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Der Anfang der Hoffnung

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16
Arthur Dagonet Galahad Gawain Lancelot Tristan
25.03.2012
28.10.2012
14
27.734
 
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25.03.2012 1.165
 
Ich wollte nur etwas hinzufügen zu meiner Geschichte:
Das alles gehört nicht mir, außer meinen eigenen Charakteren und deren Reaktionen auf das Geschehen, welches ich aus dem Film King Arthur entnommen habe. Damit möchte ich kein Geld verdienen, sondern einfach nur meine Freude und meinen Spaß am Schreiben haben.





Meine Schritte wurden von dem Blätterboden gedämpft. Geduckt schlich ich von einem Baum zum anderem und sah mich vorsichtig um. Niemand schien in der Nähe zu sein, also stieß ich einen kleinen Pfiff aus. Rechts von mir knacksten Äste und ein  großer Kopf stieß durchs Blätterdach.
Lächelnd streichelte ich diesen und bekam als Antwort ein leises Schnauben. „Na, Thor, mein Großer. Erinnerst du dich noch an diesen Ort hier?“  Der Angesprochene tat gespielt desinteressiert und knabberte an meinen Haaren.
„Hey, willst du, dass ich mit einer Glatze ankomme oder was?“  Ich schob sein Maul weg und schaute mich um. Der Wald lichtete sich schon sichtlich und die Sonnenstrahlen füllten ihn mit einem sanften Licht.
Ich stieg auf Thors Rücken in den Sattel und presste voller Vorfreude die Schenkel an seine Seiten.
Mit einem lauten Schnauben preschte er los. Der Wind peitschte mir ins Gesicht und lachend lehnte ich mich über Thors Hals. „Schneller!“, rief ich berauscht mit einem aufkeimenden Glücksgefühl.
Endlich, dachte ich, wieder der Heimat nah. Das grün rauschte nur so an uns beiden vorbei. Die Blicke nach vorne gerichtet, rasten wir der Heimat entgegen.
Plötzlich wurde Thor unruhig und ich musste ihn abbremsen, um ihn unter Kontrolle zu halten.
Im Trab redete ich beruhigend auf ihn ein und streichelte ihn. Aber auch das schien seine Unruhe nicht Einhalt gebieten  können
„Was ist denn mit dir los, Junge.“
Für einen kurzen Moment hielt er inne, um zu lauschen. Ich tat es ihm gleich und erbleichte.
Nicht weit von hier konnte man laute Schreie und Waffengeklirr hören.
„Nein!“, flüsterte ich. „Das darf nicht wahr sein.“
Wie automatisch trieb ich Thor in den Galopp und lenkte ihn in die Richtung des Lärms, der Richtung, der wir zu meinem Entsetzen auch schon vorhin gefolgt waren.

Wir brachen zwischen den letzten Bäumen des Waldes hervor und erblickten das Dorf, was ich meine Heimat nannte, in Flammen stehend.
Mit einem Zornesschrei stürzte ich hinzu mitten unter die Pikten, die die Dorfbewohner zusammen trieben. Brüllend zog ich mein Schwert und stach auf die Pikten ein. Ich schlug einem von ihnen den Kopf ab und hackte sogleich nach einer Hand, die versuchte mich vom Pferd zu ziehen. Nach einem kurzen Überraschungsmoment stürzten sich die pikten auf mich und gaben mir so einiges zu tun.
Mit einem gezielten Fußtritt schaffte ich mir zwei von ihnen vom Leib. Ein plötzlicher Schmerz durchbohrte meine linke Schulter und ließ mich kurz aufschreien.
Ich biss die Zähne zusammen und löschte noch zwei weitere von ihnen aus. Das Blut spritzte hoch und ich konnte nicht sagen, ob es mein Blut oder das meiner Feinde war. Mit einem Ruck befreite ich mein Schwert und wurde gleichzeitig vom Rücken meines Pferdes gezogen. Mit einem Stöhnen knallte ich unsanft auf den Boden. Nur mit Mühe konnte ich noch rechtzeitig einem Axthieb ausweichen. Mühsam stemmte ich mich auf die Füße und stieß einem die Faust ins Gesicht.
Zu meiner Überraschung hörte ich nun lautes Huf Getrappel und auch die pikten hielten kurz in ihren Angriffen gegen mich inne.
 Alle drehten ihre Köpfe in Richtung der Geräuschquelle.
Eine Gruppe von Männern auf Pferden näherte sich dem Dorf.
Wir beide, Pikten und ich, wussten nicht zu welcher Seite diese Männer gehörten. Aber im Gegensatz zu den Pikten nutzte ich die Ablenkung, um mich aus meiner heiklen Lage zu befreien. Zu meinem Leidwesen entdeckte mich einer der Pikten und machte seine Genossen mit einem gellenden Schrei auf mich aufmerksam, der zu einem Gurgeln abklang, weil ich ihm den Hals durchschnitt.
Im selben Augenblick erreichten die Reiter das Dorf und griffen ohne zu fragen ebenfalls die Pikten an. Sich einem neuem Feind stellend wandten sie sich von mir ab. Ich meinerseits lief zu den Dorfbewohnern: „Ihr holt Wasser, um das Feuer zu löschen!“ Mein Tonfall duldete keinen Widerspruch und sogleich machten diese sich eilig ans Werk. Zufrieden mit dieser Wirkung stürzte ich zurück ins Kampfgetümmel.
Dem großem Ansturm nicht gewachsen zogen sich die Pikten endlich zurück und flohen vom Schlachtplatz.
Triumphierend reckte ich mein Schwert in die Höhe und brüllte herausfordernd: „Ruuus!“. Und sogar ich musste zugeben, dass das nicht sehr freundlich klang.
Eine neue Welle von Schmerz erinnerte mich leidvoll an meine erlittenen Wunden.  Ich presste meine Hand gegen die linke Schulter und verzog gepeinigt das Gesicht.
„Belle!“, hörte ich jemanden meinen Namen rufen. Verschwommen erkannte ich das Gesicht einer älteren Frau. „Isar.“, brachte ich geschwächt hervor. Tränen traten in die Augen der Frau und sie umarmte mich.
„Du bist nach Hause gekommen. Ich dachte ich würde dich nie wieder.“, flüsterte sie. „Das Feuer!“ widersprach ich. „Ist gelöscht und das Dorf gerettet. Dank deiner Hilfe!“, beruhigte sie mich.
Ich löste mich von mir und trat ein paar Schritte zurück. Hinter mir hörte ich Hufgetrappel und drehte mich auf dem Absatz um.
Die Reiter kamen zu uns, genauso wie die Dorfbewohner, die mich fassungslos ansahen.
Isar erhob laut die Stimme: „Sie ist zurückgekommen. Genau wie ich es immer gesagt habe.“ Zu meiner Verwunderung klang das fast wie die Erfüllung einer Prophezeiung. Lautes Gemurmel erhob sich unter den Bewohnern und ich wurde von allen Seiten bewundernd gemustert.
„Isar“, keuchte ich. „Was zum Geier hast du ihnen über mich erzählt?“ Sie zuckte mit den Schultern: „Du würdest dich wundern was man sich alles so über dich erzählt.“
Leise knurrend wandt ich mich zu den Reitern. „Wer seid Ihr?“ Einer von ihnen antwortete: „Ich bin Arthur und das sind die sarmatischen Ritter.“ „Oh“, musste Isar mal wieder kommentieren. „Noch mehr Legenden auf Pferden!“
Genervt und angepisst brüllte ich fast: „Isar!“ Etwas leiser dann: „So gern ich dich auch habe. Könntest du nicht wenigstens heute mal deinen Mund halten?“ Beleidigt schwieg sie.
Ich seufzte und war mir gar nicht mehr so sicher, ob es eine gute Idee gewesen war nach Hause zu kommen. „Nun, dann Danke ich Euch ,Arthur, und Euren Männern für Eure Hilfe. Wenn ich irgendetwas für Euch, dann lasst es mich wissen.“
Meine Kräfte schwanden langsam und die Wunden schmerzten immer mehr. Isar schien das zu bemerken, denn sie sah mich besorgt an. Ich schwankte leicht, was ich zu meiner Bestürzung rausfinden musste. Isar flüsterte mir ins Ohr: „Du bist verletzt. Lass mich dich verarzten, während die anderen den Ritter zu Essen geben.“
„Das bekomme ich schon alleine hin.“, zischte ich zurück. Leider schwankte ich hingegen meinen Worten nur noch stärker. Und Isar sah mich vielsagend an.
Knurrend gab ich ihr ein Zeichen die Ritter einzuladen. Freudig tat sie das auch.
Ich konnte ihre Worte nur noch gedämpft warnehmen und meine Sicht wurde auch schlechter.
Das letzte was ich sehen konnte war, wie die Ritter von ihren Pferden stiegen, dann umhüllte mich der Mantel der Dunkelheit.





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