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~ One-Shot It Up ~

von JessyMaxx
KurzgeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
25.03.2012
06.01.2013
9
23.970
 
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Dieses Kapitel
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25.03.2012 3.837
 
Hey, ihr da, die auf dieses Kapitel geklickt haben!
Ursprüngliches sollte dieses Kapitel nach der Idee von GoldenDragon sein, doch dann ist mir plötzlich eine Story eingefallen, und ich habe gleich losgeschrieben. ( GoldenDragon´s Idee wird bald ebenfalls umesetzt ;) )
Falls auch ihr eine Idee, oder ein bestimmtes Pairing lesen wollt, schreibt es als Review! Ich bin für alle Pairings offen ( naja, außer irgendwelche Gary/CeCe oder Gary/Rocky Pairings. Das finde ich ein wenig übertrieben).
Ich würde auch gerne mal Rocky/CeCe ausprobieren, nur weiß ich nicht, was ihr so davon haltet. Würdet ihr das gerne mal lesen?
Naja, was soll´s, jetzt kommt´s zur Geschichte!

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Reuce - Fake-Beziehung

~ Rocky´s POV~

Gelangweilt schaute ich in meinen alten Fotoalben nach schönen Erinnerungen. Neben Foto´s von mir und meiner Familie, waren dort auch ganz schön viele von mir und CeCe, als kleine Mädchen. Ein Foto brachte mich zum Kichern. CeCe, ich und Deuce saßen zusammen vor einem Baumhaus, Deuce´s Haare waren total nass. Das Foto war, nach meinen Berechnungen, nun knapp sieben Jahre her. Es war der Tag, an dem CeCe und ich Deuce kennenlernten...

~Flashback~
" Mummy, dürfen wir beim Wald spielen gehen, wir passen auch auf!", bat die siebenjährige CeCe ihre Mutter und zog ihr dabei am Pullover herum.
CeCe, ihre Mutter, ihr kleiner Baby-Bruder und Rocky waren an einem Feldweg spazieren, so wie sie es jeden Samstag Nachmittag taten. Es war wunderschönes Wetter, und die beiden Mädchen hatten zwei identische T-Shirts und kurze Hosen an.
" Na gut, passt aber auf, und wenn ich euch rufe, kommt ihr sofort hier her, verstanden?", erklärte Miss Jones vorsorgend und setzte sich mit Flynn auf eine nahegelegene Bank.
Die beiden Mädchen stürmten aufgeregt zu den Bäumen und sprangen erfreut im Laub herum. Beide hörten plötzlich auf, als sie eine entfernte Stimme hörten.
" Deuce, gib mir mal den Hammer!", rief diese Stimme.
" Ist das nicht Ty?", fragte sich die Rothaarige und nahm die Hand ihrer Freundin, um mit ihr zur Stimme zu gehen.
Während sie der Stimme folgten, erkannten sie ein großes Baumhaus, welches nur knapp einen Meter über dem Boden war.
" Ty? Ich dachte, du wärst bei Luca!", sprach Rocky.
Ty schaute geschockt vom Baumhaus zu seiner kleineren Schwester hinunter. Neben ihm tauchte ein weiterer Junge auf, die beiden hatten total dreckiges und zerzaustes Haar.
" Sag es nicht Mum! Wir bauen ein geheimes Baumhaus, das hier ist mein Freund Deuce!", erklärte Ty stolz und legte seinen Arm auf die Schulter des Kleineren.
" Ich werde es nur nicht verraten, wenn wir beide mit euch hier bauen können!", erpresste die bereits superschlaue Rocky ihren Bruder.
" Aber das ist doch eine mädchenfreie Zone", flüsterte Deuce schüchtern zu seinem Kumpel und zeigte auf ein kleines Schild, welches im inneren des Baumhauses lag.
Darauf stand - kaine Medchin! -, was die beiden Jungs mit blauen und grünen Stiften geschrieben hatten.
" Wir müssen, sonst bekomme ich großen Ärger!", flüsterte Ty zurück und wandte sich dann den Mädchen zu.
" Okay, abgemacht! Helft ihr uns jetzt mit bauen? Oder besser, ihr holt Wasser am Bach!", forderte Ty seine Schwester und CeCe auf.
Er holte zwei kleine gelbe Plastikeimer aus dem Häusschen und schmiss sie den beiden zu.
" Und hier ist eure Belohnung!", fügte er hinzu und warf zwei Schokoriegel zu CeCe, welche sie geschickt fing.
Rocky hob die beiden Eimer auf und maschierte mit ihrer Freundin zu einem kleinen Bach, welcher nur knapp 30 Meter von Baumhaus entfernt war.
" Kannst du mir mal einen Schokoriegel geben?", fragte Rocky CeCe, welche direkt hinter ihr her trampelte.
" Ach, einer war für dich?", gab CeCe erschrocken zurück.
Rocky schaute verwundert hinter sich. CeCe lächelte sie entschuldigend an, in einer Hand die leeren Schokoriegelpapiere,  die andere war voller Schokolade. Am Bach wusch sich CeCe ihre Hand mit dem kalten Bachwasser, Rocky füllte die Eimer und reichte einen davon an CeCe. Zusammen schleppten sie die, nun etwas schwereren, Eimer wieder zu den Jungs. CeCe zuckte erschrocken zusammen, als sie ihre Mum bei den Jungs erkannte - das gibt Ärger...
" Mummy, lass mich das erklären!", stotterte sie nervös und stellte den Eimer ins Baumhaus.
Die vier Kinder stellten sich erklären vor Miss Jones. Diese lachte erfreut, was die Vier verwundert schauen ließ.
" Keine Angst, ihr bekommt keinen Ärger!", beruhigte die Mutter die Kinder.
" Gut, denn-", wollte CeCe gerade anfangen, doch wurde von einem quietschenden Deuce unterbrochen.
Alle schauten erschrocken zu Deuce, welcher pitschnass von sich herunter sah. Hinter ihm, im Baumhaus, stand der kleine Flynn, mit einem riesigem Lächeln im Gesicht... und einem leeren Eimer in der Hand.
Die ganze Truppe lachte laut los und Georgia holte ihre Kamera hervor. CeCe, Rocky, und auch Deuce, schaute lächelnd in die Kamera, doch Ty versteckte sich vorsichthalber, damit seine Mutter nichts herausfinden wird.
~Flashback Ende~

Ich erinnerte mich lachend an die Geschichte. Tja, wäre der Tag nicht passiert, hätte ich Deuce wohl niemals kennengelernt...
Wieso mir das so wichtig ist? Tja, seitdem ich aus dem Kleinkindalter heraus bin, und naja, halt so an "Liebe" denke, bin ich in Deuce verliebt. In sein Lächeln, in seine Augen, in seinen Humor, in seine Macken, zum Beispiel, dass er Angst vor Mäusen hat, und noch vieles mehr...
Meine Fröhlichkeit verschwand, als mir dieser einzige Gedanken in den Sinn kam, den ich so gerne verdrängen würde: Deuce würde niemals mir gehören. In den letzten Jahren hatte er ständig, zusammen mit meinem Player-Bruder Ty, Date´s mit allen möglichen Mädchen. Mir bricht es jedes mal das Herz, wenn er diese Mädchen mit dem "Sie ist das tolle Mädchen der Welt"-Blick anlächelte. Wieviel würde ich nur dafür geben, dass er mich einmal mit diesem Blick angucken würde - ich würde glatt dahinschmelzen.
"Hey, Rockstar!"
Tja, Träumerei war wohl vorbei, denn CeCe stürmte lächelnd ins Wohnzimmer, um mit mir abzuhängen. Ich legte das Fotoalbum ins Regal zurück und begrüßte meine beste Freundin mit einer langen Umarmung.
" Hey, Ce! Was gibt´s neues?", fragte ich und setzte mich mit ihr auf unsere Couch.
" Du hättest eben dabei sein sollen! Ich war bei Deuce, wegen dem Spanisch-Projekt, und der hat da so ein 12-jähriges Mädchen am Hals, die war total nervig! Ich musste mir als das Lachen verkneifen, das war unglaublich!", erzählte CeCe und fing bei der Hälfte der Erzählung laut an zu lachen.
"Also.. Er will aber nichts von ihr, ja?", fragte ich ein wenig eifersüchtig.
" Nein, keine Sorge, Rocky!", beruhigte mich CeCe.
Natürlich wusste CeCe, dass ich etwas für Deuce empfand. Sie erzählte mir jedes Mal, wie die Treffen zwischen Deuce und einem seiner Date´s war -  sie war halt meine beste Freundin.
" Wie lange hatte er schon dieses Mädchen am Hals?", sagte ich neugierig.
CeCe zuckte mit den Schultern " Fünf oder sechs Tage vielleicht"
Ich nickte zufrieden und schaute anschließend mit ihr zusammen ein wenig Fernsehen. Es war Sonntag, und deshalb lief nur Müll im Fernsehen, wie " Familien im Trennpunkt" oder " Krach, der Salontester". CeCe schaute diese Serien öfters, sodass sie gespannt zuschaute, wie sich eine Familie trennt und wieder zusammenkommt. Ich hingegen, holte mir ein Buch hervor und laß ein wenig.

" Hey, Rocky und CeCe", begrüßte uns Deuce am nächsten Tag.
Wir standen nun zu dritt an CeCe´s Schließfach. Deuce ließ mein Herz mit seiner Anwesenheit höher schlagen und ich konnte nichts anderes, als fröhlich zu lächeln.
" Hat jemand von euch Bock auf eine Beziehung?", kam Deuce gleich auf den Punkt und fing sich zwei verwirrte Blicke von uns ein.
Am liebsten hätte ich natürlich "Jaaa!" geschrien, aber, naja, erstens, gehört sich dass nicht, und zweitens, würde das ziiiiiiemlich bescheuert herüberkommen.
" Wieso DAS denn?", fragten CeCe und ich gleichzeitig.
" Da ist so ein komisches Mädchen, Abigail. Die will ernsthaft etwas von mir, das nervt so dermaßen!", fing er an zu erklären, kam mit seinem Gesicht misteriös unserem näher und blickte wachsam durch die Gänge.
" Und deshalb muss jemand von euch meine Freundin spielen! Nicht für lange, eine Woche vielleicht, dann wird Schluss gemacht", beendete er seine dramatische Erklärung.
Bevor ich irgendetwas dazu sagen konnte, schrie CeCe bereits dazwischen.
" Rocky macht´s!!", sagte sie und verschwand blitzschnell, sodass ich und Deuce alleine vor CeCe´s Spint standen.
" Würdest du das echt tun?", fragte er mich dankend.
" Ich würde alles für dich tun!", dachte ich.
" Ja klar, das tun beste Freunde doch!", sagte ich.
Er lächelte süß. Mir stieg ungewöhnlicher Weise die Hitze in die Wangen und mein Bauch kribbelte bei dem Gedanken, Deuce´s Freundin sein zu dürfen. Auch wenn es nur für eine Woche war.
Während wir uns noch eine Weile lang still anlächelten, hörten wir vom Schulgang eine hohe quitschende Stimme.
" Deucey, ich habe etwas für dich!", kam das Mädchen zu uns.
Es war anscheint diese Abigail, denn Deuce packte schnell meine Hand und verschränkte sie mit seiner. Oh Gott, hoffentlich schwitzten meine Hände nicht, wie peinlich das wäre! Meine Hand mit seiner verbunden zu haben, das.. das hat sich so richtig, so gut, angefühlt.
" Wer, wer ist das?", fragte das Mädchen und zeigte auf unsere Hände.
" Tut mir Leid, dass ich es dir nicht früher erzählt habe... aber, naja, ich habe jetzt eine FESTE Freundin. Ihr wundervoller Name ist Rocky", erklärte Deuce und schaute mich veträumt an.
Er konnte echt gut schauspielern! Würde ich nicht wissen, dass er das alles nur spielt, würde ich echt denken, dass er wirklich auf mich steht. Dieses Lächeln, dieses Funkeln in seinen Augen.. ich schaute ihn ebenfalls verträumt an, aber der Unterschied war, ich schauspielerte nicht. Ich tat nicht so, als würde ich in seinen Augen versinken, nein, ich tat es wirklich. Ich liebte ihn wirklich.
" Oh..", flüsterte Abigail enttäuscht und ließ die Blumen, die sie hinter ihrem Rücken versteckt hatte, enttäuscht fallen.
Ihr Blick senkte sich. Irgendwie tat sie mir jetzt schon sehr leid, ich konnte verstehen, wieso sie ihn liebte. Und ich wollte auch eigentlich keinen Personen Schaden, doch das tat ich nun. Ich hatte ein schlechtes Gewissen. Schließlich verschwand Abigail.
" Danke Rocky, du hast mir echt geholfen!", bedankte Deuce sich erleichtert.
" Bitte sehr!", antwortete ich.
Die Schulklingel läutete zur ersten Stunde, und so wollten sich Deuce und ich gerade auf den Weg zu unseren verschiedenen Fächern machen, als wir plötzlich entdeckten, dass wir unsere Hände immernoch verschränkt hatten. Wir lächelten uns an und ließen dann voneinander los. Meine Hand fühlte sich so verloren an, als sie nicht mehr von Deuce´s umgeben war. Ich vermisste bereits nach kurzer Zeit das Gefühl, als ich Deuce ohne Hemmungen bei mir hatte. Naja, nun aber mit den Gedanken zum Unterricht...

Nach der Schule war eigentlich geplant, mit CeCe Shoppen zu gehen, doch Deuce änderte den Plan, als wir drei auf den Weg zu mir und CeCe´s Zuhause zu gehen.
" Rocky, Abigail hat mich freundschaftlich zum Eis Essen eingeladen und ich habe ihr gesagt, dass ich ohne dich nicht gehen will", erklärte Deuce nervös und kratzte sich verlegen am Hals.
Ich schaute zu CeCe, wie sie reagierte. Ich erwartete eigentlich einen bösen oder enttäuschten Blick, doch stattdessen lächelte sie mich übertrieben an und nickte einverstanden.
Zuhause angekommen, legten Deuce und ich unsere Schulsachen in mein Zimmer, ich holte ein wenig Geld und anschließend gingen wir zusammen zur nahegelegenden Eisdiele.  
" Bereit, wieder meine Freundin zu sein?", fragte Deuce zwinkert und berührte meine Hand sanft, was mein Herz schneller schlagen ließ.
" Immer..", flüsterte ich unbemerkt und nickte ihn an.
An der Eisdiele angekommen, nahm er wieder meine Hand und wir taten so, als würden wir auf den Weg miteinandern turteln. Turteln? Wer sagt das heutzutage schon?? Naja, was soll´s. Wir setzten uns zusammen an einen Tisch mit drei Stühlen und warteten auf Abigail.
Irgendwie machte es Spaß, so zu tun, als wären wir ein Paar. Wir tippten uns manchmal auf die Nase, kicherten zusammen oder taten so, als würden wir unsere Zukunft planen. Irgendwie komisch, das wir das taten, denn Abigail war noch nicht einmal da.
" Ach, weißt du noch wie wir zusammen gekommen sind?", spaßte Deuce kichernd.
" Natürlich, mein Boo-Boo!", antwortete ich lächelnd.
Was der sich jetzt wohl für eine Geschichte ausdenkt.
" Es war damals, 1976 auf dem Schiff Richtung Kanada...", fing er an, poetisch zu erzählen.
Ich prustete laut los und auch er fing an, laut zu lachen. Wie um alles in der Welt kommt der Kerl darauf, dass wir 1976 auf einem Schiff zusammen kamen? Nach Kanada?! Wir lachten so lange und vorallem laut, dass bereits die Halbe Eisdiele sich von uns belästigt fühlte. Wir bemerkten noch nicht einmal, dass sich Abigail bereits zu uns gesetzt hatte.
" Oh, hey Ab!", begrüßte Deuce sie freundlich und wollte gerade aufstehen, um sie zu umarmen, als wir bemerkten, dass er unbeabsichtigt seinen Arm um meine Schulter gelegt hatte.
Wieder schenkte er mir dieses süße Lächeln und die Schmetterlinge flatterten wild in meinem Bauch herum. Wie sehr ich mir wünschte, dass es ihm genauso ergehen würde!
" Kann ich ihre Bestellung aufnehmen?", kam eine Bedienung zu uns.
Zuerst bestellte sich Abigail einen Schokomilchshake und Deuce entschloss sich spontan, den Love-Shake zu nehmen. Ein Spezial-Milchshake der Eisdiele. Alle Kosten gingen freundlicherweise auf Deuce, was ich total süß von ihm fand! ... eigentlich fand ich ja alles an ihm süß.
Einige Minuten später brachte uns die Kellnerin unsere Bestellungen. Der Love-Shake war etwa ein drittel so groß wie ein normaler Milchshakebecher und hatte ein großes Herz als Logo, Strohhalme gab es zwei rosane. Als und die Bedienung den Shake auf den Tisch stellte, lächelte ich Deuce schüchtern an -  Oh Gott, mit Deuce ein Getränk zusammen trinken! Himmlisch. Wir nahmen uns jeweils einen Strohhalm und ich sog langsam das kalte, milchige Getränk ein. Es schmeckte total lecker! Nach Erdbeere, Himbeere, Banane und... Liebe?! Oh ja, es schmeckte nach Liebe!
Beim Trinken wurden wir streng von Abigail beobachtet. Sie schlürfte ein oder zweimal an ihrem Getränk und wandte sich dann wieder uns zu.
" Und, wie seit ihr beiden zusammen gekommen?", fragte sie neugierig.
Ich blickte vielsagend zu Deuce. Er sollte sich nun eine Geschichte ausdenken. Hoffentlich fängt er nicht wirklich mit der Geschichte auf dem Schiff an...
" Wir waren im Park hier in der Nähe..", fing er stotternd an und ich nickte übertrieben stark, damit alles glaubhaft herüberkam.
".. und wir haben zusammen Enten gefüttert, als ich ihr erzählte dass..", fügte er hinzu und erwartete nun, dass ich die Geschichte weiterführte.
".. dass er E-Entenbaby´s total süß fand", fiel mir als einzigstes ein, und Deuce schaute mich verwundert an, nickte jedoch anschließend und erzählte weiter.
".. darauf meinte Rocky, dass sie die Augen der Enten so toll fand"
Wow, das wäre mir auch eingefallen!
" Tja, daraufhin habe ich ihr gesagt, dass ich ihre Augen schön fand..", schwärmte er anschließend und blickte mich "verliebt" an.
Ich nickte und lächelte Abigail an, als ich mich zu Deuce drehte, senkte sich mein Lächeln und ich blickte verloren in seine Augen. Es war mir nicht möglich, mich von ihnen abzuwenden, er zog mich mit seinen kastanienbraunen Augen in seinen Bann. Ich vergaß alles um mich, Abigail, die Milchshakes, die anderen Leute in der Nähe. Meine Gedanken waren total benebelt und ich konnte nichts mehr anderes tun, als zu schauen. Glücklicherweise vergaß ich nicht, zu atmen.
" Anschließend habe ich sie zu mir gezogen und sie geküsst...", flüsterte Deuce und beendete dann unsere "Geschichte".
Er beendete unseren ewiglangen Blickkontakt und schaute wieder zu Abigail.
" Also, habt ihr euch schon einmal geküsst?", fragte sie begeistert und ich hatte ein unwohles Gefühl, worauf sie hinaus wollte.
Wir nickten im Einklang und ein breites, fieses Grinsen bildete sich auf Abigail´s Gesicht.
" Wie süßßß! Zeigt mal!", forderte uns das Mädchen auf.
" Wir sind hier doch im einem öffentlichen Gebäude!", benutzte ich als Ausrede.
" Ihr sollt ja auch nicht herumknutschen! Kleiner Bussi, mehr nicht!"
Und jetzt fiel mir keine weitere Ausrede mehr ein. Ich schaute prüfend zu Deuce, welcher mich wissen anlächelte. Er setzte sich ein Stückchen näher zu mich, und blickte mir tief in die Augen. Sein Gesicht näherte meinem, und bevor ich es überhaupt realisierte, legtes sich seine Lippen für kurze Zeit auf meine. Es war nur ein kurzer Kuss, aber er brannte mir immernoch auf den Lippen, als er seine warmen, weichen wieder von meinen trennte. Ich lächelte unbeabischtigt und ich fühlte, wie sich meine Wangen rötlich färbten.
Abiail klatschte begeistert.

Der Rest der Woche verlief relativ harmlos. Keine Küsschen mehr, jediglich turteln - ja, schon wieder dieses komische Wort -  und Händchenhalten. Aber ich war damit auch zufrieden, auch wenn mir bewusst war, dass ihm das alles nichts bedeutete.
Nachdem ich, zusammen mit CeCe, in einer Folge von Shake It Up mitgemacht hatte, gingen Deuce, ich und Abigail in die Stadt - damit ich mit Deuce Schluss machen konnte. Ursprünglich sollte Deuce eigentlich mit mir Schluss machen, doch dann würde Abigail sich wahrscheinlich wieder Hoffnungen machen. Abigail ist eie gute Bekannte von uns geworden, doch trotzdem nervte sie manchmal ein wenig.
" Leute, lasst uns zum Park gehen! Ich hab noch ein wenig Brot mit, wir können den Enten was geben!", schlug Abigail vor.
Wir stimmten ihr zu und machten uns auf den Weg zum kleinen See, bei dem die Enten herumliefen und nach etwas essbaren suchten. Selbstverständlich gingen Deuce und ich händchenhaltend. Ich war total nervös, weil ich in wenigen Stunden, oder nurnoch Minuten, der besten Woche meines Lebens ein Ende setzen musste. Mit jeder Sekunde, mit jedem Atemzug, der mich näher an dieses Moment brachte, brach mein Herz ein Stückchen mehr. Nachdem ich mit Deuce Schluss mache, wird alles wieder sein, wie es war. Einfach nur gute Freunde, er macht wieder jedes Mädchen an und ich kann nur hilflos dabei zuschauen. Wäre ich jetzt alleine, würde ich anfangen zu weinen, doch ich hielt den Tränen stand.
Wir setzten und auf mittelgroße Steine, die am See waren und verteilten das Brot untereinander. Ich nahm mir ein Stückchen und schaute im See nach einer Ente. Anschließend warf ich das Brot ins Wasser und beobachtete lächelnd, wie sie sich um das Stückchen stritten und es anschließend verspeißten.
Ich spürte, wie mir Deuce viermal auf den Zeigefinger drückte. Das Zeichen für den richtigen Zeitpunkt, um unsere "Beziehung" zu beenden.
" Deuce, ich muss mit dir reden!", erklärte ich ihm laut, damit ich Abigails Aufmerksamkeit auf mich zog.
Die beiden schauten mich verwirrt an, Deuce allerdings nur gespielt.
" Es geht um unsere Beziehung..", flüsterte ich bedrückt, meine Trauer war echt.
" Ich denke, ich lasse euch mal alleine", entschloss Abigail und setzte sich etwas entfernter auf einen Stein.
Ihr Blick ruhte unauffällig auf uns, hören konnte sie uns nur sehr schwach.
" Ich denke, es wäre das beste, wenn wir nicht mehr zusammen sind", sagte ich laut.
Im Hintergrund hörten wir Abigail geschockt einatmen, sie hielt sich erschrocken eine Hand vor den Mund - Was für eine Dramaqueen!
Deuce schaute mich geschockt an. Es hatte sich alles so echt angefühlt, als würde ich wirklich mit meiner Liebe Schluss machen. Mir wurde schlecht und ich fühlte mich krank. Ein Kloß steckte in meinem Hals und ich konnte nicht anders, als nur auf Deuce und seine Reaktion zu achten. Er starrte mich immernoch mit dieser geschockten Reaktion an. Ich denke, Abigail hat´s geschnallt, er brauchte  nicht mehr so zu schauen. Doch er tat es. Und anschließend entwich eine Träne aus seinem Auge und floss seine Wange hinunter, bis sie schließlich am Kinn hinuntertropfte. Er war ein echt, echt guter Schauspieler!
" Nein Rocky, das geht nicht!", sagte er und stand auf.
" Mach es mir nicht noch schwerer!", sagte ich und hielt krampfhaft die Tränen zurück.
" Nein! Rocky, ich meine das ernst, hör mir zu!", flehte er mich ernst an und nahm meine Hände in seine.
Ich schaute still zu ihm hoch. Was wollte er nun tun?
" Rocky, ich habe in der letzten Woche einfach so viel Spaß gehabt, dein Freund zu sein! Seit wir uns geküsst haben, weiß ich, dass ich meine Gefühle für dich nicht spielen muss! Sie sind wahr, es gibt sie wirklich, ich liebe dich wirklich! Bei keinem Mädchen vor dir könnte ich diese Schmetterlinge spüren, kein Mädchen konnte mich so schnell zum Lächeln bringen wie du! Manchmal lag ich nachts wach im Bett und stellte mir vor, wie es wäre, wenn wir wirklich zusammen wären. Raquel Blue, ich liebe dich wirklich und will mit dir zusammen sein! Bitte!", die letzten Worte flüsterte er nurnoch leise.
Mir flossen die Tränen die Wangen hinunter und ich schaute tief in Deuce´s Augen. Ich konnte nicht glauben, nicht realisieren, was er mir sagte. Wie er mir sein Herz ausgeschüttet hatte. Dass er ebenfalls Gefühle für mich hatte! Ich wischte mir lächelnd die Tränen aus dem Gesicht und stürtzte mich umarmend auf Deuce. Ich drückte ihn fest an mich und lächelte. Lächelte vor Glück.
" Deuce, ich liebe dich auch", murmelte ich und beendete die Umarmung.
Ein breites Grinsen bildete sich auf seinem Gesicht. Ich schaute zum Platz, an dem Abigail war, doch sie war verschwunden. Ich blickte wieder zu Deuce, welcher sich auf den Stein gesetzt hatte. Er legte sanft einen Arm um meine Schulter und ich wusste, dass das nun echt war. Dass er wirklich etwas für mich empfand. Wir blickten still auf die Enten im See, welcher im Sonnenuntergang noch viel schöner aussah.
" Ich finde Entenbaby´s so putzig..", lächelte Deuce mich an.
Ich wusste worauf er hinaus wollte und lächelte ebenfalls.
" Ja, ich finde die Augen so süß..", flüsterte ich beinahe unhörbar.
".. und ich finde dich süß"
Deuce legte seine Hand an meine Wange und drehte mein Gesicht sanft zu seinem. Er näherte sich mir bis auf 3 cm und schaute mir tief in die Augen. Ich spürte seinen Atem. Als sich sein Gesicht nurnoch einen Zentimeter vor meinem befand, schlug mein Herz so stark, dass ich bereits dachte, es würde mir jeden Moment aus der Brust fliegen.
Ich schloss die Lücke zwischen uns beide und legte meine Lippen auf seine. Sie passten perfekt zueinander, als hätte Gott uns beide geboren, um zusammen zu kommen. Ich lächelte überglücklich in der Kuss hinein. Wir beendeten den Kuss nach einigen Minuten wegen Sauerstoffmangel und ich legte meinen Kopf auf seine Schulter.
" Deuce?", flüsterte ich und sah zu ihm hoch.
" Hmm?", gab er zurück.
" Ich liebe dich", sagte ich und gab ihm einen kurzen Kuss auf die Wange.
"Ich dich auch", antwortete er und streichelte mir sanft über den Arm.
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