The Truth Is So Cold

GeschichteRomanze / P18 Slash
09.02.2012
30.06.2014
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Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
HEY :D
Mittwoch=Kapi von Zacky :D
Und ich jaaa, ich weiß dass ihr das jetzt langsam wissen müsstet :3
Aber ich bin heut durch den Wind, ich darf das :)
Vielleicht sollte ich sagen, dass es nächsten Mittwoch eventuell kein neues Synacky Chap geben dürfte, da ich auf Sommersportwoche bin und Linchen auch und so können wir schwer uploaden. Aber das betrifft einzig und allein mein Kapitel.
Mehr im Blog :)
http://insidethetruthissocold.blogspot.com/2012/05/jimmy-d.html

Nun, dann wünsche ich euch mal viel Spaß mit dem Chap hier.
Ist mal was anderes.
Und Jimmy... *sfz* JIMMY <3 :D

Nun gut, Jimmy ist Jimmy und ich liebe ihn. Merkt man kaum oder so :D
Viel Spaß beim Lesen,

Keep Running,
xxo Franky und Linchen

25. Kapitel
Zacky POV

„Sing it for the world, sing it for the world!“ Murrend presse ich die Augen aufeinander. Scheiße, ist es schon wieder Montag? Mein Wecker geht weiter, ich denke gar nicht daran, ihn abzustellen.
Langsam reibe ich mir über die Augen, bevor mir das elementarste überhaupt einfällt. Das ist nicht mein Wecker. Sofort bin ich ein wenig wacher, setze mich auf und nehme mein Handy vom Schreibtisch.
Auf dem Bildschirm flackert das Bild von Vic, das Handy singt immer noch ihren Klingelton, auf den sie bestanden hat. Ich hebe ab und lege mich wieder hin.
„Hr?“, mache ich, was in meiner morgendlichen Sprache so was wie ‚Hallo’ bedeuten sollte.
„Hey Zacky“, kommt es leise von der anderen Seite. „Ich hoffe, ich hab dich nicht geweckt...“
„Doch, hast du. Aber egal. Was gibt’s?“, frage ich etwas artikulierter und mache nebenbei meine Nachtischlampe an.
„Sorry. Du, ich werde heute nicht in die Schule kommen. Die ganze Woche lang nicht. Mir ging’s das ganze Wochenende schon nicht so gut und...“
„Wir haben uns gestern Vormittag aber getroffen, und da hast du relativ gut ausgesehen“, falle ich ihr ins Wort. Sie ist kurz leise und räuspert sich dann.
„Na ja, jedenfalls seit gestern Abend geht’s mir immer schlechter. Kopfweh, Schwindel, Rückenschmerzen, das ganze Programm... Kannst du mich bei unseren gemeinsamen Fächern entschuldigen? Bitte?“ Ich beiße mir kurz auf die Lippen, nicke dann aber. Als immer noch keine Antwort kommt, fällt mir ein dass sie mich ja gar nicht sehen kann. Ruft man mich ein Mal in der Früh an...
„Öh, ja, klar, mach ich. Soll ich dich heut mal besuchen kommen?“, frage ich und wische mir über das Gesicht.
„Nein“, sagt sie schnell und ich hebe eine Augenbraue. „Ich meine, nicht nötig, ich bin ansteckend... Wir telefonieren am Abend? Du musst mir ja erzählen, was ich alles verpasst habe und so...“
„Ist okay, Vic. Gute Besserung und schlaf dich aus“, murmle ich.
„Danke Zee. Wir hören uns.“ Damit legt sie auf und lässt mich ein wenig verwirrt zurück. Okay, das war jetzt merkwürdig.
Ich werfe einen Blick auf die Uhr und stöhne auf. 5:30? Kein Wunder warum ich noch nicht zurechnungsfähig bin!
Stöhnend wälze ich mich auf die andere Seite, blinzele kurz und muss mit Bedauern feststellen, dass ich schon zu munter bin, um erneut einschlafen zu können. Na, danke auch.
Ich bleibe noch zehn Minuten liegen, starre an die Wand und rappele mich dann auf. Okay, eine Woche ohne Vic. Werde ich schon überleben... Muss ich halt die Musiker... muss ich halt Brian fragen, ob ich noch ein wenig bei ihnen sitzen darf. Ich meine, wir sind doch jetzt Freunde. Wenn es nach ihm geht. Und okay, ja. Er ist ganz okay, vor allem kann er gut Gitarre spielen. Und wäre er nicht so aufdringlich, würden wir glaube ich immer noch nicht miteinander reden.
Obwohl ich es noch nicht verstehe, warum er so scharf darauf ist, mit mir zu kommuniezieren. Ach was soll’s, einen Grund wird’s schon haben.
Nachdem ich gefrühstückt habe, ziehe ich mir schnell eine schwarze Hose und ein schwarzes T-Shirt an, schnappe mir meinen Hoodie und meine Schultasche und verlasse das Haus. Nach zehn Metern fällt mir ein, dass es vielleicht intelligent wäre, die Tür abzuschließen, weshalb ich wieder zurücklaufe und absperre. Na, das kann ja noch was werden...
Gedankenverloren stecke ich meine Hände in die Hosentaschen und schlendere den gepflasterten Weg entlang Richtung Schule. Gelangweilt kicke ich einen kleinen Stein vor mich hin und summe dabei ‚I belong to you’ von Muse.
Erst zu spät bemerke ich, wie sich mir ein Auto nähert und immer langsamer wird, bis es im Schritttempo neben mir fährt. Die Scheibe wird runtergelassen und Brian grinst mich über einen Typ mit Sonnenbrille und Bandana hinweg an. Mein neuer Freund hebt leicht die Sonnenbrille und lehnt sich zu mir.
„Hey Zacky. Wo ist denn deine kleine Freundin?“
„Vic ist krank“, gebe ich von mir und drehe mich leicht zu ihm.
„Oh, richt’ ihr schöne Grüße aus.“ Unter ihm schnaubt sein Freund mit der Sonnenbrille und dem Bandana –vermutlich ist das Matt, ich kenne mich noch nicht wirklich bei denen aus- auf und grinst vor sich hin. Okay? „Hey, willst du mitfahren? Wir haben immerhin den gleichen Weg.“
„Äh...“, sage ich und sehe unsicher auf den Boden.
„Ach komm schon. Wir beißen nicht!“ Zögernd werfe ich einen Blick auf die Rückbank, wo sich Jimmy schon ausgebreitet hat und vor sich hindöst.
„Und wo soll ich bitte sitzen?“, frage ich, Brian zieht eine Augenbraue hoch und macht die Tür auf.
„Na auf Matts Schoß!“ Mein Mund klappt auf und ich sehe ihn entsetzt an. Matt fängt nur an zu lachen und schlägt Brian auf den Oberarm. Oh mein Gott?! Brian fängt indessen an zu lachen und schließt wieder die Tür. „Na auf der Rückbank, wo denn sonst“, sagt er lachend. Klasse, der wird sich wieder das Beste von mir denken, wenn ich auf so einen schwachen Witz schon reinfalle...
Langsam öffne ich die Hintertür, schubse Jimmys rechten Fuß von der Rückbank und setze mich dann hin. Zusammengesunken und leicht verstört sitze ich jetzt also in diesem... dreckigen Auto und werde von den Musikern zur Schule gebracht. Cool.
„Gehst du eigentlich immer den Weg hier?“, fragt Matt plötzlich und ich fahre hoch, da ich konzentriert versuche, nicht bei Jimmys dreckigem Schuh anzukommen. Wie der auch hier herumhängt... Ich meine das eine Bein quer über die ganze Rückbank, das andere abgewinkelt vor ihm. Ein Arm hängt über der Lehne, der andere hängt aus dem Wagen raus (wie bei so einem fetten Trucker). Der Kopf ist an die Fensterscheibe gelehnt, der Mund leicht geöffnet, die Sonnenbrille hängt komisch auf seiner Nase... Ob der wohl immer so drauf ist?
„Äh ja, schon seit ich an der Highschool bin.“
„Warum haben wir dich dann nie gesehen?“
„Keine Ahnung? Ich gehe ja meistens mit Vic...“, gebe ich zur Antwort und drücke mich noch ein wenig weiter an die Tür, damit ich ja nicht Jimmy berühre. An meinen rechten Fuß rollt andauernd eine leere Bierflasche, neben Jimmys linken Fuß liegen auf ein paar Dosen.
Brian dreht sich zu mir um und grinst leicht, als er sieht wie ich hier herumhänge.
„Sorry wegen Jimbo. Der schläft in der Früh immer hier hinten, nicht wahr, Jay?“, lacht er, bekommt aber keine Reaktion. „Jay?“ Immer noch nichts. „Scheiße Matt, ich glaube der ist echt eingeschlafen!“
„Und was soll ich jetzt machen?“, fragt der Beifahrer und sieht in den Rückspiegel.
„Vollbremsung!“, sagt Brian begeistert, ich fange leicht an zu kichern. Der muss seinen Freund hier echt lieben.
„Pass ja auf Carrie auf, ich schwöre dir, ich dreh dir deinen Hals um!“, raunt Matt, beginnt dann aber auch, verschwörerisch zu grinsen. Brian tritt noch einmal anständig aufs Gaspedal und bremst dann schlagartig ab.
Gott sie Dank ist jetzt noch fast niemand auf den Straßen, weshalb wir keinen niederfahren oder so. Dafür hat das Manöver seinen gewünschten Effekt.
Da Jimmy nicht angeschnallt ist, rollt er vor und fällt auf den Boden des Autos. Sein Arm hängt noch immer aus dem Wagen, während er leicht verpeilt aufschreckt und sich umsieht.
Brian und Matt vorne lachen sich den Arsch weg, ich neben ihm grinse leicht und wische den Dreck von meiner schwarzen Hose, da er beim Runterfallen an mir angekommen ist.
„Was denn... Fuck Haner!“, raunt der Schwarzhaarige und setzt sich im inzwischen wieder fahrenden Auto auf. „Die Scheiße kommt sicher nur von dir, na warte, dafür bekommst du was auf die Rübe!“, murrt er herum, bis er mich ansieht. „Oh, heeey“, meint er gezogen und verzieht den Mund zu einem fetten Grinsen.
„Hi“, murmle ich und spanne mich ein wenig an. Ich hätte vielleicht doch zu Fuß gehen sollen. Jimmy grinst immer noch vor sich hin, bis er anfängt leicht das Gesicht zu verziehen und hin und her zu rutschen. Da ihn irgendetwas stört, fasst er sich in die hintere Hosentasche und zieht geschockt die Luft ein.
„Haner, ich werde ich lünchen! Heute Nacht werde ich in dein Haus einbrechen, deine Gitarren abfackeln und dein Müsli wegfuttern, du elender Bastard!“, regt er sich auf, während Brian nur die Augenbraue hebt und sich leicht hinterdreht.
„Hä?“ Vielleicht sollte er wieder auf die Straße sehen, da wir uns schon leicht dem Randstein nähern.
„DAS!“, ruft sein Freund und zieht einen Drumstick aus seiner Hosentasche.
„Ja und, ein Drumstick?“, sagt der Gitarrist vorne.
„UND DAS!“ Jetzt kommt ein zweiter Drumstick zum Vorschein, der in der Mitte gesplittert ist. Die zweite Hälfte ist vermutlich noch in der Hosentasche.
Brian weitet die Augen und dreht sich um.
„Oh-oh, Matt, übernimm das Steuer, ich glaube der bringt mich jetzt um!“, raunt er und fixiert die Straße vor sich. Jimmy versucht inzwischen, den Gitarristen vor sich mit dem kaputten Drumstick aufzuspießen, während dieser auszuweichen versucht und irre Kurven fährt. Ja, ich hätte definitiv zu Fuß gehen sollen.
Matt sieht stöhnend aus dem Fenster und stützt seine Hand an der Scheibe ab. „Hey, Zacky, oder?“, fragt er, ich nicke und weiche Jimmys Hand aus. „Tut mir jetzt schon leid, die zwei Idioten sind eigentlich immer so. Aber hey, sie haben sich lieb, die Gebrüder Dummheit, oder?“, fragt er grinsend, während einer der Drumsticks gegen die Windschutzscheibe fliegt. „Jimmy, tu Carrie nicht weh! Sonst werfe ich dich raus!“, sagt Matt mit einem Mörderblick und fixiert den Drummer.
Was für eine Freakshow...

Im Zeichenunterricht sitze ich stumm in der Gegend herum und kritzele ein wenig an meiner Skizze herum, die ich am Ende der Stunde abgeben sollte.
Mit einem Ohr höre ich den anderen zu, im anderen steckt mein iPod Ohrstöpsel und spielt mir Melodien von Limp Bizkit vor. Gerade, als ich mir den Stift in den Mund stecken will, um daran herumzukauen –ja eine irre schlechte Angewohnheit...- wird der Stuhl neben mir, auf dem eigentlich Vic sitzt, zurückgezogen und ein blonder Junge setzt sich drauf. Johnny.
„Hey Zacky“, begrüßt er mich und lächelt leicht. „Du, ich wollte dich eigentlich nur fragen, ob du... ähm...“, er wirft einen Blick auf sein Handy und fängt an zu lesen. „Ob er einen Bleistift für dich hätte, Motherfucker. Oh, das Motherfucker ist eher auf mich bezogen, sorry“, sagt er und greift sich an den Hinterkopf, während ich ihn kopfschüttelnd ansehe.
„Okay, was wollt ihr alle von mir?“, frage ich und lehne mich zurück, um ihn anzusehen.
„Nur einen Bleistift“, sagt er und setzt ein gewinnendes Lächeln auf.
„Klar“, sage ich und schiebe ihm einen Stift hin. Er seufzt nur leicht auf und macht sich dann auf Vics Platz breit.
„Tut mir echt leid, keine Ahnung was gerade mit mir los war. Eigentlich war das nur ein Witz, und eigentlich sollte ich Sandra einen Platz weiter fragen, aber irgendwie... war mir das zu blöd.“ Ich nicke leicht und beschäftige mich wieder mit dem Blatt vor mir. Wenn die alle so drauf sind... Und was sollte daran bitte witzig sein? Aber okay, eigentlich sind sie ja alle recht okay, auch wenn sie einen komischen Sinn für Humor haben. Traurig nur, dass Vic sie nicht leiden kann.
„Schon okay“, sage ich und setze einen weiteren Strich. Johnny neben mir zeichnet ebenfalls weiter, bis er aufsieht und mich mustert.
„Hey, was hörst du da?“
„Behind Blue Eyes. Willst du mithören?“, frage ich aus Gewohnheit, da Vic auch immer zu mir Musik schnorren kommt. Im selben Moment verspanne ich mich leicht, da ich mir nicht sicher bin, ob ich ihn das hätte fragen sollen.
„Klar, ich mag Limp Bizkit!“, sagt der Blonde und lächelt leicht. Ich gebe ihm einen Ohrstöpsel und so sitzen wir allen ernstes nebeneinander und zeichnen. Das hab ich mir auch nicht gedacht, dass sowas jemals möglich wäre.