Kiss the Cook

GeschichteHumor / P12
Kakashi Hatake Naruto Uzumaki Sakura Haruno Sasuke Uchiha
15.03.2012
15.03.2012
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Anmerkung: Hello, Ladies and Gentlemen! Das Mädchen hat wieder zu viel Zeit *hüstel* und übersetzt nochmal einen Oneshot!
Er ist (wieder) von Fiercest! Link: http://www.fanfiction.net/s/4538555/1/Kiss_the_Cook



Kiss the cook

Es ist weitläufig bekannt, dass Sakura Haruno nicht kochen kann. Sie verbrennt Reis, Hotdogs sind bei ihr kalt und, um Himmels Willen, sogar Wasser verdampft bei ihr, bevor sie sich den Tee aufgießen kann! Ernsthaft, meine beste Freundin ist unfähig, IRGENDETWAS zu kochen. Sie ist der größte Feind  der Küchen.

Also war es eine sehr große Überraschung, als sie uns nach dem Training verkündete, dass sie uns ein tolles selbstgekochtes Abendessen machen würde, um unsere Beförderung zu ANBUs zu feiern.

„Naja, Sakura, ich würde gerne kommen aber… ehm…“ Kakashi suchte in seinem Kopf nach einer Ausrede, die er noch nie benutzt hatte. „Der Weg des Lebens braucht… ehm… DYNAMIT! ER BRAUCHT DYNAMIT! Dort ist eine… eine BLOCKADE!“ Er war einen Moment still. „Ja, so ist es.“ Er duckte sich unter Sakuras bösem Blick weg.

„E-ehm… möchtest du etwas Hilfe, Sakura?“, fragte ich unsicher, als ich einen Blick mit Teme tauschte. Es war für uns alle eine schwierige Situation; Einerseits bringt sie uns um, wenn wir ihre Einladung ablehnen, andererseits könnten wir an einer Lebensmittelvergiftung sterben.

Die Frage ist: Was ist das kleinere Übel?

„Öh… nein danke, Naruto. Ich mache Mama Harunos berühmten Hackbraten; Mit Zwiebeln, Chillipuder, Rote Bohnen Paste und Mamas Geheimzutat! Ihr werdet es lieben!“, sagte sie grinsend.

„Hn, sei nicht nervig. Lass uns dir helfen.“ ‚So kannst du uns nicht vergiften.‘ Er beendete seinen Satz lieber nicht. Nach drei Jahren erneuerter Freundschaft und einer gemeinsamen WG hatte er gelernt, sich nicht mit ihr anzulegen oder sie zu beleidigen.

„Uh, okay Sasuke-kun.“ Sie blinzelte verwirrt. „Kommt gegen Fünf vorbei, okay?“

„Klar, Sakura, kein Problem!“, rief ich, bevor ich mich umdrehte.

„Oh, und Jungs?“, schrie Sakura uns nach, „Ihr werdet genau das tun, was ich euch sage. Ansonsten werde ich sichergehen, dass ihr euch die Seele aus dem Leib kotzt. Verstanden?“ Sie grinste frech.

„O-okay.“

„Hn.“

„Gut.“ Dann rannte sie davon, um die Lebensmittel einzukaufen.

Wir handelten auf der Stelle.

Sasuke hob unseren Ex-Sensei am Kragen seines Shirts hoch und drückte ihn gegen einen Baum; Ich spähte über Temes Schulter und sah den armen Kakashi böse an. „Hör zu, hör gut zu, wenn wir unter Sakuras Kochkünsten leiden müssen, dann musst du es auch. Wenn nicht werde ich dir Chidori in den Arsch schieben.“

„Und ich werde dich mit Rasengan ins nächste Land befördern.“

„Meine Güte, ihr zwei seid nicht so kreativ wie unsere kleine Kirschblüte, was?“

xxx

„Hey, Jungs! Ich hab schon das ganze Zeug gekauft, also müssen wir nur noch anfangen.“ Sie band sich ihre hellgrüne Schürze um. „Schürzen sind da drüben am Haken.“, sagte sie uns und neigte den Kopf in die Richtung, in der die Kittel hingen, obwohl sie sich bewusst war, dass wir genau wussten, welcher Gegenstand wo war.

Sasuke griff schnell nach der weißen Schürze, womit mir nur die Pinke mit den Rüschen blieb.

„Sorry,“, Sakura wurde rot, als sich mich ansah, „Das ist Inos Schürze, ich habe sie mir für heute ausgeliehen, denn Mamas genialer Hackbraten kann eine ganz schöne Sauerei sein, hehe.“

Sasuke lachte mich aus; Ich war groß, breitschultrig und ziemlich muskulös. Und ich trug eine pinke Schürze mit Rüschen; Ich konnte verstehen, dass ich nichts Besseres verdient hatte.

„Lach ruhig weiter, wenigstens steht bei mir nicht ‚Kiss the Cook‘ drauf.“, quengelte ich. Teme war sofort still.

Plötzlich spürte ich, wie Sasuke neben mich sprang. „Sakura…“, er knurrte, „Du hast diesen räudigen Streuner ernsthaft behalten?“ Er sprach von Sakuras neuem Kätzchen, Mittens. Sie war einfach so verdammt niedlich, ich weiß nicht, wieso er sie hasste.

Unsere Pinkette sah Teme nur böse an und suchte weiter nach ihrer Beute.

Sakura holte aus einem ihrer Hängeschränke eine große Glasschüssel und stellte sie ab. „Gebt mir mal bitte den Pilzsaft.“ Glücklich, dass wir mit einer halbwegs normalen Zutat anfingen, gab Sasuke ihr den Saft zusammen mit einem Messbecher.

„Wasser.“ Er reichte es ihr hinüber. „Okay, Sasuke, du schneidest den Spargel und den Sellerie, Naruto, du brätst den Speck.“

„Oooch, warum darf er was schneiden?“

„Als ob sie dir mit einem Küchenmesser vertraut.“

„Um Gottes Willen, wir sind NINJA, wie benutzen dauernd Messer!“

„Dobe, solche Messer wirfst du, aber bei diesen hier musst du auch mal länger als 4 Sekunden aufmerksam sein, und dazu bist du nun wirklich nicht fähig.“

„TEME!“

„JUNGS!“ Sakuras Schrei übertönte meinen. „Ich zerkleinere jetzt das Rindfleisch, okay? Und jetzt seid brav.“

Wir sahen uns weiterhin böse an, bis sie uns beiden gegen den Kopf schlug.

Also erledigten wir alle unsere Aufgaben. Sasuke schnitt, ich frittierte, und Sakura trug uns auf, merkwürdige Dinge hinzuzufügen. Als ich bei dem Rote Bohnen Paste und Vanillepudding Mix meine Grenzen erreicht hatte und das Zeug weglassen wollte, bedrohte mich meine Lieblingskameradin ziemlich heftig.

Was mich dann zur momentanen Situation bringt. Sakura hat gerade einen Löffel so selbstverständlich in den Mix getaucht, als wäre er Ramen, und hat das Teil abgeleckt. Wir sahen sie angeekelt an. Das ist rohes Fleisch! ERNSTHAFT!

„Mmmmmmmmm!“, seufzte sie. „Das ist mal ein guter Hackbraten… aber da fehlt noch was…“ Beim Überlegen biss sie sich auf den Daumennagel. „Probiert mal.“ Sie schob uns beiden jeweils einen Löffel in den Mund. „Was denkt ihr?“ Ich widerstand dem Bedürfnis zu würgen. Das schmeckte wie Erbrochenes, Toilettenwasser und Schmutz.

Ich konnte sehen, dass es Sasuke schwerer fiel, das Gebräu runterzuwürgen, als mir. Er würgte mit geschlossenem Mund weiter, weswegen es aussah, als würde er gleich niesen.

„Ooooch, hat Sasu etwa Schnupfen?“, scherzte Sakura. Dann schrie sie plötzlich „BANANEN!“

„Wir haben sie endgültig verloren.“, murmelte ich leise, wodurch ich mir einen Schlag in den Magen verdiente. Ich schwöre, die Frau hat ein Super Sonic Gehör.

„Die Bananen fehlen noch, Idiot.“ Sie verdrehte die Augen, als wäre das das Offensichtlichste auf der Welt.

In einem anderen Raum klingelte das Telefon, wir waren gerettet. „Einen Moment, ich geh nur schnell ran.“, erklärte sie uns, als sie sich Butter vom Zeigefinger leckte.

Sobald sie den Raum verlassen hatte entspannte ich meine Schultern.

Mittens legte ihren Auftritt hin und ließ sich auf einem Küchenstuhl nieder. „Sie muss die Katze wirklich loswerden.“ Ich war wirklich glücklich, dass Sasuke was gesagt hat, denn die Stille, die seit Sakuras Abgang herrschte, machte mich verrückt.

„Wie geht’s, wie stets?“ Das plötzliche Geräusch an meinem Ohr erschreckte mich so sehr, dass ich in die Luft sprang und meine Hände mit Chakra an der Decke fixierte.

„KAKA-SENSEI! Hilf mir, Sasuke-teme.“

„Wenn du nicht hier bist, um zu helfen, kannst du gehen.“ Ich war glücklich, dass er mal auf mich gehört hat.

„Nein, eigentlich bin ich hier, um mir anzusehen, wie sich das Unglück entfaltet. Meine drei Schüler kochen? Das kann ich mir auf keinen Fall entgehen lassen.“

Sakura kam wieder in den Raum hinein. „Oh, geh weg.“

Er tat es nicht.

„Was wollte ich nochmal? Richtig! Bananen.“

Sie fing an, die Bananen in einem so beängstigenden Tempo zu schneiden, dass ihre Bewegungen verschwommen. Dann entfuhr ihr ein stechender Schrei.

Sasuke, welcher nicht auf ihre wahnsinnigen Bewegungen geachtet hatte, drehte sich schnell um. „Sakura!“, schrie er. Ich war geschockt, Sorge in seiner Stimme zu hören. Muss ich falsch interpretiert haben.

Egal, jedenfalls hob Sakura als nächstes ihre Hand und starrte sie entsetzt an, okay, wir alle glotzten fassungslos hin. Ihr halber Daumen fehlte, er war ein Stummel.

Wir drei bekamen Panik, ich rannte hyperventilierend durch die Gegend und wedelte wild mit den Armen. Sasuke erstarrte zu Stein, seine Augen wurden glasig und ich glaube, er war kurz davor, in Ohnmacht zu fallen. Kakashi versuchte uns zu beruhigen.

Dann, plötzlich: „VERARSCHT!“ Sakura fing an zu lachen.

Wenn Blicke töten könnten, würde sie jetzt drei Mal in kleine Stücke gehackt zwei Meter unter dem Erdboden liegen.

„Gott, Leute, beruhigt euch.“ Sie zuckte mit den Schultern, hob die Bananen mit dem Messer hoch, ließ sie in die Schüssel fallen und rührte alles einmal um.

Sasuke nahm ihr das Messer aus der Hand. „Dir ist es nicht mehr erlaubt, den Messern noch irgendwie nahe zu kommen.“ Und das war’s.

„Mamma mia, was für ‘ne Nacht.“, lachte Kakashi, „ich muss schon sagen, mit euch zu Abend zu essen ist nie langweilig.“

„Mamma mia?“ Ich hob eine Augenbraue.

„Hackbraten ist italienisch, oder?“

xxx

„SAKURA! DIESE KATZE IST SO VERDAMMT NERVIG! Warum-?“

„ZUM LETZTEN MAL, SASUKE, ICH WERDE DIE KATZE NICHT IN DEN OFEN STECKEN!“

„Ah,“, seufzte Kakashi, als er den ungenießbaren Hackbraten in den nächsten Blumentopf kippte, „Junge Liebe ist so lustig, nicht wahr?“

A/N: FUCK YEAH. Ich habs getan. Nur noch 13 angefangene Storys! [Ich weiß, abartig. Keine Ahnung, wie die ganzen Anfänge zu Stande gekommen sind…]

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