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Kampf um die Liebe

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18
Yuki Sakurai Zess (Luka Crosszeria)
03.04.2012
02.08.2012
7
21.049
2
Alle Kapitel
27 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
03.04.2012 1.807
 
Hab mir auch mal erlaubt ne FF zu Fesseln des Verrats zu schreiben. Hab aber leider bisher nur den Anime gesehen, weiß also nichts über den Manga. Werde ihn mir aber demnächst, wenn ich Zeit habe mal durchlesen.

Fand die Story so süß mit Luca und Yuki. Nur das Ende hat mir nicht gefallen. Außerdem hab ich nicht ganz verstanden, warum Yuki (also das Mädchen von damals) sterben musste?
Und warum sie Luca das machen lassen hat?
Und Liebesszenen gabs auch kaum welche! T_T

Naja, dann helfe ich mit dieser FF eben nach XDDD
Aber hab euch glaub ich genug genervt mit meinem Gelaber, deshalb:

Viel Spaß wünsch ich euch

*Kekse hinstell*



Ein Kuss und seine Folgen


Spät in der Nacht wacht Yuki auf. Er hatte schon wieder einen seltsamen Traum, von Luca und diesem Mädchen, dass ihm so ähnlich sah, es aber im Grunde genommen gar nicht war. Er konnte sich immer noch nicht an sein Leben vor diesem hier erinnern. Dabei konnten die Zweilt es doch auch, warum er nicht? Luca erzählte ihm leider auch nichts darüber, wie er als Mädchen damals war, was genau zwischen ihnen beiden war und besonders nichts über sich selbst. Der neugierige Junge würde so gerne etwas mehr über den geheimnisvollen Dämon erfahren, aber außer der damaligen Yuki hatte er wohl niemals jemanden etwas über sich erzählt. >Vielleicht frage ich mal Takashiro, wenn er wieder da ist?!<

Weiter konnte er nicht darüber nachdenken, denn sein treuer Begleiter stand im Türrahmen und beobachtete ihn besorgt. „Ist alles in Ordnung, Yuki?“ fragte die dunkle Gestalt mit einem hauchzarten Lächeln auf den Lippen und einem wehleidigen Blick, den Yuki immer noch nicht einordnen konnte. Der Schwarzhaarige hatte ihn schon oft mit diesem Blick, als ob er schmerzen hätte, angesehen. Aber bevor Yuki noch ganz in Gedanken versank, nickte er ihm zu und erwiderte sein Lächeln. „Ja, mach dir bitte keine Sorgen, es geht mir gut.“ er überlegte kurz „ähm, Luca? Hast du Lust mit mir etwas nach draußen an die frische Luft zu gehen?“ Überrascht schaute der Dämon seinen Herrn an, ein Fünkchen Freude stahl sich in sein Herz, dass der Junge mit ihm zu dieser Zeit zusammen sein wollte.

Erinnerte sich aber daran, dass er einen Menschen vor sich hatte und Menschen brauchten nun mal ihren Schlaf. „Yuki, du solltest dich lieber noch etwas hinlegen und schlafen“ sagte er, weil ihm die Gesundheit dieses Menschen viel mehr am Herzen lag, als seine eigenen Wünsche und Sehnsüchte. Wie sehr wünschte er sich nur, endlich wieder mit Yuki zusammen zu sein, so wie früher, damals waren sie nur selten getrennt. Er war stets ihr ständiger Begleiter, wie ein Schatten. Er durfte mit ihr in einem Bett schlafen und sie küssten sich wieder und wieder. Aber dieses Mal war Yuki als Mann wiedergeboren. Es würde ihm persönlich ja nichts ausmachen, aber Yuki empfand das wohl nicht so.

Das Licht Gottes stand aus seinem Bett auf und ging ans Fenster. Ergeben folgte sein Diener ihm und stellte sich hinter ihn. „Ich bin gar nicht mehr müde, viel lieber würde ich gerne etwas spazieren gehen.“ sagte Yuki und ging hinaus auf seinen großen Balkon. Sehnsüchtig schaute er in die Ferne, wie gerne würde er die Kämpfe hinter sich lassen und alleine mit Luca irgendwo hingehen, wo sie niemand finden konnte. Aber dann würde er seine neugewonnenen Freunde vermissen. „Yuki, bitte zieh dir etwas an, es ist noch sehr frisch hier draußen.“ versuchte er den Jungen zur Vernunft zu rufen, aber ohne Erfolg. Kurzerhand legte er ihm seinen Mantel um die Schultern und berührte, nur für einen Moment die weiche Haut am Hals dieses wunderbaren Geschöpfes. Sie war so fein, so weich und es war so lange her, dass er sie ganz berühren durfte. Sehnsucht machte sich in ihm breit. Deshalb bemerkte er auch nicht das kurze Zucken des Körpers vor ihm.

>Was war das?< fragte sich der Jugendliche erschrocken. Es fühlte  sich so seltsam an, so erwartungsvoll. Aber auch irgendwie gut, aber daran wollte er nicht denken, er wollte lieber noch etwas mehr Zeit mit Luca verbringen. Aus diesem Grund fragte er seinen Freund auch, ob er ihn nach unten tragen würde, sodass sie etwas spazieren gehen konnten. Gesagt, getan. Mit seinem Angebeteten auf dem Arm sprang Luca in die nicht ganz so große Tiefe und stellte ihn am Boden angekommen ab. Zusammen liefen sie etwas durch den Garten des Anwesens, bis sie zu einem Zaun kamen, der das Ende des Gartens markierte. „Schade, ich wäre gerne noch etwas weiter gegangen“ bemerkte Yuki betroffen. Weil er seinem Herrn eine Freude machen wollte und auch weil er es hasste, ständig in Takashiros Hundehütte eingesperrt zu sein, nahm er ihn wieder auf den Arm und sprang über den Zaun. Für ihn, einen First-Class-Duras nur ein kleiner Katzensprung.

Erst etwas besorgt, dann aber erfreut über Lucas Entschluss auszubrechen, trottete Yuki mit Luca im Schlepptau durch den Wald. Er wurde ja von einem wahrhaftigen Dämon beschützt, da konnten Takashiro oder die anderen ihm ja nicht böse sein. Deshalb machte er sich auch nicht allzu große Sorgen, bestaunte lieber den sternenklaren Himmel.

„Oooh, Luca, sieh dir das an, das sieht einfach unglaublich aus, oder?“ freute sich der junge Erwachsene. Luca bestaunte nicht wirklich den Himmel, nahm ihn kaum wahr, sondern schaute unentwegt auf seinen Angebeteten, der sich riesig über diesen kleinen Ausflug freute. Die Sterne konnten nicht einmal annähernd so hell strahlen, wie das Licht, das von Yuki ausging. Seine Augen funkelten heller als die Sonne. Sein Lächeln war nicht von dieser Welt.
Plötzlich sah er, wie der Junge seine Arme um sich schlang. Ihm war also doch zu kalt. „Yuki? Soll ich dich nicht lieber wieder zurück bringen?“ Er machte ein paar Schritte auf ihn zu.

Yuki stand da und schaute hoch zum Himmel, es fröstelte ihn zwar, aber lieber erkältete er sich, als jetzt schon nach Hause zu gehen, es war viel zu schön hier. Doch er musste laut Niesen, was zur Folge hatte, dass der Dämon sofort bei ihm war, um ihn auf den Arm zu nehmen. Er wehrte sich aber und bestand darauf noch etwas an dieser Stelle zu bleiben. „Ich will noch nicht gehen, Luca. Bitte lass uns noch etwas hier bleiben. Ich verspreche dir, ich erkälte mich nicht, ok?“ fragte er nun. Da Luca bei diesem Gedanken, dass Yuki krank werden könnte, mulmig wurde, er ihm aber auch nichts abschlagen konnte, stellte er sich ganz dicht hinter ihm. Vielleicht konnte er ihn ja warm halten mit seiner Körperwärme.

Diese plötzliche Nähe erfüllte Yuki mit einem merkwürdigen Gefühl. Es war so warm, fühlte sich nicht schlecht an, aber er wurde auf einem mal so nervös. Aus einem Impuls heraus drängte sich sein Körper noch näher an seinen Begleiter. Eine Vertrautheit breitete sich in seinem Herzen aus, so als ob er dies schon unzählige Male gemacht hätte.

Luca war ziemlich überrascht, dass Yuki ihn nicht sofort weggestoßen hatte, dachte sogar daran, dass in ihm seine Gefühle für ihn endlich erwacht seien. Es war so unendlich lange her, dass er Yuki das letzte Mal so vertraut in den Armen hielt. Seine Sehnsucht war so groß geworden und hatte sich schon in einen messerscharfen Schmerz verwandelt, weil er Yuki unbedingt wieder Nahe sein wollte. Zärtlich legte er seine Arme um den warmen Körper vor sich, drückte sich eng an ihn und genoss seit langer Zeit endlich wieder den Geruch vom Haar seines Liebsten.

Obwohl Yuki unwohl war, konnte er sich nicht dagegen wehren, denn es war gleichzeitig auch so schön. Er dachte >Danach habe ich mich all die Jahre gesehnt. Gesehnt nach jemanden, der mich in die Arme nimmt und mich an sich drückt.< dabei ließ er Lucas Namen absichtlich aus, denn weil sie beide Männer waren, war es ihm zu peinlich, diesen Namen mit in seine Gedanke einzubinden.

Eng aneinander gedrückt standen die Beiden da und genossen die Nähe des jeweils anderen. Irgendwann spürte Luca, wie Yuki in seinen Armen zitterte. Flüsternd fragte er ihn erneut, ob er ihn nach Hause bringen sollte. Der heiße Atem, der sein Ohr dabei streifte, ließ Yuki erneut erzittern. Sein Mund war schon ganz ausgetrocknet. Sein Atem war schwer. Seine Gedanken überschlugen sich bei Lucas männlicher rauen Stimme. Aus Angst gleich in Ohnmacht zufallen, schüttelte er den Kopf, um seine Gedanken aus seinem Kopf zu bekommen.

Als er sich halbwegs wieder unter Kontrolle hatte, drehte er seinen Kopf leicht nach hinten, um Luca zu antworten. „Luca...“ der Klang seines Namens aus diesem Mund machte den Duras wahnsinnig, lies die langsam erloschenen Flammen in seinem Herzen wieder hell auflodern. Blitzschnell hatte er die kurze Entfernung zwischen ihren Köpfen überwunden und seine Lippen auf die von Yuki gelegt. Er konnte nicht anders, es war so leicht und er zu schwach, um zu widerstehen.

Zu überrumpelt, um sich zu wehren, schloss Yuki nach kurzer Zeit seine Augen. Es breitete sich eine Hitze in ihm aus. Der Geruch des Anderen strömte in seine Nase, er war so vertraut. Lucas Arme lagen immer noch um ihn herum, schlangen sich eng an ihn. Seine Hände strichen über seine Haut, hauchzart, streichelten sie die weiche Haut. Sie hätten ewig so dastehen können, aber als eine der beiden Hände mutiger wurde und sich unter seinem Hemd zu schaffen machte, wurde der Junge aus seiner Starre gelöst und die Scham überkam ihn wieder. „Luca, nicht, bitte...“

Sofort zog der Dämon seine Hände weg von ihm. Entfernte sich ein ganze Stück von seinem Herrn. Starr auf seine Hände blickend, machte sich der schwarzgekleidete Selbstvorwürfe. >Wie konnte ich nur? Warum habe ich es übertrieben? Warum habe ich das getan?< dachte er und hatte nun Angst, dass Yuki ihn für abstoßend hielt. Er wagte es nicht, Yuki jetzt ins Gesicht zu blicken, denn er würde ja nur Abscheu und Angst darin sehen. Da die Sonne langsam ihre Strahlen über das Tal verteilte, machten sie sich stumm auf den Rückweg. Keiner wollte reden. Traute sich nicht.

Als Yuki wieder unbemerkt in seinem Zimmer war, nachdem sich der Duras knapp verabschiedet hatte, stand er an seine Schranktür gelehnt im Dunkeln und weinte. >Ich hab alles falsch gemacht. Warum hab ich nur so reagiert?< so wie Luca sich Vorwürfe machte, es vermasselt zu haben, gab Yuki nun sich die Schuld für das abrupte Ende ihres Kusses und ihrer Zweisamkeit. Seine Tränen waren noch längst nicht versiegt, als er sich langsam anzog, um sich für das Frühstück und die Schule anzuziehen.



^_^ Das war's erst mal, hoffe es hat euch gefallen. Is jetzt nicht so lang geworden, aber für den Anfang reicht's glaub ich=)
Nächstes wird wahrscheinlich länger, aber ich musste hier einfach abbrechen.
Bitte hinterlasst mir eure Meinungen zu diesem Kapi., über Verbesserungsvorschläge freue ich mich selbstverständlich auch.

Bis zum nächsten Kapi. (hoffentlich xD), glG
euer ButlerGirl;3
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