Eine Entführung und verheerende Folgen

von Therapie
GeschichteKrimi / P12
Andreas Kringge Michael "Mick" Brisgau
02.03.2012
11.03.2012
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02.03.2012 214
 
Jenna blickte nervös hinter sich. Sie hatte von Anfang an gedacht, dass es eine dumme Idee gewesen war. „Ach, ich trink nicht viel. Mach dir keine Sorgen.“ Das hatte Julian gesagt. Jetzt lag er irgendwo stockbesoffen in der Ecke in seiner eigenen Kotze und konnte vermutlich bis zum Morgen keinen Fuß mehr vor den anderen setzen, geschweige denn Auto fahren. Wieso zum Teufel hatte sie sich darauf eingelassen – sie wusste doch, wie er war. Jetzt musste sie doch laufen. Durch diese furchtbare Gegend.
Es war halb drei Uhr morgens und lauter düstere Gestalten lungerten in den Gassen herum. Jenna hatte das Gefühl, dass alle Blicke auf ihr ruhten. Kalter Schweiß stand ihr auf der Stirn; sie beschleunigte den Schritt. Ihre Stöckelschuhe klangen für sie wie Pistolenschüsse. Mussten sie so laut sein?
Doch plötzlich merkte sie, dass sie nicht nur ihre eigenen Schritte hörte: Hinter ihr ging jemand. Sie wandte den Kopf. Etwas entfernt ging eine bullige Mannsgestalt hinter ihr. Sie schluckte und versuchte, Ruhe zu bewahren. Schließlich ging er nur zufällig in dieselbe Richtung – oder? Vielleicht wollte er nur –
Doch Jenna sollte diesen Gedanken nicht zu Ende denken. In dem Moment wurde sie gepackt und noch bevor sie schreien konnte, wurde ihr ein Tuch auf Mund und Nase gedrückt und alles wurde schwarz.
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