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Tourneeunterbrechung mit Folgen

von yakko78
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Hashizo Kato Joe Kato Meiko Kajiwara Sammy Orukawa Shigemaru Mitamura Yaeko Mitamura
07.03.2012
08.11.2012
5
17.664
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07.03.2012 2.563
 
Nun ist es schon 3 Monate her, das die Band Bee Hive ihre große Reise nach Amerika angetreten hat. Der Sommer hat den Frühling abgelöst, und im Mambo laufen die Vorbereitungen für das Straßenfest auf Hochtouren.
"Yakko, was träumst du denn schon wieder mit offen Augen", halte es durchs Restaurant. Shigemaru war mit seinem Latein am Ende. <Seit 3 Monaten läuft sie nun schon mit dieser Trauermine herum. Und warum? Natürlich wegen diesem Zottelkopf. Das Mädchen will mich anscheint ruinieren. Seit Joe weg ist, landet das meiste Essen verbrannt im Mülleimer. Das  kann doch nicht wirklich die ganzen 6 Monate anhalten? > Seine Gedanken werden unterbrochen als die Tür zum Mambo aufgeht. "Hallo zusammen, bin wieder zu Hause." Hashizo ist in der Zwischenzeit ein ganzes Stück gewachsen. Auch Juliano hat sich einen noch dickeren Bauch angefressen, was bei der täglichen Versorgung durch Shigemarus köstlichem Essen nicht verwunderlich ist. "Hallo Hashizo, wie war den dein letzter Tag im Kindergarten vor den Ferien?", fragte Yakko, während sie ihn in die Arme schloss. "Ach Yakko, Kaoru war heute nicht da, obwohl sie mir versprochen hatte, dass wir uns vor den Ferien noch mal sehen. Weißt du vielleicht warum sie nicht da war?" "Nein mein kleiner. Aber ich könnte bei Meiko anrufen und sie fragen." Yakko geht zum Telefon als dieses plötzlich klingelt. "Hallo, hier ist das Mambo. <....> "Oh nein, das ist ja furchtbar". <....> "Aber natürlich Frau Kajiwara, ich werde versuchen Sammy zu erreichen. Vielleicht habe ich Glück." <....> "Sobald ich sie erreicht habe melde ich mich wieder, Tschüß." Sie legt mit einer versteinerten Mine den Hörer auf und wendet sich Hashizo und ihrem Vater zu. "Was ist denn los mein Kind, du schaust als wäre etwas Schlimmes passiert?" Yakko setzt sich mit zitterndem Körper, und versucht das eben Erfahrene wieder zu geben. "Meiko, ... (schluchz), sie hatte einen Autounfall. Jetzt liegt sie in der Klinik auf der Intensivstation. Mehr konnte mir ihre Mutter auch noch nicht sagen." Shigemaru und Hashizo bekommen vor Entsetzen kein Wort heraus.
<Ich muss versuchen Sammy zu erreichen. In Amerika müsste es jetzt circa 23:00 Uhr sein. Hoffentlich sind sie schon im Hotel. Aber wie bringe ich es ihm bei? Ich werde erst mit Joe reden. Er kennt Sammy besser.> Yakko geht zum Telefon und wählt die Nummer des Hotels. "Ja, schönen guten Abend. Hier spricht Yakko Mitamura, könnten sie mich bitte mit Herrn Joe Kato verbinden." < ....> "Danke" ......
"Joe Kato, Hallo?"<> "Hallo Joe, hier ist Yakko."<> "Hallo mein Schatz, da hast du aber Glück. Wir sind gerade erst vom Konzert zurück gekommen. Wie schön deine Stimme zu hören. Ich vermisse ...<> "Joe, ich rufe an weil etwas schreckliches passiert ist!" <> "Ist was mit Hashizo? Yakko, sag schon, was ist los?" <> "Meiko. Sie hatte einen Unfall und liegt in der Klinik. Sammy, sie will ihn unbedingt sehen. Ihre Mutter hat mir gesagt, dass das einzige was Meiko möchte, dass er zu ihr kommt. Sie muß ihm irgendwas Wichtiges sagen."<> "Oh nein,  armer Sammy. Ich muss es ihm irgendwie schonend beibringen. Yakko mein Liebling, ich werde mit ihm in Ruhe sprechen."<> "Danke, Joe. Ich wüßte nicht wie ich es ihm sagen sollte. Ich werde ins Krankenhaus fahren, um zu sehen wie es ihr geht. Dann kann ich ihr gleich sagen, dass Sammy schon Bescheid weiß."<> "Gut, ich liebe dich, Yakko! Bis bald." <> "Ich dich auch, Tschüß"


*Szenenwechsel ins Krankenhaus*

Maiko liegt regungslos in Ihrem Bett. Um sie herum unzählige Apparaturen und Schläuche. Die Krankenschwester ist gerade in ihrem Zimmer und notiert die Werte auf einem Krankenblatt. Die Tür geht leise auf, und Yakko betritt das Zimmer. Mit leiser Stimme wendet sie sich an die Krankenschwester. "Schönen Guten Tag, mein Name ist Yakko Mitamura. Darf ich Meiko besuchen?" Die Schwester antwortet mit schüttelndem Kopf: "Es ist nur den Familienangehörigen gestattet sie zu besuchen. Es tut mir leid, aber ich muß sie bitten das Zimmer wieder zu verlassen." In diesem Moment öffnet Meiko ihre Augen, und bittet die Schwester eine Ausnahme zu machen. "In Ordnung. Aber nur 5 Minuten. Sie braucht noch viel Ruhe." Yakko nimmt sich den Stuhl, der in der Zimmerecke steht, und setzt sich neben Meikos Bett. "Meiko, was machst du den für Sachen? Wie geht es dir?" "Ach Yakko, es sollte der schönste Tag meines Lebens werden, und jetzt ...., hast du Sammy erreichen können?" Yakko nimmt Meikos Hand behutsam in ihre. "Ich habe vorhin mit Joe telefoniert. Er will es Sammy so behutsam wie möglich beibringen. Er meldet sich sicherlich bald bei dir." Yakko bemerkt, dass Meiko Tränen in den Augen hat. "Tut dir was weh? Soll ich einen Arzt rufen?" "Nein Yakko. Ich danke dir, dass du die Jungs angerufen hast und jetzt bei mir bist. Es ist alles so verfahren. Weißt du, eigentlich wollte ich gestern nur schnell nach Hause um mit Sammy zu telefonieren. Ich war mit den Gedanken ganz woanders und habe dieses Auto einfach nicht wahr genommen. Und jetzt, liege ich hier, und weiß nicht wie es weitergehen soll (schluchz...). Aber Meiko, wichtig ist doch nur, dass es dir einigermaßen gut geht. Alles andere ist doch erst einmal egal." "Ach wenn du wüsstest. Ich wollte es zwar erst Sammy sagen, aber .... Yakko, ich bin Schwanger. Und kein Arzt hat mir bis jetzt mitteilen können, ob das Kind den Unfall überlebt hat." Sie bricht in Tränen aus und kann sich nicht beruhigen. Die Schwester kommt zurück ins Zimmer, und bittet Yakko, jetzt zu gehen. Sie verabschiedet sich von Meiko und kann dabei ihr Mitgefühl nicht verbergen. "Yakko, versprich mir mit keinem darüber zu sprechen." Schluchzend nickt Yakko und verläßt das Zimmer. <Arme Meiko.>, denkt sich Yakko beim Verlassen der Klinik. <Da erfährt sie, dass sie von ihrer großen Liebe ein Kind erwartet, und jetzt ....? Ob Joe und ich auch bald...? Also sich darüber jetzt Gedanken zu machen ist wirklich nicht angebracht. Wichtig ist jetzt, dass Meiko wieder gesund wird und das Baby wohl auf ist.>


*Szenenwechsel zurück im Mambo*

"Wo Yakko nur bleibt?", fragt Hashizo Shigemaru. "Sie wollte doch gleich wieder da sein? Hoffentlich geht es Kaorus Schwester wieder besser." Die Tür zum Restaurant öffnet sich. "Hallo Yakko, endlich ....", aber nicht Yakko sondern Isuzu betritt das Restaurant. "Ach du bist es.", sagt Hashizo mit leiser Stimme. "Na das ist ja eine Begrüßung. Was machst du denn für ein trauriges Gesicht mein Kleiner?" Shigemaru erzählt ihr was passiert ist und das Yakko gerade bei Meiko ist. "Du meine Güte. Wir haben uns gestern Mittag noch gesehen, und jetzt sowas. Herr Mitamura, haben sie etwas dagegen, wenn ich mit auf Yakko warte?" "Aber natürlich nicht. Und damit die Zeit schneller vorbei geht, werde ich euch etwas zu Essen zubereiten." <Huungeeer!!!> miaute Juliano ihm entgegen. "Also Juliano, wie kannst du jetzt nur ans Essen denken." schimpft Hashizo. "Ach, lass ihn doch, wenn mein Dickerchen Hunger hat bekommt er natürlich was von mir." <Das ist ja nicht mehr zum Aushalten. Die Warterei macht mich noch wahnsinnig.> Shigemaru schaut an die Uhr.<Jetzt ist sie schon 2 Stunden weg....> In diesem Augenblick kommt Yakko zur Tür herein. Mit einem beruhigenden Blick gibt sie erst einmal Entwarnung. "Meiko geht es den Umständen entsprechend gut. Ich konnte sie zwar nur kurz sprechen, aber ich habe ihre Mutter auf den Weg hierher getroffen. Das Krankenhaus hat sie angerufen und mitgeteilt, dass Meiko schon morgen wieder auf die normale Station verlegt werden kann." "Aber was ist denn nun mit ihr?, will Isuzu wissen. "Sie hat sich 2 Rippen gebrochen. Sie musste nur zur Beobachtung auf der Intensivstation bleiben." Ein erleichtertes Raunen halt durch das Restaurant. "Dann können wir sie ja gleich morgen besuchen, Kaoru ist sicherlich auch da.", sagt Hashizo mit einem Strahlen. "Denkst du nicht, dass Meiko erst einmal wieder zu Kräften kommen sollte, bis wir ihr alle einen Besuch abstatten?", antwortet Yakko. "Und bis es soweit ist, könntest du mir bei den Vorbereitungen für das Fest helfen. Was hälst du davon, mein Kleiner?", fragt Shigemaru. Mit großen Augen schaut Hashizo zu Shigemaru und gibt ihm zu Verstehen, dass es für ihn selbstverständlich ist, zu helfen. Denn Yakko wird jetzt öfters Ausfallen wenn sie zu Meiko geht.


*Szenenwechsel zu Meiko* <Der nächste Morgen>

Meiko wird gerade auf ihr neues Zimmer gebracht, als schon das Telefon klingelt. "Hallo, hier Meiko?"<> "Hallo mein Schatz, wie geht es dir?"<> "Ach, hallo Sammy, schön endlich deine Stimme zu hören."<> "Was machst du denn nur für Sachen, Meiko. Als Joe gestern zu mir kam und erzählte was dir passiert ist, konnte ich keinen klaren Gedanken mehr fassen. Erst als Yakko später Entwarnung gegeben hat, konnte ich mich einigermaßen wieder beruhigen." <> "Ach Schatz, es ist alles in Ordnung. Wenn ich Glück habe, kann ich schon in 2 Tagen wieder nach Hause. Es sah Gott sei Dank viel schlimmer aus, als es ist." <> "Du mußt mir aber versprechen, dass du dich schonst. Warum wolltest du eigentlich, dass ich sofort zu dir komme? Was gibt es denn so wichtiges mit mir zu bereden?" <> " Ach...., naja..... , eigentlich wollte ich.... , DU WIRST PAPA!!!" Sogleich muss Meiko den Hörer soweit wie möglich von sich weg halten, denn das Geschrei kann man bis zum Flur draussen hören. <> "Das ist ja der Wahnsinn. Das ist die beste Nachricht, die es gibt. Ich werde Papa, und mein größter Schatz, trägt mein Kind unter ihrem Herzen. Wird es ein Junge oder ein Mädchen?" <> "Aslo Sammy, das kann man doch jetzt noch nicht wissen. Ich habe doch selbst gestern erst erfahren, dass ich Schwanger bin. Da mußt du dich noch ein bißchen gedulden." <> "Entschuldigung Meiko, aber wir müssen jetzt zu einer Pressekonferenz, aber ich werde dich danach wieder anrufen, Versprochen." <> "Bis später, und viel Spass."
Meiko legt den Hörer auf und lässt sich überglücklich in ihr Bett fallen. < Autsch meine Rippen..., ich muss noch etwas vorsichtig sein. Das Sammy sich so freut? Jetzt wird alles wieder gut. Sammy und ich bekommen ein Baby. Ich kann es kaum erwarten, dass die Tournee endlich vorbei ist und die Band wieder kommt.> Es klopft an der Tür. Yakko und Isuzu kommen herein. "Hallo Meiko, du siehst ja schon viel besser aus als gestern.", fällt Yakko sofort auf. "Hallo ihr zwei, ich fühle mich auch so. Ich könnte Bäume ausreißen vor Glück." Yakko sieht Maiko mit lächelndem Gesicht an: "Hast du schon mit Sammy gesprochen?" "Gerade eben. Er hat, glaube ich, das gesamte Hotel vor Freude zusammen geschriehen." Isuzu steht mit offenem Mund vor den beiden, und fragt: "Könnte mir vielleicht jemand erklären was hier los ist? Du hast einen schweren Unfall, liegst in der Klinik, und Sammy freut sich darüber? Das verstehe wer will, ich nicht!" Yakko und Meiko können nicht anders und lachen drauf los. Beide klären Isuzu über die erfreulichen Umstände auf. "Das ist ja...., also da kann man ja nur gratulieren. Ich freue mich für euch beide. Der erste Bee Hive Nachwuchs, und das ausgerechnet von euch. Das hätte man vor ein paar Monaten noch nicht für Möglich gehalten.    


*Szenenwechsel zu Sammy und Joe in Amerika*

Sammy legt gerade den Hörer auf und ruft Joe zu sich, der gerade in der Dusche steht. "Was ist denn los, ist was mit Meiko, geht es ihr besser?" Sammy steht mit einem strahlenden Lächeln vor Joe und verschränkt dabei seine Arme hinter dem Kopf. "Ich möchte gern unsere 2 freien Tage nächste Woche nutzen, um nach Japan zu fliegen." "Waaas, du willst nach Hause? Was ist denn passiert? Geht es Meiko wirklich so schlecht?" Sammy kann seine Freude nur sehr schwer unterdrücken. "Joe, ich muss einfach zu ihr. Die beiden brauchen mich jetzt." "Jetzt verstehe ich garnichts mehr. Welche beiden? Ist Kaoru etwa auch mit im Auto gewesen?" "He, wieso Kaoru? Nein ich meine Meiko und ....., mein KIND!" Joe kann es kaum glauben. Er fällt Sammy in die Arme und gratuliert ihm vom ganzen Herzen. "Na wer hätte das gedacht. Mein bester Freund wird Papa. Das müssen wir unbedingt feiern. Was hälst du davon, wenn wir nach der Pressekonferenz im Restaurant die Korken knallen lassen?" Sammy findet die Idee spitze. "Aber vorher telefoniere ich noch mit dem Management. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, dass wir ein paar Tage länger frei bekommen könnten. Du und Eichi würdet euch doch auch freuen, einen Abstecher nach Japan zu machen. In der Zeit, wo Sammy telefoniert, schaut Joe starr aus dem Fenster. <Yakko. Vielleicht sehen wir uns schon nächste Woche wieder. Auch wenn es nur für eine kurze Zeit ist. Ich vermisse dich so sehr. Ich muss mir etwas besonderes einfallen lassen, um dich zu überraschen. Vielleicht hat ja Sammy eine Idee? Hoffentlich stimmt das Management unserem Wunsch ....> Joe wird von Sammy mit einem Aufschrei       aus seinen Gedanken gerissen. "Alles klar Joe. Pass auf. Wir bekommen 2 WOCHEN Urlaub.Und das beste kommt noch. Nach dem ich ihnen die Umstände meiner Bitte erklärt habe, haben sie die nächsten 3 Konzerte so verschoben, dass wir schon in 3 Tagen im Flieger sitzen. Und was sagst du nun?" "Das ist ja großartig, Auf nach Japan!!!" Die beiden laufen zu der Band, die schon in der Hotellobby warten. "Na endlich kommt ihr auch mal. Wir müssen in 20 Minuten im Sender sein.", schreien ihnen die Bandkollegen im Chor entgegen. "Eichi, vermisst du deine Isuzu sehr?", fragt Sammy mit einem Lächeln. "Na du kannst ja dumme Fragen stellen. Natürlich." "Was würdest du machen, wenn wir länger frei hätten als die 2 Tage nächste Woche?" Eichi schaut Joe an und fragt:"Habt ihr zu tief ins Glas geschaut. Wir können froh sein das wir überhaupt mal frei haben. Was wollt ihr denn nur von mir?" "Also wir fliegen in 3 Tagen für 2 Wochen nach Japan. Wir dachten ja nur, dass du vielleicht gern mitkommen würdest." Ein riesen Geschrei bricht bei der Band aus. "Ihr könnt einen aber auch auf den Arm nehmen. Wie habt ihr das denn hinbekommen?" "Das wird erst heute Abend im Restaurant gelüftet.", entgegnet Sammy. "Aber kein Wort zu Isuzu. Wir wollen die Mädchen überraschen." "Aber klar, ihr Gesicht möcht ich sehen, wenn ich plötzlich vor ihr stehe. Das wird der Knaller", scherzt Eichi.
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