Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

~ One-Shot It Up ~

von JessyMaxx
KurzgeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
25.03.2012
06.01.2013
9
23.970
 
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
25.03.2012 2.802
 
So, dass ist der zweite Teil des One-shot´s. Meiner Meinung ist mir das nicht so toll gelungen, wie das erste, aber naja.. was soll´s ;)
Falls es jemanden interessiert, ich habe versucht, diesen One-Shot ein wenig "psyschicher" zu gestalten. Vielleicht mögt ihr das garnicht, oder vielleicht mögt ihr´s ja! Schreibt´s in die Reviews, wenn ihr möchtet!

Hoffentlich gefällt´s euch!

_____________________________________________________

Bei diesen Gedanken erwachte ich erschrocken aus meinem Traum. Ich lag in meinem Bett, alleine. Miaro ist wohl schon gegangen. Ich setzte mich bedrückt auf und mir rollten ein paar Tränen über die Wange. Der Moment mit den Salzstangen war der letzte, den ich gemeinsam mit Rocky verbrachte. Ich könnte mich dafür schlagen, dass ich auf diese Salzstangenidee gekommen bin! Rocky ist an diesem Abend nachhause gegangen und hat seitdem nicht mehr mein Apartement betreten. Ich glaube, sie hatte Liebeskummer. Für Shake It Up hatten wir auch nicht mehr zusammen geprobt, unser Kontakt wurde einfach abgebrochen, als wären wir nie beste Freundinnen gewesen.
Und das alles nur wegen Miaro.
Wegen Miaro.

------------------------------------------------------------------------
Teil 2


Verzweifelt versuchte ich, wieder in den Schlaf zu fallen, doch meine Gedanken hielten mich wach. Sie flogen chaotisch in meinem
Kopf herum, bereiteten mir starke Kopfschmerzen.
Rocky, deine Freundin!
Du hast deine Freundin verloren!
Du hast sie verraten!
Du bist Schuld, dass sie leidet!
Du lässt sie Leiden!
Du !
Du bist Schuld!

Ich interessierte mich plötzlich stark dafür, wie viel Uhr es wohl sei. Glücklicherweise lag mein Handy auf meinem Nachttischchen. Ich nahm es in die Hand und ließ den Bildschirm hell erleuchten. 03:16. Mein Hintergrundbild ließ mich erschaudern. Es war ein Bild von mir und Rocky, wir beide lächelten stolz in die Kamera, mit ein paar Geldscheinen in der Hand. Dieses Bild war das letzte, was ich zusammen mit Rocky gemacht hatte. Es entstand zwei Tage bevor wir mit Miaro zusammen gestoßen waren.
Überfordert warf ich mein Handy auf den Boden, auf dem es in mehrere Einzelteile zersprang. Mir rinnen die Tränen über die Wangen und ich konnte nicht anders, als in mein Kissen zu weinen.
" Rocky..", weinte ich und kreischte heftig hinein, der Schrei wurde gedämpft.
Schließlich weinte ich mich auch in den Schlaf hinein.

" Frühstück, CeCe!"
Meine Augenlider öffneten sich langsam und ich schaute benommen durch mein Zimmer. Es dauerte einige Sekunden, bis ich realisierte, wer mich was gerufen hatte. Es war mein kleiner Bruder Flynn. Doch er hatte mich nicht gerufen, um mit ihm zu Frühstücken, sondern, um das Frühstück zu machen. Ich trottete müde in die Küche und setzte mich auf den freien Stuhl neben Flynn. Dieser schaute mich erwartungsvoll an.
" Dann mach ich es mir halt selber!", stöhnte er genervt und stand auf.
Ich schaute interessiert auf unsere neue Tischdecke und fuhr mit meinem Blick die Muster und Formen nach.
" Hey, hey hey!"
Ich schaute erschrocken zum Wohnzimmerfenster. War das gerade Rocky? Ich blinzelte mehrmals. Nein, das Fenster war zu. Seit Rocky nicht mehr zu mir kam, hatten wir es morgends meistens geschlossen.
" Hast du auch gerade Rocky gehört?", fragte ich Flynn verwirrt.
" Ähm... nein?!"
Ich blickte noch einmal zum Fenster. Hatte ich jetzt Halluzinationen? Ich packte mir an die Stirn, vielleicht war ich ja krank. Keine Anzeichen von Fieber oder sonst irgendeiner Krankheit. Immernoch verwirrt ging ich nach dem Frühstück in mein Zimmer und suchte mir meine heutigen Klamotten aus. Nachdem ich auch die restlichen Sachen erledigt hatte, machte ich mich auf den Weg zur Schule.

" Hey, Schatz!", flüsterte mir jemand von hinten ins Ohr, als ich an meinem Schließfach meine Bücher zusammenpackte.
Ich drehte mich um und blieb erstarrt stehen. Diese Augen. Ich verwandelte mich sofort wieder in dieses hilflose Mädchen. Ich zog ihn unbewusst zu mich und drückte meine Lippen auf seine. Oh ja, auch er wurde zum hilflosen Jungen. Ich beendete den Kuss wieder und lächelte ihn verliebt an. Mein Blick war nur auf ihm, die Umwelt war ausgeschaltet. Wir machten uns zusammen auf den Weg zu Spanisch, was wir glücklicherweise beide hatten. Während wir mit verschränkten Händen zum Raum gingen, bemerkte ich nicht, dass ich garnicht auf den Weg achtete. Erst, als ich eine andere Person spürte und nach hinten auf den Boden fiel, wandte ich meinen Blick von Miaro ab. Ich schaute vor mich und mich traf es wie ein Schock, als ich die Person erkannte. Es war Rocky. Sie war ebenfalls auf den Boden gefallen, neben ihr waren ein paar Bücher. Wahrscheinlich war sie in eines davon vertieft und hatte mich nicht bemerkt.
Als ich in ihre kastanienbraunen Augen schaute, war es, als würde ein Riss in meinem Film entstehen. Meine Benommenheit und Abhängigkeit von Miaro war verschwunden, ich war wieder ich selber. Meine Trancezustand war vorbei. Rocky´s Augen hatten mich aus ihm gebracht.
Wie sehr ich dieses Braun in ihren Augen liebte. Sie hatte schon immer schöne Augen, ein schönes Gesicht, tolle Haare. Sie war hübsch, sehr hübsch. Ich war einige Male auch schon deshalb eifersüchtig gewesen. Ich erkannte erst jetzt, dass ich in eine andere Trance gefallen bin. In Rocky´s. Sie blickte mich emotionslos an, doch ihre Augen flüsterten mir etwas zu.
" Bitte CeCe! Lass mich nicht gehen, bleib bei mir!", flüsterten sie.
" Hupps, Leute!", kam es von Miaro.
Rocky und ich schauten beide zu ihm hoch. Er hielt mir die Hand hin, welche ich dankend annahm. Rocky musste von selbst aufstehen und verschwand sofort. Ich schaute ihr hinterher.
" Komm!", forderte mich Miaro auf.
Ich nickte und verschränkte seine Hand mit meiner. Ich schaute noch mehrmals hinter mich, doch sie war weg. Ich habe sie gehen gelassen, obwohl sie mich bat, zu bleiben. Ich habe sie im Stich gelassen.
" Wieso? Wieso hast du mich gehen lassen? Ich dachte, du liebst mich!", hallte Rocky´s Stimme in meinem Kopf.
" Ich dachte, wir würden für immer beste Freunde bleiben. Wieso hast du mich nicht aufgehalten?", warf sie mir weiter vor.
Ich versuchte, dieses Hilferufe zu unterdrücken, doch es klappte nicht. Sie verfolgten mich bis in den Unterricht, sodass ich nicht richtig aufpassen konnte. Rocky´s Stimme blieb in meinen Gedanken. Rocky blieb in meinen Gedanken.
" Wieso holst du mich nicht zurück? Ich will zu dir, hol mich!"
" Ich kann nicht!!", schrie ich durch den Klassenraum.
Die Klasse und der Lehrer schauten mich verwirrt an. Alle Blicke waren auf mich gerichtet, alle sahen erschrocken zu mir.
" Was kannst du nicht, Miss Jones?", fragte mich die Lehrerin besorgt.
Mir stieg die Hitze in die Wangen, als ich nach einer Ausrede suchte. Was sollte ich bloß sagen? Mein Kopf schaltete langsam ab und alles drehte sich um mich herum. Mir wurde schlecht.
" Rocky, du machst mich krank! Du machst mich krank!", schrien meine eigenen Gedanken gegen Rocky´s Stimme.
" CeCe, du mich auch! ", antwortete sie mir.
Ich versuchte, meinen Blick auf den Lehrer zu fixieren, welcher immernoch auf eine Antwort wartete. Meine Augenlider schlossen sich. In mir wurde es immer chaotischer und nebeliger.
" CeCe, du musst mir helfen! Hilfe!"
Und schließlich war es schwarz.

CeCe! Bitte, verlasse mich nicht! Du musst zu mir zurückkehren, wir sind beste Freundinnen! Denke nicht nur an deinen Freund, ich bin auch noch da! Du gehört zu mir, wir gehören zusammen! Zusammen durch dick und dünn, weißt du noch? Komm zu mir, hol mich, ich kann nicht ohne dich!

" Wo bin ich?", murmelte ich, als die Stimme langsam in den Hintergrund trat und ich den Kopf zweier Menschen vor meinen Augen erkannte.
Ich lag auf einem Bett, in einem weißen Raum. Die Personen wurden langsam schärfer und ich erkannte, wer es waren. Miaro und... die Schulärztin? Wo bin ich denn hier? Ich setzte mich hektisch auf und schaute um mich herum. Zwei Arme versuchten, mich zu beruhigen.
" Ganz ruhig, CeCelia.", forderte mich die Ärztin auf.
Ich atmete langsam ein und aus, wobei ich für kurze Zeit die Augen schloss. Als ich sie wieder öffnete, zuckte ich erschrocken zusammen. Zwischen Miaro und der Ärztin stand ein großes, braunhaariges Mädchen. Rocky.
" Rocky? Bitte, geh weg, ich kann nicht mehr! Du machst mich fertig, ich will zu dir, aber ich kann nicht!", schrie ich hysterisch, während mir die Tränen die Wangen hinunter liefen.
" Rocky? Wer ist Rocky, hier ist keine Rocky!", erklärte die Ärztin sanft.
Ich blinzelte zweimal und meine ehemalige beste Freundin war tatsächlich wieder weg. Ich hatte sie mir nur eingebildet.
" Irgendetwas stimmt hier nicht.. Miaro, bitte geh wieder zum Unterricht", murmelte die Ärztin.
Miaro verschwand aus dem Raum. Meine Tränen trockneten und ich blickte verwundert in die Augen der Ärztin. Sie starrte mich tief an, was mich echt störte.
" Du hast also Rocky gesehen?", fragte sie mich nach einer Stille, sie wusste nicht, wer oder was Rocky ist.
Ich nickte. Schließlich habe ich ja sowieso nichts mehr zu verlieren, also?
" Wieso liege ich hier?", stellte ich nun eine Frage.
" Nervenzusammenbruch. Ist Rocky daran Schuld?", antwortete sie.
Okay, würde ich jetzt zustimmen, würde sie mich dazu zwingen, alles, ALLES, zu erzählen. Nein, das würde viel zu lange dauern. Würde ich dies beneinen, müsste ich mir eine Ausrede ausdenken. Ich nehme wohl das zweite.
" Nein. Ich, ich bin ein wenig unter Druck wegen den Schularbeiten und Rocky... ist mein Glückbringer, den ich verloren habe. Er hat mir so viel bedeutet! ", log ich, doch es kam glaubhaft herüber.
" Erzähl mir etwas über Rocky", forderte sie mich vorsichtig auf.
Sollte ich ihr wirklich etwas über meinen fiktiven Glückbringer erzählen? Was soll man denn über einen Glücksbringer erzählen?
" Er, er hat mir immer zugehört. Ich konnte ihm meine Probleme erzählen, was mir immer sehr gut tat. Ich hatte ihn schon, seit ich klein war", fing ich an, doch plötzlich änderte ich das Personalpronomen.
" Ich hatte so viel Spaß mit ihr. Sie war mein ein und alles, der andere Teil von mir. Ich liebe sie! Ich habe sie an jemanden verloren, den ich ebenfalls sehr mag. Doch ich mag sie so viel mehr, ich liebe sie wirklich. Ich will sie nicht verlieren! ", schüttete ich mein Herz unbewusst aus und hielt mir die Hand geschockt vor den Mund, als ich meine eigenen Worte realisierte.
Anstatt mir die Ärztin weitere Fragen stellte, nickte sie zufrieden und zeigte auf die Tür. Ich konnte gehen.
" Vertrau mir, Rocky wird bald wieder bei dir sein", murmelte sie mir zu, bevor ich das Zimmer verließ.
Leise ging ich durch die leeren Flure der Schule. Es war mitten in einer Unterrichtsphase und ich hatte jetzt eigentlich Deutsch. Mit Rocky und auch seit neustem mit Miaro. Er war drei Wochen bevor ich ihn kennen lernte erst nach Chicago gezogen, sodass er uns in Deutsch zugeteilt wurde. Ich machte noch kurz einen Halt bei meinem Schließfach, um mein Deutschbuch zu holen.
" Hey", flüsterte jemand hinter mich.
Ich drehte mich erschrocken um und schlug mir dabei ausversehen den Arm am Schließfach. Ich rieb mir sanft über die schmerzende Stelle, doch vergaß sofort den Schmerz, als ich die Person erkannte.
" Rocky? Geh weg, bitte geh weg, ich kann nicht mehr! Lass mich doch endlich in Ruhe, du machst mich fertig!", rief ich schluchzend und ging bettelnd auf die Knie.
Mich machten diese Halluzinationen fertig, sie trieben mich in den Wahnsinn! Ich bettelte weinend und blinzelte mehrmals, doch die Person verschwand nicht.
" Ich.. Miaro, er hat mir gesagt dass, - ach, vergiss´ es", antwortete Rocky und drehte sich um, um zu gehen.
Meine Pupillen weiteten sich und ich stand erschrocken auf. Das, das war wirklich Rocky! Sie hatte wirklich mit mir geredet. Ich rannte ihr verwirrt hinterher und packte ihr sanft an den Arm, als ein Stromstoß durch meinen Körper ging.

" CeCe! Du hast mich nicht gehen gelassen! Du hast mich zurück geholt! Du hast mich nicht im Stich gelassen!", rief die innere Rocky-Stimme zuletzt, bevor sie ganz verschwand.

" Ich meinte das nicht so! Was, was hat Miaro dir gesagt?", sagte ich ihr.
Sie drehte sich zu mir um und schaute mich besorgt an.
" Das du wegen mir umgekippt bist!" erklärte sie.
"Oh...", flüsterte ich.
Was nun? Sollte ich es zugeben, oder still bleiben?
" Stimmt das denn?", fragte sie mich.
Noch bevor ich antworten konnte, ertönte die Schulglocke und der Flur füllte sich mit weiteren Schülern, sodass wir nicht mehr die einzigen hier waren. Schließlich trat auch Miaro zu uns und Rocky machte einen Schritt zurück. Ich beobachtete, wie sie verletzt zu ihm schaute. Sie liebte ihn immernoch, so wie ich. Ich drehte mich zu Miaro um und blickte in seine Augen.
Blaue Augen, so schön und funkelnd wie der Mond in der dunkelsten Nacht. Doch... ich war nicht in ihnen vertieft. Es, es waren einfach nur blaue schöne Augen. So wie Gunther´s, schön, aber nicht besonders. Ich konnte in seine Augen und wieder weg gucken, ohne irgendeinen Wiederstand zu spüren. Es war, als wäre er jemand anderes. Er lächelte mich an. Süß. Aber mehr nicht. Von meinen eigenen Gedanken benebelt, musterte ich ihn von oben bis unten. Wo ist denn das hilflose Mädchen, welches ich um ihm herum immer wurde.
" CeCe, ist irgendetwas?", fragte er mich.
" Ich, ich muss mal mit Rocky reden!", sagte ich ihm und verschwand mit Rocky.
" Ja?", sagte sie, ihre Stimme war beinahe unhörbar.
" Wieso bist du damals gegangen und nicht wieder gekommen?", fragte ich sie, meine Augen waren glasig geworden.
" Wieso hast du mich nicht aufgehalten?", sprach sie, wie die Stimme, die ständig durch meinen Kopf gehallt hatte.
Ich starrte sie mit leerem Blick an. Es gab so viel, was ich ihr sagen könnte, doch irgendwie auch nichts.
" CeCe, ich liebte ihn auch, das wusstest du. Und, ich wurde einfach nicht damit fertig, dich mit ihm zu sehen. Ich konnte es nicht ertragen, der Junge hatte mich verzaubert. Ich konnte es nicht ertragen, ihn zu sehen, wie er dich anschaute, dich anlächelte", fing sie an.
Ich wusste, was sie meinte. Jedes Wort, welches über ihre Lippen ging, konnte ich verstehen. Ich fühlte beinahe genauso.
" Also bin ich auf Abstand gegangen. CeCe, ich dachte, du würdest mich holen! Ich dachte, du würdest mir helfen, mich aufmuntern!", erzählte sie weiter, diesmal unter Tränen.
" ..doch ich kam nicht", flüsterte ich bedrückt.
" Und dann habe ich etwas viel schlimmeres realisiert: Ich habe dich verloren! CeCe, ich habe dich an diesem Jungen verloren, ich habe meine beste Freundin verloren! Ich habe mich in den Schlaf geweint, ich musste qualvolle Albträume ertragen. Und..", sie weinte bitterlich.
" Und was?", fragte ich besorgt und streichelte ihr sanft über die Hand.
Sie zog zögerlich ihr Shirt von ihrem Unterarm weg. Narben. Mehrere Narben. Nein! Das könnte ich mir nicht verzeihen! Ich habe sie dazu gebracht, dass..
" Rocky, Nein! Nein! Das, das hättest du nicht machen dürfen, Rocky, nein!", schrie ich sie weinend an und legte meine Hand auf die Narben.
Wir weinten bitterlich. Mir tat alles so schrecklich Leid, was ich ihr angetan habe, war 10 000 Mal schlimmer als meine Probleme.
Ich umarmte sie heftig.
" Du hast deine beste Freundin nicht verloren! Du hast sie wieder, versprochen!", flüsterte ich ihr ins Ohr.
Genau in dem Moment fand Miaro unser " Versteck". Er ging auf uns zu und schaute uns verwirrt an.
" Was geht denn hier ab? Was ist passiert?", fragte er.
Ich drehte mich zu ihm hin und schaute ihm tief in die Augen. Ich hatte mich entschlossen, ich wusste, was ich wollte. Ich wollte Rocky, die tollste Freundin, die man haben kann.
" Miaro, du bist passiert", rutschte es mir heraus, und es klang ein wenig vorwurfsvoll.
" Was?", fragte er, als hätte er sich verhört.
" Ich.. ich mache Schluss"
" WAS?", wiederholte er sich wütend.
Ich nickte betrübt. Es tat mir weh, ich liebte ihn. Aber ich liebte Rocky viel mehr, viel intensiver. Auch Rocky schaute mich erschrocken an.
" CeCe, aber, ich dachte..", versuchte er, mich umzustimmen.
" Nein! Glaube mir, es ist nicht nur deine Schuld. Ich bin ebenfalls beteiligt. Ich liebe dich, aber ich kann nicht mit dir zusammen sein!", erklärte ich, eine Träne lief über meine Wange.
" Ich liebe dich auch", flüsterte er und ging mit gesenktem Kopf.
Ich schaute ihm verletzt hinterher. Anschließend blickte ich zu Rocky. Sie schaute mich geschockt an.
" Du musstest nicht, CeCe - ", fing sie stotternd and, doch ich unterbrach sie.

" Doch. Es war das einzig richtige. Sisters before Misters!", erkläre ich lächelnd und umarmte sie stürmisch.
" Ich hab dich doch so lieb!"
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast