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Und Wenn Ich Dich Nicht Will?

von Fukakaina
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Neji Hyuga
27.02.2012
03.09.2012
16
21.786
1
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27.02.2012 598
 
Tamina:
"Dann ist es also beschlossene Sache!"
Die Stimme des Hyūga-Clanoberhauptes hallte von den Wänden des großen Raumes wider, welcher sich im Wohnteil des Hyūga-Clans befand.
"Jawohl. Der Hochzeit steht nichts mehr im Weg.“, sagte Takechi Senshei, Oberhaupt seines Clans, feierlich.
In dem spärlich möbeliertem Raum befanden sich nur vier Personen;
Mein Vater Takechi, ich zu seiner Rechten. Mein Gesicht war bedeckt durch einen schwarzen Schleier, nur meine Augen waren noch zu sehen. Auf Anweisung meines Vaters musste ich mein Gesicht für den heutigen Tag verschleiern.
Auch noch anwesend waren, der Anführer des  Hyūga-Clans und sein Neffe Neji Hyūga.
Neji.
Alles was ich über ihn wusste, war, dass er nicht zur Hauptfamilie gehörte sondern zur Nebenfamilie der  Hyūgas, sein Vater nicht mehr unter den Lebenden weilte und mehr nicht.
Auch hatte ich noch keine Gelegenheit gehabt, ihn näher kennenzulernen. So wusste ich nicht, wie er so als Mensch war. Eigentlich wusste ich rein gar nichts über ihn. Nur vom Sehen kannte ich ihn, die restlichen Infos hatte ich im Laufe meiner Karriere als Ninja aufgeschnappt.
Das sollte  also mein zukünftiger Ehemann werden. Und ich hasste ihn.
Da fragt man sich doch: Wie kann man jemanden hassen den man kaum kennt?
Ganz einfach: Ich war von vorne rein gegen diese Hochzeit gewesen:
Punkt eins: Ich war 16 Jahre alt, blutjung und da war es doch wohl mehr als klar, dass ich keine Lust hatte, mich an den nächstbesten Typen zu binden und für den Rest meines Lebens mit ihm zusammen zu sein.
Punkt zwei: Mein Clan wollte unser Kekkei Genkai mit deren Kekkei Genkai verbinden. Dazu mussten wir Kinder kriegen. Wollte ich mit ihm ein Kind kriegen? Nein.
Punkt drei: Nicht dass es einen anderen Jungen in meinem Leben gab. Ich war noch Jungfrau und hatte eigentlich keine Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht. Aber ich fühlte mich noch nicht bereit dazu. Noch nicht bereit zu heiraten. Noch nicht bereit eine Familie zu gründen. Noch nicht bereit so viel Verantwortung zu tragen. Und ich wusste: Nach der Hochzeit würde alles ganz schnell gehen. Ich wäre ruckzuck schwanger.
Punkt vier: Ich kannte Neji noch nicht einmal. Ja klar, nach dem wir uns das Wort gegeben hätten, würden wir viel Zeit haben, uns kennenzulernen. Ein ganzes Leben lang. Aber trotzdem: Fremd blieb fremd.
Trotz dieser vielen Punkte, NICHT zu heiraten, hatte ich nicht einmal meinen Mund aufgemacht.
Wenn ich als Anbu irgendeine nützliche Lektion gelernt habe, dann die, meine Gefühle immer unter einer perfekten Maske zu verbergen.
So kam es, dass niemand glaubte, dass ich etwas gegen diese Hochzeit hatte.
Was hätte es mir auch schon genützt, mich zu wehren? Durch diese Hochzeit würden wir an den Reichtümern den  Hyūga-Clans teilhaben. Und da unsere langsam zu Neige gingen, kam dieses Angebot nur passend. Außerdem, wer hätte schon auf die Chance eines neuen und mächtigen Kekkei Genkais verzichtet, nur weil die Braut etwas dagegen hat? Niemand.
Also hätte es eh nichts gebracht, wenn ich meinen Mund aufgemacht hätte.
Zurück zum eigentlichen Thema: Wie es kam es dazu, dass ich meinen Zukünftigen hasste?
Nun ja, irgendjemanden musste ich ja still, leise und in meinen Gedanken für diese dämliche Hochzeit hassen. Und da es nicht auf meinen Vater treffen konnte, weil ich ihn zu sehr liebte, und es auch nicht mein Clan sein konnte (weil dieser die ganze Aktion auch noch unterstützte) und es unsinnig war, den eigenen Clan zu hassen, musste Neji dran glauben.
Während ich so in Gedanken versunken war, merkte ich gar nicht wie er mich musterte.


Das war das erste Mini-Kapitel. (:
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