Weil der Virus ein Slasher war

GeschichteHumor, Romanze / P18 Slash
Garak Jadzia Dax Julian Bashir Kira Nerys Odo Quark
26.02.2012
27.02.2012
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26.02.2012 4.415
 
Titel: Weil der Virus ein Slasher war

Anmerkung: Ich melde mich zurück mit einem Befreiungsschlag. Es ist ewig her, dass ich an meinen Geschichten geschrieben habe, daher ist diese umso wichtiger für mich. Es ist eine kleine, amüsante Geschichte, die etwas beinhaltet, das ich seit ewigen Zeiten nicht mehr geschrieben habe: Purer Slash mit viel Lime und noch mehr Lemon. Wer also Lust auf viel Leidenschaft und ein klein wenig ooc hat, der ist hier genau richtig. Viel Spaß!

Pairing: So viele, dass es euch eher abschrecken würde, sollte ich sie alle nennen. *ggg*



Es war einer von vielen Tage an dem alles normal verlief. Die Station machte ihre täglichen Routine durch und all die Bewohner gingen ihren alltäglichen Pflichten nach. Und dann wurde es jedoch zu einem Tag, der keinem anderen glich. Julian kratzte sich am Hinterkopf und starrte auf die blickende "Bereit"-Anzeige seines persönlichen Logbuches. Wie hatte das Ganze eigentlich begonnen? Er meinte sich zu erinnern, dass es der Moment war, als Gul Dukat die Station wieder einmal aufsuchte. Eigentlich hatte er nur vorgehabt seine Tochter Ziyal zu besuchen, doch dann kam alles anders. Julian erinnerte sich genau an den plötzlich ausgelösten Roten Alarm. Das Geräusch hallte noch immer in seinem Kopf wieder.

"Sisko an alle Führungsoffiziere. Sofort in die Krankenstation. Dr. Bashir, entschuldigen Sie, aber es eilt."

Nach wenigen Minuten waren sie alle versammelt. Kira hatte Gul Dukat im Schlepptau, mit dem sie sich eben noch über Ziyal unterhalten hatte. Aber auch Odo kam nicht alleine. Quark hatte mal wieder versucht, sein Latinum mit Schmuggel zu mehren und da Odo kein Risiko eingehen wollte, da er den schnell flüchtenden Ferengi zu gut kannte, hatte er ihn kurzerhand mit in die Krankenstation genommen.

"Ich musste den Roten Alarm auslösen.", begann Sisko, nachdem sich alle eingefunden hatten. "Dax entdeckte bei einem Routinemäßigen Scan, dass sich eine uns unbekannte Lebensform nähert."

"Ich halte es für eine Ansammlung von Viren, die seit langer Zeit im Raum schweben.", übernahm Dax weitere Erklärungen. "Die Krankenstation ist nun der beste Ort um weitere Untersuchungen durchzuführen."

Nun nickte Bashir. "Wenn es wirklich ein Virus ist, dann sollte die ganze Station unter Quarantäne gestellt werden. Am besten verlässt niemand sein Quartier. Ich untersuche die Lebensform von hier aus."

Sisko schaltete sich wieder ein. "Constable, Sie organisieren das. Kira, informieren Sie die bajoranische Regierung und alle umliegenden Schiffe, dass sich zur Zeit niemand der Station näher darf und sie im Moment auch niemand verlassen darf."

Die beiden Angesprochenen nickten und verließen die Krankenstation, als die Türen aufgingen und Garak in ihr erschien. Er sah ungewöhnlich gehetzt aus.

Gul Dukat sah ihn verächtlich an. "Was haben wir denn da?", höhnte er abfällig. Doch Garak ging wortlos an ihm vorbei. Schweiß war auf seiner Stirn ausgebrochen.

"Garak, was ist mir Ihnen?", fragte Julian besorgt.

"Ich war auf meinem üblichen Weg zu unserem Mittagessen, als ich mir einer seltsamem Substanz bewusst wurde, die mich umhüllte. Ich hielt es für ratsam, auch aufgrund des Alarms, Sie sofort aufzusuchen, Doktor. Wie ich sehe, bin ich da wohl nicht der Einzige, der dieses Bedürfnis verspürt hat.", sagte er mit einem Blick in die Runde. Das Sirren des Tricorders war das Einzige, was in den nächsten Momenten zu hören war.

"Odo an Sisko", meldete sich der Formwandler über Intercom. "Die Verschließung der Quartiere ist in wenigen Minuten beendet."

"Gut, Constable, melden Sie sich dann wieder auf der Krankenstation."

"Dax, zeigen Sie mir mal die Scans der Lebensform.", sagte Bashir, der schweigsam wie selten mit seinem Tricorder zu Dax' Konsole gegangen war, wo sie die Lebensform erneut analysierte. Bashir verglich die Werte, hob dann seinen Kopf und ging mit trauriger Miene zu Garak. "Ganz offensichtlich haben Sie sich mit dem Virus infiziert. Ich kann noch nicht sagen, warum ausgerechnet Sie. Das können erst die Tests zeigen. Sicher ist aber, dass sie eine erhöhte Ausschüttung von Adrenalin und Glückshormonen haben. Zudem kommt noch eine Veränderung in ihrem Nukleus acumbens. Die Lebensform ist an Bord."

Bedrücktheit breitete sich aus.

Diesen Moment ergriff Dukat. "So wie ich das sehe, kann ich die Krankenstation wohl wieder verlassen. Kranke Schneider gehören nicht in mein Interessensgebiet.", sagte Dukat und wandte sich um.

"Wir können es Ihnen aber nicht gestatten, die Station zu verlassen.", rief Sisko hinter ihm her.

"Keine Sorge, Captain, Sie finden mich auf dem Promenadendeck."

"Und dort sollte ich auch wieder hingehen.", mischte sich Quark ein. "Ein guter Barkeeper lässt seine Gäste nie zu lange alleine."

"Vor allem, wenn er Sorge hat, dass ihn seine Bediensteten in dieser Zeit bestehlen könnten.", rief Dax ihm lachend zu.

"Sehr richtig, Commander.", ließ der Ferengi verlauten und folgte Gul Dukat.

Julian hielt inne und sah auf. Jetzt, wo die Krankenstation wieder leer war, kam es ihm beinahe wie ein Traum vor. Das alles schien so unrealistisch, dass es niemals hätte passieren können. Doch es war passiert. Sie hatten die Station abgeriegelt und alles Notwendige getan, damit der Virus sich nicht ausbreiten konnte. Zu diesem Zeitpunkt hatte Julian noch nicht ahnen können, wie schlimm es um sie wirklich stand.

Erst als Gul Dukat schwitzend und zitternd von einer wie immer sehr energischen Major Kira in die Krankenstation gebracht wurde, machte sich Julian zum ersten Mal Sorgen. War dies hier ein Virus, der nur Caradassianer befiel? Seine Untersuchungen hatten gezeigt, dass Caradassianer für diesen Virus lediglich anfälliger waren, er aber auch alle anderen befiel. Und genau das geschah. Julian bemerkte die Veränderungen in seinem Innern nach einer Stunde. Zu diesem Zeitpunkt meldeten sich alle anderen Führungsoffiziere aufgrund der gleichen Symptome bei ihm.

Richtig unheimlich wurde es, als jedoch Quark hereinkam und sich ebenfalls über Hitzewallungen und veränderte Wahrnehmung beschwerte. Alle anderen waren in ihren Quartieren, sodass nun die Krankenstation mit den Führungsoffizieren gefüllt war. Die anderen öffentlichen Bereiche der Stadion waren vollkommen leer. Julian wischte sich den Schweiß von der Stirn, während er mit dem Tricoder von Sisko zu Dax ging, um ihre Werte zu überprüfen.

"Was können wir dagegen tun?", fragte der Captain.

Julian zuckte mit den Schultern. "Ehrlich gesagt, weiß ich es nicht. Im besten Falle, verhält sich dieser Virus wie die meisten und klingt nach einiger Zeit ab."

"Und im schlimmsten Fall?", fragte Kira gereizt.

"Ich weiß es nicht. Da wir alle davon befallen sind und ich mich immer schlechter konzentrieren kann, bleibt uns wohl nur übrig auf Ersteres zu hoffen."

"Das stimmt mich nicht zuversichtlich.", sagte Odo, der nun in die Krankenstation trat.

"Sie auch?", fragte Julian und fühlte seine Welt auf dem Kopf stehen. Der Contable nickte. Bashir ging auf ihn zu, der Tricorder summte.

"Seltsam.", murmelte der Doktor. "Ihre Werte sind noch auffälliger als unsere."

Ein plötzliches lautes Lachen ließ ihn aufsehen. Dax lachte so laut und aus tiefstem Herzen, dass es beinahe ansteckend war. Julian konnte nur noch am Rande wahrnehmen, dass ihre Endorphinwerte in die Höhe geschossen waren, denn dann musste auch er lachen, fühlte er sich doch plötzlich so glücklich wie noch nie.

"Wenn ich das so sehe, dann ist doch die ganze Station leer. Alle sind in ihren Quartieren. Also könnten wir uns doch auch draußen vergnügen.", rief plötzlich Sisko. Nur ganz am Rande nahm Julian noch wahr, dass diese Aussage ganz und gar untypisch für den Captain war. Doch auch seine Endorphine überschütten ihn und eine gut gelaunte Crew ging halb singend, halb lachend in Richtung Promenadendeck-direkt ins Quark's.

Julian hatte sich an die Bar gesetzt und trank einen Cocktail. Er sah hinüber zum Rest der Crew, der sich gerade mit einer Runde Dabo vergnügte. Sogar Dukat, der bereits im Quark's gewesen war, spielte mit.

Julian wandte sich wieder um, nur um zu sehen, dass einige Plätze entfernt Garak an der Bar saß und Kanar trank. Ihre Blicke verbanden sich und Julian wusste nicht, wie ihm geschah. Hitze stieg in ihm auf und ein Gefühl, das er im ersten Moment nicht einordnen konnte, sah er doch schließlich Garak an.

Doch dann wurde ihm schlagartig bewusst, was es war: Erregung.

Der Cardassanier trank mit einem Schluck seinen Kanar leer, als in seinen Augen der Ausdruck eines Raubtiers erschien. Julian wusste nicht, wie ihm geschah. Erst als er hinter sich einen Barhocker angerempelt hatte, bemerkte er, dass er aufgestanden war und langsam rückwärts ging. Garak mit seinem beinahe mörderischen Blick voller Leidenschaft ging weiter auf ihn zu. Inzwischen durchfuhren den Doktor wahre Schauer der Erregung.

Was geschah hier nur? Ein letzter Gedanke, dann berührte er mit seinem Rücken die Wand neben dem Eingang und Garak war nur noch wenige Meter entfernt. Ein diabolisches Lächeln, das unglaublich sexy wirkte, hatte sich auf seinem Gesicht ausgebreitet und Julian fiel es schwer, gleichmäßig zu atmen.

Mit jedem Schritt, den Garak näher kam, fühlte sich Julian gefangener, und gleichzeitig war es doch so erregend.

"Mein werter Doktor", flüsterte Garak, während er den letzten Meter Abstand zwischen ihnen schloss. Seine beiden Hände stützte er an die Wand neben Julians Kopf, schloss ihn so vollkommen ein.

"Hätte ich noch mein Implantat vom Obsidianischen Orden, so würde es mir unendliche Freude bereiten, von Ihnen bestraft zu werden." Garaks Mund hatte direkt neben Julians Ort diese Worte geflüstert, sodass nun heiße Schauer an seinem Körper hinab glitten.

"Dann soll ich Ihnen nun anders Freude bereiten?", fragte Julian in seiner unsicheren Art, die er so oft in Garaks Gegenwart nicht unterdrücken konnte.

"Es scheint, als sei bei Ihnen doch noch nicht alles verloren.", entgegnete Garak in seinem typischen Tonfall. Und dann dachte Julian ihm würde sein Herz vor Aufregung, Vorfreude und Erregung zerspringen, als Garaks Kopf immer näher kam.

Es waren nur noch wenige Zentimeter, nur noch wenige Millimeter und dann… er spürte die heißen Lippen des Cardassianers auf seinen. Nur ganz weit hinten in seinem Kopf sagte ihm der Rest Doktor in ihm, dass die Hitze von Garaks Lippen etwas mit dessen Physiologie zu tun hatte. Dann übernahm wieder das Wesen voller Empfindungen die Kontrolle und schickte den Doktor zur Hölle.

Verlangend küsste er Garak zurück und schlang seine Arme um den starken Cardassianer. Es war ein unbeschreiblich berauschendes Gefühl.

***

Weiter hinten in der Bar nahm niemand davon Notiz, schließlich hieß es gerade wieder einmal "Dabo!"

"Captain, nehmen Sie Ihre Gäste immer so aus?!" Es war Gul Dukat, der Benjamin mit einem Grinsen fragte.

Der Captain sah ihn über seinen Stapel Latinum hinweg an. Hitze schoss ihm ins Gesicht und vollkommen verwirrt senkte er den Kopf. Was zur Hölle war das denn gewesen? Er sah wieder auf und seine Augen suchten regelrecht den Cardassianer. Dieser schaute fokussiert auf das sich drehende Rad. Ben war froh darum. Er sah den anderen an und konnte nur mit Mühe und Not ein Aufseufzen verhindern.

Warum war ihm früher noch nie aufgefallen, dass Cardassianer unglaublich sexy aussahen mit ihren breiten Schultern und den schmalen Hüften?

Und der Cardassianer vor ihm ganz besonders. Ben schüttelte seinen Kopf, so als sei er für einen Moment aus einem bösen Traum erwacht. Was tat er hier?

"Rückzug!", rief er lautstark, legte seine Karten beiseite und stand auf. Er musste die Bar sofort verlassen. So machte er einen kleinen Spaziergang auf dem Promenadendeck und besah sich an einem Fenster die Sterne.

"Wunderschön heute Nacht, oder?"

Ben fuhr kurz zusammen, dann sah er in das leicht lächelnde Gesicht von Gul Dukat.

"In der Tat.", entgegnete Ben, ohne die Augen von dem Cardassianer zu lassen. Ben setzte sich in Bewegung. "Ich werde nun gehen.", sagte er vollkommen unnötiger Weise. Dukat grinste und folgte dem Captain.

Im Turbolift dachte Sisko er würde gleich verbrennen. Die Nähe zu Dukat war unerträglich und er konnte sich nur mit Mühe davon abhalten, dem anderen um den Hals zu fallen. Die Türen öffneten sich und die OPS lag vor ihnen. Zielstrebig marschierte Sisko in sein Büro.

"Ah, mein altes Büro." schwärmte Dukat auch so gleich und ließ seine Finger über den glänzenden Schreibtisch gleiten. Ben ließ sich in seinem Sessel nieder, legte seine Fingerspitzen aneinander und sah Dukat abwartend an. Dieser besaß nun die Dreistigkeit sich direkt vor Ben auf den Schreibtisch zu setzten.

Ihre Blicke hielten einander fest. Für einen letzten Moment sagte etwas in Ben, dass dies falsch sei, doch dann wurde er überschwemmt von Erregung und wie eine Schlange, die aus ihrem Versteck schoss, stellte er sich hin und küsste verlangend, den überraschten, aber nicht minder enthusiastischen Caradassianer. Die Küsse waren heiß, wild und verlangend. Es war ein Fest für die Sinne und berauscht durch die Hitze ihrer Körper stürzten sie sich nur noch tiefer hinab in den wilden Storm der Leidenschaft.

Ben nestelte an der harten Uniform des Caradassianers, bis er schließlich fluchend davon abließ. Ihre Lippen trennten sich, als Dukat auflachte. "Eine kleine versteckte Stelle.", murmelte er, drückte dann einen Knopf unterhalb seiner rechten Achsel und die Uniform sprang auf. Darunter offenbarten sich breite Schulter, die lediglich mit einem dünnen Stück Stoff bedeckt waren.

Ben drückte sich fest an Dukat und nahm seine Lippen abermals in Beschlag, während seine Hände durch den leicht rauen Stoff die harten Muskeln des Cardassianers erfühlen konnte. Die Erregung schien noch immer ins Unermessliche zu steigen, als Bens Hände weiter unten etwas sehr Hartes berührten. Es schien gewaltig zu sein und so ließ er sich in seinem Stuhl nieder, befreite Dukats Erektion aus der viel zu engen Hose und begann augenblicklich sie in den Mund zu nehmen. Dukat stöhnte auf.

Nur am Rande war Ben klar, dass die cardassianischen äußeren Geschlechtsorgane offenbar viel größer waren als menschliche. Außerdem war auch an deren Rand die charakteristische repitilienähnliche Prägung zu erkennen. Doch all das spielte im Moment keine Rolle. Jetzt war es nur wichtig, so viel Lust wie nur möglich zu empfinden und das Lutschen eines cardassianischen Penis gehörte in diesem Moment definitiv dazu.

Das Keuchen Dukats klang wie Musik in seinen Ohren, während er sich nun mit einer Hand selbst berührte. Doch das konnte er nur wenige Augenblicke tun, denn dann geschah etwas Unglaubliches: Dukat sank auf seine Knie und riss die Hose des Captains kurzerhand in Zwei. Ben konnte lediglich mitansehen, wie nun Dukat seinerseits sein Gemächt in den Mund nahm und ihn förmlich Sterne der Lust sehen ließ.

Es war unfassbar: Gul Dukat kniete unter seinem Schreibtisch und verschafft ihm den Blow-Job seines Lebens. Wäre einer der beiden bei Verstand gewesen, hätten sie sich wohl allein bei der Vorstellung übergeben, doch in diesem Augenblick gab es nichts Besseres.

***

Dax hatte sie alle alt aussehen lassen beim Dabo. Sogar als Quark auf Bitten der Verbliebenen mit eingestiegen war, gelang es niemandem die Glückssträhne von Dax zu beenden. Breit grinsend nahm sie sich das Latinum und verkündetet dann, unter dem Seufzen der anderen, auszusteigen.

"Das ist aber nicht fair, Commander.", beschwerte sich Quark, der missmutig seine Verluste notierte.

"Keine Chance auf eine Revanche, Quark.", sagte Jadzia und stand auf. "Was ich jetzt brauche, ist ein bisschen Entspannung in der Holosuite.", sagte sie mit einem Strahlen, während Quark ihr nickend die Erlaubnis erteilte. Jadzia ging die Treppe rauf, während Odo, Kira und Quark ihr nachsahen.

"Ich denke, ich werde mich ihr anschließen.", sagte der erste Offizier und folgte den Weg nach oben. Jadzia hatte ihr Programm bereits begonnen und voller Wonne schwamm sie in dem warmen Wasser eines Sees bei Mondlicht.

Kira erschien im Eingang und Jadzia sah auf. Wie sie dort stand in ihrer Uniform, lediglich das blasse Mondlicht, das ihre Züge erhellte. Es war ein wunderschöner Anblick.

Jadzia verließ das Wasser, an ihrem Körper klebte das lange hellblaue Gewand, das sie getragen hatte, während perlende Wasser tropfen über ihre bloßen Schultern und Arme glitten.

"Jadzia", flüsterte Kira atemlos, während ihre Augen unentwegt auf dem Trill hafteten. "Irgendetwas hat sich verändert."

"Ich spüre es auch.", flüsterte Jadzia zurück. Ihre Hand glitt an der blassen Haut von Major Kira auf und ab. Diese schloss die Augen bei dieser liebkosenden Berührung ihres Gesichtes. Und dann tat Jadzia den alles entscheidenden Schritt. Sie näherte sich Kira noch weiter, beugte sich vor und verschloss dann die roten Lippen mit ihren eigenen. Ein Kuss der puren Hingabe verwandelte sich in einen der Leidenschaft.

Es war zu gut um wahr zu sein. Ihre Lippen schienen perfekt füreinander zu sein. Ihre Körper drängten sich aneinander und ohne zu zögern ließ sich Kira aus ihrer Uniform befreien. Sie stolperten in Unterwäsche küssend und lachend nach hinten und ließen sich in die warmen Fluten des Sees fallen.

Auch jetzt suchten ihre nassen Körper nach dem Anderen. Sie fanden sich und hielten sich eng umschlungen. Die letzten Fetzen ihrer Kleidung klebten so dicht an ihren Körpern, dass es schien, als seihen sie nackt.

Von Begierde getrieben rieben sie ihre Körper aneinander, verwandelten ihr Inneres in pure Feuergluten. Kiras Hände wanderten über den begehrenswerten und so schönen Körper der anderen Frau, berührten jede noch so verborgene Stelle bis sich nicht nur an ihrer Haut pure Nässe ausbreitete.

Das Mondlicht schien weiterhin ruhig auf die beiden Frauen, die selbst nichts mehr Ruhiges in sich hatten. Ihre Brüste berührten sich, ihre Lippen küssten sich und Seufzen erklang in der Stille dieses harmonischen Augenblicks.

***

Quark und Odo waren nun die Einzigen am Dabotisch. Eine ganze Weile hatten sie den beiden attraktiven Frauen nachgeschaut. Quark nippte an einem Drink, als plötzlich ein Schauer durch den Körper des Wechselbalks ging.

"Odo, was haben Sie?", fragte Quark mit seiner schroffen Stimme, die dennoch einen Hauch Sorge beinhaltete.

"Nichts.", kam die raue Antwort des Sicherheitschefs, der in gewohnter Manier seine Arme verschränkt hatte.

"Ach kommen Sie, Constable. Ich kenne Sie besser als Ihnen lieb ist. Etwas stimmt doch etwas mit Ihnen nicht."

Odo seufzte. Er wusste, dass er den aufdringlichen Ferengi mit seinen nervtötenden Fragen nicht loswerden würde. "Offensichtlich hat der Virus seltsame Auswirkungen auf mich. Konnte ich bisher die menschliche Begierde nicht nachvollziehen, so scheint sie mich nun vollkommen zu durchdringen." Wieder zitterte Odo.

Quarks Augen begannen gerissen zu strahlen. "Constable, so gefallen Sie mir gleich schon viel besser."

Odo sah Quark abschätzig an. "Das kann ich mir vorstellen. Ich warte nur darauf, dass Sie mir gleich ein Geschäft aufs Auge drücken wollen. Natürlich um selbst ordentlich Profit zu machen.", fuhr er verächtlich fort.

Quark grinste ihn an. "Also nun würde Sie beinahe heiraten.", antwortete Quark und leckte sich kurz über die Lippen, so wie er es immer tat, wenn er Aussicht auf Latinum hatte oder die Möglichkeit jemanden zu hintergehen - was meistens aufs Gleiche herauslief.

Plötzlich grinste auch Odo schief. Es war beinahe so wie bei seiner Vereinigung mit dem ehemaligen Daxsymbionten Curzon. Er fühlte sich großartig, befreit, voller Gefühle und Ideen. "Dann sollten wir vielleicht einmal über den andorianischen Frachter sprechen, der hier morgen eintreffen wird. Wie ich hörte, ist ein alter Freund von Ihnen an Bord."

"Manchmal sprechen Sie wirklich in Rätseln, Odo.", entgegnete der Ferengi, woraufhin Angesprochener schnaubte und in der ihm ureignen Art nickte.

Den beiden war nicht bewusst, dass ihr scheinbar so alltägliches Gespräch nichts mehr von einer solchen Normalität enthielt. Ihre Augen funkelten sich an, Amüsement und Leidenschaft in ihnen erkennbar. Auch ihre Stimmen waren wesentlich lasziver als es normal war. Mit jedem noch so abschätzigen Wort schienen sie sich gegenseitig ihre Zuneigung zu beteuern, obwohl die Worte selbst etwas ganz anderes ausdrückten. Es war beinahe so, als hätten all ihre Worte schon immer diese Bedeutung der Zuneigung und Leidenschaft gehabt.

"Dann ist es Ihnen wohl auch vollkommen unbekannt, dass dieser Frachter andorianische Eiskristalle an Bord haben soll, deren Verkauf streng überwacht wird."

"Noch nie etwas gehört von einer derartigen Fracht.", gab Quark unschuldig zurück.

Doch dieses Mal ließ der Constable nicht locker. Er ging einen Schritt auf Quark zu, der ihn argwöhnisch ansah. Dann streckte Odo seine Hände aus und berührte die Ohren des Ferengis. Dieser wollte erst zurückzucken, doch die unendliche Erregung, die ihn bei dieser Berührung durchfloss, ließen ihn innehalten und die Augen schließen. Er seufzte.

"Nun wollen wir es noch mal probieren.", sagte Odo, während er weiterhin die Ohren seines "Feindes" massierte. "Was wissen Sie über diesen Transport?"

Quark stöhnte vor Frustration und Erregung gleichermaßen. "Keine Chance…", keuchte er. Es fiel ihm sehr schwer sich noch zu konzentrieren und sein Widerstand wich mit jeder Sekunde, in der diese wundervollen Hände seine Ohren berührten.

Mit einem letzten Rest verstand konnte Quark sich dann dennoch losreißen. Odo wollte auf diesem Terrain spielen? Gut, nur war dem Formwandler offensichtlich nicht klar, dass er, Quark, dieses Spiel bereits viel öfter und viel länger gespielt hatte.

"Dann könnten Sie mir doch auch sicherlich einige der Sicherheitscodes der Station geben.", sagte der Ferengi grinsend.

Odo schnaubte abfällig. "Was glauben Sie denn, wer Sie-" Doch weiter kam der Sicherheitschef nicht, denn verlangende Ferengilippen trafen auf seine. Noch nie war Odo so geküsst worden und er schmolz förmlich in den Kuss hinein. Quark seinerseits war überwältigt davon, wie wundervoll es war Odo zu küssen.

Keuchend trennten sie sich. "Vielleicht…", murmelte Odo. "…sollten wir uns für den Moment mit solchen Nebensächlichkeiten nicht rumärgern."

"Mein Gedanke!", rief Quark aus und zum ersten Mal in seinem Leben war ihm etwas wichtiger als Latinum: Odo wieder zu küssen.

So trafen sich ihre Lippen leidenschaftlich zu einem neuem Kuss und Odo fuhr mit seinen Händen dort fort, wo er aufgehört hatte. Quark stöhnte und taumelte rückwärts bis er sich auf seiner eigenen Theke sitzend wieder fand.

Und dann tat Odo etwas, dass Quark den Verstand raubte. Die geschickten Finger an seinen Ohren verflüssigten sich, berührten seine Ohren außen und innen gleichermaßen, stimulierten seine empfindlichste Stelle so intensiv, dass Quark auf der Stelle mit lauten Gekreische und wollüstigem Stöhnen zum Höhepunkt kam.

***

Die beiden an der Tür bekamen von alledem nichts mit. Noch immer küssten und berührten sie sich wie Besessene.

Julian löste sich von Garak. "Ich muss in die Krankenstation.", brachte er unter Mühen hervor.

Er ging rückwärts aus dem Quark's. "Es kann nicht sein…", sagte er und küsste Garak, der ihm folgte. "…, dass ich Sie dauernd küssen will." Und wieder trafen sich ihre Lippen, während sie langsam, aber stetig der Krankenstation näher kamen.

"Vielleicht wollten Sie das ja schon immer, Doktor.", neckte ihn Garak und nahm dann seinen Mund wieder in Beschlag.

Die Türen zur Krankenstation glitten auf und dann hinter ihnen wieder zu. Und dann konnte keiner der beiden mehr an dich halte. Sie stürmten aufeinander zu, Garak presste Julian mit voller Wucht an die nächste Wand und küsste ihn so heftig, als gäbe es kein Morgen mehr.

Dann schleuderte er ihn weiter, Julian stöhnte. Es war erregend so fest angepackt zu werden. Garak presste ihn auf die Konsole der Krankenstation und rieb seine enorme Beule an Julian. Dieser seufzte vor Verlangen und schneller als er gucken konnte, hatten seine eigenen Hände die akkurat geschnittene Hose von Garaks Unterkörper entfernt. Nun prangte eine große cardassianische Erektion vor ihm. Er stand auf und Garak presste sein härtestes Körperteil zwischen die Beine des Doktors.

So rieb nun dieses Körperteil, das anatomisch mehr einem blassem Sprengkopf mit Reptilienmuster glich zwischen seinen Beinen, erregte ihn selbst so sehr, dass er Garak für einen Moment beiseite schob um sich von seiner eigenen Bedeckung des Unterleibs zu befreien.

Zwar sah sein Penis im Vergleich zu dem cardassianischen Modell eher klein aus, doch das störte im Moment niemanden, denn Garak streichelte ihn mit Hingabe. Sie küssten sich wieder, brachten ihre Körper so nah zusammen wie es ging und stöhnten hemmungslos, ihrer Lust freien Lauf gewährend. Es war unbeschreiblich aufregend und geil. Er wusste, dass er bald nicht mehr widerstehen konnte, zu sehr war er verzaubert und erregt von dem Cardassianer mit dem er nun schon so lange regelmäßig zu Mittag aß.

Genau in diesem Moment zuckte auch die harte Erektion zwischen seinen Beinen und als er etwas Heißes, Feuchtes zwischen ihnen spürte war es auch um ihn geschehen. Genussvoll ergoss er sich auf dem cardassianischen Objekt seiner Begierde.

***

3 Stunden später

Gul Dukat hatte seinen Samen auf den "Ständer" des Stuhls des Captains der Raumstation Deep Space 9 verteilt, während er noch immer unter dem Schreibtisch kniete und döste.

Benjamin Sisko war mehrfach in dem Mund des Cardassianers gekommen und saß nun mit einem schläfrigen Lächeln in seinem Stuhl.

Jadzia Dax hatte ihren nackten Körper im Sand gewälzt, während sie über Nerris hergefallen war, zwischen deren Schenkeln sich diverse Spielzeuge befunden hatte. Major Kira hatte dabei so oft einen Orgasmus gehabt, dass sie nun auf dem warmen Sand halb nackt neben Jadzia lag und döste. Der Trill streichelte lächelnd noch ein letztes Mal über die festen Brüste des Majors, dann war auch sie eingeschlafen.

Quark hingegen hatte bei seinem letzten Höhepunkt seine Verbindung zum andorianischen Frachter hinaus gebrüllt. Dann lag er zitternd auf der Theke seiner Bar. Odo hingegen hatte auf einem Barhocker gesessen. Er selbst hatte soviel Lust empfunden, dass er zeitweise seine Gestalt zwanghaft geändert hatte. So hatte ihn Quark so heftig stimuliert, dass er als goldener Schauer auf den Ferengi nieder ging, während er vor Genuss laut gestöhnt hatte. Nun hatte er sich in seinen Flüssigkeitszustand zurückverwandelt und lag seelenruhig in einer Schale auf der Theke neben Quark, der nur noch ein paar wimmernde Laute von sich gab.

Garak war auf dem Stuhl vor der Konsole niedergesunken, noch immer ohne Hose und glitt in einen leichten Dämmerschlaf. Julian hingegen war aufgrund seiner genetischen Aufwertung der Erste, bei dem sie Symptome des Virus abgeklungen.

Er hatte nur wenige Minuten geschlafen, als er verwundert den Kopf hob. Zwischen seinen Beinen brannte etwas.

Er öffnete seine Augen. Er sah einen halb nackten Garak, dann seine eigene inzwischen schlaffe Körpermitte.

Und dann riss er die Augen auf und seine Kinnlade klappte nach unten. Es roch nach Sex.

***
Wenn ihr Lust habt, könnte ich noch ein weiteres Kapitel schreiben. "Der Morgen danach" bietet schließlich noch ein paar interessante Möglichkeiten. Wie sieht's aus?
Liebste Grüße,
Krissy
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