Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Zwischen den Jahren

GeschichteFantasy / P12
Kantorka Krabat Meister
28.02.2012
28.02.2012
1
2.036
 
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
 
28.02.2012 2.036
 
Gegen Abend, es wollte schon dunkeln, fand sich die Kantorka auf der Mühle ein, in der Abendmahlstracht mit dem weißen Stirnband. Die Kantorka klopfte zaghaft an der Tür. Das Pochen der Tür zersplitterte regelrecht die Stille auf der Mülle. Hanzo schaute von einem Müllburschen zum anderen, bis jetzt hatten sie alle schweigend in der Gesindelstube gesessen und auf das kommende gewartet , bis es an der Tür geklopft hatte. In den Augen der Burschen konnte Hanzo lesen das sie auch nicht wussten wer vor der Tür war, naja in allen bis auf die grünen Augen Krabats. Hanzo musterte ihn noch einen Augenblick, dann stand er auf und ging zur Tür. Mit sanfter Gewalt öffnete er die schwere Holztür, voller Erwartung wer wohl zu dieser späten Stunde vor der Tür stand. Die letzten Sonnenstrahlen durchfluteten den Gang zur Gesindelsstube. Ein Mädchen mit schwarzen langen Haar, erhellt von der untergehenden Sonne, sie trug die Abendmahltracht und knetete ihre Finger nervös.“ Was willst du?“ fragte Hanzo das junge Mädchen. „ Den Müller sprechen.“ Antwortete das Mädchen mit anfangs zitternder, aber immer fester werdender Stimme. „ Der Müller bin ich.“ Die Burschen beiseite schiebend trat der Müller in den Türrahmen. Er war bleich wie mit kalk bestrichen oder als ob er sich einen Mehlsack über den Kop gestülpt hätte.
„ Was willst du?“
Die barsche Stimme ließ das Mädchen zusammenzucken. Mit fester stimme sagte sie:“ Gib mir meinen Burschen heraus!“ „ Deinen Burschen ?“ Woher soll ich wissen wer dein Bursche ist.“sagte er böse lachend. „ Es ist Krabat“; sagte Kantorka, „ denn ich lieb hab. „ Krabat, dieser Tunichtgut?“ der Meister wollte sie einschüchtern.“ Kennst du ihn überhaupt? Bist du fähig ihn unter den Burschenzu finden?!
„ Jawohl, ich kenne ihn!“ antwortete die Kantorka scharf.
„ Das kann jeder behaupten!“
Der Meister trete sich auf dem Absatz um wandte sich nun an die Burschen:“ In die Schwarze Kammer mit euch und kein Ton will ich hören!“ befahl er ihnen. Er führte die Kantorka in die Schwarze Kammer Krabat erwartete das sich in Raben verwandeln mussten und so war es auch, als der Meister mit der Kantorka den Raum betrat verwandelten sie sich von alleine in Raben. Krabat spürte wieder das vertraute kratzen in seinem Hals und er krähte. „ So wenn du Krabat erkänst ist er und die restlichen Burschen frei. Wenn nicht schwöre ich dir werdet ihr den Morgen nicht mehr erleben! Also entscheide dich, wirst du es für einen einfachen Müllburschen auf dich nehmen?“ „ Ja, ja das werde ich!“ „ Dann schlag ein, oder hast du Angst?“ Die Kantorka hob die Hand, hielt noch einen Moment innen, dann schlug sie ein. Der Meister grinste Böse, dann hob er seine Hände und Zauberte ein schwarzes Tuch heraus. Dieses legte er der Kantorka um die Augen. Der Meister trete die Kantorka dreimal im Kreis, was Krabat an das Spiel Blinde Kuh erinnerte .Panik kroch langsam in Krabat hoch, was wenn sie ihn nicht erkannten, wenn sie zum Beispiel Lyschko oder Lobosch nahm?“ Solche und viele andere enliche Gedanken schossen durch Krabats Kopf. Sein Herz schlug so laut das es die anderen hören mussten. Das Mädchen schritt mit verbundenen Augen den Gang entlang. Sie lief langsam und es sah anmutig aus. Krabat war sich nun sicher. Die Kantorka würde es nicht schaffen, hätte er es nicht besser wissen können? Er hätte nur sich opfern können und die Kantorka schön raushalten sollen! Aber was hatte er getan? Er hatte sich geweigert! wären die anderen nicht hier gewesen, würden dem Jungen nun die Tränen über die kräftigen Wangen laufen.
Als die Kantorka in der Mitte der Reihe aus Gesellen stehen blieb dachte sie angestrengt nach, wie es Krabat schien.
*bitte, liebe Kantorka, wähle den richtigen! Und zwar mich!*, schoss es ihm in durch den Kopf
. Sie wand ihr Gesicht zu den kohlschwarzen Raben der auf der Stange saß zu. Ein bedrückende Stille entstand, selbst die Raben waren Still. Die Stille fühlte sich für Krabat an, als ob das Gewicht des gesamten Universums auf ihm lasten würde.
Plötzlich trete die Kantorka ihren Kopf in seine Richtung, er spürte wie sie seine Gedanken vernahm. Das Mädchen spürte, als sie den Raben ansah, ein warmes Krippeln in ihrem Bauch. In diesem Moment wurde ihr eins klar…


„ Das ist er, dass ist Krabat!“ meinte das Mädchen mit fester Stimme .Der Meister wurde Kreidebleich:“ bist du dir da Sicher Mädchen?“ fragte der Meister.
„Ja, ja ich bin mir ganz Sicher!“
Es gab einem ohrenbetäubenden Knall. Wie in Teitlupe verwandelten sich die Burschen von der Rabengestalt zurück in ihre eigene, menschliche. Die Kantorka taumelt ein paar Schritte zurück, dann bleibt sie wie angewurzelt Stehen. Ihr Blick ist auf die Schuhe des jungen Mannes der vor ihr stet gerichtet, langsam wandert er hoch bis er an den Augen von…“ Krabat!“ die Kantorka schmiegt sich in die Arme Krabats. Krabat streicht ihr durch die Haare und flüstert:“ Danke das du mich gerettet hast.“
„Nein! Wie konntest du, du dumme Gans!“ schrie der Meister voller Schmerz. Er stürzte zu Boden als er versuchte wieder auf die Beine zu kommen, knickte sie ein. „ Ich bestimme wer auf der Mühle stirbt!“ schrie der Meister mit schwacher Stimme. Auf einmal fing er am sich zu krummen und zu wimmern als ob er gefoltert wurde.
„Last uns von hier verschwinden, gleich stürzt hier alles ein!“ entschied Juro.
Die ersten Burschen rannten schon raus, doch Lyschko blieb noch einen Moment zurück. Er Spuckte auf den Boden vor den Meister und meinte:“ Wenn die schwarze Macht am Boden liegt Geschieht das Weil die Liebe siegt.“ Dann rannte auch er raus .Hanzo holte die alte Haflingerstute aus dem Stall und packte die Paar Habseligkeiten der Burschen auf den Rücken. Krabat trete sich um und sah wie sein Zuhause, die Mühle am Schwarzenwasser, in Flammen aufging. Die Kantorka nahm seine Hand und zog in weiter. Der Schnee knirschte unter seinen Schuhen als er sich langsam auf das Tor, was ihn und die Freiheit von einander Trennte zubewegte. Als das Tor nur noch einen Schritt entfernt war wand er sein Gesicht ein letztes mahl der Mühle zu und sah wie sie langsam aber sicher von den Flammen verschlungen wurde, mit der Mühle auch die dunkle Macht des Meisters. Ein grauenvoller schrei durchbrach die Dunkelheit und Krabat wusste das es mit dem Meister nun ein Ende hatte. „ Vielleicht, “ dachte Krabat, „ findet er im Tod ja Frieden.“ Er machte die letzten Schritte in die Freiheit und als sein Fuß den Boden berührte, spürte er wie die Magie seinen Körper verlies. Aber ein Teil, da war er sich sicher, würde für  immer in Ihnen weiterleben.

Die Burschen gefolgt von Krabat und der Kantorka stapften langsam, was  den Schnee zu verdanken war, nach Schwarzkolm. Das einstigste was sie vernahmen war das knirschen des Schnees und das Schnauben des Pferdes was nicht viel Lust hatte Juro durch den Schnee zu tragen. .Nach einer Viertelstunde erblickten sie Schwarzkolm was Friedlich da lag. Vereinzelt brannten noch Kerzen in den Zimmern, die Wirtshäuser hatten noch offen. Schwarzkolm sah aus, als ob ein kleines Kind Puderzucker über seine Spielzeugstadt gestreut hätte .In Schwarzkolm angekommen fragte Lyschko die anderen:“ Wo sollen wir hingehen?“ Merten meinte:“ Wir könnten einen Bauern fragen ob wir in einer Scheune übernachten dürfen.““ Nein, last uns in ein Wirtshaus gehen und einen Krug Met auf den Tod des Meister trinken!“ Jubelte Juro. Also machten sie sich auf den Weg in das erste Wirtshaus was ihnen über den Weg lief. Dieses war das „ Gasthaus zum Tänzeltenpony“. Als Krabat eintrat schlug in der Geruch von Schweis und Alkohol in die Nase. Am liebsten hätte er au dem Absatz kehrt gemacht. Er hätte lieber in der Gosse übernachtet als in diesem Wirtshaus. In dem Wirtshaus war es trotz der vielen Kerzen ziemlich dunkel. Aus einer Ecke die wahrscheinlich in die Küche führte und noch schlechter beleuchtet war als der Schankraum, funkelten ihn rote Augen böse an und verschwanden mit einen  quwicken. Ratten! Krabat  und seine Freunde setzten sich an einen großen Tisch in die Hinterste Ecke. Eine Rundliche Frau mit Befleckter Schürze kam langsam auf sie zu und fragte gelangweilt was sie zu sich nehmen wollten. Wir bestellten Spiesbraten, Bier und Met und ließen sich bis tief in die Nacht gut gehen. Wir hatten gelacht und über den Meister gehöhnt. Keiner Bedauerte das sie nicht mehr Zaubern konnten, nicht einmal Lyschko. Alle waren voller Erwartungen was das leben für sie bereit hellt. Sie feierten ausgelassen bis ins Morgenrot, dann schlief auch der letzte ein.
Am Nächsten Morgen hatte Krabat fürchterliche Kopfschmerzen. Hatte Krabat wirklich auf dem Tisch geschlafen? Er  sah auf. Auf dem Tisch ruhten die Köpfe von Lobosch. Lyschko, Merten und allen anderen. Was war passiert? Das hier war nicht die Mühle, ja wo war er hier eigentlich?
Schlagartig erinnerte Krabat sich wieder. Das plötzliche erscheinen der Kantorka, die Aufgabe, der Tod des Meisters, der Brand der Mühle….
“Krabat?“
Eine leise, zarte Stimme rieß Krabat aus den Gedanken.. Das Mädchen stand auf und streckte sich genüsslich. Krabat tat es ihr gleich und dann trat er auf sie zu und umarmte sie. Das Sonnenlicht durch Flutet den Schanckraum und lies in nur noch treckiger aussehen. Er fragte sich wie durch die Treckingen Scheiben überhaupt Licht hindurch dringen konnte .Die Kantorka und ich machten die anderen wach die mit einen knurren ihre Augen öffneten.
Nach längere Zeit als alle zumindest halbwegs wach waren, Lobosch war am Fitteten zusammen mit der Kantorka, schmissen sie ein paar Taler auf den Tresen und Verliesen das Wirtshaus. Als Krabat aus der Tür trat musste er erstmal plinzeln. Die Sonne schien kräftig auf das Weise Schwarzkolm nieder. Merten holte den Haflinger aus dem Stall und bat der Kantorka an auf ihm zu reiten. Das Mädchen lehnte danken ab. Sie führte sie durch viele Gasse und an vielen Häusern vorbei. Sie kamen an einer Stelle des Dorfes vorbei, wo die Armut  am größten war. Überall hörte man ein Kind weinen. , ein dürrer Junge klaute einer alten Frau aus einem Korb zwei Äpfel ein andere lenkte sie ab. Irgendjemand schüttete seinen Nachttopf auf die Straße und Krabat konnte gerade noch zur Seite springen. Sie überquerten den  Marktplatz auf den eine große, schöne Linde stand. Nach einer weile hielt die Kantorka vor einen großen, schönen Fachwerkhaus.  Die Kantorka klopfte. Gleich darauf kam eine Frau mit schwarzem Haar aus dem Haus und kam  voller Freud auf
die Kantorka zugeraunt. Sie umarmte das Mädchen freudig, dann rief sie nach drinnen:“Jackob, Elaine unsre Faye ist wieder da!“





























                         Jahre Später    



In dem kleinen Dorf namens Schwarzkolm war Ruhe eingekehrt. Beinahe 40 Jahre waren seit jenem Tag vergangen, an dem die Schwarze Mühle in Flammen aufgegangen war. Niemand hatte sich damals die Mühe gemacht, den Brand zu löschen oder nach Überlebenden zu suchen. Jeder war froh, dass er der Mühle so weit wie möglich fern bleiben konnte. Man hatte die Mühle einfach brennen lassen, bis das Gebäude irgendwann in sich zusammen gefallen war – dann hatte man es den Flammen überlassen, die bald von selbst erlischt waren. Und obwohl sich seit dem Brand auf dem Grundstück der Mühle kein Lebenszeichen mehr geregt hatte, mieden die Dorfbewohner die Brandruine auch weiterhin. Nur zu gut konnten sie sich noch daran erinnern, welch Schrecken einmal von diesem Platz ausgegangen war.
40Jahre in den sich für Krabat alles geändert hat. Er und Faye ( die Kantorka ) lebten Glücklich in einem großen Bauernhaus mit ein paar Tieren, sie haben  zwei Kindern die bereits Erwachsen sind und nun selbst Kinder haben. Juro hatte Fays Schwester Elaine geheiratet und lebte genauso glücklich. Alle Burschen blieben in Reichweite und Lobosch war sogar Krabats Nachbar.


Jeden Abend erzählte Krabat seinen Kindern und später seinen Enkelkindern die Geschichte von der Mühle  am Schwarzenwasser. Und so wird die Geschichte immer weiter erzählt und wurde zur Sage.


Die Geschichte von der schwarzen Mühle und Krabat, erzählt man sich noch heute an kalten Winterabenden.

---------------------------------------
Also da wir in der Schule ein Lesetagebuch zu Krabat gestalten mussten, dachte ich ich stelle mein Ende mahl hir rein und würde mich freuen wenn ihr mir sagt wie ihr es findet und was ich verendern kann.

Ich freue mich über Reviews :)

GLG Eure LucySussan ( Sophie- Marie )
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast