Die Zeit heilt alle Wunden und bringt dir auch die wahre Liebe.

GeschichteDrama, Romanze / P18
04.04.2012
17.04.2012
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Da es bei meinen anderen Storys nicht weiter geht, hab ich hier ein U-Kiss TS (Two-Shot) für euch als Entschädigung ^^

WARNUNG: Es kommt Gewalt und Schimpfwörter wie Schlampe, Miststück etc. im FF vor. Wer darauf nicht so steht sollte die FF lieber nicht lesen, alle anderen: Auf eigener Gefahr! ;-) Sagt nicht ich hätte euch nicht gewarnt.

Personen die Vorkommen: Soohyun, Kiseop, Eli, AJ, Hoon, Kevin, Dongho, Sou und Danny. Es komm auch noch andere Personen vor.

Ich hoffe sie gefällt euch und ihr last mir ein paar Reviews da! ;-)

Viel Spaß beim Lesen wünsche ich euch.

(blablabla) = meine Kommentare

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Weg. Das war mein einziger Gedanke. Ich musste hier so weit weg wie mich meine Beine trugen, sonst würde ich diesen Tag nicht überleben. Wieder hab ich mich in ihn getäuscht, ja hatte sogar gehofft er hätte sich wirklich geändert. Ich habe wirklich daran geglaubt und das war ein großer Fehler gewesen.



,,DU VERDAMTES MISTSTÜCK. GLAUBST WOLL ICH WÜRDE ES NICHT MERKEN DAS DU MICH MIT DIESEM ELI BETRÜGST.‘‘

,,Ich schwöre dir das zwischen Eli und mir nichts läuft.‘‘

Klatsch

,,WAG ES JA NICHT MIR INS GESICHT ZU LÜGEN DU SCHLAMPE.‘‘

Und erneut schlug er mir mitten ins Gesicht. Meine Wange brannte. Ich schmeckte Blut, mein Blut. Ich fasste mich vorsichtig an meiner Lippe und zuckte vor Schmerzen zusammen. Ich sah auf meiner rechten Hand und sah das Blut was aus der wunde trat. Der schlag ist so heftig gewesen, das meine Lippe aufplatzte.

Mit Tränen und Blut verschmiertem Gesicht sah ich in das Gesicht meines Freundes. Kälte und blanke Wut konnte ich in seinem Gesicht lesen. Nichts ist von der Wärme und der Liebe die in seinen Augen lag und auf seinem Gesicht früher zu sehen waren, übrig geblieben.

Ich wimmerte und hielt mir die linke Wange, die nur von dem schlag des Schmerzes pochte. Mir kam die Erkenntnis dass er sich nicht geändert hat und sich auch nie ändern wird. Mir blieb nur eine wall wenn ich überleben wollte. Ich musste weg. Weit weg von dem Mann den ich einst so sehr geliebt habe. Von dieser Liebe war jedoch nur noch ein Haufen Scherben meines Herzens übrig geblieben.

Ich sammelte meine ganze Kraft, um mich auf meinen etwas wackeligen Beinen stellen zu können. In meinen Augen hat sich was geändert. Es lag keine Liebe mehr in meinen Augen, die ich einst für ihn empfunden hatte, sondern nur noch blanker Hass und Abschaum. Ich nahm meinen ganzen Mut, denn ich aufbringen konnte zusammen und blickte in seinen Augen als ich sagte:

,,Es ist aus. Ich werde gehen und nie wieder zu dir zurückkehren. Ich erkenne dich gar nicht wieder. Du hast dich zu sehr verändert. Eins warst du der Mann gewesen, denn ich so sehr liebte, aber jetzt? Du hast angefangen mich grundlos zu schlagen. Hast mir unterstellt ich würde dich mit Eli und weiß Gott noch wenn betrügen, obwohl ich keinerlei gründe dazu hatte. Du hast mir nie die Gelegenheit gegeben mich zu erklären. Eli ist ein sehr guter Freund aus Kindertagen. Als du mir das Foto gezeigt hattest, wo ich ihn umarmte und ein Kuss auf die Wange gab, das war rein Freundschaftlich. Wir haben uns nach 3 Jahren wieder getroffen und haben uns sehr gefreut. Aber was bringt es mir jetzt noch? Rein Garnichts. Ich werde gehen und nie wieder kommen. Such dir eine andere die du grundlos schlagen kannst und daran vielleicht sogar Gefallen findet, aber ich bin weg.‘‘

Und damit drehte ich mich um und ging Richtung Ausgang der 4 Zimmer Wohnung.

,,Wenn du jetzt gehst, werde ich dir das Leben zur Hölle machen und selbst dein Freund Eli wird dir nicht helfen können, das verspreche ich dir.‘‘

Ohne mich auch nur umzudrehen ging ich weiter. Machte die Tür zu, ging raus und schloss sie wieder. Kurz Atmete ich auf, als ich anfing in irgendeiner Richtung zu gehen. Und dann rannte.

>>Flashback End

Ich wusste nicht wie lange ich schon rannte, noch wohin ich rannte. Ich rannte einfach weg. Weg von meiner Vergangenheit und von der Person die ich eins geliebt hatte. Irgendwann kam ich zum Stehen um meine Lungen mit dem benötigten Sauerstoff zu fühlen. Ich war ganz schön aus der Puste. Als ich mich nach einer Weile beruhigt hatte, sah ich meine Umgebung mal genauer an. Ich stutzte. War ich wirklich soweit gerannt? Muss wohl, denn von meiner Wohnung bis zum Park waren es doch gut 1 km. Ich lächelte leicht, denn dieser Ort erinnerte mich an schöne Dinge, die ich mit Eli erlebt hatte. Wir hatten sehr viel Spaß zusammen gehabt. Hatten wir uns doch nach 3 Jahren hier im Park wieder gefunden.

Meine Füße trugen mich zum See, der in der Mitte des Parks angelegt worden ist. Ich mochte diese Stelle am liebsten, hatte diese doch die am meisten schönsten Erinnerungen. Ich ging noch eine Weile um den See als ich plötzlich stehen blieb. Keine 20 Meter konnte ich Eli erkennen, der dort mit 6 anderen Jungs, vermutlich seinen Bandkollegen und Freunde, in meiner Richtung gelaufen kamen. Ich bekam leichte Panik. Wenn Eli mich so sieht weiß er was vorgefallen ist und ich weiß ganz genau was er mit meinem Ex-Freund anstellen wird.

Ich drehte mich um, in der Hoffnung dass er mich noch nicht bemerkt hatte. Doch leider Gottes, war dieses glück nicht auf meiner Seite. Ich hörte wie er meinen Namen rief, reagierte aber nicht darauf. Ich ging weiter, in der Hoffnung er würde verstehen das ich es nicht bin. Aber auch diese Hoffnung ging zur nichte, als er keuchend und in gebückter Haltung vor mir zum Stehen kam.

Ich schaute ihn nicht an, sondern zur Seite.

,,Mein Güte. Warum hast du den nicht reagiert als ich dich gerufen habe? Sou?‘‘

Eli schaute wieder hoch zu mir. Auch wenn ich mein Gesicht zur Seite gedreht habe, konnte man trotzdem die Verletzungen in meinem Gesicht deutlich erkennen. Ich drehte mein Kopf zu ihm und blickte Eli nun direkt in seinen erschrockenes Gesicht. Seine Augen weiteten sich. Ich senkte meinen Blick wieder. Ich konnte den schockierten blick Elis nicht länger standhalten. Ich merkte wie Eli sein rechten Zeigefinger unter meinem Kinn legte und mein Gesicht wieder anhob. Mit einem verletzten und Angsterfüllten Blick schaute ich ihn vorsichtig an. Vorsichtig, um mich nicht noch weiter zu verletzen, legte Eli seine linke hat auf meiner rechten Wange.

,,Hat er dich wieder geschlagen? Sou bitte rede doch mit mir.‘‘

Mir schossen tränen in meinen Augen, die ich nicht länger unterdrücken konnte. Ich war am Ende meiner Kräfte. Mit einem schlurzen warf ich mich in Elis arme und weinte mich aus. Er legte seine Arme schützend um mich und gaben mir halt, Geborgenheit, ein Gefühl von Sicherheit. Ich Weinte wie noch nie in meinen leben. Weinte all den Schmerz und denn Kummer hinaus. Ich konnte mich nicht mehr halten. Meine Beine hatten einfach nicht mehr die Kraft mein erschöpften Körper zu tragen.

Ich sagte in mich zusammen, mit Eli der mich immer noch in seinen schützenden Armen hielt, auf den Boden. Ich wusste nicht wann ich aufgehört hatte zu Weinen. Ich hatte kein Zeitgefühl mehr. Es kam mir wie eine Ewigkeit vor. Auch nachdem ich mich wieder einigermaßen beruhigt hatte, hielt mich Eli weiterhin in seinen Armen und wiegte mich hin und her. Ich merkte wie diese Geste mich weiterhin beruhigte. Aber auch merkte ich wie mir schwindelig wurde und die Schwärze immer mehr die Oberhand gewann. Ich währte mich nicht, wusste ich doch das Eli mich nicht alleine lassen würde. Es wurde von Sekunde zu Sekunde immer dunkler. Ich gab mich dieser hin und ich merkte nur noch wie mich meine restlichen Kräfte Verliesen und ich in den Armen meines besten Freundes in einer erholsamen Ohnmacht viel.

-Elis POV-

Ich merkte wie Sou in meinen Armen in Ohnmacht viel. Ich hielt sie weiterhin in meinen schützenden Armen. Als ich in ihr Gesicht blickte, merkte ich einen zufriedenen Ausdruck. Ich besah mich vorsichtig ihrer Verletzung an der Lippe. Sie war nur Aufgeplatzt, anscheinend durch den Schlag denn sie auf ihrer linken Wange abbekommen hatte. Ich strich vorsichtig über die rote stelle. Ein leises, kaum vernehmbares Wimmern drang an meinen Ohren. Trotz ihrer Ohnmacht, schien sie die Verletzungen zu spüren.

Im Augenwinkel bemerkte ich wie meine Bandkollegen und beste Freunde, nur zögernd näher kamen. Je näher sie kamen und je näher sie Sous Gesicht erblickten, umso schockierender wurden ihre Gesichter. Ich merkte wie sie kurz zur Salzsäure erstarten, aber nur wenige Sekunden später auf mich zu gerannt kamen. Keine 5 Sekunden hat es gedauert bis alle um mich und Sou zum Stehen kamen.

Kevin und Hoon waren die ersten die sich zu mir und der Ohnmächtigen Sou runterbeugten. Hoon nahm seine Jacke und legte sie über Sous Körper. Kevin nahm seinen überdimensionalen Schal und faltete ihn zu einem dicken ‘‘Kissen‘‘. Er hob Sous Kopf vorsichtig an und legte das zusammen gefaltete Tuch unter ihrem Kopf. Ich beobachte dies nur stillschweigend. Die blanke Wut und Hass überkam mich auf der Person der Sie so schwer verletzt hatte.

Ich merkte dass Kevin grad in einer richtigen Position saß. Ohne ein Wort zu sagen betete ich Sou vorsichtig auf Kevins schoss, der mich nur komisch und verwundert anguckte. Ebenso wie die anderen.

,,Bringt sie zum Dorm. Ich muss was erledigen was ich hätte schon längst tun sollen.‘‘

Ich konnte meine Wut nur schlecht zurück halten und das bemerkten meine Kollegen und Freunde. Sie schauten mich mit weit aufgerissenen Augen an. Auch wenn sie wussten dass ich wütend werden konnte, wusste sie aber auch das schon was sehr schlimmes passiert sein musste um mich so in rasche zu bringen.

,,Hyung…Was?‘‘

Ohne auch nur auf die Fragenden blicke der Jungs zu reagieren, gab ich Sou nur ein Kuss auf ihrer Stirn, erhob mich, drehte mich um und ging. Da ich wusste wo sie wohnte, war es ein leichtes für mich die Wohnung zu finden. Für die 1 km habe ich knapp nee halbe bis dreiviertel stunde benötigt.

Ohne auch nur am Verlust nach zu denken trat ich die Tür ein. Danny kam aus der Küche gelaufen und starte mich hasserfüllt an, so wie ich ihn hasserfüllt anstarrte.

Ohne weiter auf die Konsequenzen zu denken, ging ich mit raschen schritten auf ihn zu und verpasste ihm ein Fausthieb mitten in seinem Gesicht. Er stöhnte vor Schmerz und Überraschung auf, was mich aber nicht sonderlich stört, sondern gleich zum nächstem schlag ansetze. Völlig überraschend trat er mir ein meinen Bauch. Ich taumelte leicht zurück. Das war’s. Jetzt brannte mir die Sicherung durch. Mit einem Wütendem Gebrüll rannte ich auf ihn zu und mit meinem ganzen Körpergewicht donnerte ich ihn gegen die nächste Wand und verpasste ihm einen tritt in den Magen und ein weiter Fausthieb ins Gesicht.

Ich wusste nicht wie lange wir uns prügelten. Aber eins wusste ich. Wir beide haben ganz schön was abbekommen. Ich hatte ein blaues Auge und an meiner Seite der Lippe floss Blut runter. Keuchend stand ihr vor Danny, der sich nur auf den Boden krümmte. Ich beugte mich runter und packte ihm an dem kragen seinen Hemdes.

,,Solltest du es je wieder wagen Sou auch nur ein Haar zu krümmen, dann bring ich dich um. Und dann scheiß ich auf meinen guten Ruf und meiner Kariere.‘‘

Ich ließ ihn los, erhob mich und verschwand. Ich merkte dass es bereits später Nachmittag ist. Ich legte mir meine Kapuze tiefer in die Stirn, in der Hoffnung dass mich niemand erkennen wird. Ich hatte ziemliches Glück gehabt.

Knapp 20 Minuten erreichte ich den Dorm. Immer noch mit gesägtem blick, ging ich auf den Fahrstuhl zu, drückte denn Knopf und wartete. 5 Minuten später öffnete sich die Fahrstuhltür und ich ging rein, drückte auf den 10 Stock und fuhr endlich hoch. Oben angekommen ging ich gleich zu unseren Wohnung. Wie 7 haben beschlossen uns ein großes Apartment zu teilen. Ich schloss sie auf, ging rein und machte die Tür gleich wieder zu.

Ich hörte wie jede Menge Schritte auf mich zukamen.

,,Eli, wo warst du so lange? Wir haben uns Sorgen gemacht und Sou ganz besonders.‘‘

Fragte und sagte Soohyun mich. Ich seufzte, schob meine Kapuze runter und drehte mich um. Die Jungs zogen zischend die Luft ein, als sie mein Gesicht erblickten. Es war mir egal.

Dongho unser Jüngster kam auf mich zu und leckte seine linke Hand auf meiner rechten Wange. Ich wusste dass er es nicht mochte wenn einer von uns verletzt ist, aus welchen Gründen auch immer. Ich nahm seine sorgenvolle Stimme war, als er zu mir sprach.

,,Hyung, was ist passiert?‘‘

Ich schaute erst ihn und dann die anderen an, die gespannt auf meine Antwort warteten. Ich seufzte wieder und blickte denn jüngsten wieder ins Gesicht als ich sagte:

,,Ich erkläre euch später alles. Ich würde jetzt gerne zu Sou. Wo ist sie?‘‘

,,Kevin hat sie bei dir ins Zimmer gebracht und auf deinen Bett gelegt.‘‘, sagte AJ.

Ich nickte nur. Ging kurz zu Kevin, bedankte mich der es ebenfalls mit einem nicken gleich tat und ging in meinem Zimmer. Vor meiner Zimmertür angekommen klopfte ich einmal vorsichtig aber dennoch laut, damit sie es hören konnte, an. Ich vernahm ein leisen ,,Herein!‘‘ und machte die Tür auf.

Sie lag mit dem Rücken zu mir und konnte daher nicht sehen dass ich es bin. Sie machte auch keine Anstalten sich umzudrehen. Vorsichtig ging ich auf das Bett zu und legte mich hinter Sou, die sich etwas versteifte.

,,Schhhhht. Ich bin es nur. Schön dass du wieder wach bist.‘‘, sagte ich sanft zu ihr und ich merkte das sie sich gleich wieder entspannte. So war es doch gleich viel besser.

,,Wo warst du? Deine Freunde konnten mir nämlich nicht sagen wohin du so plötzlich verschwunden bist. Allerdings haben sie mir gesagt dass du etwas erledigen musstest was du hättest schon längst tun sollen. Sag mir bitte nicht du bist zu Danny gegangen. Eli?‘‘

Wir beide setzten uns aufrecht hin und Sou drehte ihren Kopf in meiner Richtung. Ich machte mir nicht die Mühe mein Gesicht zu verstecken, sollte sie ruhig sehen wie es jetzt aussah. Ein schockierender Ausdruck machte sich auf ihr Gesicht breit. Sie bettete ihre rechte Hand auf meiner linken Wange. Ich schloss meine Augen und schmiegte mich in ihrer Hand.

,,Warum hast du das getan? Er hätte dich Umbringen können Eli. Ich hätte es nicht verkraftet wenn dir etwas zugestoßen wäre.‘‘

Ich vernahm ihr leises schlurzen und öffnete wieder meine Augen. Ihr besorgtes Gesicht, was Tränen verschmiert ist, sah mich besorgt an. Ich legte nun ebenfalls meine rechte Hand auf ihrer linken Wange.

,,Ich habe dir schon mal gesagt, sollte der Kerl je wieder Hand an dich legen, wird er sich wünschen er hätte es nie getan. Dieses Versprechen hab ich gehalten. Ja ich war bei ihm und habe ihn eine ordentliche Abreibung verpasst, die er aber auch verdient hat. Ich werde nicht zulassen dass dir etwas zustößt und das weist du. Und sollte der Kerl es auch nur wagen in deiner Nähe zu kommen, bring ich ihn um. Und in diesem Moment scheiß ich auf meine Kariere und meinen Ruf als vorbildlicher Star. Ich werde nicht tatenlos mit zu sehen wie der Kerl dich jedes Mal halb zu Tode prügelt. Und ich möchte dass du mir versprichst, dass wenn ich nicht in deiner Nähe sein kann, das einer der anderen Jungs in deine Nähe ist. Und zwar solange bis der Kerl hinter Gittern weggesperrt  ist oder unter der Erde liegt. Versprich es mir Sou.‘‘

Ich blickte Sou ganz tief in ihren Augen. Sie merkte dass ich es ernst meine und kein Spaß machte. Nach einer kurzen Zeit nickte sie, auch wenn nur zögernd. Ich nickte ebenfalls und zog sie in meinen Armen. Ich drückte sie eng an mich. Ich hörte wie die Tür auf gemacht wurde und die Jungs in meinem Zimmer kamen. Ihren Gesichtern zu urteilen müssten sie alles gehört haben. Es störte mich nicht, erspart mir das schon etwas von meiner Erklärungen. Auch Sou bemerkte dass die Jungs jetzt alle in Zimmer wahren, rührte sich aber nicht.

Dongho kam als erstes auf uns zu und umarmte mich und Sou.

,,Ihr könnt mit meiner Unterstützung rechnen. Ich finde Eli hat Recht. Ich würde genauso Handel Nonna.‘‘

Sou blickte auf und in das Gesicht von Dongho. Er lächelte sie liebevoll an. Dann blickte sie zu den anderen die sie ebenfalls anlächelten und nickten. Auch sie waren einverstanden. Sou lächelte alle dankend an. Sie war sehr erleichtert dass die Jungs sie nicht weg schickten, hassten oder dergleichen.

,,Danke. Ihr seid sehr nett.‘‘

,,GRUPPENKUSCHELN!‘‘, rief Kiseop.

Alle lachten und schlossen sich in die Arme. Ich bin echt froh dass sie zu uns hielten.

-Sous POV-

Ich war wirklich erleichtert, das die Jungs mich nicht wegschicken und sagen ich soll Elis Kariere damit zerstören oder dergleichen. Als Kiseop rief Gruppenkuscheln musste ich lächeln. Und das lächeln wurde zum einem Lachen. Auch die anderen lachten aus vollem Herzen.

Uns ries die Klingel der Haustür aus unserem Gruppenkuscheln, was ich sehr schade fand. Es war ein tolles Gefühl gewesen. Mir wurde etwas mulmig zu mute, als mir ein Gedanke kam. ‘‘Ich hoffe das Danny nicht herausgefunden hat wo und bei wem ich bin. Wobei das bei wem ja wohl nicht geheim sein sollte.‘‘

Eli und auch die anderen schienen meine Angst gespürt zu haben. Sie schauten mich an. Es schien ‘‘Klick‘‘ gemacht zu haben.

,,Mach dir keine Sorgen. Ich glaube nicht das dein Ex weis wo wir wohnen.‘‘, versuchte mich Kevin mit seinem Liebevollen blick, aufzuheitern.

Es klappte. Ich wurde etwas ruhiger, aber mein Behagen verschwand nicht ganz. Es klingelte nochmal und Soohyun, Kevin und Hoon gingen aus dem Zimmer und zur Haustür. Ich hörte gedämpft ein paar stimmen und das zufallen der Tür. Schritte. Und das wieder aufgehen der Schlafzimmertür.

,,Wer war es denn?‘‘, fragte Eli neugierig.

Ich konnte mir ein leises Lachen nicht verkneifen. Verwundert wurde ich angeschaut.

,,Wieso lachst du denn jetzt?‘‘

,,Du warst schon immer neugierig gewesen und es hat sich in den 3 Jahren die wir uns nicht gesehen gehabt haben kein Stück in der Richtung verändert.‘‘, sagte ich zu Eli liebevoll.

Ich wusste nicht wieso, aber als ich in Elis Augen sah geschah etwas mit mir. Mein Herz hörte kurz auf zu schlagen, nur um dann schneller als vorher zu pochen. Ich wusste was dies bedeutet, aber das kann nicht möglich sein. Oder doch? Erst jetzt viel mir auf, wie Attraktiv er doch eigentlich ist. Ich wurde leicht rot um die Nase, was zu meinem Bedauern denn anderen und vor allem Eli nicht verborgen blieb. Und ich wurde noch eine Nuance dunkler, als sich mein Magen meldete.

Ein leises Lachen erfüllte den Raum.

,,Da hat wohl jemand großen Hunger.‘‘, schmunzelte AJ.

Ich schmollte, was die andern zum Lachen brachte. Ich hörte Elis lachen. Seit wann hört sich sein Lachen so schön an? Jetzt war ich vollends verwirrt. Ich schüttelte den Kopf. Mit einem Baby-face schaute ich zu Eli hoch. Er rieß seine Augen auf, denn ich wusste ganz genau das er mit diese Art noch nie wiederstehen konnte. Die anderen schauten uns interessiert an.

Mit einer baby-stimme sagte ich: ,,Appa, Hunger. Hunger ganz, ganz groß.‘‘ Und um meine Worte zu bekräftigen hielt ich mir mit einer Hand denn Bauch und die andere streckte ich nach ihm aus, so nach dem Motto: ,,Heb mich hoch und füttere mich!‘‘

Die anderen fingen an zu kichern. Ich machte Kulleraugen die er noch nie, aber wirklich noch NIE wiederstehen konnte. Bang. Ich hatte gewonnen. Er seufzte.

,,Das Baby hat Hunger, also bekommt das Baby auch was zu essen. Aber du musst noch warten, schließlich müssen wir ja noch kochen.‘‘

Ich bekam stallende Augen. Ich liebte es zu Kochen, vor allem mit Eli. Das war immer so schön Chaotisch bei uns.

,,Ahahah. Du bleibst schön im Bett und ruhst dich noch etwas aus.‘‘

Und damit stand er auf und ging aus dem Zimmer. Ich blinzelte.

,,Der Kerl hat sie doch nicht mehr alle. IM GEGENSATZT ZU DIR HABE ICH EIN 4 JÄHRIGE AUSBILDUNG IM KOCHEN HINTER MIR. Ich glaub ich spinne.‘‘

Ohne die restlichen Truppe zu beachten, befreite ich mich von der Decke und ging aus dem Zimmer raus. Und keine 10 Sekunden später brach mich Eli wieder ins Zimmer. Über seiner Schulter versteht sich. Ich klopfte auf seinem Rücken und schrie Zeter und Mordio.

,,Eli du riesen Affe, las mich auf der Stelle wieder runter und mitkochen. Das ist ein BEFEHL! Was??? AHHH. Las mich los. Hey das ist Unfair, hörst du? UNFAIR!‘‘

Die anderen kugelten sich schon vor Lachen auf den Boden. Und Eli? Der Ignorierte mich vollkommen. Was sollte das? Ich bin doch nicht Todsterbens Krank.  

,,Hey. Ich bin doch nicht Todsterbens krank das ich nicht kochen kann.‘‘

,,Nein das nicht, aber du warst nee weile bewusstlos und ich möchte das du dich ausruhst. Damit ist nicht zu spaßen. Wir können morgen zusammen kochen, aber heute bleibst du im Bett.‘‘

Ich wusste das Eli recht hatte, wollte es mir aber nicht wirklich eingestehen. Ich bin in solchen Dingen recht stur. Leicht genervt gab ich nach. Sah ihn nicht ganz begeistert an, schnauft und drehte mich um und schmollte. Ich wusste dass er es nicht mochte wenn ich sauer auf ihn war.

Ich hörte wie er seufzte, ignorierte dies aber. Soll er ruhig merken da sich eingeschnappt bin.

,,Ich mach dir jetzt ein Tee und hoffe das du dich da wieder beruhigt hast.‘‘

Und damit ging er raus. Soll mir recht sein. Da die anderen merkten dass sie mich lieber in Ruhe lassen sollten, gingen auch die anderen. Im Nachhinein tat es mir sogar etwas Leid, aber nur etwas.

5 Minuten später ging die Tür wieder auf und Eli kam, wie gesagt, mit einer Tasse dampfendem Tee. Er stellte sie auf einer kleinen Kommode neben seinem Bett, in das ich immer noch saß. Er kam auf mich zu und setzte sich vor mich.

,,Hör mal, tut mir leid. Nur du weist das ich mir sehr schnell sorgen machen wenn es um dich geht.‘‘

,,Ja ich weiß.‘‘

Er lächelte, was mich auch zum Lächeln brachte. Ich krabbelte auf ihn zu und kuschelte mich wie eine verschmuste Katze an ihn. Ich mochte es nicht wenn wir nur Ansatz weise wütend aufeinander waren. Dafür bedeutet er mir zu viel.

,,Sag mal, wer war eigentlich vorhin an der Tür?‘‘

,,Unser Manager. Er hat uns für 2 Wochen Beurlaubt. Im Label gibt es technische Probleme die behoben werden müssen. Und das kann knapp 2 Wochen dauern, daher haben wir frei bekommen.‘‘

,,Echt? Cool. Und was wollen wir in den 2 Wochen, wo du Frei hast machen?‘‘

,,Hmm. Die Jungs und ich werden uns was überlegen. Las dich einfach überraschen.‘‘

,,Ok. Bin schon echt gespannt.‘‘

Ich lächelte ihn an und er lächelte zurück. Eli beugte sich zu mir runter, gab mir ein Kuss auf die Stirn, lächelte nochmal und verschwand dann. Mein Lächeln wurde zu einem breiten Grinsen.

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So das war auch schon das erste kapi. Ich hoffe es hat euch gefallen udn ihr las mir kritik da ^^
Das 2. kap folgt sobald es fertig ist...es ist nicht mehr viel. ich glaub 6-7 seiten werden es noch bestimmt werden ;D
Bis dahen wünsche ich allen frohe ostern ^^
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