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Situationsbedingte Gefahr/Situational Hazard - Übersetzung

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Kakashi Hatake Naruto Uzumaki
21.02.2012
14.03.2013
18
53.970
2
Alle Kapitel
108 Reviews
Dieses Kapitel
13 Reviews
 
 
21.02.2012 1.074
 
Die ist die Übersetzung der Story „Situational Hazard“, geschrieben von DetoxAngel, ursprünglich auf englisch veröffentlicht auf fanfictionnet.
Ich veröffentliche und übersetze die Story mit DetoxAngels Erlaubnis und Wissen.
Anmerkung zur Geschichte und der Übersetzung:
Diese Geschichte hat 26 Kapitel.
Im Gegensatz zu DetoxAngels Oneshots, geht sie es dieses Mal wesentlich gemächlicher an. Daher auch die Jugendfreigabe, die ich in späteren Kapiteln nicht mehr aufrecht erhalten kann.
Selbstverständlich ist aber auch dieses Mal das pairing Kakashi/Naruto.
Um einen fluffigeren deutschen Titel zu finden, muss ich weiter nachdenken. Vorläufig heißt die Story „Situationsbedingte Gefahr“, was zugegeben nicht besonders geschmeidig über die Lippen geht.
Ich habe bis jetzt vier Kapitel übersetzt, wenn ihr wissen möchtet, wie es weitergeht, schreibt mir ein Review, da es verdammt viel Arbeit ist, diese unglaubliche Menge Text ins Deutsche zu übertragen und flüssig lesbar zu machen. Nach der Übersetzung arbeite ich jede Seite weitere fünf Male durch und hoffe darauf, dass auch diesmal wieder Justice- die Fehler findet ;-)


Kapitel 1

Es war nicht das erste Mal, dass er die Miete nicht zahlen konnte. Nur dieses Mal war da kein alter Hokage, der mit seinem widerlichen Vermieter etwas aushandelte, um seinen Kopf zu retten.
Besagter Hausbesitzer war nicht gerade ein Fan des Godaime Hokage und um Tsunades Eingreifen zu verhindern, schmiss er Narutos Habseligkeiten kurzerhand aus dem Fenster. Naruto würde Bescheid wissen, wenn er am Abend nach Hause käme.

„Ahh, verdammt! Was soll ich denn jetzt machen?“
Frustriert ballte er die Fäuste und trat gegen den Seesack, den der Vermieter achtlos auf die Straße geschleudert hatte.
Laut knurrend sah er zum Fenster hinauf, und sein Blick fiel auf den Vermieter, der die Szene spöttisch beobachtete, bis sein Kopf aus dem Rahmen verschwand und an der Haustür wieder auftauchte.
„Gib mir meine Schlüssel, du Zwerg*. Lass dich hier nicht mehr blicken, bis du zahlen kannst. Dann können wir weiter reden.“
Naruto funkelte den kahlen, fetten, Scheißkerl, der ihn verhöhnte an und schmiss die Schlüssel nach ihm. Als der Bastard ihn geschickt fing und noch hässlicher grinste, brummte Naruto zornig.
„Hm, ob Geld oder nicht, du lässt deinen Arsch hier besser nicht mehr blicken, sonst kann selbst Godaime dich nicht mehr retten. Von mir aus verrecke. Und jetzt verzieh dich, du Pisser!“
Naruto war wütend, so wütend, dass er sich seine Zähne blutig biss und seine Augen sich gleichzeitig mit Tränen füllten, als die Erkenntnis seiner Situation ihn mit derselben Wucht traf, mit der der Vermieter ihm die Tür vor der Nase zugeschlagen hatte. Er war obdachlos.
Er zitterte vor Zorn und ohne seine Erlaubnis rannen ihm Tränen übers Gesicht. Und während er mit geballten Fäusten dastand, versuchte er seine Möglichkeiten abzuwägen.
Sein unverdientes Pech wurde noch dadurch gesteigert, dass Iruka auf einer Mission war, von der frühestens in zwei Wochen zurückkehrte. Wo sollte er in diesen zwei Wochen bleiben? Die einzige Person, die so freundlich war, ihn bei sich herumlungern zu lassen, war Iruka. Leider war er kein Kind mehr, das der Obhut eines unwilligen Ninja übergeben werden konnte, was aus Gründen des Stolzes ohnehin nicht infrage kam.

Seufzend klaubte er er seinen wenigen Besitztümer zusammen und ohne sein Ziel zu kennen, stapfte er die Straße hinauf.

Er fand sich selbst im Wald wieder. Ironischerweise der einzige Platz, an dem er vor anklagenden Blicken der Dorfbewohner sicher war.

Er ließ seinen Beutel auf den Boden fallen und glitt mit dem Rücken an einem Baum hinab. Er seufzte, wie es schien, zum x-ten mal an diesem Tag.
Er hätte es kommen sehen können, aber wie auch in anderen Bereichen seines Lebens, setzte sich Naruto nicht großartig mit Dingen auseinander, die nicht sein Ninjatum betrafen.
In seiner heruntergekommenen Bude, die sich ein Zuhause schimpfte, verbrachte er im Grunde, nur wenig Zeit. Morgens eilte er zu einer Mission, um zur Nahrungsaufnahme und zum Schlafen wieder zurück zu kehren.
Er verdiente nicht viel als Genin und das, was er besaß, ging für das überteuerte Essen, Kleidung und Waffen drauf. Für die ohnehin zu hohe Miete, blieb ihm nichts mehr. Bis jetzt hatte er sich keine wirklichen Sorgen deshalb gemacht.
Jetzt allerdings wünschte er sich, die Angelegenheit intensiver bedacht zu haben.Wahrscheinlich hätte das ohnehin nicht viel verändert. Er hätte vielleicht verhindern können, dass seine Habseligkeiten wie Müll auf der Straße gelandet wären und seine Zimmerpflanzen nun vermutlich zerbrochen im Zimmer lagen.
Er könnte in den Wäldern bleiben, bis Iruka zurück kam. Oder er könnte versuchen, sich wieder in seine Wohnung zu schleichen und darauf hoffen, dass der Hausbesitzer ihn nicht erwischen würde.
Nach einer kurzen Zeit des Grübelns entschied er sich dagegen, denn das Letzte was er brauchen konnte, war eine Verhaftung.

Die Wälder wären fast perfekt, wenn nicht Genin-Teams schon bei Tagesanbruch beginnen würden, hier zu trainieren. Wenn Naruto sich hier einrichten würde, wäre er gezwungen, sich die meiste Zeit aus dem Staub zu machen. Sicher, er war zwar immer wieder auf Missionen, aber sein Sensei hatte seine faulen Phasen, in denen sie zu oft vom Training und Missionen pausierten, als dass sein Plan aufgehen würde.
Um die Lage noch zu verschlimmern, versprach ihm ein lautes Donnern von oben einen verdammt unbequemen Abend. Naruto hielt ein verzweifeltes Schluchzen zurück, das aus seiner Kehle zu platzen drohte. Als wäre das Leben nicht anstrengend genug, musste er jetzt also auch noch zwei Wochen im Wald wohnen ohne einen Ryou in der Tasche.

Seine Waffen, die er von dem mehr als schlechtgelaunten Waffenhändler gekauft hatte, hatten ihn ein Vermögen gekostet. Er hatte sogar den perversen Bergeremiten um ein paar Schalen Ramen geprellt, bevor Jiraiyia sich auf den Weg auf eine neue Reise machte. Zudem war es auch nicht sehr hilfreich, morgen keine Mission zu haben, weil sein Jounin Sensei faul war und entschied, ihnen eine Pause zu gönnen.
'Zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt', dachte Naruto bitter.
Der erste Tropfen landete auf seinem Nacken, kalt und überraschend. Als er den Kopf hob begann der Himmel sich zu öffnen und es goss wie aus Kübeln über sein tränennasses Gesicht. Sein Kopf schmerzte und er war so müde von all dem Heulen, dass ihm erst aufgefallen war, als ihm das Atmen durch die Nase schwerfiel.
Leise wimmernd ließ er sich aufs Gras gleiten und blieb ausgestreckt liegen.Er rollte den Kopf zur Seite und ohne einen Plan bezüglich des morgigen Tages zu fassen, schloss er die Augen und schlief ein.
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*Auf englisch nennt er Naruto „grunt“, was man auch mit dem Ausdruck „zurückgebliebenes Jungtier“ übersetzen kann. Hübsch!
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