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Perfect Girl Revolution

Kurzbeschreibung
GeschichteParodie, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Hidan Iruka Umino Kakashi Hatake Kakuzu Kisame Hoshigaki Tsunade
10.04.2012
12.06.2016
20
31.785
12
Alle Kapitel
57 Reviews
Dieses Kapitel
12 Reviews
 
 
10.04.2012 1.144
 
Guten Tag. HalbtagsPrincipessa meldet sich mit einem neuen Projekt, dessen Ausmaße ihr noch völlig unbekannt sind. Bevor ihr euch allerdings auf die spannende Geschichte der heldenhaften Hannelore stürzen könnt, gibts vorab noch einige Informatiönchen!

Hannelore wurde bewusst als menschenfeindliche, aggressive, äußerst zickige und über alle Maßen widerliche Person dargestellt. Wenn mans genau nimmt, ist sie auch ein bisschen schwulenfeindlich, anders kann man das gar nicht sagen. Ich hoffe, dass so einige lustige Situationen entstehen werden.

Ich habe mich entschieden, diese Story zu verfassen, weil mich all dieser MarySue - Scheiß mittlerweile so aufregt, dass ich jedes Mal kotzen könnte, wenn ich mal einen Blick ins Naruto - Fandom werfe. Und das meine ich vollkommen ernst! Vielleicht merken mit dieser Geschichte ein paar Leute, dass es wesentlich witziger ist, mit einem alles andere als vollkommenen Charakter zu arbeiten. :) Das würde ich mir wirklich wünschen ...

Wenn jemand von euch Fehler oder dergleichen sichtet, zögert bitte nicht, mir das mitzuteilen! Egal, ob es eine Szene ist, die euch stört, ein fieser Rechtschreibfehler oder doch ein riesiges Loch in der Logik, ich bitte euch, mir alles mitzuteilen. Ich werde es euch danken, ganz bestimmt! :D

Ich entschuldige mich schon einmal im Vorfeld dafür, was ich einigen Charakteren in dieser Geschichte antue. v_v Es tut mir wirklich, wirklich leid.

So, ihr habt alles überstanden und ich verabschiede mich und wünsche euch viel Spaß mit Hannelore und ihren zahlreichen, kleinen Ninjafreunden. *hust* :D

Liebe Grüße
Die Principessa


:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:

Guten Tag.
Mein Name lautet Hannelore Mühlich. Aber nennen Sie mich ruhig Hanna, das machen alle so.


~*~

Ich … hasse … mein Leben!
Mein Fahrgast, ein dickbäuchiger Mittevierziger mit kilometergroßen Geheimratsecken und lichtem Haupthaar, rülpst mir ins Ohr.
Es ist absolut widerwärtig, was ich hier teilweise durch die Hamburger Innenstadt kutschieren darf. Sollen diese Spackos doch unbehelligte Leute in der Bahn oder im Bus belästigen!
„Wissssen sie?“, quackt der Herr, dessen Namen ich sofort wieder vergessen habe, als er unter großen Gleichgewichtsstörungen auf den Rücksitz meines Taxis plumpste.
Ich brumme nur, um ihm zu signalisieren, dass ich an keinem Gespräch mit ihm interessiert bin.
Das interessiert ihn wiederum herzlich wenig, er lallt einfach weiter.
„Ish wusssste gleisch, dasss diese Frau nisch guud für mich iss.“
Aha.
„Und allls dann dieser Kerl bei ihr im Bett lag, da habe isch einfach dass gemascht, was ich schon längssst hätte tun solln!“
Mhhh.
„ISCH HAB DIE DRECKSKERLE UMLEGEGT!“
Was?!
Geistesgegenwärtig drücke ich die Bremse durch, ich und mein Fahrgast werden in die Gurte des Wagens gedrückt, hinter uns beginnt prompt ein Hupkonzert.
Es ist mir egal, wie so vieles. Immerhin sitzt hinter mir ein stockbesoffener Mann, der seine Frau und deren Geliebten ermordet hat, jedenfalls behauptet er das, und, wie bereits erwähnt, sitzt besagter Mann in meinem Wagen. Er könnte mich töten! Juhu!

~*~

Wie bereits einmal erwähnt, heiße ich Hannelore, kurz Hanna. Ich bin 29 Jahre alt und Taxifahrerin.
Das letzte Mal gelächelt habe ich, als ich sechs war, glaube ich, als meine Faust in dem Gesicht eines Jungen landete, der mich den ganzen Sommer über geärgert hat.
Wenn ich es jetzt versuche, bekomme ich fürchterliche Gesichtsschmerzen, weswegen mir das noch einen Grund gibt, immer böse zu gucken.
Es ist nicht so, dass ich mich danach sehne, zu sterben, das ist es nicht. Ich kann nur nichts wirklich gut leiden. Genau genommen hasse ich alles und jeden. Und deshalb lebe ich gefährlich.
Wie ich das meine, fragen Sie sich? Nun, zum Beispiel lasse ich mich niemals freiwillig impfen, denn es besteht ja die Möglichkeit, dass ich qualvoll an einer Tetanusinfektion zu Grunde gehe.
Leider schaffen es Ärzte, die ich hin und wieder mal besuchen muss, sonst wird meine Mutter noch nerviger als sie eh schon ist, es irgendwie jedes Mal, dass sie mich gegen irgendetwas impfen, ohne, dass ich selbst mein Einverständnis dazu gegeben habe.
Wirklich eine üble Sache.


~*~

Der Kerl auf dem Rücksitz schafft es, sich aus den Gurten zu schälen und krakelt herum.
Da ich mitten auf der Hauptverkehrsstraße der Hamburger Innenstadt eine Vollbremsung hingelegt habe, wird der Geräuschpegel um mich herum unerträglich laut.
Vielleicht platzt mein Trommelfell, aber ein stümperhafter Anfänger behandelt mein Ohr, es verheilt nicht richtig, entzündet sich und irgendwann werden sie sagen: „Da kann man nichts mehr machen.“
Mein Fahrgast weint jetzt auch noch und hängt sich halb über den Beifahrersitz.
„Hiiiier, sehen se!“ Er wedelt mit einem geladenen Revolver. Ausversehen kommt sein kleiner Wurstfinger an den Abzug und er schießt mir unter lautem Knallen ein Loch in die Windschutzscheibe.
Die Leute von Autoglasausbesserungsfirmen würden sich jetzt bestimmt freuen. So ein großes Loch müssen die bestimmt nicht gerade oft ausbessern.
Ich drücke eher aus Reflex aufs Gas und unter quietschenden Reifen rasen wir durch die City.
Währenddessen versuche ich verzweifelt, dem Mann den Revolver zu klauen.
Und es ist wirklich verdammt schwer, zu fahren, sich nebenbei zu schlagen und zu versuchen, auch ja jede rote Ampel zu überfahren und vielleicht die eine oder andere Oma plattzumachen.

~*~

Es ist nicht so, dass ich es liebe, anderen Schmerzen zuzufügen. Obwohl … Doch. Ich mache das nur, um mich zu amüsieren.
Einmal ist einer hochschwangeren, nur sehr schlecht Deutsch sprechenden Japanerin, die ich in einem Anflug von Wahnsinn in mein geliebtes Taxi gelassen habe, die Fruchtblase geplatzt.
Meine Rückbank war ruiniert. Um sie zu quälen habe ich sie gezwungen, mein gesamtes Taxi zu säubern, obwohl die Wehen irgendwann schon im Abstand von fünf Minuten einsetzten.
Natürlich habe ich auch den Preis verdreifacht und ein neues Taxi konnte sie sich danach auch suchen.
So etwas lässt sich eine Hannelore Mühlich doch nicht gefallen!


~*~

Hinter meinem Taxi fahren mittlerweile drei Polizeiwagen mit Blaulicht. Das ist nicht verwunderlich, ich fahre in halsbrecherischer Geschwindigkeit durch die Innenstadt und versuche immer noch, die eine oder andere Oma mit Gehwagen zu erwischen.
Das Problem mit dem Revolver habe ich auch noch nicht gelöst. Der Mann fuchtelt immer noch damit und feuert mittlerweile die dritte Kugel durch meine Windschutzscheibe.
Das die noch einigermaßen heil ist, ist in meinen Augen ein wahres Wunder!
Mit quietschenden Reifen fahre ich um die Kurve. Hier ist alles wesentlich dunkler und versiffter. Und kaum Menschen. Schade eigentlich.
Ich bin wohl im Hafenviertel. Noch immer versuche ich meinem Fahrgast den Revolver zu entreißen, der wird aber zunehmend böser, denn er möchte es wohl nicht, dass ich die Waffe in der Hand halte.
Die Polizeiwagen hinter mir machen plötzlich eine Vollbremsung.
Einen Moment lang bin ich irritiert, dann merke ich es auch.
Das Hafenbecken. Direkt vor meiner Nase. Keine Chance zu bremsen.
„Ach, kacke.“

Das Taxi verliert Bodenkontakt und segelt ein bis zwei Meter durch die Luft. Der Mann lässt verdutzt die Waffe los, die ich sogleich an mich nehme.
Dann schlägt der Wagen auf die Wasseroberfläche der Elbe auf und mein Kopf knallt gegen das Lenkrad.
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