Geschichte: Fanfiction / Bücher / Bis(s) / First & Ten

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First & Ten

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Edward Anthony Masen Cullen Isabella "Bella" Marie Swan
06.04.2012
12.05.2013
4
27.821
3
Alle Kapitel
82 Reviews
Dieses Kapitel
23 Reviews
 
 
06.04.2012 8.780
 
Disclaimer: Twilight gehört Stephenie Meyer. Diese Geschichte gehört der wundervollen Nolebucgrl und wird mit ihrer freundlichen Genehmigung aus dem Englischen übersetzt. Das Original befindet sich hier: http://www.fanfiction.net/s/5874934/1/

Es gibt auch ein Banner zur Story von Oscar519: http://i.imgur.com/nvswE.jpg

Ü/N: In dieser Story geht es zum Teil um American Football, zum Teil auch um einige äußerst zitronige Stellen ^^ Ich selbst bin leider im Sport ne Null, erst recht im Football, daher würde ich mich freuen, wenn jemand von euch mit etwas Hintergrundwissen sich als Pre-Reader zur Verfügung stellen und mir mit den Football-bezogenen Formulierungen helfen würde. Ich wäre für jede Hilfe dankbar.

Aber nun mal viel Spaß mit dem ersten Kapitel!



First & Ten


Kapitel 1


Halbzeit




BPOV



Meine Absätze klickten auf dem dunklen Betonfußboden, die scharfen Geräusche glichen denen meines pochenden Herzens. Ich blieb kurz stehen und lehnte mich an die Wand. Ich holte tief Luft und beruhigte meine Nerven. Ich strich meinen knielangen, schwarzen Rock glatt und verfluchte im Stillen diese Stilettos, die meine beste Freundin Alice mir aufgebrummt hatte. Sie sagte, ich müsse "berufsmäßig heiß“ aussehen, was auch immer das bedeuten mochte. Und vielleicht sah ich wirklich gut aus, aber es war ja nicht so, als würde ich gleich ein Direktorium betreten. Ich war auf direktem Weg in eine schmutzige, verschwitzte Umkleide, um nicht laut loszuschreien. Aber Alice hat mir gesagt, dass es nie eine Entschuldigung gab, um nicht gut auszusehen, und ich machte nur einmal im Leben einen ersten Eindruck. Ich musste ehrlich sein, jetzt einen guten Eindruck zu machen, war von höchster Wichtigkeit für mich.

Das war mein erster Auftrag der Arizona Cardinals als neue Berichterstatterin für The Arizona Republic. Diese Möglichkeit habe ich nur bekommen, weil mein Chef, der langjährige Sportjournalist Buddy Jackson, leider einen Herzinfarkt hatte. Er hatte mich schon seit zwei Jahren unter seinen Fittichen, als ich noch den Highschool-Sport verfolgte und Statistiken auswertete. Jetzt war ich in der großen Welt und kurz davor, meinen ersten Schritt in die Umkleide des einzigartigen Edward Cullen zu setzen und ihn zu interviewen.

Edward Cullen war der heißeste Quarterback der Liga, sowohl aktiv als auch inaktiv. Er schaffte durchschnittlich dreihundertfünfzig Yards und drei Touchdowns, und das allein bei einem Spiel. Er war gebaut wie Michelangelos David, war kantig und wie von den Göttern selbst gemeißelt. In Gedanken schimpfte ich mich selbst dafür, wie ein kleines Fangirl zu klingen, aber ich konnte nicht anders und ich war sicher nicht die Einzige. Wenn die Cardinals spielten, waren immer alle Karten ausverkauft, seit sie Edward Cullen vor drei Jahren unter Vertrag genommen hatten. Er war heiß, sowohl am Spielfeld als auch abseits davon. Er war mit einigen berühmten Schauspielerinnen und Models dieser Zeit zusammen gewesen, seit er der Quarterback der Cardinals geworden war. Seit er vor ein paar Monaten mit dem russischen Supermodel Tanya Vokov Schluss gemacht hatte, gab es aber keine neuen Gerüchte, dass es eine neue Frau in seinem Leben gäbe.

Er sah natürlich auch so gut aus wie ein Filmstar, das war klar, aber seine Frauen sahen ebenfalls immer sehr attraktiv aus. Er selbst war 1,93 Meter groß, hatte stechend grüne Augen und wild abstehendes Haar mit braunen, roten und sogar ein paar dunkelblonden Akzenten. Sein Gesicht war unglaublich männlich, denn er hatte kantige Wangenknochen, ein Kinn, das Glas schneiden konnte, und Lippen, in die man am liebsten hineinbeißen würde. Und sein Lächeln ... sein Lächeln erleuchtete jeden Raum. Er strahlte Charme und Charisma aus und war der Traum jedes Interviewers. Nun war ich dieser Interviewer und hatte keine Ahnung, was ich sagen oder tun sollte, wenn ich diese Umkleide betrete.

Trotz all der tollen Frauen, die immer am Rande des Spielfeldes zu sehen waren, war der Sportjournalismus immer noch ein Männerclub. Die netten Damen, die manchmal am Spielfeldrand standen und ihr Mikrofon in der Halbzeit dem Trainer vors Gesicht hielten, wussten so gut wie gar nichts über das Spiel und fragten immer nur die banalsten Fragen. Und nun klang ich wie ein verbittertes Weib, aber ich konnte nicht anders. Ich kannte und liebte dieses Spiel und es war mir wichtig, die echten Informationen zu bekommen und nicht die selben alten Klischees, die die anderen Reporter unterstützten. Buddy hatte mir beigebracht, nichts zurückzuhalten, was ich über das Spiel wusste, und mir Respekt zu verdienen, statt mich durch ein Interview zu flirten. Und nun musste ich das mit dem allerheißesten Kerl der Liga versuchen.

Ich sah auf meine schmale, goldene Armbanduhr und merkte, dass ich schon fünfzehn Minuten zu spät dran war. Toll, so macht man einen guten ersten Eindruck, Bella. Ich lief den Korridor so schnell entlang, wie meine tödlichen Schuhe mich tragen konnten, und kam etwas keuchend vor den Umkleiden an. Ich zeigte dem Sicherheitsmann meinen Presseausweis und er nickte mich hinein. Ich holte wieder tief Luft und bereute es sofort, da der beißende Geruch von Schweiß in meine Nase strömte. Man möchte meinen, dass es irgendeinen Weg geben würde, den Gestank in einer Umkleide zu überdecken, vor allem, wenn man eine der Top-Organisationen war und so, aber das war hier eindeutig nicht der Fall.

Ich schritt voran und war dankbar, dass die anderen Spieler rasch gegangen und nicht mehr hier waren. Wahrscheinlich feierten sie schon ihren neuesten Sieg, während ich Edward warten ließ. Ich hörte seine Stimme im hinteren Teil des Zimmers auf der linken Seite und mein Herz setzte kurz aus. Ich begann, in diese Richtung zu laufen, blieb aber hinter einer Reihe Schränke stehen, als ich seine irritierte Stimme hörte.

"Also wo ist dieser Kerl? Er sollte schon seit zwanzig Minuten hier sein und ich muss nach Hause.“ Seine Stimme war glatt und wunderschön, sogar wenn er genervt war, und ein Zittern lief mein Rückgrat hinunter. Ich schimpfte mich selbst für diese typisch weibliche Reaktion und beschloss, mich auf die Tatsache zu konzentrieren, dass Edward von mir als "er“ sprach. Natürlich würde er dies annehmen, oder?

"Ich bin sicher, er wird bald da sein, Edward. Anscheinend ist er neu. Er hat sich wahrscheinlich auf dem Weg hier herunter verlaufen.“ Carlisle Cullen war Edwards Vater und gleichzeitig der Arzt des Teams. Er war im Gebiet der Sportmedizin hoch angesehen und das Team hatte gejubelt, als er ein Jahr, nachdem sein Sohn als Quarterback begonnen hatte, mit an Bord geholt wurde. Er sah fast so gut aus wie sein Sohn und hatte eigentlich auch seine eigenen Fangirls unter den Zuseherinnen. Das war zwar total lächerlich, aber ich konnte nicht sagen, ich würde dieses Gefühl nicht nachvollziehen können. Dr. Cullen sah schon extrem gut aus. Aber ich war nicht mal annähernd in Versuchung, mir ein Stethoskop zu besorgen und ein Schild, auf dem stand, Untersuchen Sie mich, Dr. Wohlgefühl. Ja, das war wirklich schon vorgekommen. Verrückt.

"Buddy hat mich nie warten lassen“, murmelte Edward.

Carlisle lachte. "Du hast es aber eilig, hier wegzukommen. Ich frage mich warum?“ Da war etwas in seinem Tonfall, das anzeigte, dass er genau wusste, was los war, er es aber nicht sagte.

"Sicher, Dad. Hat Coach Clapp überhaupt erwähnt, wer dieser neue Kerl ist?“

"Ich konnte ihn kaum verstehen. Es hat sich angehört wie Billy Swanson? Noch nie von ihm gehört.“ Tja, Scheiße. Kein Wunder, dass sie dachten, ich wäre ein Kerl. Sie hatten wirklich keine Ahnung. Ich biss mir auf die Lippe und strich mir über mein langes braunes Haar, bis ich es schließlich hinter meine Schultern warf. Ich nahm an, ich sollte mich besser bemerkbar machen, bevor ich ihn wegen meiner Verspätung noch mehr verärgerte.

Ich lief um die Ecke und blieb abrupt stehen, als ich Edward auf einen der Massagetische sitzen sah. Seine Augen waren geschlossen und sein Vater hielt eine Packung Eis an seine rechte Schulter. Heute hatte er 423 Yards geworfen und 4 Touchdowns geschafft und sein Arm musste mittlerweile sehr erschöpft sein. Natürlich war es nicht das Eis an seiner Schulter, das mich anhalten ließ. Es war der Anblick von Edward, der in nichts außer ein Handtuch gehüllt war. Sein toller, nackter Brustkorb glitzerte noch immer vor Schweiß. Ich beobachtete wie versteinert, dass ein Tropfen Wasser vom Eisbeutel seinen Körper hinab lief und eine nasse Spur bis hinunter zu seinem rechten Brustmuskel zog, dann weiter über diese unbeschreiblichen Bauchmuskeln lief und unter seinem Handtuch verschwand. Ich wollte nie etwas lieber tun, als diese Wasserspur mit meiner Zunge weiter zu verfolgen.

Dr. Cullen musste mich sabbern gehört haben, denn er blickte hoch und lächelte mich an, als er mich sah. "Hallo, kann ich dir helfen?“ Edwards Augen öffneten sich und ich versteifte mich noch mehr bei seinem waldgrünen Blick. Seine Augen weiteten sich ein wenig, als er mich musterte, und ein Lächeln breitete sich langsam auf seinem Gesicht aus. Ich spürte, wie ich von diesem einfachen Blick schon feucht wurde. Reiß dich zusammen, Bella, du bist hier, um deine Arbeit zu tun, und nicht um dich beim Anblick des heißesten Mannes auf dem ganzen Planeten in eine Pfütze voll Sabber zu verwandeln. Du hast schon öfters heiße Jungs gesehen, also reiß dich am Riemen und sei professionell. Meine innere Stimme klang überraschenderweise wie Alice, was ziemlich seltsam war, denn sie würde jetzt wahrscheinlich so laut wie möglich schreien, ich solle so weiblich wie möglich sein und ihn mir schnappen.

Ich holte tief Luft und versuchte, die Schmetterlinge in meinem Bauch zu beruhigen. Ich konnte nichts gegen meine Erregung tun, aber ich würde es sicher nicht zeigen und mich somit selbst blamieren. "Hallo, Dr. Cullen. Ich heiße Bella Swan und ich bin hier, um Edward für den Republic zu interviewen. Es tut mir Leid, dass ich zu spät komme. Da draußen war die Hölle los.“ Siehste, es war gar nicht so schlimm und ich hatte es geschafft, die Worte herauszubringen, ohne wie ein kleines Schulmädchen zu stottern. Ein Pluspunkt für mich.

"Du bist Billy Swanson?“, kam es von Edward mit sichtlichem Schock in der Stimme. Ich runzelte die Stirn, denn seine Reaktion nervte mich irgendwie. Ich wusste schon, ich hatte keinen Penis, aber ich kannte mich im Football genauso gut aus wie ein vermeintlicher Billy Swanson.

Ich verengte meine Augen zu Schlitzen. "Nein, ich bin Bella Swan. Wer auch immer dir meinen Namen genannt hat, hat sich vertan“, informierte ich ihn mit Sarkasmus in der Stimme. Toll, ich hörte mich vor seinem Vater wie die totale Zicke an. Das lief ja prima. Carlisle Cullens Blicke flogen zwischen mir und seinem Sohn hin und her und er grinste, wodurch er Edward plötzlich sehr ähnlich sah. Ich konnte sehen, woher er sein tolles Lächeln hatte. Der Apfel fiel nicht weit vom Stamm.

"Vielleicht sollte ich euch zwei alleine lassen“, schlug er vor, reichte seinem Sohn das Eis und trat einen Schritt weg. "Edward, wir sehen uns morgen zum Abendessen?“

Edwards Blick hielt meinen gefangen, als er seinem Vater antwortete. "Sicher.“ Carlisle schüttelte den Kopf und ging. Keiner von uns sagte ein Wort, als wir Dr. Cullen zuhörten, wie er die Umkleide verließ. Es herrschte eine lange Minute der Stille, in der wir uns anstarrten. Ich verlagerte mein Gewicht und war mir nicht sicher, was ich sagen oder tun sollte, jetzt, da wir alleine waren. Ich hätte ihm wirklich gern das Handtuch von seinem Körper gerissen, um über ihn herzufallen. Ich überlegte, dass die weiblichen Leserinnen wohl gern etwas darüber erfahren wollten, aber ich dachte nicht, dass es meinem Redakteur gefallen würde.

Ich räusperte mich. "Also, Mr. Cullen“, begann ich und in seinen Augen flackerte Humor auf. Ein Lächeln breitete sich über sein Gesicht aus. "Das war ja eine große Nacht für Sie.“

"Oh, dieses Spiel willst du also spielen?“ Ich hob meine Augenbraue hoch und er grinste wieder. "Ja, Ms. Swan, das war eine sehr gute Nacht für mich.“ Seine Augen wanderten meinen Körper auf und ab und ich verlagerte unter seiner intensiven Musterung wieder mein Gewicht. Ich schwöre, diese Augen konnten durch meine weiße Seidenbluse und den einfachen, weißen Spitzen-BH einfach durchsehen. "Und es sieht aus, als wird sie immer besser für mich“, meinte er und sah ziemlich zufrieden mit sich aus. Es war klar, dass er wusste, welchen Effekt er auf mich hatte.

Aus irgendeinem Grund bewegten meine Beine sich von alleine und plötzlich stand ich nur mehr einen Meter von ihm entfernt. Aus der Nähe sah er noch besser aus, wenn das denn überhaupt möglich wäre. Ich könnte meine Hand ausstrecken und ihn berühren, wenn ich dies denn wollte, aber stattdessen griff ich in meine Tasche und nahm mein kleines Aufnahmegerät heraus.

"Ist es für Sie in Ordnung, wenn ich unsere Unterhaltung aufzeichne?“, fragte ich formal, obwohl ich vorhatte, es sowieso zu tun, ob er nun zustimmte oder nicht.

"Sicher“, antwortete er, klang noch immer amüsiert und hatte noch immer ein Funkeln in den Augen. Es war nervtötend, wie entspannt er war, während ich mich fühlte wie eine Mutter, die ihr Kind zum allerersten Mal in die Schule schickte. Was war nur mit meinen Nerven los? Er war halt nackt und total sexy, aber damit konnte ich schon umgehen. Er rutschte auf dem Massagetisch herum und das Handtuch lockerte sich ein wenig, sodass ich nun ein Stück seines muskulösen Oberschenkels sah. Ich verbiss mir ein Stöhnen und ballte meine Hand zur Faust, damit ich dem Drang widerstehen konnte, über seine Haut zu streichen und das Handtuch noch weiter zu öffnen. Fuck, es war so heiß hier herinnen.

Ich biss mir auf die Lippe und lächelte zufrieden, als ein leiser Fluch über seine hübschen Lippen kam. "Was war das, Mr. Cullen?“

"Nichts, Ms. Swan. Bitte, nenn mich einfach Edward. Mr. Cullen ist mein Vater.“ Und da war dieses schiefe Lächeln wieder. Ich wollte es ihm am liebsten vom Gesicht küssen.

Ich begann mit der Aufnahme auf mein Tonbandgerät und legte es auf den Massagetisch, ließ aber meine Hand darauf liegen. Ich wusste, meine erste Frage musste beeindruckend sein. Etwas, damit ich ihn dazu bringen könnte, sich zu öffnen und über das Spiel zu berichten und zu vergessen, dass ich eine Frau war, die es eindeutig nach seinem umwerfenden Körper dürstete. "Edward, was hat dich dazu gebracht, Whitlock zum Beginn der zweiten Hälfte umzuwerfen, als er doch eindeutig von drei Spielern aus der Verteidigung gedeckt wurde?“ Jasper Whitlock war Edwards Lieblingsziel, ein 1,88 Meter großer Receiver mit schlaksiger Statur, blassblauen Augen und schmutzigblondem Haar. Er hatte auch seine Menge an Fans, und das aus gutem Grund.

Er legte seinen Kopf zur Seite und grinste mich an. "Er hat doch gefangen, oder?“

Ich schüttelte den Kopf. "Sicher, aber der Pass hätte auch daneben gehen können. Das Risiko einer Interception war sicher viel größer, als den Wurf gut hinzubekommen.“

Er musterte mich wieder mit seinen Augen, sein waldgrüner Blick war beinahe hypnotisierend. Ich ballte meine Fäuste zusammen und umklammerte den Tisch fester. "Ich ziehe meine Pässe immer durch.“ Seine Stimme war wie flüssig gewordener Sex und seine Worte ließen mich beinahe ohnmächtig werden. Die Doppelbedeutung war deutlich zu hören.

Verdammt, ich musste dieses Interview wieder unter Kontrolle bringen. "Letzte Woche hast du ein Pick Six geworfen“, wies ich hin und verkniff mir ein Lachen, als sein Grinsen von seinen Lippen verschwand und er mich böse ansah.

"Das war, weil dieser Trottel Newton Jasper festhielt und der Schiri zu blind war, um das auch zu sehen“, fauchte er verärgert. Die Erinnerung an das Spiel machte ihn anscheinend wütend. Ich musste hart gegen mein Lachen ankämpfen. Es war schön, dass es ihm unter die Haut ging, weil er ging ja sowieso schon mir unter die Haut. Ich wollte, dass er unter mir lag und über mir und in mir und fuck ... nicht gut, Bella. Oh doch, es wäre sehr gut, Bella, und du weißt es. Halt die Klappe, innere Alice. Meine beste Freundin nervte, auch wenn sie gar nicht hier war.

"Tja, ein Trottel ist halt ein Trottel“, meinte ich gehässig und sah, wie seine Augen ärgerlich aufblitzten. Er war noch heißer, wenn er wütend war.

"Heute hab ich keinen geworfen“, meinte er und ich nahm dies als Hinweis, zum heutigen Spiel zurückzugelangen und ihn nicht weiter wegen seines Fehlers der letzten Woche zu schikanieren.

"Nein, das stimmt. Es stand nach 438 Yards 28 zu 33. Ein ziemlich beeindruckendes Ergebnis.“

"Danke.“ Er sah etwas beruhigter aus.

"Du hast doppelt so viele Passspielzüge als Laufspielzüge hinter dir und der Großteil davon entstand, nachdem du schon zwei Touchdowns Vorsprung hattest. Meinst du nicht, du müsstest etwas mehr an deinem Gleichgewicht arbeiten?“, fragte ich und beobachtete, wie seine Lippen zuckten. Ich wollte ihn beißen.

"Ich mache das Spiel nicht, der Offense-Trainer macht es“, sagte er mir, als wäre ich ein Idiot, der sich damit nicht auskannte.

"Das ist mir bewusst, aber mir ist ebenso bewusst, dass du die Neigung hast, das Spiel an der Line umzudrehen. Du machst deine eigenen Audibles“, meinte ich. "Du, Brady und Manning, ihr seid die einzigen drei Quarterbacks in der Liga, die die Autonomie haben, es umzudrehen. Willst du mir weismachen, dass jeder einzelne deiner Würfe vom Offense-Trainer gewollt war?“

Er rutschte wieder hin und her und das Handtuch öffnete sich ein bisschen weiter. Das erotischste Knie, das ich je gesehen hatte, kam zum Vorschein. Wer hätte gedacht, dass ein Knie so verdammt sexy sein konnte? Ich sah wieder zu ihm und er gluckste, als er meinen Blick bemerkt hatte. "Nein, Miss Swan, ich habe das Spiel entsprechend der Defense angepasst. Sie hatten schon acht in der Endzone, also machte mein Wurf Sinn. Sie hätten meinen Lauf blockiert.“

"Du warst dir ziemlich sicher, nicht gefeuert zu werden. Sie haben dich an zwei Dritteln der Passspielzüge blitzartig angegriffen, und dennoch bist du ihnen nie unterlegen. Wie kannst du ihnen so ruhig standhalten, wo du doch weißt, dass ein angreifender Linebacker auf dich zukommt?“

Er grinste mich an. "Das ist leicht. McCarty hält mir den Rücken frei. Er würde seine eigene Mutter verkaufen, bevor er zulässt, dass ich von irgendwem geschlagen werde. Er ist ein verdammt guter Lineman. Der beste in seinem Geschäft.“

"Sein Vertrag ist von dir abhängig“, antwortete ich trocken. Emmett McCarty hatte vor kurzem den größten Vertrag der Liga als Left Tackle unterschrieben.

"Er ist jeden Penny wert“, versicherte Edward mir. Ich konnte über diesen Punkt nicht streiten. Cullen wurde kaum von hinten getroffen und McCarty war derjenige, der ihn schützte.

"Du hast nie erklärt, warum du diesen Wurf zu Whitlock gemacht hast“, erinnerte ich ihn.

Er gluckste und schüttelte den Kopf. "Jasper und ich können das Spiel auch im Schlaf spielen. Ich hätte ihm den Football auch zugespielt, wenn alle elf Kerle vor ihm gestanden wären, und er hätte ihn dennoch jedes einzelne Mal gefangen. Er weiß, in welche Richtung er ausbrechen muss, und hat das perfekte Timing.“ Die Zuversicht in seinem Tonfall stellte wieder schlimme Dinge mit meinem Körper an. Verdammt wäre ich, wenn ich sein Ego nicht extrem sexy finden würde.

"Dallas hat ne ziemlich gute Verteidigung, aber du hast heute ihren Secondary in Stücke gerissen. Wie hast du es geschafft, dass Jenkins und Howard da draußen wie Amateure ausgesehen haben?“

Er lachte und lehnte sich zurück, sodass sich das Handtuch wieder ein Stück bewegte. Noch zwei Zentimeter, und ich könnte den am heißesten begehrten Schwanz des ganzen Landes sehen. Ich beschwor das Handtuch, sich weiter zu bewegen. Seine Hand landete auf dem Tisch, nur einen Zentimeter von meiner entfernt, und ich konnte schwören, dass ich die Funken zwischen unseren Fingerspitzen spüren konnte. Seine Finger waren extrem lang und beinah elegant, als ob sie eher einem Musiker gehörten als einem Sportler. Er durfte jederzeit mit meinem Körper spielen, wenn er wollte.

"Das sind deine Worte, nicht meine! Ich muss diesen Jungs keine Munition geben. Wir sehen sie wahrscheinlich in den Endspielen wieder.“

"Du hörst dich sehr zuversichtlich an, dass du es bis zu den Endspielen schaffst.“

Er zuckte die Achseln und kreiste ein wenig mit seiner Schulter. Er zuckte wegen den Verspannungen in seinen Muskeln zusammen. Bevor ich mich einbremsen konnten, hatten ein paar Worte meinen Mund verlassen. "Willst du, dass ich dich ein wenig massiere?“ Heilige Scheiße, was habe ich gerade gesagt?

Er starrte mich einen Augenblick lang an und wollte ohne Zweifel sicher gehen, dass ich nicht jeden Moment zusammenklappte, da ich bei meinen Worten knallrot geworden war. Ich spürte die Hitze in meinen Wangen und brauchte keinen Spiegel, um zu wissen, dass ich mittlerweile die Farbe einer Tomate angenommen hatte. Seine Zunge kam zwischen seinen Lippen hervor und befeuchtete sie, und ich starb beinahe bei diesem Anblick.

"Das wäre sehr lieb von Ihnen, Miss Swan“, schnurrte er und ich schwöre zu Gott, dass die Nässe mittlerweile meine Oberschenkel hinablief. Ich stellte mich automatisch hinter ihn und legte meine Hände auf beide Schultern, obwohl ihn ja nur die rechte schmerzte. Ich spürte all diese ausgeprägten Muskeln unter meiner Berührung und ich hörte, wie er ein Stöhnen zu unterdrücken versuchte, als ich begann, seine Schultern zu kneten. "Das fühlt sich unglaublich an“, flüsterte er und ließ den Kopf nach vorne fallen. In meinen Fingern juckte es förmlich, in sein Haar zu greifen, aber ich beließ meine Hände auf seinem leckeren Oberkörper.

"Ich glaube, das ist das beste Interview aller Zeiten“, informierte Edward mich und ich spürte eine Welle der Erniedrigung über mir zusammenbrechen. Hier stand ich und benahm mich wie eines seiner Fangirls, anstatt mich wie ein echter Reporter zu benehmen. Ich sollte aufhören, ihn zu berühren, und das Interview fertig machen, bevor ich etwas noch Dümmeres tat. Aber das würde erfordern, die Hände von seinem Körper zu nehmen, und das wollte ich wirklich nicht. Es war idiotisch. Ich begann mich zurückzuziehen, als seine Hände nach oben schnellten und meine einfingen. "Ich meinte es nicht so, Bella.“ Meinen Vornamen von seinem Mund zu hören ließ meine Beine beinahe unter mir nachgeben. "Deine Fragen sind aufschlussreich, du forderst mich heraus, wenn ich dir eine patzige Antwort gebe, du antwortest meinen Anspielungen mit Klasse und du bist umwerfend. Hände nach unten, meine Lieblingsinterviewerin.“

Seine Worte wärmten mich innerlich, wie er es auch beabsichtigt hatte, und ich fühlte nicht länger das Bedürfnis, ihn nicht mehr zu berühren. Wer kümmerte sich schon um solche Dinge wie Anstand? Hier gab es nur uns beide. Ich begann wieder, ihm die Schultern zu massieren, also ließ er meine Hände los und ließ mich einfach machen.

"In Beantwortung deiner Frage, wir brauchen nur noch einen Sieg, damit wir bis zu den Endspielen kommen. Noch zwei und wir haben Heimvorteil bei den Entscheidungsspielen. Ich will es so sehr, dass ich es direkt schmecken kann.“

"Letztes Jahr hat noch einen bitteren Geschmack auf deiner Zunge zurückgelassen, nicht wahr?“ Geschmack .. das war ein gefährliches Wort, wenn ich meine Hände auf ihm hatte.

"Wir waren unterlegen. Die Saints waren stärker als unsere Defense und das war mein schlechtester Tag gewesen, seit ich für die Liga spiele. Zwei unentschuldbare Abfangmaneuver. Ich denke oft, dass das Spiel vielleicht anders ausgegangen wäre, wenn Whitlock nicht verletzt gewesen wäre, aber wer kann das schon sagen?“ Seine Muskeln verkrampften sich unter meinen Händen, als er davon sprach, wie er im Entscheidungsspiel voriges Jahr in der ersten Runde verdrängt worden war.

"Hey, entspann dich, ich kann dir nichts Gutes tun, wenn du dich nicht beruhigst“, erinnerte ich ihn und drückte mit meinen Fingern fester zu, damit ich seine Verkrampfungen lösen konnte.

"Ich nehme an, du könntest mir leicht helfen, mich zu beruhigen“, murmelte er. Ich errötete wieder und war dankbar, dass er mich nicht sehen konnte. Ich fuhr mit meinen Händen seine Arme hinab und betrachtete seine glatte, glitzernde Brust, die sich mit jedem Atemzug, den er machte, hob und senkte. Wenn man schon vom sich heben sprach, ich konnte gerade sehen, wie sich etwas unter seinem Handtuch regte. Ich hatte schon so gut wie jede Grenze des professionellen Journalismus überschritten, außer diese eine, und ich weigerte mich, der Versuchung nachzugeben und auf den Massagetisch zu springen und ihn so lange zu ficken, bis wir alles um uns vergaßen, egal wie sehr ich das auch gewollt hätte.

Ich massierte ihn noch ein paar Sekunden länger, dann ließ ich ihn los und ging wieder um den Tisch herum. "Danke für das Interview. Ich glaube, ich habe alles, was ich brauche“, sagte ich ihm leise, schaltete das Tonband mit einem Klicken ab und steckte es wieder in meine Tasche. Ich mied seinen Blick, als ich meine Handtasche über meine Schulter hing und mich umdrehte, um zu gehen.

"Wirklich?“ Ich konnte seinen Tonfall nicht deuten, also drehte ich mich um, um ihn anzusehen, und in dieser Sekunde war es um mich geschehen. Seine grünen Augen waren beinah schwarz vor Begehren und er sah mich an, als wäre ich etwas zu essen. Ich spürte, wie mein Herzschlag sich beschleunigte, als ich den Hunger in seinem Gesicht erkannte.

"Ja“, quietschte ich als Antwort. Gegen meinen Instinkt trat ich einen Schritt vor diesem raubtierhaften Gesichtsausdruck zurück. Er stieß sich von dem Tisch ab und das Handtuch hing ihm tief auf den Hüften, ohne völlig hinunterzurutschen. Ich musste beinahe sabbern, als ich das perfekte V zwischen seinen Hüften sah.

"Bist du dir ganz sicher?“ Da war sie wieder, diese Stimme, die mir die wildesten Dinge versprach, wenn ich ihm nur die kleinste Ermutigung geben würde. Mein Körper stachelte ihn ohne meine Einwilligung an. Ich spürte, wie meine Nippel steif wurden und sah, wie seine Augen noch dunkler wurden, da er sie deutlich durch meine weiße Bluse hindurch erkennen konnte.

Ich starrte in dieses unglaubliche Gesicht und ich konnte nicht lügen. Ich wollte ihn und er wusste es. "Nein“, antwortete ich. Er kam weiter auf mich zu, als ich gegen die Spinde stieß. Das kühle, rote Metall drückte sich an meinen überhitzten Körper. Seine Arme stützte er links und rechts von mir ab, sodass er mich wirkungsvoll gegen die Wand drückte.

"Was brauchen Sie noch, Miss Swan?“ Seine Lippen waren nur noch einen Zentimeter von meinen entfernt und ich konnte ihn beinahe schon schmecken. Er glänzte noch immer vor Schweiß, was eigentlich ekelig sein sollte, aber an ihm war es unglaublich anziehend. Ich wollte mit meiner Zunge jeden Zentimeter seines Körpers erkunden, und wie es aussah, würde es ihn auch nicht stören. Er legte seine linke Hand näher an meinen Kopf und sein extrem langer Daumen, lieber Gott, war er lang, strich über mein Kiefer. Ich stieß ein unfreiwilliges Wimmern aus und drehte mein Gesicht, sodass er besseren Zugang hatte. Ich spürte, wie meine Haut unter jeder der sanften Berührungen seines unglaublichen Daumens zu brodeln begann. Bevor ich darüber nachdenken konnte, was ich da tat, drehte ich den Kopf und nahm seinen Daumen in meinen Mund. Jetzt war er an der Reihe zu stöhnen, und er drückte seinen Körper komplett gegen meinen. Er war hart. Überall.

Ich bearbeitete seinen Daumen mit meiner Zunge und meinen Zähnen, und er stieß ihn immer wieder sanft in meinen Mund. Ich wusste, er tat so, als wäre sein Daumen sein Schwanz, und ich dachte genau dasselbe. Schließlich drückte er seine exquisiten Lippen an meine Wange, bewegte sich mein Kiefer entlang und um mein Ohr herum, wo er schließlich begann, an meinem Ohrläppchen zu knabbern. Das war eine besonders erogene Zone bei mir. Er wusste, was er tat, denn jede Bewegung war darauf ausgerichtet, mich auf die Knie sinken zu lassen.

"Du hast mir nicht geantwortet“, flüsterte er in mein Ohr und brachte meinen Körper dazu, überall zu zittern. "Was brauchst du sonst noch, Bella?“ Seine Stimme liebkoste meinen Namen. Er hatte endlich aufgehört, mich Miss Swan zu nennen.

Meine Lippen ließen seinen Daumen los und ich ließ meinen Kopf und meine Hände zurück gegen die Schließfächer sinken. "Dich, ich will dich“, informierte ich ihn atemlos. Ich war nicht im Stande, mehr zu sagen, da er immer noch an meinem Ohr knabberte. Ich spürte sein Lächeln mehr, als dass ich es sah, als er meine Worte gehört hatte.

Er zog sich zurück und zeigte mir sein sexy Lächeln, und diesmal gab ich meinem Verlangen, ihn zu beißen, nach. Ich nahm seine Unterlippe zwischen meine Zähne und entlockte ihm ein Stöhnen als Antwort. Er sties seinen Körper gegen meinen. Dank meiner lächerlichen Absätze passten wir perfekt zusammen. Sein Schwanz stieß direkt gegen meine Pussy und er hätte nur meinen Rock hochschieben müssen, um mich zu nehmen. Ich drückte mich an ihn und sehnte mich danach, dass er es einfach tat.

Er nahm seine Lippen von meinen und strich mich seiner Zunge darüber. Er kostete mich, aber nicht so, wie ich es wollte. "Weißt du, Bella, ich bin eine sehr konkurrenzbetonte Person“, sagte er mir. Seine grünen Augen blitzten schalkhaft.

Was zur Hölle? "Das ist mir bewusst. Das sind die meisten Sportler“, antwortete ich. Meine Stimme klang ein wenig irritiert, da ich wissen wollte, warum er jetzt nicht über mich herfiel. Warum unterhielten wir uns wieder?

"Vielleicht, aber ich bin dein erstes Interview, korrekt?“ Er kannte die Antwort auf diese Frage, aber ich nahm an, ich sollte besser mitspielen, damit er mich vielleicht bald wieder berührte.

"Ja.“

Sein Lächeln verwandelte sich wieder in dieses Grinsen, das ich mittlerweile sowohl liebte als auch hasste. "Tja, ich denke, es ist überaus wichtig, dass ich das beste Interview deines Lebens werde. Ich kann es nicht ausstehen, irgendwo Zweitbester zu sein, wie du sicher schon bemerkt hast. Ich will hervorstechen, damit du nie wieder vergisst, wie dein erstes Mal gewesen ist.“

Bei diesen Worten verwandelte mein Körper sich in Wackelpudding und ich musste gegen den Drang ankämpfen, mich in seine Arme zu werfen. Hier wurde gerade ein Spiel gespielt und ich würde meinen Teil dazu beitragen. "Das wird wahrscheinlich ziemlich schwierig. Ich bin mir sicher, dass ich noch hunderte, vielleicht tausende halbnackte Footballspieler in meinem ganzen Leben interviewen werden. Bald wird einer wie der andere sein und du bist dann nur einer von vielen." Ich verbiss mir mein Lachen, als ein böser Blick sein hübsches Gesicht verdunkelte. Als ob ich ihn je vergessen könnte.

Ein Zucken meiner Mundwinkel verriet mich allerdings und er verengte seine Augen zu schmalen Schlitzen. "Das hört sich wie eine Herausforderung an, Miss Swan." Ah, wir sind also wieder bei den falschen Formalitäten. Na gut.

"Sie sind sehr aufmerksam, Mr. Cullen." Auch zwei konnten dieses Spiel spielen.

"Man sagt, das erste Mal vergisst man nie", meinte er mit einem kleinen, triumphierenden Lächeln.

"Manchmal ist das erste Mal auch einfach zum Vergessen", antwortete ich. Er stieß ein überraschtes Lachen aus und schüttelte den Kopf.

"Tja, dann schätze ich, muss ich das erste Mal unvergesslich machen, oder?"

Ich zog eine Augenbraue hoch. "Wenn du denkst, dass du das kannst, werde ich dich nicht aufhalten."

Seine Augen verdunkelten sich wieder, das helle grün wurde beinah von der Schwärze absorbiert. Fuck, das war unglaublich sexy. Er war wie ein Panther, der seine Beute umkreiste. Nur dass seine Beute bereit und willens war, genommen zu werden.

"Sagen Sie mir, Miss Swan, wurden sie je zuvor in einem Umkleideraum gevögelt?" Ich schüttelte schweigend meinen Kopf. Mein Mund wurde ganz trocken dabei, wie er mich ansah und wie er das Wort "gevögelt" aussprach.

Seine Augen wanderten an meinem Körper auf und ab. "Natürlich nicht. Eine süße, unschuldig aussehende junge Frau wie du, mit deinen großen, braunen Rehaugen und dieser weichen, üppigen Unterlippe, auf der du herumkaust ... die meisten Männer wären sanft mit einer Frau wie dir. Sie würden federleicht jeden einzelnen Zentimeter deines Körpers berühren, gefolgt von sanften Küssen, die du kaum spüren könntest." Seine Worte waren hypnotisch, seine Stimme war so samtig, dass ich all diese leichten Berührungen auf meinem ganzen Körper förmlich spüren konnte. "Sie würden sich Zeit für dich nehmen, um sich jeden Zentimeter dieser reizenden, kleinen Frau zu merken, all deine Geschmäcker zu behalten, bevor sie sanft in dich gleiten und die ganze Nacht über mit dir Liebe machen. Hört sich das in etwa richtig an, Miss Swan?"

Ich lächelte und erinnerte mich an eine Nacht, noch nicht lange her, die genau so verlaufen war. Eine Nacht, in der ich mir wie eine Prinzessin vorgekommen bin, die stundenlang ohne Ende verwöhnt wurde. "Ja, das stimmt mit Sicherheit." Woher war diese Stimme gekommen? Ich hörte mich an, als wäre ich einen Marathon gelaufen. Ich war komplett außer Atem.

Ich spürte seine Hände an meinen Hüften, wo er langsam die Bluse aus meinem Rock zog. Ich wollte unbedingt, dass er mich berührte. Er tat es aber nicht. Er ließ seine Hände einfach über meiner Kleidung und ich kämpfte gegen einen frustrierten Schrei an. Er stieß ein Glucksen aus, glitt mit seinen Händen an mein Dekolleté und strich mit seinen Fingerspitzen über mein Schlüsselbein.

"Tja, Miss Swan, da Sie das alles schon mal hatten, wäre es sicher keine Erinnerung wert, wenn auch ich das alles mit Ihnen machen würde, oder?" Zur Hölle, na sicher. Alles mit diesem Mann wäre eine Erinnerung wert. Das wusste ich mit solcher Sicherheit, wie ich auch meinen eigenen Namen wusste.

"Eventuell doch", informierte ich ihn und zuckte zusammen, als ich merkte, wie weinerlich meine Stimme klang. Seine Finger sandten kleine Blitze durch meinen Körper, und das, obwohl er nur hauchzart über mein Dekolleté glitt. Ich brauchte ihn überall.

"Eventuell ist nicht gut genug für einen Kerl wie mich. Ich muss der beste sein, den du je hattest." Frecher Bastard.

"Ich schätze, dann muss ich mich in etwa sechzig Jahren wieder melden, damit ich es dich wissen lassen kann", sagte ihm und schenkte ihm mein Grinsen.

Er lachte samtig auf und nahm meine Worte gelassen hin. "Oh, ich glaube, du wirst es viel früher wissen."

"Ich werde gar nichts wissen, solang du mich nicht endlich wirklich fickst, oder?", fragte ich durch zusammengebissene Zähne.

Die Fröhlichkeit verschwand aus seinem Gesicht und er runzelte die Stirn. "Nein, ich schätze nicht. So sei es also." Und bevor ich länger über seine Worte nachdenken konnte, hatten seine Hände den hinteren Teil meiner Bluse umfasst und rissen sie auf, sodass die Knöpfe durch die Gegend flogen. Ich schnappte nach Luft, aber das war auch schon alles, das ich tun konnte, bevor seine Lippen auf meinen lagen. Die sanften, kleinen Küsse von vorhin waren verschwunden. Seine Lippen verschlangen meine förmlich, seine Zunge zwang meine Lippen auf und trug mit meiner einen stillen Kampf aus, den wir beide nicht verlieren wollten. Seine Hände fanden meine Brüste und er drückte sie zeitgleich mit seinen Küssen. Seine Daumen flogen über meine erwartungsvollen Nippel und er schickte damit kleine Stromstöße durch meinen Körper. Meine Hände vergruben sich endlich in seinem Haar und ich zog ein wenig an seinen tollen, chaotischen Strähnen.

Er griff hinter mich und öffnete gekonnt meinen BH. Für ihn war das eindeutig kein Neuland ... Die meisten Kerle hatten sonst immer wenigstens ein bisschen mit dem Haken herumgefummelt, aber natürlich war Edward Cullen ein Profi. Ich hatte aber nicht wirklich Zeit, um mir über meine Klamotten Gedanken zu machen, denn diese unglaublich langen Finger zogen mir den BH von den Schultern und meine Arme hinab und dann kamen sie wieder hoch und legten sich an meine nun nackten Brüste. Endlich waren seine Hände auf meiner nackten Haut. Gott, ich danke dir.

Er nahm seine Lippen von meinen und strich mit ihnen meinen Hals hinab. Er hielt inne, um an meinem Schlüsselbein zu saugen, welches er vorhin nur liebkost hatte, und bewegte sich weiter hinab zu meinen schmerzenden Brüsten. Er nahm die rechte in seinen Mund und massierte den Nippel gekonnt mit seiner Zunge, während er mit seiner Hand dasselbe mit meiner linken Brust machte. Dieses unglaubliche Gefühl seiner Berührunge schoss durch meinen ganzen Körper und ich dachte, ich würde allein durch die Liebkosungen meiner Brüste gleich kommen. Das wäre dann ein erstes Mal für mich. Ich murmelte meine Zustimmung und hielt seine Hand an meiner Brust fest, da ich nicht wollte, dass er aufhörte. Er lachte und ich spürte, wie der Klang in meinem ganzen Oberkörper weiter vibrierte.

Er wandte sich meiner linken Brust zu und spielte mit der rechten genauso, wie er es schon vorhin getan hatte. Ich spürte überall ein Kribbeln und mein Bauch fühlte sich an, als wäre ich gerade ganz oben auf der Achterbahn und es würde jeden Moment in den freien Fall übergehen. Das war mein Lieblingsmoment beim Achterbahnfahren. Diese Fahrt begann aber gerade erst und ich hoffte, dass wir nicht so schnell das Crescendo erreichen würden.

Als hätte er meine Gedanken gehört, wanderte Edwards rechte Hand unter meinen Rock und er fuhr mit dem Daumen über mein tropfnasses Höschen. Ich stieß ein lautes Stöhnen aus und zuckte bei der Berührung zusammen. Er gluckste, aber saugte weiter sanft an meinem Nippel. Seine Hände waren allerdings nicht so sanft. Sein Daumen übte immer mehr Druck auf meinen Kitzler aus und ich stieß mit meinen Hüften gegen seine Hand. Ich wollte unbedingt diese langen Finger in mir spüren.

Ich merkte, wie mein Rock sich langsam nach oben schob, und nahm mir einen Moment Zeit, um dankbar zu sein, dass er ihn mir nicht auch noch vom Leib riss, obwohl ich gleichzeitig ein wenig enttäuscht war. Nicht dass ich wirklich gern in nichts als meiner Unterwäsche dieses Stadion verlassen hätte, aber momentan war mir einfach alles egal. Edward ließ meine Brust los und ich stieß einen kleinen, enttäuschten Seufzer aus. Es dauerte aber nicht lang, denn er ging vor mir in die Knie. Ich spürte, wie etwas meine Oberschenkel hinablief, allein von dem Anblick des umwerfenden Mannes vor mir.

"Miss Swan?", fragte er. Seine Hände liebkosten meine Oberschenkel und seine Daumen massierten meine sehnsüchtigen Lippen.

"Hmm?", war alles, was mir als Antwort gelang. Ich war froh, dass ich noch stehen konnte. Ich zitterte gerade wie Espenlaub.

"Wie läuft das Interview bislang?", fragte er mit einem riesen Grinsen, das in diesem hübschen Gesicht fast spitzbübisch wirkte.

Ich öffnete meinen Mund, weil ich ihn beschimpfen wollte, aber dann glitten seine Finger unter mein Höschen und berührten endlich meinen Kitzler. Alles, das ich hatte sagen wollte, war vergessen, als ich spürte, was diese kleine Berührung bereits in mir auslöste. Meine Hände krachten laut gegen die Schließfächer hinter mir und verursachten ein schepperndes Geräusch. Edward sah mir zu, wie ich meinen Höhepunkt genoss, und strich mit seinen Daumen weiterhin sanft über meinen Kitzler, während ich mich zuckend bewegte.

Edwards Daumen hielten an und langsam konnte ich wieder klarer sehen. Ich merkte, dass es ihm irgendwie gelungen war, das Handtuch trotz seiner Position auf dem Boden um seine Hüften geschlungen zu tragen. Das war einfach nicht richtig. Ich wollte dies gerade korrigieren, als er unerwartet an meiner Unterwäsche zog. Ich hörte, wie die Nähte rissen, als er das Höschen von mir zog. Fuck, und ein weiteres Kleidungsstück war dahin. Er sah den schwarzen String einen Moment lang an, dann grinste er in meine Richtung. "Wissen Sie, Miss Swan, Sie sind sehr prüde mit der weißen Bluse und dem BH, aber dann tragen Sie auch diese sexy schwarze Unterwäsche, die niemand sehen kann. Niemand außer ich, um genau zu sein. Sie sind voller Kontraste. Das gefällt mir."

"Das Äußerliche ist für die Öffentlichkeit. Das darunter ist bloß für mich", informierte ich ihn. Mein schwarzes Höschen sorgte dafür, dass ich mich sexy und selbstbewusst fühlte.

"Und für mich, zumindest jetzt gerade", meinte er und hatte damit Recht. Ich hätte nicht erwartet, dass es so kommen könnte, aber es wäre gelogen, wenn ich bestreiten würde, dass ich das eine oder andere Mal schon so von ihm fantasiert hatte. "Ich wollte dich schmecken, seit du diesen Raum betreten hattest", informierte er mich und er lehnte sich vor und glitt mit seiner Zunge über meine Klit. Heilige Scheiße, das fühlte sich unglaublich an. Er war nicht langsam und auch nicht sanft. Seine Zunge wirbelte über mich, als würde er ein Wettrennen starten. Wer schaffte es am schnellsten, dass das Mädchen kam? Edward würde mit links gewinnen. Oder eher mit seiner Zunge. Ich stützte mich an den Schließfächern hinter mir ab, weil ich wohl zusammenbrechen würde, wenn ich  mich allein auf meine Beine verlassen würden, um mich aufrecht zu halten. Die Hitze überschwemmte meinen Körper und ich begann selbst zu schwitzen. Edwards Zunge bearbeitete mich und als würde sich das noch nicht gut genug anfühlen, kamen nun auch noch seine Finger dazu. Er glitt mit einem Finger in mich und ich stieß mein bislang lautestes Stöhnen aus, als er den Finger etwas krümmte und meinen allerempfindlichsten Punkt traf. Er bewegte seinen Finger langsam hinein und hinaus, ein Kontrast zu den schnellen Bewegungen seiner Zunge an meinem Kitzler. Die einander duellierenden Geschwindigkeiten machten mich wild und ich verlor mich in den Gefühlen. Das ganze Team hätte jetzt hereinkommen und uns zusehen können und ich hätte es nicht einmal bemerkt.

Ich spürte, wie er mit einem zweiten Finger in mich glitt, und er begann, seine Bewegungen zu beschleunigen, damit er sich der Geschwindigkeit seiner Zunge anpasste. Es fühlte sich an, als würde ich innerlich verbrennen, und er bewegte sich immer schneller und schneller. Meine Oberschenkel begannen sich zu verkrampfen und ich spürte dieses vielsagende Gefühl, dass ich auseinander fiel. Meine Muskeln verkrampften sich um seine Finger herum. Ich keuchten seinen Namen, aber er fuhr mit seinen Bewegungen fort. Er wollte mich von meinem Höhepunkt noch nicht herunterkommen lassen. Ich weiß nicht, wie oft ich gerade kam. Drei Mal? Vier Mal? Sieben Mal? Ich hatte schon von multiplen Orgasmen gehört, aber ich hatte gedacht, das wäre ein Mythos. Ich lag eindeutig falsch.

Ich war eine zitternde Masse, wie Pudding, als er von mir abließ, und ich begann, an den Schließfächern hinabzurutschen, aber er fing mich auf, bevor ich am Boden landen konnte. "Bella? Bist du in Ordnung?" In Ordnung? Es gab keine Worte, die beschreiben konnten, wie es mir gerade ging, aber in Ordnung kam dem nicht mal annähernd nahe. Ich legte meine Hände auf diese erotische nackte Brust und murmelte ein paar unverständliche Worte. Er gluckste und half mir dabei, wieder aufzustehen. "Vielleicht solltest du dich hinsetzen." Ich schüttelte aber den Kopf. Ich war noch nicht mit ihm fertig. Ich musste nur noch ein wenig die Kontrolle über mich zurückerlangen.

Ich streckte meine Hand aus und zog an seinem Handtuch. Endlich bekam ich all die Pracht seines Schwanzes zu sehen. Ich hatte einen männlichen Penis noch nie attraktiv gefunden, sie waren immer so sehnig und sahen seltsam aus. Aber natürlich schaffte Edwards Schwanz es trotz allem, gut auszusehen. Er war lang und sehr hart und stand stolz von seinen Hüften ab. Ich leckte mir über die Lippen und stellte mir vor, wie ich seinen Schwanz in den Mund nahm. Ich lehnte mich vor und drückte meine Lippen auf seine Schulter. Ich öffnete den Mund und glitt mit meiner Zunge über diese Stelle. Er schmeckte nach Mann und Schweiß und Gras. Das gefiel mir. Ich leckte hinab bis zu seinem Nippel und stupste ihn mit meiner Zunge an. Seine Hände ergriffen meine Hüften und er zog mich näher an sich. Sein Schwanz glitt meine Schamlippen entlang vor und zurück. Ich wimmerte an seiner Brust und nuckelte ein wenig an seinem Nippel, dann ließ ich meine Zunge um ihn herum kreisen. Er stöhnte und stieß gegen mich. Er war so nah an der Stelle, an der ich ihn haben wollte. Nur noch ein paar Zentimeter weiter ...

Als hätte er wieder meine Gedanken gelesen, packte mich Edward fester an den Hüften und hob mich vom Boden hoch. Er drückte meinen Rücken an das kühle Metall und glitt mit seinem Schwanz langsam in meine pochende Pussy. Ich drückte meine Hüften an ihn, wollte ihn unbedingt zur Gänze in mir spüren und schlang meine Beine um seine Taille. Meine Hände fanden an seinen glatten Schultern Halt und ich sorgte dafür, dass er ganz in mich glitt. Wir keuchten beide auf bei diesem wunderbaren Gefühl seines Schwanzes, der langsam hinein und hinaus glitt. Aber ich wollte es nicht langsam, und er hatte mir zuvor ja etwas versprochen. "Fick mich, Edward. Hart, so wie du es gesagt hast." Seine Augen verdunkelten sich und er leistete sofort Befehl. Seine Hüften bewegten sich rasch vor und zurück und erwiderten meine eigenen Bewegungen in einem perfekten Rhythmus.

Ich spürte, wie sich der Griff einer Schließfachtüre in meinen Rücken bohrte, und das tat weh, aber es war mir komplett egal. Ich drückten meinen Rücken so gut es ging durch und erwiderte jeden seiner Stöße. Unsere Körpers waren nun rutschig vor Schweiß, aber dadurch bewegten wir uns nur noch glatter an einander. Eine Locke seines Haares fiel ihm ins Gesicht und ich schob sie ihm zurück. Meine Lippen fanden die seinen und wir stießen immer und immer wieder in einander. Ich konnte es nicht glauben, als ich es noch einmal spürte. Meine Oberschenkel verkrampften sich und ich verlor mich in ihm. Ich schluchzte seinen Namen und kam hart. Es war mir ein Rätsel, wie ich noch einmal so kommen konnte, nachdem er mir schon vorhin die anderen Orgasmen geschenkt hatte. Ich verkrampfte mich um Edward und das war alles, das er brauchte. Er kam mit einigen langen, harten Stößen und ergoss sich in mich.

Wir sanken an die Wand. Wir atmeten beide schwer und waren schweißgebadet. Ich wusste nicht, wie zur Hölle ich hier wieder raus kommen sollte, mit einer zerrissenen Bluse und allem Anschein nach nach einem harten und nassen Ritt. Edwards Hände umschlossen meinen Arsch, als er mich von den Schließfächern weg trug und mit mir zu den Duschen ging. Er drehte das Wasser auf, ich zog mir den Rock aus und wir traten beide unter den Wasserstrahl. Ich seufzte vor Erleichterung und spürte, wie der Schweiß von unseren Körpern gewaschen wurde. "Ein paar Annehmlichkeiten fehlen hier zwar noch, aber zumindest werden wir halbwegs sauber", sagte er mir mit einem Grinsen. Er drückte Duschgel in seine Handflächen und schäumte es auf, bevor er mit seinen Händen über meinen Körper glitt. Ich spürte, wie ich wieder auf ihn reagierte, aber ich unterdrückte dieses Verlangen. Ich hatte schon mehr als genug gehabt. Aber dennoch war es unglaublich, wie diese wunderbaren Finger meinen Körper wuschen. Ich schloss meine Augen und stellte mich wieder unter den Wasserstrahl.

Edward nahm meine Hand und drückte etwas Duschgel darauf. Er sah mich erwartungsvoll an. Ich seufzte scherzhalber und erwiderte seinen Gefallen. Ich wusch ihn genauso gründlich wie er mich. Ich sah, wie sich sein Schwanz wieder ein wenig aufrichtete, und lachte. "Eine weitere Runde halte ich nicht durch, Edward. Nicht jetzt sofort."

Er lachte und drückte mir einen Kuss auf die Wange. "Ich weiß. Wir müssen hier raus."

"Äh, wo wir schon davon sprechen, hast du ein Shirt oder so, das ich anziehen kann?" Er nahm ein Handtuch von einem sauber arrangierten Stapel neben der Dusche und trocknete mich gründlich ab. Seine Berührung war so sanft nach dem harten Fick, den wir gerade hinter uns hatten. Das war wieder ein riesen Kontrast. Er öffnete sein Schließfach und griff hinein.

"Hier", sagte er und reichte mir ein sauberes Football-Jersey. Cullen #10. Es war um einiges zu groß für mich, aber es war mir scheißegal. Es gehörte jetzt mir und er würde es sicher nicht mehr zurückbekommen. Ich zog das Jersey und meinen Rock an und steckte meinen BH und meine zerrissenen Sachen in meine Tasche. Ich musste daran denken, sie wegzuschmeißen, bevor ich mit meiner Story begann.

Ich sah ihm zu, wie er eine schwarze Jeans und ein weißes T-Shirt anzog, das nicht verhinderte, dass seine hübschen Muskeln unterhalb gut zur Geltung kamen. Gott, er sah einfach toll aus. Er erwischte mich dabei, wie ich ihn angaffte, und warf mir ein sanftes Lächeln zu. Ich war mir nicht sicher, was ich sagen sollte, jetzt, da wir all diese sexuelle Spannung abgebaut hatten.

"Tja, ich muss mich an die Arbeit machen und meine Story schreiben, also schätze ich, sollte ich jetzt gehen." Ich wollte ihn nicht verlassen, aber ich hatte meine Arbeit zu erledigen, und ich wollte nicht unterstellen, dass ...

"Bella, warum hast du mir nicht von deiner Beförderung erzählt?", fragte er sanft und sah ein wenig verletzt aus. Der freche Athlet, der mich gerade in der Umkleide wild genommen hatte, war verschwunden. Hier war der echte Edward Cullen – süß, clever und manchmal ein wenig unsicher. Wir waren jetzt schon seit zwei Monaten zusammen und es war zwar noch alles ziemlich neu für uns, aber ich wusste ohne Zweifel, dass ich ihn für die Ewigkeit wollte. Heute habe ich eine neue Seite an ihm entdeckt, und ich wäre verdammt, wenn ich sie nicht genauso attraktiv wie all seine anderen Seiten finden würde.

Ich ging zu ihm hinüber und schlang meine Arme um seine Hüften. Er zog mich in seine Arme und hielt mich fest. "Ich habe es erst heute Morgen herausgefunden. Du warst schon weg und naja, ich wollte dich überraschen. Ich hoffe, es ist mir gelungen."

Er lachte und drückte mich fester. "Möchte ich meinen. Ich wusste nicht recht, was ich sagen soll, als ich dich gesehen hatte. Und dann mein Dad ..."

"Ja, ich habe mir auch nicht vorgestellt, deinen Vater so kennen zu lernen", sagte ich und lachte mit ihm mit. "Was wird er sagen, wenn ich ihm zum ersten Mal wirklich vorgestellt werde?"

Er drückte mir einen Kuss auf den Kopf. "Er kennt deinen Namen bereits, Bella. Er ist gegangen, um uns etwas Privatsphäre zu lassen." Oh, das war wirklich peinlich. Hoffentlich hatte er keine Ahnung, was sein Sohn und ich gemacht hatten, nachdem er gegangen war. Edward griff in sein Schließfach und holte sein Handy heraus. Er gluckste, drückte einen Knopf und zeigte mir die SMS.

Es war schön, endlich deine Freundin kennen zu lernen. Bring sie morgen zum Abendessen mit. Es wird deiner Mutter nicht gefallen, dass ich sie vor ihr kennen gelernt habe.

"Ich schätze, dann werde ich wohl deine Eltern kennen lernen", sagte ich mit einem Lachen.

"Jap. Ist auch an der Zeit." Er schloss sein Schließfach ab und nahm meine Hand in seine. "Also?"

"Also was?"

"War das jetzt das beste Interview deines Lebens oder was?"

Ich biss mir auf die Lippe und tat so, als würde ich darüber nachdenken. Er ließ meine Hand los und kitzelte mich, und ich kreischte lachend auf. "Ja! Okay? Ja!" Er hörte auf und grinste mich triumphierend an.

"Und du wirst nie wieder solch ein Interview erleben, richtig?", fragte er und beobachtete mich genau.

"Tja, ich weiß nicht. Ich habe überlegt, rüber in die Umkleide der Cowboys zu gehen und nachzusehen, ob Tony Romo noch da ist. Er könnte es dir alles andere als leicht machen." Edward grummelte und warf mich über seine Schulter. "Edward! Was machst du?"

"Ich bringe dich nach Hause. Heute wirst du sicher nicht auf Romo reiten, und auch auf keinem anderen Cowboy", sagte er mir. Mir gefiel der Anblick seines Hinterns in dieser engen schwarzen Jeans.

"Edward, du musst mich runter lassen", sagte ich ihm. Er ging aus der Umkleide und trug mich an einigen erschrockenen Leuten von der Security und einigen Fans vorbei, die auf Autogramme warteten. "Die Leute werden Gerüchte verbreiten", zischte ich. Mir rauschte das Blut ins Gesicht, einerseits weil ich kopfüber hing, andererseits vor Verlegenheit, weil alle Augen auf mich gerichtet waren.

Er setzte mich wieder ab, ließ aber seinen Arm um mich gelegt. "Lass sie reden. Ich bin es leid, mich zu verstecken. Du gehörst zu mir und ich will, dass es die ganze Welt weiß." Seine Worte spülten über mich hinweg und ich kam mir vor, als hätte ich im Lotto gewonnen. Irgendwie hatte ich das auch. Nur war Edward Cullen ein viel besserer Gewinn als jedes Geld der Welt.

Ich schlang meinen Arm ebenfalls um ihn und ließ mich von ihm aus dem Stadion führen. "Edward?"

Ich spitzte die Lippen und er beugte sich zu mir, um mir einen Kuss zu geben. "Bestes Interview aller Zeiten", murmelte ich gegen seine Lippen. Er lachte und küsste mich härter, dann zog er sich zurück und öffnete die Beifahrertür für mich.

"Hab ich dir doch gesagt", meinte er zufrieden. Und er hatte Recht.
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