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Mass Effect - Tribut

von Andauril
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16 / Gen
Commander Shepard Garrus "Archangel" Vakarian Liara T'Soni Tali'Zorah vas Normandy
10.03.2012
10.03.2012
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Obgliatorischer Disclaimer: Mass Effect gehört mir natürlich nicht. Es gehört BioWare und ich erhebe darauf keinen Anspruch. Ich leihe mir das Universum für diese Fanfiction nur aus um meinen kranken Schabernack damit zu treiben, und ich schreibe es just vor Fun und nicht für Geld.


--------------

Sie kroch durch den Schacht und es war heiß. Ihre Augen tränten von der Hitze und sie hatte das Gefühl, dass ihre Haut sich langsam von ihrem Fleisch abpellte als platze eine überreife Frucht. Dazu war der Boden so rau, dass sie allmählich Panik bekam, die vielen Kanten und Ecken könnten ihr den Anzug zerreißen. Ihre Knie schrammten immer wieder über den glühend heißen Schachtboden. In ihrer Fantasie bekam der elastische, widerstandsfähige Stoff des Anzugs bereits Risse…

Es war lächerlich, klaustrophobische Anfälle zu bekommen, wenn man das Leben auf beengtem Raum so gewohnt war sie. Es war absolut lächerlich. Sie war bereits durch engere Schächte als diesen gekrochen. Flach auf den Boden gepresst, so dass sie sich nur robbend vorwärtsbewegen konnte, jeden Augenblick in der Erwartung, dass ihr Ellbogen irgendwo dagegen krachte, weil sie nicht umsichtig genug gewesen war.

Trotzdem raste ihr jetzt das Herz in der Brust und ihre Lungenflügel fühlten sich, als implodierten sie, als fielen sie rasend schnell in sich zusammen und nahmen ihr den Atem. Ihre Muskeln – sämtliche Muskeln – waren verkrampft und angespannt und schmerzten bis an die Grenzen ihrer körperlichen Belastbarkeit.

Aber sie würde das hier schaffen. Dafür war sie ausgewählt. Es ging hier nicht um sie, um ihre Angst, ihre Panik, die unsinnigen Vorstellungen eines zerreißenden Anzuges – der nicht zerreißen konnte, jedenfalls nicht so! – und um lächerliche klaustrophobische Anfälle die absolut jeder Logik entbehrten.  

Es ging um so viel mehr als nur sie. Shepard verließ sich auf sie, und diese Menschenfrau war die vielleicht beste Freundin, die sie je gehabt hatte und haben würde. Allein ihretwegen würde die Flottille das Andenken ihres Vaters ehren. Ihretwegen war sie nicht zur Exilanten geworden, verbannt von ihrem eigenen Volk bis zu dem Tag, da sie starb.

Aber das war nicht einmal das wichtigste. Shepard stand für das Überleben. Irgendwo da draußen lauerten riesige Maschinen die nur darauf aus waren, sämtliche Zivilisation der Galaxis zu vernichten, wie sie es schon dutzende Male zuvor getan hatten, zuletzt bei den Protheanern, von denen nichts blieb außer Ruinen.

Shepard war die Hoffnung. Wenn Shepard versagte, was geschah dann mit der Galaxis?

Die Geth, ihre verlorene Heimatwelt, all das… es würde dann ihre geringste Sorge sein.

Und dann würde sie gar keine Sorgen mehr haben. Nie wieder…

*

Die Kollektoren mit ihren abnorm großen Köpfen waren einfach überall. Sie schossen auf die Gruppe, nahmen sie ins Kreuzfeuer, durchsiebten die weniger stabilen Deckungen.
Er beugte sich hinter der Deckung hervor, gerade so weit, um selbst feuern zu können, und legte an. Er entlud eine volle Ladung in Richtung eines anscheinend dick gepanzerten Kollektors, beobachtete befriedigt, wie die mikrofeinen Projektile den Kollektor durchsiebten wie zuvor die Salven der Kollektoren seine letzte Deckung…

Ein Blick nach links. Jack wirbelte einen Kollektor mit ihren Biotiken durch die Luft. Sie schoss auf den trudelnden Kollektor, einmal, zweimal. Er krachte, blutend, durchbohrt, gegen zwei seiner Freunde und begrub sie unter sich. Ihr weiches menschliches Gesicht war verzerrt. Er brauchte einen Augenblick, um festzustellen, dass sie sich tatsächlich freute.

Darum hätte er sie beinahe beneidet. Beinahe.

„Vorrücken!“, brüllte er ihr und dem Rest seines Teams zu, während er sich selbst über die Deckung hinwegschwang und energisch in ihre Richtung winkte.

Der Weg vor ihnen war frei. Vorerst. Aber er traute dem Frieden nicht. Es gab dutzende Kollektoren in dieser vermaledeiten Basis. Hunderte. Wenn nicht tausende. Hinter jeder Ecke konnte eines von diesen verfluchten Biestern lauern.

Aus dem Augenwinkel erkannte er sein bunt gemischtes Feuerteam. Grunt, den Kroganer aus dem Tank, die großen blauen Augen blitzten aufgeregt. Er konnte die Blutgier nahezu riechen, die der Kroganer ausstrahlte, während er mit fast kindischer Begeisterung sein Schrotgewehr streichelte. Jack, jeder Zentimeter ihres Körpers tätowiert, kaum gepanzert aber ihr weicher, menschlicher Körper vibrierte vor kaum gezähmter Biotik die blauleuchtend ihre Konturen nachzeichnete. Jacobs dunkles Gesicht war grimmig, dem Mann war der Ernst der Lage vollkommen bewusst, er wusste, worauf es ankommt – und auch, dass jeder Schritt sein letzter sein konnte. Zaeed Massani sah aus, als erledige er hier nur einen Job, einen verdammt harten und schwierigen zwar, aber eben nur einen Job – und genauso war es ja auch. Der Söldner wurde dafür bezahlt, hier zu sein. Er kämpfte nicht aus Überzeugung oder weil er sich dem Commander verpflichtet gefühlt hätte, ihm ging es ums Geschäft. Thane, dessen schuppiges Gesicht eine irritierende Mischung aus Schicksalsergebenheit und Konzentration spiegelte – zumindest nahm er das an, Drell-Mimik war ihm noch weniger vertraut als menschliche. Der Geth, Legion, mechanische Zielstrebigkeit, kein Anzeichen von Wut oder Angst, er tat, was getan werden musste, auf sonderbare kollektiv-denkende Art und Weise unerschütterlich loyal, überzeugt. Er glaubte beinahe die Berechnungen sehen zu können, die der Geth in seinem synthetischen Kopf durchführte, mit der kalten, kalkulierenden und unfehlbaren Genauigkeit, zu der nur Maschinen in der Lage waren. Und Mordin Solus, der selbst hier in dieser so prekären Lage geschäftig wirkte, das flache salarianische Gesicht aber dennoch eine Maske der Entschlossenheit, nur aus den Augen ließ sich so etwas wie Neugier ablesen. Die salarianische Mimik war ihm um einiges vertrauter als die der meisten anderen Spezies, auch wenn sie sich von der eigenen fast komplett unterschied.

Sie rückten den Korridor vor, um die nächste Biegung. Es war still – tödlich still.

„In Deckung!“

Der Befehl kam keine Minute, keine Sekunde zu früh. Alles, was zur Deckung diente oder auch nur potenziell geeignet schien, wurde genutzt. Er presste sich mit dem Rücken gegen den Türrahmen. Schüsse knallten – Schüsse wurden erwidert.

Aus seiner Deckung heraus feuernd beobachtete er, wie einer der Kollektoren sich grell glühend und wild zuckend in die Luft erhob, die Arme ausgestreckt, genau wie die Beine. Die vier kleinen, gelben Augen begannen zu glühen.

„Übernehme direkte Kontrolle!“

Diese Stimme schien von überall her und nirgendwo zugleich zu kommen.

Das Scharfschützengewehr schien fast von selbst in seine Hände zu finden. Ohne zu zögern nahm er den Kopf des glühenden Kollektors ins Visier. Er wusste nicht, was es ist, aber er hatte es schon dutzende Male zuvor erlebt. Diesem veränderten Mistvieh galt nun seine volle Aufmerksamkeit.

Der Kopf erschien im Fadenkreuz.

Der Finger zog den Abzug durch.

Treffer!

Der Präzisionsschuss zerfetzte Schilde und Panzerung. Der Kollektor verglühte, fiel – zu Asche geworden – gen Boden.

Langsam stieß er die angehaltene Luft auf. Dies war nicht das Ende. Es gab kein Ende, nicht, bevor diese Basis in Schutt und Asche lag. Nicht, bevor entweder die Reaper oder die Galaxis selbst in Schutt und Asche lagen.

Als er damals zu ahnen begann, dass Saren etwas verbarg, hätte er nie auch nur daran zu denken gewagt, dass es etwas von solchem Ausmaß sein könnte. Er erinnerte sich noch gut daran, an die Frustration durch diesen elenden Bürokratiesumpf warten zu müssen, und dabei zu wissen, dass Saren als Spectre nahezu unantastbar war. Er hatte es gehasst, jedes Mal umständlich um Erlaubnis bitten zu müssen, etwas zu tun, anstatt einfach zu tun, was nötig war…

Dann war sie gekommen. Das erste Mal hatte er sie im Atrium vor der Ratskammer gesehen, ein paar Worte mit ihr gewechselt. Ohne zu wissen – damals – wo sie ihn hinein ziehen würde. Ohne zu wissen, dass sie ihn erlösen würde von dem ganzen bürokratischen Unsinn der ihm die Hände band und ihn wirksamer behinderte als eine Kette um seine Füße.

Shepard hatte verstanden. Es war eine Ehre gewesen, dieser erstaunlichen Frau zur Seite zu stehen. Sie war eine Inspiration, und sie hatte ihn ermutigt das zu tun, was er für richtig hielt. Wenn sie nicht gestorben wäre, wäre er jetzt möglicherweise Spectre.

Sie hatte nicht die Augen vor dem verschlossen, was kam. Sie hatte nicht resignierend den Kopf in den Sand gesteckt, als sie erfuhr, was die Reaper vorhatten. Sie hatte sich in vollem Bewusstsein der Gefahr, die der gesamten Galaxis drohte, den Reapern entgegen gestellt und sie tat es jetzt noch. Sie würde es weiterhin tun, selbst, wenn sie erneut dabei sterben musste.

Er hatte sich ihr wieder angeschlossen, weil er an sie glaubte. Weil er dabei gewesen war, als sie Sovereign und Saren besiegte. Weil er wusste, was der Galaxis bevorstand und er nicht vorhatte, abzuwarten und sich abschlachten zu lassen.

Und er hatte sich ihr wieder angeschlossen, weil – wenn man das bei jemandem wie Shepard überhaupt sagen konnte – er ihr Freund war.

Sie war gestorben. Sie war von den Toten zurückgekehrt.

Die Reaper sollten sich besser hüten.

*

Die Seekerschwärme prallten gegen den biotischen Schild, ohne jede Chance, ihn zu durchdringen. Die Kraft, die es brauchte, ihn aufrecht zu behalten, zwang sie  langsam aber sicher immer mehr in die Knie. Sie atmete schwer. Jeder Atemzug zog sich qualvoll lange. Kaum bemerkte sie die Schüsse, die um sie herum fielen. Kaum bemerkte sie die Befehle, die Shepard mit ruhiger Stimme gab. Alles, was jetzt wichtig war, war, den Schild aufrecht zu erhalten.

Aber ihre Knie gaben langsam nach. Selbst ihre Biotiken hatten Grenzen, und sie wusste, dass diese langsam erreicht waren. Es kostete sie große Mühe, einen Fuß vor den anderen zu setzen, dem Ziel entgegen, dass immer näher zu kommen schien, und doch so weit entfernt war.

Es war kein Platz für Zweifel. Es war kein Platz für Angst. Es war ihre Pflicht, Shepard und die anderen vor den Seekern zu schützen. Es mochte sie an ihre Grenzen treiben und darüber hinaus – es war nicht wichtig. Sie hatte sich auf Shepard eingeschworen. Shepards Wunsch war ihr Kodex, ihr Wille sollte das Dogma sein, dem sie folgen würde. Und, wichtiger noch, Shepard war eine starke Persönlichkeit die es wert war, ihr zu folgen. Sie hatte ihr Hilfe über dieses Selbstmordkommando hinaus versprochen weil sie gespürt hatte, dass Shepard es wert war. Weil die Menschheit es wert war, gerettet zu werden.

Denn sie würden bloß die ersten sein. Sie war zu alt um zu ignorieren und zu leugnen, was der menschliche Commander ihr gesagt hatte. Sie hatte der Gefahr so oft ins Auge geblickt, dass sie aufgehört hatte, mitzuzählen. Jahrhunderte hatte sie im Kampf gegen die Ungerechtigkeit verbracht. Sie glaubte Shepard.

Vor ihnen erkannte sie die Tür und begann zu rennen, als die Biotik sie immer mehr in die Knie zwang, sie beinahe einbrechen ließ. Seekerschwärme rasten wild schwirrend auf den Schild zu und prallten von ihm ab, trudelten davon und zerschellten an Säulen und Trümmern. Ihre Beine zitterten, ihr Atem ging in angestrengten Stößen, jeder Schritt kostete sie unendliche Kraft, doch sie rannte.

Die Tür! Dort! Sie blieb stehen, während Shepard und die anderen zwei an ihr vorbeieilten, um sich in Sicherheit zu bringen. Sie nahm sie kaum wahr. Dunkle Energie raste durch ihre Nerven, schien sie in Flammen zu setzen und jagten in wirbelnden Schlieren ihren Körper entlang. Sie nahm alles, was sie hatte, sog die Energie an sich und stieß beide Arme nach vorne… Eine gewaltige Schockwelle raste von ihr fort und vernichtete die Seekerschwärme in ihrem Weg. Sie taumelte zurück und eilte, so schnell ihre zitternden Beine sie trugen, den anderen hinterher.

Die Tür schloss sich hinter ihnen.

Sie lehnte sich erschöpft dagegen, sank beinahe an das harte Metall gepresst gen Boden, wie um mit ihm eins zu werden.

Ja, Shepard war es wert, für sie kämpfen.

Denn die Reaper waren die größte Ungerechtigkeit, die der Galaxis je wiederfahren war.

*

Die Rakete traf das abscheuliche Ding direkt in eines ihrer riesigen Augen und zerfetzte das Gesicht, dass auf groteske Art und Weise an einen Menschen denken ließ, an ein menschliches Skelett, nur war es aus synthetischem Material, gespeist von menschlichem Genmaterial.

Es war eine Beleidigung der Menschheit, doch jetzt sank das abscheuliche Ding – hoffentlich für alle Zeit zerstört – in den tiefen Abgrund hinab, dem Boden entgegen, der sich viele hundert Meter unter dieser Plattform befand.

Shepard ließ den Raketenwerfer sinken, den sie über die Schulter geworfen hatte. Sie sah erschöpft aus, schmutzig, zerschlagen, aber der Esprit war nicht aus ihren Augen verschwunden. Sie würde kämpfen, bis zum bitteren Ende, gegen alle Widerstände, koste es, was es wolle.

Das war der Grund, warum sie ihr folgte.

Das war der Grund, warum man sie von den Toten zurückgeholt hatte.

„Wir empfangen eine Botschaft vom Illusive Man!“, erklang EDIs Stimme durch das Kommlink.

Sie hob eine Hand und öffnete den Kommkanal, und das Hologramm ihres Bosses erschien vor ihr und Shepard in der Luft.

„Hervorragend, Shepard. Sie haben es geschafft. Ich wusste, dass sie nicht versagen würden.“

„Noch ist es nicht vorbei.“ In Shepards Stimme vibrierte die Erschöpfung, doch es lag auch Stärke in ihr – und Kälte, die ihre Abneigung gegenüber dem Illusive Man verriet.

„Das ist richtig, Shepard. Hören Sie… die Reaper sind unterwegs. Diese Basis zu zerstören nimmt uns vielleicht die einzige Chance, mehr über unseren Feind zu erfahren.“

„Wissen Sie, was die Kollektoren mit den entführten Menschen gemacht haben?“ Shepards Stimme klang eisiger denn je.

„Ja, und aus genau diesem Grund dürfen wir die Basis nicht zerstören. Die Bombe, die sie bei sich haben… sie können ihre Polarität so einstellen, dass alles organische Leben auf der Station vernichtet wird, aber nicht die Daten in den Computersystemen. Shepard, wir können es uns nicht leisten, diesen Vorteil sinnlos zu verspielen!“

„Wessen Vorteil?“, erwiderte Shepard hart. „Den der Menschheit? Oder bloß Cerberus‘?“

„Cerberus ist die Menschheit, Shepard.“

Sie konnte nicht glauben, was sie da hörte. Ihre Fäuste verkrampften sich. Das war nicht richtig. Sie hatte an den Illusive Man geglaubt, sie verdankte ihm alles, was sie war. Aber was er jetzt vorhatte – das konnte sie nicht unterstützen. Die Technik der Reaper gegen diese zu verwenden… wer wusste zu sagen, was das aus ihnen machen würde? Aus der Menschheit?

„Nein. Das glauben Sie lediglich. Aber das was sie verlangen würde jedes einzelne Leben entehren, dass die Kollektoren zu Erschaffung dieses Dings vernichtet haben.“ Shepard nickte dem Turianer zu, der schweigend an ihrer anderen Seite stand. „Garrus, mach die Bombe scharf. Wir jagen die Station von hier bis zum Galaktischen Tiefkern.“

„Nein! Shepard! Das können Sie nicht tun. Sie zerstören unsere größte Chance damit. Bedenken Sie doch, was wir hierdurch gewinnen könnten!“

„Das ist mir durchaus bewusst“, entgegnete Shepard mit entschlossener Ruhe. „Aber um welchen Preis? Es muss ohne die Daten gehen. Es wird ohne die Daten gehen.“

„Nein! Miranda! Halten Sie sie auf, oder…“

„… oder was?“, entgegnete sie, scharf und kalt. Ohne Respekt. So hatte sie noch nie mit ihm gesprochen, nicht ein einziges Mal in all den Jahren bei Cerberus. „Oder Sie ersetzen mich?“ Sie kappte die Verbindung.

Das Hologramm erlosch.

Der Illusive Man hatte sie gezwungen, zu wählen. Zwischen ihm und Shepard. Sie hatte sich entschieden.

Sollte er das als ihre Kündigung betrachten.

Die Reaper mussten aufgehalten werden, aber sie hatte gesehen, was die Reapertechnologie hier aus der Menschheit gemacht hatte. Sie hatte gesehen, was aus der Menschheit werden würde, wenn die Reapertechnologie sie berührte.

Shepard war ihre beste Hoffnung auf ein Überleben. Auf den Sieg. Nicht Cerberus. Nicht der Illusive Man. Weil für Shepard die Menschen zählten, nicht ihre Fähigkeiten.
Das hatte sie jetzt verstanden.
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