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Les Trois Mousquetaires - Französisch für Anfänger

von Hibiscia
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12
Aramis Athos D'Artagnan Porthos
12.02.2012
28.02.2013
29
46.238
6
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106 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
 
12.02.2012 694
 
Heii, liebe FF'lers,
diesmal was über die Musketiere!
Keine Sorge, der Anfang ist jetzt vielleicht ein bisschen komisch geschrieben, aber im nächsten Kapitel, wenn die eigentliche Handlung dann losgeht, ändert sich dass dann auch. Lasst mir doch ein kleines Review da, nehme auch gerne Kritik.
Die Rechtschreibung beherrsche ich eigentlich recht gut, wer trotzdem Fehler findet - bitte drüber hinweglesen! ;)
Eventuell sind die Charaktere OOC, vielleicht sogar die ganze Story. Wer das also nicht mag, braucht gar nicht erst weiterzulesen! ;)
Damit dann Viel Spaß, ich hoffe, es gefällt euch!
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Meine Mutter war an allem Schuld. Wobei, wenn ich es mir recht überlege, vielleicht auch der Taxifahrer. Er war mir gleich komisch vorgekommen.
Aber vielleicht sollte ich von vorne erzählen. Falls jemals  jemand mal mein Tagebuch finden und lesen sollte, würde er sonst nämlich gar nichts kapieren.
Wär aber auch egal. Das glaubt mir eh keiner.

Es hatte damit angefangen, dass meine Mutter in den Sommerferien meinte, mich auf eine Sprachreise schicken zu müssen.
„Nach Frankreich, damit du Französisch endlich mal fließend sprichst, du weißt doch, wie viel Potential du hast“, waren ihre Worte gewesen. In der ersten Ferienwoche, hatte ich es einfach überhört. Es war mir schlichtweg egal. Eine Sprachreise und Ich? Das würde nicht gutgehen. Frankreich und Ich? Noch weniger. Doch meine Mutter gehörte einer dieser ganz besonderen Mütter-Spezies an. Sie ließ nicht locker, sodass ich in der zweiten Ferienwoche, bereits völlig entnervt,  anfing, nach Gegenargumenten zu suchen. Doch Sätze wie „Ist doch schon viel zu spät, so was muss man lange vorher planen“, oder „ mein Französisch ist so schlecht, die nehmen mich gar nicht“, erbrachten leider nicht die gewünschte Wirkung. Um genau zu sein, brachten sie überhaupt nichts. Als ich dann meine letzte Chance darin sah, Mitleid zu erregen und behauptete, ich bekäme so schnell Heimweh, brach meine Mutter in schallendes Gelächter aus. Und ich war angepisst.
Aber irgendwie war es mir dann auch wieder egal. Wir hatten überhaupt nichts gebucht, und jetzt würde ich nie und nimmer mehr einen Platz bekommen. Der Triumph lag ganz auf meiner Seite. Dachte ich.
Denn dann kam dieser Mittwoch in der dritten Ferienwoche. Meine Mutter war zu irgendeiner Arbeitskollegin zum Kaffee eingeladen, und als sie zurückkam, erwartete mich die Frohe Botschaft.
Zufälligerweise hatte die Tochter dieser Arbeitskollegin einen Sprachurlaub nach Frankreich gebucht, und zufällig erwartete sie kommenden Samstag eine Blinddarm-OP, sodass sie leider ihre Reise nicht antreten konnte. Was für eine traurige Neuigkeit.
Ich scherte mich nicht sonderlich darum, und wollte gerade schon wieder gehen, als meine Mutter noch etwas draufsetzte. Denn, sollte ich mal bedenken, was tun mit diesem Platz für den Sprachurlaub? Einfach versauern lassen? Wo doch schon das Geld dafür abgebucht worden war! Und sich die arme Tochter dieser Arbeitskollegen-Tante doch sehr ärgerte, nicht mitfahren zu dürfen!
Mir schwante Übles.
Und ich behielt Recht.
ICH würde diese Reise antreten. Ich ganz allein.
Ich weiß bis heute nicht, wie meine Mutter das geschafft hat. An das Blinddarm-Märchen glaube ich nämlich ganz sicher nicht. Vielleicht war es dem armen Mädchen ganz genauso ergangen wie mir, die Reise war einfach gebucht worden, obwohl es nicht hinwollte und überhaupt keinen Bock hatte. Da kam es ihm bestimmt ganz gelegen, dass meine Mutter IHRER Mutter diesen Platz aus dem Kreuz geleiert hatte. Ich wusste nicht, was meine Mutter ihrer Kollegin erzählt hatte, damit sie den Platz ihrer Tochter aufgab.  Bestimmt alles andere als die Wahrheit.
Es stand also fest, ich würde fahren.  Eine Woche lang Frankreich.
Ich freute mich maßlos – nämlich überhaupt nicht. Ich schrie meine Mutter an, bis ich heiser war. Immer wieder aufs Neue. Doch die Reise war beschlossene Sache.
Tja, und dann stand ich also am Montag der vierten Ferienwoche am Flughafen, mit einer Reisetasche in der Hand, war total planlos und wusste nicht wohin.
Meine Mutter hatte sich mit einem strahlenden Lächeln verabschiedet und mich in den Menschenmassen zurückgelassen. Wahrscheinlich war sie froh, bis kommenden Sonntag Ruhe zu haben. Ich nahm mir fest vor, danach nie wieder mit ihr zu sprechen.
Und wenn ich es mir recht überlege, beginnt meine Geschichte genau hier.
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Also wie gesagt, Reviews sind sehr gern gesehen!
LG, Hibis.
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