Dave ist wieder da!!!

von NCISwelt
KurzgeschichteAllgemein / P12
17.02.2012
17.02.2012
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Declaimer: Alle vorkommenden Personen gehören nicht mir und ich verdiene auch kein Geld mit ihnen....

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Dave Malucci betrat mit schnellen Schritten die Notaufnahme des County General. Auffällig war, dass Dave einen ziemlich dicken Verband um die Hand trug. Er blickte sich kurz um und ging danach zur Anmeldung.

Eine junge Krankenschwester saß an der Anmeldung und schrieb gerade etwas auf einen Zettel.

Dave räusperte sich einmal, als er bemerkte, dass sie ihn nicht zu bemerken schien. Nun schaute sie zu Dave.

„Was kann ich für Sie tun?“, fragte die Krankenschwester mit einem leicht genervten Unterton.

„Ich hatte zu Hause einen kleinen Unfall und hab mich mit dem Messer in die Hand geschnitten. Aber ich weiß nicht genau wie tief die Wunde ist.“, antwortete Dave.

Die Krankenschwester nickte und legte ein Anmeldeformular vor Dave hin. „Füllen Sie das aus und bringen Sie es anschließend wieder zurück. Dann müssen Sie allerdings noch auf einen Arzt warten. Das kann eine Weile dauern.“

„Wie lange wird das dauern?“, fragte Dave und fing schon an das Formular auszufüllen.

„Kann ich Ihnen nicht sagen. Sie sehen ja selbst wie voll es hier ist. Und heute haben nicht sehr viele Ärzte Dienst. Bitte setzen Sie sich anschließend in den Warteraum. Ein Arzt wird dann zu Ihnen kommen, wenn Sie an der Reihe sind.

Dave schaute vom Formular auf und sah die Krankenschwester an. „Ich kann aber nicht so lange warten, Miss Warner. Ich…“

„Sie müssen sich gedulden wie jeder andere hier auch. Sie kommen erst dran wenn Sie auch dran sind.“, unterbrach Miss Warner Dave.

„Sie verstehen nicht…“, wollte Dave vom neuen beginnen aber wurde wieder von der Krankenschwester unterbrochen. „Ich verstehe ganz gut. Sie haben einfach keine Lust zu warten. Sie versuchen sich einfach vorzudrängeln aber das klappt bei mir nicht.“

Dave wollte gerade wieder neu ansetzen aber ließ es dabei und füllte weiter das Formular aus. Als er fertig war gab er ihr den Anmeldebogen und setzte sich in den Warteraum. Von dort hatte Dave einen recht guten Überblick. Kurz sah er Doktor Weaver um eine Ecke biegen und dann verschwand sie aus seinem Blickfeld.

Dave schaute auf seine verbundene Hand und sah, dass sich das Blut langsam durch den dicken Verband kämpfte. ‚das sieht nicht gut aus.’, dachte sich Dave.

Dave beschloss, es noch einmal zu versuchen. Er stand auf und ging wieder hinüber zu Miss Warner.

„Hören Sie mir doch mal bitte zu….“, wollte Dave ansetzten aber wurde wieder von der Krankenschwester unterbrochen. „Nein, Sie hören mir mal zu. Sie müssen warten wie jeder andere auch. Entschuldigen Sie mich bitte aber ich muss mich um Patienten kümmern.“

Damit verließ Miss Warner die Anmeldung und Dave setzte sich wieder auf seinen Platz.
Immer wieder sah Dave auf seine verbundene Hand und der Verband rötete sich mehr und mehr. Er saß nun schon über eine viertel Stunde lang in dem Warteraum und bis jetzt war noch kein Arzt zu sehen.  

Aus den Augenwinkeln sah Dave, dass Miss Warner wieder zurückgekehrt war. Dave merkte wie ihm langsam übel und schwindelig wurde. Erneut sah er auf den Verband, der nun mit Blut getränkt war.

„Ich kann langsam nicht mehr warten.“, sagte Dave zu sich und ging erneut zu der Krankenschwester.

Sie sah ihn schon auf sich zu kommen und machte sich bereit ihm den Marsch zu blasen.

„Hören Sie Mr. Aber ich kann Ihnen nur erneut sagen, dass ich Sie nicht vorlasse. Sie müssen warten wie jeder andere auch. Da kann ich mich nur wiederholen. Wenn Sie nicht langsam ruhe geben, dann hole ich den Sicherheitsdienst und lasse Sie hier rauswerfen.“, sagte Miss Warner barsch.

Dave schüttelte den Kopf. „Das dürfen Sie aber nicht. Ein Krankenhaus darf keinen Patienten, der verletzt ist, rauswerfen oder ihm die Hilfe verweigern. Sie können zwar den Sicherheitsdienst holen aber die könnten mich nur beobachten und darauf achten, dass ich keinen Ärger mache. Aber rauswerfen dürfen die mich nicht. Sie dürften mich erst hier rauswerfen, wenn ich eine Gefahr für andere Patienten oder für das Personal darstellen würde. Aber selbst da wäre das nicht rechtlich vertretbar.“

Die Krankenschwester sah ihn drohend an. „Sie fühlen sich wohl oberschlau, was? Ich werde Sie trotzdem rauswerfen lassen, auch wenn man es nicht darf.“

Dave wollte gerade wieder ansetzten als Dr. Weaver auf die beiden zuging. „Was ist hier los?“, fragte sie.

„Dieser Herr hier will sich andauernd vordrängeln und belästigt mich. Ich habe ihm andauernd gesagt, dass ich ihn nicht vorlasse und dass er warten soll bis er dran ist.“, erklärte Miss Warner selbstsicher die Situation.

Nun schaute Dr. Weaver erwartungsvoll zu Dave hinüber. „Und was hast du dazu zu sagen, Malucci?“

Miss Warner war sichtlich überrascht, dass Dr. Weaver den Namen des Mannes kannte.

„Ich habe Miss Warner keines Wegs belästigt. Ich wollte sie nur darauf hinweisen, dass ich nicht sehr lange warten kann.“, antwortete Dave.

„Und wieso kannst du nicht warten?“, fragte Dr. Weaver misstrauisch.

Dave hob seine verbundene Hand. Der Verband war nun über und über mit Blut getränkt. „Deswegen kann ich nicht warten. Außerdem wollte ich Miss Warner nur noch darauf hinweisen, dass ich Bluter bin. Aber sie hat mich ja nicht ausreden lassen.“

Miss Warner schaute etwas geschockt zu Dave und dann anschließend zu Dr. Weaver. Sie wusste genau, was ihr jetzt blühen würde.  

„Ist das Wahr? Haben Sie sich nicht einmal die Hand angesehen? Oder ihn einmal ausreden lassen?“, fragte Dr. Weaver ein wenig wütend.

Sie nickte leicht.

„Sie müssen sich mehr um die Patienten kümmern. Sie müssen sich endlich auf ihre Arbeit konzentrieren und nicht auf irgendetwas anderes. Wenn das noch einmal vorkommen sollte, werde ich Sie an die Schwesternkammer melden müssen. Haben Sie mich verstanden?“, fragte Dr. Weaver eindringlich.

Wieder nickte Miss Warner leicht. „Es tut mir leid. Ich hätte Sie wirklich anhören müssen.“

Dave nickte. „Ist schon in Ordnung.“

„Komm mit Dave. Ich bring dich in den Nähraum. Dort werde ich mir deine Wunde einmal richtig ansehen. Und Sie gehen wieder an ihre Arbeit, Miss Warner.“, sagte Dr. Weaver.

Dave folgte der Ärztin in den Nähraum und Dave setzte sich auf den Stuhl. Kurz verschwand Dr. Weaver und kam wenig später mit einem Nähkid wieder zurück.

Vorsichtig schnitt Dr. Weaver den Verband von Dave’s Hand. Als der durchtränkte Verband endlich ab war, konnte Dr. Weaver sehen, dass aus eine relativ kleinen Wunde sehr viel Blut floss.

„Du bist hochprozentiger Bluter, nicht wahr?“, fragte Dr. Weaver.

Dave nickte. „Seit ungefähr zwei Jahren ist es schlimmer geworden.“

Dr. Weaver gab Dave eine kleine Betäubungsspritze und als diese angefangen hatte zu wirken, begann sie mit dem nähen.

Nach einigen Minuten war Dr. Weaver fertig. „Wann hattest du das letzte Mal eine Tetanusauffrischung?“

„Letzte Woche.“, antwortete Dave knapp.

„Gut. Dann sind wir hier fertig. Warum hast du eigentlich keinen Krankenwagen gerufen? Du wärst dann viel schneller hier gewesen.“,

„Ich wollte nicht so viel aufsehen erregen. Es war ja keine besonders große Wunde. Anfangs hat sie auch nicht so doll geblutet aber die Blutung hat zugenommen.“, erklärte Dave.

Dr. Weaver nickte. „Ich hol dir noch ein Rezept für ein paar Schmerztabletten. Danach kannst du gehen. Du weißt ja worauf du zu achten hast, oder?“

„Ja, dass weiß ich. Zumindest sollte ich es wissen.“, sagte Dave lächelnd.

Dr. Weaver verließ das Zimmer und ließ Dave allein zurück.

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Dr. Weaver schrieb gerade das Rezept als Dr. Carter und Dr. Kovac zu ihr stießen.

„Ist es wahr?“, fragte Carter.

„Was ist wahr?“, konterte Dr. Weaver.

„Na, dass Dave hier ist und sich behandeln lässt.“, meinte Carter.

Dr. Weaver nickte und füllte weiter das Rezept aus.  „Habt ihr nichts zu tun oder warum seit ihr hier?“

„Wir brauchen einfach mal eine Pause. Wir haben nun schon mehr als 7 Stunden durchgearbeitet.“, sagte Luca.

„Ich weiß aber wir sind heute nun mal nur zu dritt. Ich kann das auch nicht ändern.“, meinte Dr. Weaver.

Sie wollte gerade wieder gehen als ihr eine Idee kam. „Was würdet ihr davon halten, wenn ich Malucci frage, ob er vielleicht einspringen kann.“

Carter und Luca sahen sie ein wenig verblüfft an.

„Meinst du das wirklich ernst?“, fragte Carter.

„Ja, das meine ich. Er ist nun mal da und könnte uns rein theoretisch helfen. Wir können jede Hilfe gebrauchen. Springer bekommen wir ja komischer Weise nicht.“, sagte Dr. Weaver.

„Von mir aus ja. Wir können wirklich jeden gebrauchen.“, meinte Dr. Kovac.

„Gut, dann gehe ich jetzt zu ihm und frag ihn.“, sagte Dr. Weaver und verließ die beiden Ärzte.

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Als Dave die Tür aufgehen hörte sah er auf und sah, dass Dr. Weaver den Raum betrat.

Kerry reichte ihm das Rezept und Dave stecke es in seine Hosentasche.

„Bevor du gehst wollte ich dich fragen, ob du uns vielleicht ein wenig aushelfen könntest. Wir sind heute sehr unterbesetzt. Um ehrlich zu sein sind wir nur drei Ärzte. Und du hast ja gesehen, wie es draußen auf den Fluren aussieht. Wir könnten jetzt echt jede Hilfe gebrauchen.“, meinte Dr. Weaver.

Dave schaute sie verblüfft an. Damit hatte er jetzt echt nicht gerechnet.

„Sie meinen das wirklich ernst?“, fragte Dave und Dr. Weaver nickte.

„Würdest du uns helfen?“

Dave nickte. „Sicher aber ich müsste zuerst telefonieren.“

„Du weißt ja wo das Telefon ist. Wir treffen uns dann gleich an der Anmeldung.“, sagte Dr. Weaver und verschwand aus dem Raum.

Dave nahm seine Sachen und verließ ebenfalls den Raum und ging direkt zum Telefon. Dort rief er zu Hause an und sagte bescheit, dass er erst viel später zu Hause sein würde und dass er nicht  wisse wann er wieder zurück sein würde.

Anschließend ging er zur Anmeldung, wo er sah, dass die Krankenschwester von eben immer noch da war.

Wenig später erreichte auch Kerry die Anmeldung.

„Also Dave. Hier sind dein Kittel und dein Namensschild.“, sagte sie und reichte ihm die Sachen. „Deine restlichen Sachen kannst du solange in den leeren Spind räumen. Der Schlüssel ist noch am Schloss dran. Hier ist auch ein Stethoskop.“

Dave nahm die Sachen und ging ins Ärztezimmer, wo Luca und Carter eine kurze Pause machten.

„Hey Dave. Lange nicht mehr gesehen.“, sagte Carter.

„Hey Carter. Ja es ist schon ein wenig her.“, meinte Dave und zog sich schnell um. Anschließend packte er seine restlichen Sachen in den Spind.

„Danke, dass du uns aushilfst.“, meinte Luca.

„Kein Problem.“, antwortete Dave knapp.

„Was hast du eigentlich an deiner Hand gemacht?“, fragte Carter als er den Verband an Daves Hand entdeckte.

„Ich habe mich geschnitten. Musste genäht werden, deshalb bin ich überhaupt hier.“, antwortete Dave.

„Na dann lasst uns loslegen.“, meinte Carter und sie verließen das Ärztezimmer.

Gemeinsam gingen sie zum Brett und Dave nahm sich eine Akte. Er studierte diese kurz und machte sich anschließend auf den Weg zu dem Patienten.

Dave arbeitete mindestens sechs bis sieben Stunden durch und die Zeit verging wie im Flug. Glücklicherweise wurden die Patienten im Warteraum immer weniger. Notfälle blieben ebenfalls aus.

Während Dave sich um Patienten gekümmert hatte, hatte Dr. Weaver ihn beobachtet und war mehr als zufrieden mit seiner Arbeit. Sie stellte fest, dass er sich sehr geändert hatte, seid dem sie ihn das letzte Mal gesehen hatte.

Er ging viel verantwortungsbewusster mit seinen Patienten um und kümmerte sich richtig um sie. Er war nicht mehr dieser Draufgänger und wollte nicht nur immer die Schwerverletzten übernehmen.

Dave wollte gerade den nächsten Patienten aus dem Wartezimmer holen, als er bemerkte, dass kein Patient mehr wartete. Verwirrt ging er zur Anmeldung und fragte dot Dr. Carter. „Ist echt keiner mehr da?“

Carter nickte. „Ja, keiner mehr da. Unvorstellbar, nicht wahr?“

„Das kannst du wohl laut sagen. Ich hätte nie gedacht, diese Notaufnahme einmal leer zu sehen. Wo sind die ganzen Patienten hin?“

“Ich habe keine Ahnung. Ist auch besser so. So können wir wenigstens einmal eine Pause machen. Kommst du mit ins Ärztezimmer? Die anderen sind auch dort.“, meinte Carter und Dave nickte.

Gemeinsam gingen beide ins Ärztezimmer und setzten sich aufs Sofa. Keiner von beiden sagte etwas bis Carter die Stille durchbrach.

„Irgendwie hab ich dich anders in Erinnerung.“, meinte Carter.

Dave nickte. „Du hast es auch bemerkt?“

„Ja aber warum fragst du?“, fragte Carter.

„Alle die mich kennen haben mir das schon gesagt aber ich weiß nicht warum ich mich so dermaßen geändert habe.“, meinte Dave.

„Vielleicht hast du dich geändert, als dich Dr. Weaver gefeuert hatte.“, schlug Carter vor.

„Das habe ich auch gedacht aber was soll’s. Ist besser so, dass ich mich charakterlich geändert habe.“, sagte Dave und lächelte.

„Stimmt. Man bin ich kaputt.“, sagte Carter und lehnte sich weiter zurück.

„Kaffee?“, fragte Dave und stand auf. Carter nickte dankbar und Dave holte zwei Tassen aus dem Schrank und füllte diese mit der schwarzen Flüssigkeit.

Er reichte Carter eine Tasse und beide tranken genüsslich den Kaffee.

„Du kennst dich aber noch ziemlich gut hier aus.“, meinte Carter.

„Ich vergesse nicht so schnell Dinge, wie das hier zum Beispiel. Außerdem wenn man zwei Jahre hier gearbeitet hat, hat man es irgendwann drin. Und viel hat sich ja auch nicht geändert.“, antwortete Dave.

„Stimmt aber mir fällt das nicht so auf, da ich fast jeden Tag hier bin.“, antwortete Carter.

„Also wollen wir wieder an die Arbeit gehen?“, fragte Dave und war aufgestanden.
Carter sah ihn verwundert an. „Du hast dich tatsächlich verändert Dave.“
Dave lächelte und zuckte die Schultern. Beide verließen das Ärztezimmer und schauten, ob es irgendetwas zu tun gab.

Nach der Schicht trat Dr. Weaver auf Dave zu und nahm ihn beiseite. „Danke, dass du uns geholfen hast. Ohne dich hätten wir das bestimmt nicht geschafft.“

„War doch kein Problem, Dr. Weaver. Hab ich doch gern gemacht.“

„Wenn du willst kannst du jetzt gehen.“

„Ist in Ordnung. Wir werden uns bestimmt irgendwann wieder übern Weg laufen.“, sagte Dave und verabschiedete sich von ihr. Schnell suchte er Carter und Luca auf und verabschiedete sich von ihnen.

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Zu Hause angekommen setzte sich Dave geschafft auf sein Sofa und schloss die Augen. Es war irgendwie schön gewesen wieder im County zu arbeiten.

Nach einer Weile stand er auf und schaute in den Zimmern seiner Kinder vorbei. Sie schliefen Tief und fest. Er lächelte leicht. Er konnte kaum fassen, dass er schon Vater seit fünf Jahren sei. Aber er war stolz auf seine Töchter. Sie waren für ihn das wichtigste auf der Welt.

Leise schloss er die Tür und ging selbst ins Bett.

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Am nächsten Morgen musste Dave früh aufstehen, da seine beiden Töchter in die Schule mussten.

„Morgen Daddy.“, kam es von den Zwillingen.

„Morgen ihr beiden. Setzt euch. Das Frühstück ist gleich fertig.“, sagte Dave und stellte seinen beiden Töchtern ein Sandwich hin.

Plötzlich klingelte es an der Türe. Verwundert öffnete er die Haustür und war noch mehr überrascht, dass Dr. Weaver vor seiner Haustür stand.

„Dr. Weaver, was machen Sie so früh hier?“, fragte Dave überrascht.

„Es tut mir Leid für diese frühe Störung aber ich wollte kurz mit dir reden. Wenn es möglich ist.“

Dave nickte und ließ den Doktor rein. Beide gingen in die Küche, wo die Mädchen am frühstücken waren.

Überrascht schaute Dr. Weaver zu den Mädchen. „Guten Morgen ihr beide.“

„Dr. Weaver das hier sind meine beiden Töchter Julia und Jenny.“

Die beiden Schwestern winkten kurz und aßen weiter.

„Möchten Sie irgendetwas trinken?“, fragte Dave.

Dr. Weaver nickte. „Einen Kaffee bitte. Ich wusste gar nicht das du Zwillinge hast.“

„Ich hab es niemanden im Krankenhaus je erzählt.“

„Warum?“, wollte Kerry wissen.

„Ich weiß es eigentlich gar nicht. Ich wollte mein Privatleben von meinem Berufsleben trennen. Aber sagen Sie, warum sind Sie eigentlich hier?“, wollte Dave wissen und reichte Kerry eine Tasse mit schwarzem Kaffee.

Sie nahm einen Schluck und antwortete: „Ich habe nachgedacht. Gestern hast du ziemlich gut gearbeitet und warst anders als früher. Ich wollte dich fragen, ob du nicht Lust hättest wieder zum County zurückzukommen.“

Malucci schaute die Ärztin überrascht an. „Sie meinen das ernst?“

Dr. Weaver nickte. „Was hältst du davon? Die Arbeitszeiten können wir auch hiermit anpassen. Du musst nicht mehr so arbeiten wie du früher die Schichten hattest.“

Dave schaute kurz zu seinen Töchtern hinüber. Er brauchte wirklich diesen Job und irgendwie hatte es auch Spaß gemacht im County wieder zu arbeiten. Zwar würden viele vielleicht nicht damit einverstanden sein aber was soll’s.

Malucci nickte und grinste. „Wann soll ich anfangen?“

*Ende*
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