Tränen

GedichtPoesie, Schmerz/Trost / P12
20.04.2012
20.04.2012
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Tränen

Der Himmel weint,
weint stumme Tränen,
Tränen, die vergeblich scheinen,
scheinen durch mein Fenster und werfen Lichter,
Lichter, die Schatten werfen,
werfen sie an meine Wände und lassen sie tanzen,
tanzen vor Freude,
vor Schadenfreude.

Wolken ziehen,
ziehen vorüber,
vorüber an mir,
mir und der Welt.
Welten trennen mich von ihnen,
ihnen, denen ich nie etwas erzählen würde,
würde es mich zerstören,
zerstörte es auch sie.