrer Tante ist.“
„Wir werden das gleich überprüfen. Spike ist dabei das Video zu analysieren. „Das Auto ist ein Ford Capri, ich hab auch schon die Verkehrskameras überprüft. Vor einer Stunde, ist ein Weißer Ford Capri über die Richmond Street West gefahren in Richtung Osten gefahren. Das Nummernschild konnte ich noch nicht entziffern. Aber ich suche nach allen Besitzern von diesen Autos. … Es sind 4 weiße Ford Capri angemeldet. Ich schicke euch alle Namen und Adressen auf die PDAs!“
„Gute Arbeit Spike!“ Ed und Jules kamen wieder zurück zum Nachtclub. Jules übernahm wieder den Platz im Truck und Spike ging zusammen mit Raf noch einmal ins Gebäude um die Überreste der Bombe zusammenzusuchen.  
„Sam hatte wirklich Glück, dass nur wenig Sprengstoff verwendet wurde.“ Bemerkte Raf. „Die Bombenleger und Entführer wollten, nur wenig Schaden anrichten, die Druckwelle, war aber trotzdem so stark, dass die Tür herausgerissen wurde.“

Sam fuhr nun zusammen mit Ed die einzelnen Besitzer der Autos ab.
„Ist alles in Ordnung. Du siehst doch ziemlich fertig aus?“
„Natürlich bin ich Ordnung, was soll die Frage?“
„Ich dachte nur du hättest dich kurz durchchecken lassen sollen, so eine Explosion…!“
„Es geht schon, hatte echt schon schlimm …“ Sam verstummte
„Was ist los?“ Ed blieb am Straßenrand stehen. Sam hielt sich den Kopf, schlug aber auch Eds Hand weg, als der ihm helfen wollte.

„Ed! Sam! Wir haben da was gefunden.“ Hörte man Spike durch das Headset.

„Unter den Trümmern, die die Bombe hinterlassen hat haben wir einen aufgerissen Beutel mit Kokain gefunden.“ Sam hörte es nicht, da er sein Headset heruntergegeben hatte, Sein Kopf tobte und alles drehte sich.

Ed sah Sam sofort in die Augen. Die Pupillen waren geweitet.
„Sam!“
„Was ist! Warum fährst du nicht weiter! Und schalte die Heizung aus, hier ist es unerträglich heiß!“
„Ich brauche hier sofort einen Notarzt, ich denke Sam hat eine Kokainvergiftung.“ Ed wirkte aufgeregt. „Es ist alles OK Sam, du musst jetzt versuchen ruhig zu atmen und zieh dir deine Weste aus.“
„Wieso? … Warte!“ Sam sprang aus dem Wagen und übergab sich in den nächsten Mülleimer, der am Straßenrand stand. Ed stieg ebenfalls aus und fing Sam gerade noch auf, als er zusammenbrach. Er öffnete ihm die Weste und das Hemd.
„Ed!...mir ist so heiß…“ Verzweifelt, versuchte Ed, Sam, der zitternd und nach Luft ringend am Boden saß, zu beruhigen.
„Wo bleibt der Notarzt!“ schrie er.
„Müsste schon fast da sein, was ist mit Sam?“ Sagte Jules mit ängstlicher Stimme. Greg stand hinter ihr und redete beruhigend auf Sie ein.
„Jules er ist stark. Wir müssen uns hier aber auf die Entführung konzentrieren!“
„Ja, Sarge!“
„Spike! Raf! Ihr müsst die Überprüfung der Fahrzeughalter beginnen. Winnie wir brauchen dafür Unterstützung, ist Team 3 schon da?“
„Team 3 ist schon unterwegs zu euch“
„OK, Danke!“

Langsam wurde der Verkehr immer mehr, die Straßen belebter. Ed kam es so vor, dass die Zeit überhaupt nicht vergehen würde, als ob es Stunden dauerte, bis der Notarztwagen endlich bei Ihnen ankam. Sam zitterte, war blass und versuchte sich dennoch immer wieder aus Eds festem Griff zu befreien.

„Was ist passiert?“ fragte der Notarzt der sich neben Ed und Sam kniete.
„Er hat Kokain eingeatmet. Wir wissen nicht wie viel! Bei einer Explosion wurde ein Beutel mit Kokain zerfetzt und er war ganz in der Nähe.“

„Ok! Wir legen in auf die Trage. Im Auto legen wir gleich einen Zugang, wir müssen seinen Kreislauf stabilisieren, den Blutdruck senken und wir werden ein EKG machen.“ antwortete der Notarzt und die Notfallsanitäter bereiteten alles vor. Ed half ihnen Sam auf die Trage zu schnallen, da der immer wieder aufstehen wollte.
„Sam! Du musst dich beruhigen. Denke an Jules und dein Baby! Ja!“  
„Lassen sie uns bitte arbeiten!“
„In welches Krankhaus bringen sie Ihn?“
„St. Michael’s“

Sam wurde in den Notarztwagen  geschoben. Ed stand noch eine Weile da und starrte auf den Notarztwagen.
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