Abserviert, schon wieder?!

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18 Slash
André Harris Beck Oliver Cat Valentine Jade West Tori Vega Trina Vega
29.03.2012
17.09.2013
27
34482
 
Alle Kapitel
54 Reviews
Dieses Kapitel
6 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Jade:
Kalter Wind umschlang meinen Körper. Ich schüttelte mich, während langsam eine Gänsehaut meinen Körper überzog. Ich hätte mir doch eine Jacke mitbringen sollen, aber konnte ich ahnen, dass der Abend so enden würde? Ich dachte eigentlich, dass ich den ganzen Abend in Beck´s warmen Armen liegen würde, seinen heißen Atem auf meiner Haut spüren würde.
,,Jade..." begann er leise. Ich sah ihn an. Er erschauderte leicht und kurz, als er merkte, wie kalt mein Blick war. ,,Es tut mir leid. Ich liebe dich, mehr als alles andere. Ich kann aber nicht mehr mit dir zusammen sein. In einer Beziehung sollte ich mich fallen lassen können, einfach nur ich sein, aber, Jade, dass geht bei uns einfach nicht mehr.'' Ich schnaubte kurz, sah von ihm weg. ,,Wie du willst..." brachte ich hervor und knirschte wütend mit den Zähnen. Ich gab mir natürlich keine Blöße. Innerlich hatte ich gerade das dringende Bedürfniss vor den nächsten Zug zu springen.
Beck seufzte und zog mich dann in seine Arme. Ich wehrte mich nicht dagegen, erwiderte aber auch nicht. Er schlang seine Arme um meine Hüfte und küsste mich ins Haar. ,,Ich liebe dich..." flüsterte er wieder und wieder. Ich biss mir auf die Lippe und versuchte krampfhaft die aufkommenden Tränen zu unterdrücken. Ich seufzte und sah ihn an. Er legte seine Hand auf meine Wange und küsste mich, zum letzten Mal. Ich erwiederte und schlang meine Arme um seinen Nacken. Ich wollte ihn nicht loslassen. Ich konnte nicht ohne ihn Leben. Er war mein Leben, ein fester Teil von meinem Herzen. Heiße Tränen liefen meine Wangen hinunter und ein dicker Kloß setzte sich in meinem Hals fest.
Er beendete den Kuss und wandte seinen Blick von mir ab. ,,Ich geh..." flüsterte ich mit tränenerstickter Stimme. Er nickte und ging in seinen RV. Wieder erfasste mich eine kalte Brise. Ich starrte noch ungefähr zehn Minuten auf die Tür von Beck´s RV. Mein Blick war verschwommen von den ganzen Tränen die ich weinte.
Schließlich fasste ich mich einigermaßen und ging langsam zu meinem Auto. Ich schenkte Beck´s RV noch einen letzten Blick und fuhr davon.
~*~
Tori:
,,Trina, halt die Klappe!" fluchte ich und setzte mich auf die Couch. Wieso um alles in der Welt dachte Trina bloß, dass sie singen könnte?! "Wenn sie so weiter macht, zeige ich sie noch wegen Ohrenvergewaltigung an" dachte ich mir und hielt mir die Ohren zu, da Trina nicht aufhörte mit Singen. Sie sang sogar noch lauter und schräger. Wollte sie mich etwa provozieren? Mein Blick fiel auf die Dose Cola vor mir. Ich nahm sie und schmiss sie Trina gegen den Kopf.
Sie hielt sich sofort die Stirn. ,,Tori! Was soll das?!" rief sie empört. ,,Du vergewaltigst grad meine Ohren, also reg dich nicht auf!" gab ich genervt zurück.  Trina zog eine Schnute. ,,Du bist doch bloß eifersüchtig, weil ich besser singen kann als du!" sagte sie und ging auf ihr Zimmer. Ich schüttelte mit dem Kopf. Es war unglaublich, wie eingebildet sie manchmal war.
Ich zuckte mit den Schultern und schaltete den Fernseher ein. Plötzlich klingelte es. Ich seufzte, stand auf und öffnete die Tür. Ich trat ein paar Schritte von der Tür weg, überrascht davon, wer davor stand.
Jade. Ihre Schminke war verlaufen, Augen mit Tränen gefühlt. Sie sah fertig aus. ,,Jade? Was ist los?" fragte ich verwundert, aber eigentlich kannte ich die Antwort schon. Beck hatte wieder einmal mit ihr Schluss gemacht. Sie erwiederte nichts und lehnte sich gegen mich und fing zu weinen an. Ich unterdrückte ein genervtes Seufzen und legte mein Arme um sie. ,,Es wird alles gut..." flüsterte ich ihr beruhigend zu. ,,Nein! Wird es nicht!" schluchzte sie.
Ich packte Jade am Arm und zog sie auf die Couch. ,,Was war los?" fragte ich und sah ihr tief in die Augen. ,,Ich bin einfach nicht mehr gut genug für ihn!" sagte sie. Ich seufzte tief. ,,Dann änder dich halt..." gab ich leicht genervt zurück.
Jade sah mich plötzlich hoffnungsvoll an. ,,Was ist?" fragte ich verwirrt. ,,Hilf mir, mich zu verändern!" rief sie, mit einem leicht bestimmenden Unternton in ihrer Stimme. Ich sah ihr in die Augen. Ihr Blick sagte mir, dass ich keine Widerrede geben durfte. Ich nickte genervt. ,,Ja ist okay!"
Review schreiben