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Kampf um die Freiheit

von A Jack
GeschichteSci-Fi, Liebesgeschichte / P16 / FemSlash
Commander Shepard Liara T'Soni
21.02.2012
06.04.2012
12
33.116
1
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Dieses Kapitel
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21.02.2012 3.124
 
Mass Effect und seine Charaktere gehören Bioware, ich leihe sie nur aus um mit ihnen zu spielen und mir gehört nur die Idee und die Geschichte mit der ich kein Geld verdiene.
Diese Geschichte ist die Fortsetzung zu http://www.fanfiktion.de/s/4f15f4a90000568206a0bb80 es empfiehlt sich sie zuerst zu lesen.


~~ Normandy SR 2 ~~

Gut ein Monat war vergangen, seit sie zusammen mit Liara gegen den Shadow Broker gekämpft und gesiegt hatte. Ihr fehlte ihre Asari sehr, auch wenn sie sich immerhin einmal die Woche sahen. Sie seufzte, als sie das Foto auf ihrem Schreibtisch in die Hand nahm und es betrachtete. Sie hatte zusammen mit Liara noch ein paar neue Bilder hinzugefügt, einige neue mit Garrus und Tali und auch einige nur von ihnen beiden. Sie lächelte, als sie sich nach einander die verschiedenen Bilder ansah. Es war ihr zweimal gelungen Liara von ihrer Arbeit loszueisen und nach Illium in ein Restaurant auszuführen. Es tat so gut, sich nicht mehr verstecken zu müssen. Es gab die Bedrohung durch den Shadow Broker nicht mehr, also kein Grund mehr sich zu verstellen. Sie hatte Liara selten so entspannt und glücklich gesehen, wie an diesen Abenden. Sie hatte sich wirklich auf die Dates eingelassen und es waren wirklich schöne Abende gewesen. Sie lächelte und spürte, wie sie etwas errötete, als sie sich in ihren Erinnerungen verlor. Sie konnte ihr nächstes Date schon nicht mehr erwarten.
„Commander, sie haben eine Nachricht erhalten“, meldete die künstliche Intelligenz des Schiffes.
„Vielen Dank, EDI, ich lese sie gleich, ruf sie bitte schon mal für mich auf“, erwiderte Alina mit einem Lächeln.
„Gerne, Commander.“
Sie sah sich nochmals die Bilder an und seufzte. Sie gab dem digitalen Abbild ihrer Liebe einen Kuss, bevor sie sich der Nachricht zu wandte. Die starken Verschlüsslungen waren nicht mehr nötig, und das freute sie, auch wenn sie gern in Erinnerungen schwelgte.

„Hey Alina,
Ich wollte dir nur nochmal viel Glück für die Anhörung vor dem Rat wünschen. Ich kann es kaum erwarten dich wieder zu sehen, ich vermisse dich,
Deine dich liebende
Liara“

Sie lächelte und gab dem Bild nochmals einen Kuss. Sie konnte es gar nicht erwarten wieder auf Hagalaz zu sein. Und dieses Mal würde sie länger als nur einen Tag bleiben, garantiert. Wenn es doch nur eine Möglichkeit für Liara gäbe, außerhalb des Schiffs zu arbeiten, zum Beispiel auf der Normandy...sie würde alles...fast alles dafür geben Liara wieder hier zu haben. Sie seufzte und sah das Bild nochmals an. „Bald wieder“, flüsterte sie und lächelte glücklich in Erinnerungen.
„Commander, wir nähern uns der Citadel und beginnen mit dem Andocken“, meldete ihr Pilot über das Intercom und verhinderte so ein tieferes Einsinken in die Erinnerungen.
„Danke Joker ich mach mich auf den Weg“, erwiderte sie und stellte den Bilderrahmen wieder zurück. Sie hatte die letzte Zeit genutzt, um die Beweise für die Existenz der Reaper zu analysieren, um sie gemeinsam dem Rat vorlegen zu können. Liara hatte ihr geholfen so gut sie konnte in dem sie nach Beweisen in den Datenbanken ihrer Basis gesucht hatte, aber viel war es nicht gewesen. Nach dem Besuch auf der Citadel war der nächste Flug nach Hagalaz geplant, aber zurück zum Treffen mit dem Rat, bevor sie wieder in ihren Gedanken an ihre Liara verlor. Hoffentlich würden die Ratsmitglieder den Beweisen glauben. Sie wusste, Anderson war auf ihrer Seite, aber der turianische Ratsherr war immer gegen sie gewesen und die anderen Beiden schwankten immer.
„Miranda und Tali macht euch fertig, wir werden den Rat besuchen“, befahl sie über das Intercom. Gemächlich zog sie sich selbst ihre neue N7-Panzerung an. Ihr letztes Modell war beim Kampf gegen die Kollektoren und gegen den Shadow Broker zu stark beschädigt worden.
Fünf Minuten später stieg sie aus dem Aufzug in das CIC. Es sah genauso aus wie damals, als das Schiff aus dem Dock gelaufen war. Sie hatten die Schäden vom Kampf gegen die Kollektoren repariert und noch weitere Upgrades hinzugefügt. Sie wusste, dass es nicht das gleiche Schiff war, mit dem sie gegen Saren gekämpft hatte und auch nicht die gleiche Crew mit der sie gegen Sovereign gesiegt hatte, aber es war ihre Crew. Sie hatten alle Cerberus den Rücken gekehrt, um ihr zu folgen. Die Crew tat ihren Dienst wie gewohnt mit militärischer Genauigkeit. Ihr Yeoman stand an ihrer Konsole und arbeitete. Sie spürte wohl den Blick im Rücken, drehte sich um lächelte und meldete dann: „Commander, sie haben grade eine neue Nachricht erhalten.“
„Danke Kelly, ich lese sie, wenn ich von meinem Treffen mit dem Rat zurück bin.“
Sie nickte und wandte sich wieder ihrer Arbeit zu, als Alina in Richtung Cockpit marschierte.

~~ einige Minuten später im Citadelturm ~~

Sie atmete kurz ein, bevor sie den Aufzug verließ und auf den Weg zum Rat machte, Tali und Miranda an ihren Fersen. Das letzte Mal, als sie hier oben in der Ratskammer war, hatte sie gegen Saren und Sovereign gekämpft und den Einschlag eines Teils des Reapers überlebt. Das Präsidium war repariert worden, die Bäume wieder angepflanzt, nichts deutete mehr auf den Angriff hin. Sie erklomm die letzten Stufen und stand den vier Vertretern der Ratsspezies gegenüber.
„Ratsherrn“, sagte Alina und nickte ihnen zu, vorsichtig trat sie vor, während ihre Begleiter zurück blieben. Dies war Shepards Auftritt, nicht ihrer.
„Commander Shepard, sie haben um diese Audienz vor dem Rat gebeten, aus welchem Grund?“, fragte die Asari.
„Ich habe beim Kampf gegen die Kollektoren neue Beweise für die Existenz der Reaper gefunden und wollte diese dem Rat vorlegen“, erklärte Alina sachlich und öffnete ihr Universalwerkzeug.
„Sie verfolgen immer noch diese „Reaper“? Sie jagen einen Mythos“, sagte der Turianer und verschränkte seine Arme.
„Ich schicke ihnen alle Aufzeichnungen und Downloads, die wir erhalten haben. Darunter die spezifischen Daten eines Reapers, der sich selbst der Vorbote nennt und Aufnahmen meiner Helmkamera von einer Reaper-Larve, die wir in der Basis der Kollektoren vernichtet haben“, erläuterte die Menschin und verschickte die Daten an die vier Ratsherren.
„Commander Shepard, wir müssen diese Daten sichten und ihre Bedeutung diskutieren. Wir teilen ihnen unser Ergebnis mit“, erwiderte der Salarianer schnell und nickte ihr zu. Sie erwiderte das Nicken und musterte die vier nochmals. Sie könnte schwören, das Anderson lächelte, er hatte ihr von Anfang an geglaubt und sie immer unterstützt. Sie lächelte ihm einmal zu, bevor sie sich umdrehte und den Rat verließ. Jetzt lag es an Anderson, die anderen von der Bedeutung der Daten zu überzeugen. Sie seufzte leise als sie zusammen mit ihren Begleitern erneut in den Aufzug trat.
„Sie müssen an Ratsherr Anderson glauben, Commander, er wird alles geben, um die anderen zu überzeugen“, sagte Tali aufmunternd und klopfte ihr auf die Schulter.
Sie seufzte nochmals, schenkte der Quarianerin dann aber ein Lächeln: „Ich weiß, aber ich fürchte der Turianer wird ihm das Leben vermiesen.“
„Was machen wir jetzt, Commander?“, warf Miranda ein.
„Wir können auf dem Markt einkaufen, ich muss mir die neue Spectre-Ausrüstung besorgen, für unsere Missionen in den Terminussystemen“, murmelte Alina und wartete auf den Aufzug. Ihre beiden Begleiterinnen nickten zustimmend und warteten mit ihr.

Entspannt durchquerte sie C-Sicherheit. Seit ihren letzten Besuch hier hatte sich einiges verändert. Es gab weit mehr Menschen und weniger Turianer oder andere Spezies. Ob der Versorgungsoffizier von damals wohl noch Dienst tat? Ob er den Angriff durch die Geth überlebt hatte? Sie hoffte es, immerhin war er immer freundlich und zuvorkommend zu ihr gewesen. Sie ging die letzten Stufen hinunter in das Büro. Er war nicht allein, vor seinem Schreibtisch stand eine menschliche Frau mit dem Rücken zu ihnen und diskutierte mit ihm. Alina kannte die Stimme, sie hatte sie zwar abgesehen von einer Ausnahme zwei Jahre nicht gehört, aber sie war unvergessen.
Langsam trat sie mit ihren Begleitern hinter die Frau, sie beschwerte sich darüber, dass ihre Ausrüstung nicht rechtzeitig eingetroffen war und geriet darüber etwas in Rage.
„Ich möchte zwar nicht stören, aber könnte ich wohl kurz mit ihm reden, bevor sie ihn an die Wand geredet haben?“, frage sie grade laut genug um gehört zu werden.
„Was mischen sie sich eigentlich…“, meckerte sie weiter, bevor sie sich umdrehte. Überrascht ging sie zwei Schritte nach hinten und musterte Shepard und ihre beiden Begleiter, „Commander, was...was tun sie hier?“
„Chief, mein Spectre-Status wurde ja wiederhergestellt und ich wollte fragen, ob die neuesten Spectre-Waffen verfügbar sind“, erklärte sie ruhig und drehte sich zu dem Turianer um.
„Natürlich Commander, der Rat hatte mich angewiesen stets ein Set der neuesten Waffen für die Retterin der Citadel auf Lager zu haben, ich hole sie sofort für sie“, erklärte Turianer und stand fluchtartig auf.
„Vielen Dank“, lächelte sie, als der Mann den Raum verließ, um zum C-Sicherheitslager zu gelangen.
„Der Rat vertraut Cerberus die neuesten Waffen an?“, fragte Ash und sah mit hochgezogenen Brauen Miranda an.
„Wir gehören nicht mehr zu Cerberus, wir folgen Shepard, egal wohin sie uns führt“, erwiderte diese und funkelte ihr Gegenüber an.
„Das soll ich glauben? Sie sind eine direkte Vertraute des Unbekannten, eigentlich müsste ich sie direkt verhaften, Skipper“, antwortete das ehemalige Crewmitglied der ersten Normandy und sah Alina an.
„Ich glaube es und das zählt. Du hast deine Wahl auf Horizon getroffen, Ash, du vertraust mir nicht, nach allem was ich erreicht habe, nach allem was wir zusammen durchgemacht haben...“, sie schüttelte den Kopf, „ich kann dir nicht mehr helfen, aber steh mir nicht im Weg, wenn es soweit ist.“
„Ich habe ihre Ausrüstung, Spectre“, meldete der Turianer, als er wieder in den Raum kam. Ohne ihre ehemalige beste Freundin eines weiteren Blickes zu würdigen dankte Shepard ihm, nahm die Waffen entgegen und verließ den Raum. Sie hörte einen lauten Knall, aber es interessierte sie nicht mehr. Ashley Williams hatte ihre Seite gewählt und sie auch, hoffentlich waren es nicht die gegensätzlichen.

„Commander, waren sie nicht etwas hart zu Ash?“, fragte Tali leise, als sie im Aufzug zum Präsidium standen.
„Tali, du warst auf Horizon nicht dabei. Sie hat mir nichts als Vorwürfe gemacht, mir keine Möglichkeit zur Erklärung gegeben, mich als Verräterin beschimpft und dann ist sie einfach gegangen. Du weißt, wie nahe wir uns standen, sie war meine beste Freundin, ich habe Stunden über alles mit ihr geredet, sie hat mir sogar geraten meinen Gefühlen für Liara nachzugeben, trotz ihrer Ablehnung gegenüber Nicht-Menschen und dann das“, Alina sah betrübt zu Boden und seufzte leise. Wieso tat Ash ihr das an? Was hatte sie ihr getan? Sie hatte schließlich nicht freiwillig für Cerberus gearbeitet, sie hatte keine Wahl gehabt, außerdem hatte die Allianz wirklich nichts getan für die Kolonien und der Rat hatte ihr seinen Segen gegeben, sie hatten sie wieder zum Spectre gemacht, um die Mission gegen die Kollektoren erfolgreich beenden zu können und sie hatte es geschafft. Sie hatte ihre Verbindung zu Cerberus beendet und außer der einen Nachricht keinen Kontakt mehr zum Unbekannten und seiner Organisation. EDI hatte alle Kameras und Wanzen deaktiviert, auch sie ist völlig loyal zu ihr und ihrer Crew. Sie rechnete damit, dass der Rat ihre Beweise wegen der Verbindung zu Cerberus anzweifeln würde. Vielleicht war Miranda nicht die richtige Wahl für diese Mission gewesen, als ehemaliges hochrangiges Mitglied dieser Organisation. Sie seufzte erneut, als plötzlich auf jeder Schulter eine Hand lag um sie aufzumuntern. Sie lächelte und sah ihre beiden Begleiter glücklich an. Sie war froh, dass sie ihre Freunde waren, sie war froh, dass sie für sie da waren. Genau wie Garrus und Liara...Nein Liara war anders, sie grinste leicht als sie wieder in ihre Erinnerungen an ihren letzten Besuch auf Hagalaz dachte.
„Nur noch ein paar Stunden, meine Liebe“, flüsterte sie unhörbar und lächelte glücklich in den Aufzug.
„Alles in Ordnung?“, fragte Miranda besorgt.
Alina sah auf lächelte ihren XO an und murmelte dann: „Ja, danke, ich kann es nur kaum erwarten die Sache mit dem Rat hinter mir zu haben und endlich auf Hagalaz zu sein zusammen mit Liara.“
„Keine Sorge das schaffen wir schon, wir werden diesen Krieg gewinnen und uns dann alle zur Ruhe setzen“, sagte die groß gewachsene Frau zu ihrem Commander und lächelte. Tali nickte zustimmend: „Keine Sorge Shepard, bald sind wir wieder bei Liara.“
„Danke, ich bin froh, dass ich mich auf euch verlassen kann“, erwiderte sie, bevor der Aufzug schließlich hielt.

„Die Beweise sind ja ganz schön, aber wer sagt uns, dass sie nicht von Cerberus gefälscht wurden? Womöglich wurden sie selbst von ihnen manipuliert“, sagte der Turianer und sah Alina von oben herab an.
„Ich habe alle Verbindungen zu Cerberus gekappt, als ich die Basis der Kollektoren zerstörte, anstatt sie dem Unbekannten zu überlassen, ich habe nichts mit ihnen zu tun und wurde nicht von ihnen manipuliert“, erwiderte Shepard mit fester Stimme.
„Und doch steht ein hochrangiger Cerberus-Operative hinter ihnen, Commander, sie verstricken sich in ihrem Lügengebilde...sie sind eine Hochstab...“
„Ratsherr!“, unterbrach Anderson seinen Kollegen streng.
„Meine Begleiterin, Miss Lawson hat ihre Verbindung zu Cerberus gebrochen, sie dient mir und nicht mehr dem Unbekannten und ich vertraue ihr. Sie haben mich wieder bei den Spectres aufgenommen, also sollten sie auch meinem Urteil vertrauen. Die Sovereign war nicht von den Geth und ihre Technologie war viel zu fortgeschritten. Wenn sie von den Geth wäre, dann hätten uns diese längst mit weiteren dieser Schiffe überrannt und sie haben die von mir erbrachten Beweise untersucht. Die Kollektoren haben einen Reaper gebaut, können sie das nicht sehen? Was für Beweise brauchen sie noch?“, sie holte tief Luft und sah alle vier Ratsherren nacheinander strafend an, „vor zwei Jahren haben sie mir nicht geglaubt, als ich sie vor Saren gewarnt habe, dann haben sie mir nicht geglaubt als ich sie vor der Röhre gewarnt habe und damals wie heute haben sie mir nicht geglaubt, als ich sie vor den Reapern gewarnt habe, lernen sie nicht aus ihren Fehlern?“
„Shepard hat Recht, wir dürfen unsere Augen nicht vor dieser Bedrohung verschließen, wenn die Reaper zurückkommen ist jedes Leben dieser Galaxie bedroht“, erklärte Anderson und Alina lächelte, immerhin er stand immer noch an ihrer Seite.
„Wenn die Reaper eintreffen ist es zu spät für Vorbereitungen. Die Sovereign war nur ein Reaper, aber es kommen tausende, wenn nicht mehr. Ich werde bereit sein gegen sie in die Schlacht zu ziehen, aber sie, werden sie auch bereit sein? Oder verurteilen sie die gesamte Galaxie wegen ihrer Ignoranz?“
„Shepard, wir können nicht unsere gesamte Politik nach den Worten einer Frau umstoßen“, versuchte die Asari zu erklären, aber Alina schüttelte den Kopf: „Dann wird die Galaxie untergehen und die Reaper werden ihren Zyklus fortsetzen.“
„Die Allianz wird alle Anstrengungen unternehmen um gegen die Reaper gerüstet zu sein“, sagte Anderson laut und sah seine Kollegen an, „wir bieten allen anderen Spezies an sich uns anzuschließen und gemeinsam Vorbereitungen gegen diese Bedrohung zu treffen.“
„Ihre Spezies will alleine seine Rüstung vorantreiben, Ratsherr?“, fragte der Turianer misstrauisch.
„Keineswegs Ratsherr, wir sind offen für gemeinsame Projekte und bieten anderen unsere Unterstützung an. Aber wir glauben an die Bedrohung durch die Reaper und wollen gewappnet sein, wenn sie über unsere Galaxie herfallen. Wir bitten vor allem die anderen Ratsspezies darum sich unseren Bemühungen anzuschließen und ebenfalls ihre Verteidigung zu stärken.“
Alina lächelte, Anderson war es wohl gelungen sich zumindest bei der Allianz durchzusetzen und vielleicht sah er es ja nicht als einziger so. Möglicherweise gab es doch noch Hoffnung für die Galaxie. Die Allianz durfte gemäß dem Abkommen von Farixen für fünf turianische Schlachtschiffe nun neuerdings drei eigene bauen. Immerhin waren sie seit zwei Jahren eine vollwertige Ratsspezies und nicht mehr nur assoziiert. Solange es zu keinem Krieg führte, bevor die Reaper angriffen, war es einen Versuch wert. Sie brauchte alle Unterstützung, wenn es soweit war. Immerhin hatte sie ihre Crew und Liara auf ihrer Seite egal was passierte. Auch Anderson würde ihr den Rücken decken wenn es sein musste. Sie seufzte, die Suche nach Verbündeten würde hart werden, dass war klar, immerhin hatte Legion ihr schon die Hilfe der Geth zugesagt. Wenn sie bedachte mit welcher Stärke die Heretics damals in der Schlacht um die Citadel aufgetaucht waren...und sie waren nur ein kleiner Teil der Geth gewesen...Sie seufzte leise, als die Ratsherren ihre Diskussion fortsetzten. Sie wusste das der Mensch auf der einen Seite und der Turianer auf der anderen war, die beiden anderen waren irgendwo dazwischen und versuchten zu schlichten oder einen Kompromiss zu erreichen.
„Spectre Shepard“, warf der Salarianer ein und lenkte damit die Aufmerksamkeit wieder auf die menschliche Frau, „wie sie sehen ist der Rat gespalten über die Reaper. Wir können nicht die Politik aller Lebewesen der Galaxie wegen der Aussage einer einzigen Agentin komplett umkrempeln. Aber wir werden uns der Allianz bei ihren Bemühungen anschließen. Damit vertagen wir diese Sitzung für heute.“
Sie nickten ihr zu, als Zeichen, dass sie gehen konnte, nun konnte sie endlich zu Liara fliegen.

„Willkommen zurück, Commander, wie wars beim Rat?“, fragte Joker und drehte sich grinsend um.
„Wie erwartet, viel Gerede und kaum Taten“, erwiderte sie und sah ihn etwas niedergeschlagen an. Sie blieb stehen, während Tali und Miranda weiter gingen.
„Keine Sorge, Ma'am, es kann nur besser werden, darf ich raten wo es hingehen soll?“
„Auf nach Hagalaz, Joker“, befahl Alina lächelnd und der Pilot grinste noch breiter.
„Darf ich ehrlich sein, Commander?“, fragte er plötzlich mit ernster Miene und musterte mich angestrengt.
„Öhm...klar, sprich offen Joker“, erwiderte der Spectre überrascht über den unerwarteten Themenwechsel.
„Ich wollte nur sagen, dass ich mich sehr freue, dass mit Liara wieder alles in Ordnung ist“, sagte er und nickte ihr zu.
„Das bin ich auch Joker, danke“, antwortete Shepard und klopfte den Mann vorsichtig auf die Schulter, bevor sie sich umdrehte um das Schiff endgültig zu betreten.
„Ich bin doch zur Hochzeit eingeladen oder?“, feixte er und drehte sich zu seinem Kommandopult um.
Alina grinste in sich hin, Hochzeit, auf was für Ideen er schon wieder kam...wobei auf den zweiten Gedanken...wieso eigentlich nicht? Sie musste mal mit Liara reden...vielleicht...verdammt, was hatte Joker ihr wieder in den Kopf gesetzt? Sie schüttelte den Kopf als sie langsam durch das CIC stapfte.
„Commander, sie haben eine ungelesene Nachricht“, meldete Kelly als sie ihre Vorgesetzte bemerkte, „sie ist als geheim eingestuft.“
„Danke, Kelly, ich öffne sie in meinem Quartier“, erwiderte sie und trat in den Aufzug.
Wer schrieb ihr denn jetzt Nachrichten, wo sie auf dem Weg zu ihrer Liebe war? Sie würde sie aufrufen wenn sie sich ausgeruht hatte, der Ausflug zum Rat war anstrengend gewesen. Politiker raubten ihr den letzten Nerv. Sie legte ihre Panzerung ab und räumte sie in ihren Spind. Hochzeit...was sprach dagegen? Sie konnte Liara mal auf das Thema ansprechen, vielleicht...sie schloss den Panzerungsschrank. Mit einem Gähnen setzte sie sich auf ihr Bett und war direkt eingeschlafen.

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