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One For All - All For Love

von Miya
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12
Aramis Athos Porthos
16.04.2012
11.04.2013
47
57.191
2
Alle Kapitel
75 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
16.04.2012 1.010
 
hallo liebe leserschaft,
hier kommt nun das letzte kapitel meiner musketier-fanfiction. vorher möchte ich mich aber noch bedanken bei allen, die so fleißig geklickt haben, die leser, bei denen diese story auf der favoliste gelandet sind (und das sind eindeutig mehr, als ich anfangs je gedacht habe), aber mein größer dank gilt denen, die bis zum ende gereviewt haben und mir immer wieder mut gemacht haben, doch noch weiter zu posten, auch wenn ich zwischenzeitlich schon aufgeben wollte. ich hoffe, dass nun zum schluss vielleicht doch noch mal mehr aus ihren löchern kriechen und noch ein abschluss-rev hinterlassen.
und nun wünsche ich allen noch viel spaß mit den letzten zeilen, bevor es hier mit den drei musketieren und danielle ein ende nimmt.

liebe grüße
miya
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Kapitel 46

„Was?“ Danielles Stimme überschlug sich beinahe, während sie fassungslos in Athos’ markantes Gesicht blickte. Doch sie sah keinerlei Regung darin. Nichts, was daraufhindeutete, dass er nur einen Scherz machte.
„Aber…wieso?“ Nicht nur, dass er immer wieder ein Geheimnis aus seiner Person machte, nun machte es für sie auch noch den Anschein, dass er gewollt Abstand zu ihr suchte.
„Ich kehre in meine Heimat zurück.“
„In die Provinz Berry?“
Athos nickte, hielt jedoch weiterhin Danielles Hände fest in den seinen, auch wenn sie versuchte ihm diese zu entziehen. Wutentbrannt, dass er sie so einfach verlassen wollte, erhob sich Danielle von ihrem Platz und es war ihr vollkommen gleich, ob sie Athos dabei umwarf oder nicht.
„Bleib stehen.“, bat dieser ruhig, als sie an ihm vorüberschritt und aus dem Zimmer wollte.
„HALT!“ Seine Stimme vibrierte, dass Danielle zusammenfuhr vor Schreck.
„Ich war noch nicht fertig.“, sprach er wieder in gemäßigterem Ton weiter. Danielle musste an sich halten dem Mann ihr gegenüber nicht die Beherrschung zu verlieren.
„Möchtest du nicht wissen, warum ich mich zu diesem Schritt entschlossen habe?“
Doch Danielle interessierte es nicht. Wenn Athos gehen wollte, dann sollte er es tun, auch wenn es ihr in der Seele schmerzte.
„Ich kann nicht Musketier UND Ehemann sein.“
„Ich verstehe nicht. Was meinst du?“
„Henri hat dir Dinge über mich erzählt, die wahr sind, aber der Vergangenheit angehören. Ich möchte all das hinter mir lassen und von vorn anfangen. Mit dir.“
Bei diesen Worten ergriff Athos erneut Danielles Hände, doch diesmal wehrte sie sich nicht gegen ihn und ließ zu, dass er sie näher an sich heranzog.
„Werde meine Frau, Danielle Grévin.“
Vollkommen überrumpelt von diesen Worten sahen sich beide für einige Sekunden tief in die Augen, bevor Danielle endlich über die Lippen brachte ihm zu antworten.
„Von Herzen gern.“, hauchte sie ihm entgegen, bevor sich ihre Lippen sanft berührten. Auch sie wollte all das Geschehene hinter sich lassen. Liebte sie ihren Musketier trotz aller Probleme, die sich ihnen in den Weg gestellt hatten, doch über alles.
So beschlossen sie gemeinsam es noch am gleichen Abend ihren Freunden Aramis und Porthos zu sagen.

De Treville bedauerte den Ausstieg zweier seiner besten Musketiere aus dem Korps, als sich herumsprach, dass Athos gemeinsam mit Danielle Paris verlassen wollte.
Doch als einer der wenigen, die um Athos’ Vergangenheit wussten, verstand er diesen Schritt nur zu gut. Danielle fiel es um einiges schwerer, hatte sie doch so hart dafür gekämpft, um überhaupt Musketier zu werden.
„Einmal Musketier, immer Musketier.“, tröstete Porthos sie mit einem breiten Grinsen.
„Porthos hat Recht, Danielle. Und es ist ja kein Abschied für immer.“, fügte Aramis hinzu, der sich von seiner schweren Verletzung wieder vollkommen erholt hatte.
Gemeinsam geleiteten sie Athos und Danielle bis zu ihrem neuen Zuhause.
Die Kutschfahrt dauerte nur wenige Stunden, dass sie das kleine Dorf nahe Gien noch vor Sonnenuntergang erreichten.
Während Danielle gespannt war, wie sie nun leben würde, machte Athos eben daraus ein Geheimnis, wollte er seine zukünftige Ehefrau doch überraschen.
Und dies gelang ihm auch ohne Mühe, als sie das verschlafene Dörfchen durchquerten und bald darauf vor einem kleinen, ländlichen Schloss hielten.
„Wunderschön.“, war das einzige Wort, welches Danielle über die Lippen brachte.
Ihr Blick schweifte zu den dicht bewachsenen Bäumen, welche zu beiden Seiten den Weg zum Tor säumten.
Athos lächelte zufrieden und half seiner Geliebten aus der Kutsche, als diese im Inneren des Hofes stoppte.
Die Mitte des Hofes zierte ein kreisförmiges Blumenbeet, welches bunt bepflanzt war und in den schillerndsten Farben leuchtete. Zum Eingang führte eine steinerne Treppe und Säulen trugen den Balkon des Obergeschosses, von wo aus man einen traumhaften Blick auf das naheliegende Dorf hatte.
Athos, Porthos und Aramis beobachteten Danielle, wie sie behutsam einen Fuß vor den anderen setzte, während sie sich umsah. Vor den Treppenstufen, welche ins Innere des Schlosses führten, hielt sie inne und wandte sich den drei Musketieren zu.
Athos trat auf sie zu, konnte er die Frage, welche ihr im Kopf umherschwirrte, förmlich an ihren Augen ablesen.
„Dieses Schloss und die umliegenden Ländereien gehören meiner Familie.“
„Aber ich dachte, du hast allen Besitz aufgegeben?“ Verwirrt sah Danielle Athos in die sanften, hellgrauen Augen. Geheimnisvoll lächelte er sie an, ergriff ihre Hand und führte sie die Treppen hinauf. Mit ruhiger Stimme erklärte er ihr, dass er von dieser Erbschaft erst erfahren hatte, lange nachdem er sämtlichen Besitz abgetreten hatte und zu den Musketieren ging. Somit hatte all dies ihm gehört, ohne dass Athos davon wusste.
„Und hier werden wir von nun an leben?“
„Ja.“
Liebevoll umschlang Danielle Athos und küsste ihn sanft, bevor ihr Blick gen Himmel ging.
Sie fragte sich, ob ihre Eltern sie wohl sahen. An der Seite eines stattlichen Edelmannes, wie es vor allem ihre Mutter sich immer gewünscht hatte für ihr einziges Kind.

Ein paar Tage später schworen sich Danielle und Athos im Kreise der Musketiere und der Dorfbewohner ewige Treue. Danielle wurde an diesem Tag nicht nur zu Athos’ Frau, sondern auch zur Gräfin de la Fére. Der König selbst hatte dafür Sorge getragen, dass Athos seinen ihm angeborenen Titel wieder zurückerlangte.
Doch für die Verliebten war dieser Titel nicht von Bedeutung, zählte doch einzig, dass sie sich vertrauen konnten und von Herzen liebten.
Und gemeinsam mit ihren Freunden feierten Athos und Danielle diesen Neubeginn bis weit in die Nacht hinein…
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